iegner des Schah im
^milchen dem grauen Alltag westeuropäischer Sachlichkeit und der Lltmoivdare indisch^/ Mystik liegen Welten. Dann und wann aber gelangt «TÄ,Wnb.r<2 rin ei.nbto« St"
Mit dem blutroten Hintergrund IN unsere Welt. Und mit Ihm au oa& Dtärckenhaste und Düstere dieses Zauberreichs. Dann werden alle die
<i n Antipin unserer Stinberseit wach, und mittelalterlicher Aberglauben zieht ftinen Schleier um die Vernunft, der das Vertrauen zu eigener Un- bCb(Semif3 war ein solches Staubkorn im alten Osten oft flache grauenvoller Ereignisse, die uns Europäer wie Ausgeburten einer iettsamen Vbantasie anmuten, und denen wir nur in völliger, Fassungslosigkeit mLrität zuerkennen Aber das Ungeheuerliche der Ereignisft dem toten Gegenstande^a^zuh^esten, würde eine Kapitulation unserer Vernunft W der asiatischen Volksseele bedeuten.
Es gibt kaum eine Erzählung von dramati-cherer Wucht als die trockene Wiedergabe der Geschichte des Kohmor. Und doch lieg der piluch dieses 187 Karat wiegenden Diamanten, des „Berges de^ Oichtes , wie der Name ins Deutsche übersetzt lautet — nur in Jp^u^rEmlfen Wert der Menschen veranlaßte, ihre Seele snr seinen Besitz zu^ verkauft . Im Kampf um ihn erschlug der Bruder den Bruder der freund den freund Menschen wurden geblendet, getötet, gefoltert, Schluchten gc schlagen, Länder verwüstet und Elend über Tausende verhängt. In de Farben seines Spektrums liegt das Schicksal vergangener Nationen vcr-
Oer Köhler.
Von Theodor Kramer. Da im Tann der ausgeholzte Rasen aufschien, lag das Tal schon weit zurück, und der Kähler nahm vom zottigen Wasen zum erhabnen Meiler Stück für Stück. Und er stand geduldig vor dem Stamme, bis der unterlegte Span sich bog in der Höhlung und die blaue Flamme brausend durch den runden Hügel bog.
Und die Tage über, da er lange hielt die Funken unterm Rasendach und ins Feuer stieß die Köhlerstange, schlief er nicht und war auch niemals wach. Traumhaft wechselte der Lärm der Spechte und der Glanz, des Schnees auf fernem Kamm mit dem Eulenfchrei der stillen Nächte, da weithin der Forst in Feuer schwamm.
Als das Tannenreisig sich Verblasen regte und kaum Rauch noch Abzug fand, hob der Köhler den versengten Rasen mit der Stange ab vom garen Brand. Und es fiel ihm also schwer, die Rinde, die noch Kern und Ring verkohlt umschloß, gleich zu lösen, daß im Meilerwinde hin er hockte, bis ihn Frost umfloß.
Oer Fluch des Kohinur.
Von Sir Edward Dennifon Roh.
eines Postschecks. 500 Mark sandte Doktor Kiesling; der Postabfchnitt
Nicht Applaus, Gelächter wäre ihm zutell geworden.
graben. I
Die Inder zitterten, als der Diamant zum ersten Male von der englischen Königin Mary anläßlich ihrer Krönung getragen wurde Bmd darauf starb ihr junger Sohn, Prmz John. Der unheilvolle Omstuß de^> I Steines schien bereits am Werke zu fern. Nach dem ©tauben ber Inder nimmt der Stein seinen Zoll nur vom männlichen Geschlecht. So_ zahllose Menschenleben er auch forderte, nie tastete er bas ßeben einer tfrau an. grauen schienen immun gegen seine unhemmcye Kraft. — |
■Am Jahre 1305 besiegte Ala eb Din, ber Herrscher von Delhi, den Rafah von Molwa, in dessen Familie der Stein seit Jahrhunderten em altes Grbftürf war. In den Augen Ala eb Dms war ber Gewinn des Steines ein wichtigeres Ereignis als der Gewinn der Schlacht.
1526 wurde die große Schlacht bei Pariput geschlagen und die Dynastie der Mogul in Delhi errichtet. Dadurch gelangte der Stein tn ben Besch des Schah Jehan, dessen Tochter ihn bet seinem Tode in einer goldenen mit erlesenen Juwelen besetzten Schale dem Aurung-Zeb überreichte. Lie ganze Politik dieser Epoche ist durch Verschwörungen, Intrigen und Kämpfe, in deren Mittelpunkt jebesmal der „Berg des tilCMurunga3eb fttzte^hn^ch^das Auge eines der goldenen Pfauen, die feinen Thron verzierten, ein. Dort wurde er von dem peuchen Eroberer Nadir Schah gefehen. Seine Gier war entflammt. Mit Gewalt brach er in den Palast ein und ließ den Thron rauben. Aber Nadir Schah hatte nicht damit gerechnet, daß Aurung-Zebs erster Gedanke,
ihn Nadir Schah bei feinem Antrittsbesuch verlassen hatte, dem SÄ?o2S «uSSÄebitte in Befürchtung des Kommenden den
sisLo^^'wüüschteleinen ^"tUche^Geivaltatt g^e^Aurung-Zeb gräß7en Teiles Delhifchatzes^in f^em Besitz hatte, konnte er burch bw
« »st LZZÄ« des Berges Ms Lichtes" gefilmt werden, um darzutun, MB Die -oe, a
nun deckt ihn der Rasen.
„Ein Zufall" sagen wir.
„Der Fluch des Sternes , raunen die Inder.
Er'pla^nte'einen großen Staatsakt, dessen Höhepunkt die Zeremonie der Wiedereinsetzung Aurung-Zeds auf den Thron seiner tatarischen Vor-
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KrhlfWltUrb in Mit List war das Werk endlich gelungen. Bereits kurze
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befahl er feinen Soldaten, dem Gefangenen die Augen auszustechen.
Verstecke der wertvollsten Steine an, aber es war seine fixe I , »
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dieser in den Besitz des Steines gelangt, so erlag auch er einem gciouu
ffinfei Schah Zeman erbte den Stein und mit ihm das Schicksal smH-WWSLM WMM.LMUM
I Gier nach dem Diamanten, beraubte und blendete ihn.
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