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(Alle starren sprachlos auf die neue Erscheinung. Nur der Sohn wendet sich finster ab, und die Mutter vergräbt stöhnend ihr Antlitz in den Händen.)
Direktor (nach der ersten Ueberraschung empört): Was sind denn das für Scherze? (ruft aber dann gleichfalls erregt und von dem Fluidum sichtlich berührt): Wer ist diese Frau? Woher kommt sie? (Geht rasch wieder die Stufen hinauf.)
Vater (winkt ängstlich ab, flehentlich um Ruhe bittend)...
Man fühlt aus dieser kleinen Szene die gesichthafte Eindrucksstärke der Reinhardtschen Vorstellung während der Beschäftigung mit dem Kunstwerk. Es ist schon die Anregung gegeben worden, einmal ein solches Regiebuch im Faksimile zu veröffentlichen. Eine derartige Publikation wäre zu begrüßen. Die Arbeit des Theatermenschen ist allzu sehr der Vergänglichkeit preisgegeben. .Reinhardts Regiebücher sind aber schon Kunstwerke in sich, und ihre Uebermittlung an die Künftigen bedeutete eine Erhaltung des schöpferischen Geistes über seine irdisch zugemessene Dauer hinaus. .
Hilfe! — Kurzschluß!
Von Dipl.-Jng. Arnold Meyer, München.
Ruhig Blut, meine Herrschaften, keine unnütze Aufregung! Der Kurzschluß ist ein Gespenst, mit allen Eigenschaften eines solchen: fortwährend geht es um, viele wollen es gesehen haben, an tausend Dingen soll es chuld sein. Unzählige lassen sich durch Berichte darüber gruselig machen; aßt man sich aber ein Herz und rückt der Sache auf den Leib, so erweist ich das Ganze in der Regel als Ausgeburt einer überreizten Phantasie oder klärt sich in harmloser Weise auf. Packen wir einmal zu.
Die unter besonders ungünstigen Verhältnissen nicht zu leugnende Gefährlichkeit des echten Kurzschlusses besteht bekanntlich darin, daß er einen Brand verursachen kann; sie beruht also auf der Wärmewirkung des elektrischen Stromes. Jeder vom Strom durchflossene Körper erwärmt sich nämlich; der Grad der Erwärmung ist nur meist so gering, daß sie sich nicht ohne weiteres bemerkbar macht, vorhanden aber ist sie immer. Die durch den Strom erzeugte Wärme wird (abgesehen von der Dauer des Stromdurchganges, d. h. der Zeit), durch zwei Faktoren bestimmt, die „Stromstärke" (Amp.) und den „Widerstand" (Ohm), den der Leiter dem Hindurchfließen des Stromes entgegensetzt. Die ersterwähnte Abhängigkeit leuchtet ohne weiteres ein, denn wenn durch die Wirkung des Stromes überhaupt Wärme entsteht, so natürlich um so mehr, je stärker er ist. Die Abhängigkeit vom Widerstand läßt sich dem Verständnis durch einen Vergleich nahebringen: soll ein Kolben durch ein Rohr, das er streng, passend abschließt, hindurchgedrückt werden, so erwärmt sich das Rohr, und zwar um so mehr, je strammer der Kolben eingepaßt, je schwerer er also zu bewegen, d. h. je größer der die Bewegung hemmende Widerstand des Rohres, die Reibung, ist.
Jene beiden Abhängigkeiten der erzeugten Wärme von Strom und Widerstand sind nun aber dem Grade nach sehr verschieden; der Strom hat einen viel größeren Einfluß. Diese Tatsache ist von weittragender Bedeutung. Der Strom nämlich wird seinerseits durch die „Spannung" (Volt) erzeugt, die aber in unseren elektrischen Netzen, von gewissen hier nebensächlichen Schwankungen abgesehen, immer gleichbleibt. Infolgedessen spielt für uns die Spannung keine Rolle, und die Stromstärke hängt hauptsächlich vom Widerstand der Verbrauchsapparate (Lampen, Heizkörper, usw.) ab; es leuchtet ein, daß die Spannung durch einen großen Widerstand weniger, durch einen kleinen mehr Strom hindurchzutreiben vermag. Verringerung des Widerstandes und Anwachsen des Stromes gehen also Hand in Hand. Da Strom und Widerstand jedoch, wie wir sahen, die beiden Hauptfaktoren sind, von denen die Wärmeerzeugung abhängt, würden sie sich in ihrer Wirkung auf diese bei jeder Aenderung gegenseitig aufheben, wenn eben nicht der Einfluß des Stromes überwöge. So aber ruft jede durch Verkleinerung des Widerstandes verursachte Stromerhöhung eine gesteigerte Wärmeentwicklung hervor. Man kann sieh hiervon sehr eindringlich überzeugen, wenn man in einer Uv-Volt-Lichtanlage eine 220-Volt-Lampe benutzt. Man wird finden, daß sie, schwach glimmend, fast ganz kalt bleibt, während die 110-Volt- Lampe, normal brennend, ziemlich heiß wird, lediglich deshalb, weil sie einen bedeutend kleineren Widerstand besitzt.
Am einfachsten können wir uns Widerstandsverminderungen dadurch erzielt denken, daß wir annehmen, die Verbindung der beiden „Pole" des Leitungsnetzes oder, wie man sagt, die Schließung des Stromkreises fei ursprünglich durch einen verhältnismäßig langen Draht erfolgt und dieser nun entsprechend verkürzt worden. Daß hierdurch der Widerstand kleiner wird, bedarf kaum einer näheren Erläuterung. Treiben wir die Sache bis zum Aeußersten, indem wir den Draht „unendlich kurz", d. h. den Widerstand gleich Null machen, mit anderen Worten, verbinden wir die beiden Pole unmittelbar, so haben mir den Stromkreis kurzgeschlossen, «inen Kurzschluß herbeigeführt; die Bezeichnung ist jetzt ohne werteres fferständlich. Eine Annäherung des Widerstandes an den Wert Null, überhaupt jede Verkleinerung erscheint nun als nichts grundsätzlich anderes, der Unterschied ist nur gradmähig, und man pflegt daher bei unmittelbarer Verbindung der Pole, um diese als äußersten Fall zu kennzeichnen, von einem „vollständigen Kurzschluß" zu sprechen, während man eine sehr starke Verringerung des Widerstandes als partiellen Kurzschluß bezeichnen könnte. Ein solcher würde z, B. eintreten, wenn man , mnzekehrt verführe, wie bei dem am Schluß des vorigen Absatzes erwähnten Versuch, d. h. wenn man in einer 220-Bolt-Lichtanlage eine 110-Volt- Oampe benutzte. Sie hat einen für die höhere Spannung viel zu geringen -miberftanb und „brennt" unter grellem Aufleuchten „durch", das bezüglich der Lampenauswahl begangene Versehen empfindlich rächend.
Von solchen Unregelmäßigkeiten abgesehen aber erkennen wir als ßeitend: in den Heizapparaten und Glühlampen wird absichtlich eine hxrtro^t6e^n!>e Erwärmung herbeigeführt, wie sie unter anderen Ver- dmtiussen, z 93 bei «"hier Lichtleitung, im höchsten Grade feuergefährlich mas eine Temperatursteigerung zu bedeuten hat, hängt also ganz n ®en Umständen ab. Da nun an der Wärmeerzeugung, wie wir wissen,
die Stromstärke wesentlich beteiligt ist, stellt sich der Kurzschluß hinsichtlich seiner Wirkung dar als ein den normalen Wert bis zu gefährlicher Erwärmung des Leiters überschreitendes Anwachsen des Stromes, das sich im äußersten Fall, bei unmittelbarer Verbindung der Pole, zum volle ständigen Kurzschluß steigert.
Cs fragt sich nun, ob die in der Möglichkeit des Auftretens von Kurzschlüssen liegende Gefahr tatsächlich groß ist. Diese Frage kann zur Beruhigung ängstlicher Gemüter mit gutem Gewissen verneint werden. Kurz« schlllsse an einzelnen Apparaten kommen hin und wieder vor, sie werden aber unsckjädlich gemacht durch die bekannten Sicherungen, die so eingerichtet sind, daß sie beim Ansteigen des Stromes auf ein gewisses Maß über seinen normalen Wert durchschmelzen und den Strom saft augenblicklich unterbrechen. Im übrigen sind unsere Schalter, Steckdosen, Sicherungen, Lampenfasiungen usw. so gebaut, daß eine von selbst eintretende gegenseitige Berührung der beiden Pole nahezu ausgeschlossen ist, einwandfreies Fabrikat vorausgesetzt. Desgleichen kann dies bei einer sachgemäß ausgeführten Anlage als äußerst unwahrscheinlich bezeichnet werden. Die Sicherungen selbst sind heute so gut durchgebildet, daß Versager kaum jemals vorkommen, wobei allerdings wiederum vorausgesetzt ist, daß es sich um ein zuverlässiges Fabrikat handelt. Und selbst, wenn etwas derartiges einmal geschieht, treten die oben als möglich bezeichneten Folgen noch lange nicht ein; es müssen dazu schon eine ganze Reihe ungünstiger Umstände Zusammentreffen, und das ist denn doch außerordentlich selten der Fall.
Aus dem Gesagten geht hervor, was den wirksamsten Schutz gegen die in Rede stehenden Gefahren bildet: zunächst einmal bei Installierung neuer und Ergänzung vorhandener Anlagen Verwendung nur tadellosen Materials in allen Teilen und Ausführung fämtlicher Arbeiten von fachkundigster, zuverlässigster Hand. In dieser Hinsicht sparen zu wollen^ wäre ein schwerer Trugschluß, da hierdurch fast immer die Ersparnisse um ein Vielfaches übertreffende Mehrkosten verursacht werden. Außerdem aber muß selbstverständlich Mutwille, desgleichen Fahrlässigkeit, diese insbesondere aus Mangel an Sachkenntnis entspringend, ausgeschlossen sein.
Wenn jemand die beiden Kontaktöffnungen einer Steckdose mittels zweier gekreuzter Stricknadeln verbindet, darf er sich über die eintretenden Wirkungen nicht wundern. Ebenso kann vor dem beliebten Herausziehen eines Steckers aus der Steckdose an der Leitungsschnur glatt am Steckerkörper nicht genug gewarnt werden. Eine elektrische Leitung ist kein Schiffstau oder Drahtseil, und wer sie als Zugorgan benutzt, beschädigt sie unter Umständen so schwer, daß er die peinlichsten Ueberraschungen erleben kann. Aehnliches gilt von dem eigenmächtigen Oesfnen insbesondere der zweipoligen Schalter und dem sachunkundigen Herumhantieren in ihnen mit einem Schraubenzieher und dergleichen.
Die oben ausgesprochene Schutzregel ist daher nachdrücklichst zu ergänzen durch die Vorschrift: Sachgemäße Behandlung auch der fertigen Anlage, und dazu ist selbst der Nichtfachmann in der Sage, ganz einfach dadurch, daß er bei eintretenden Störungen sich fachmännischen Rates und fachmännischer Hilfe bedient. Es steht nichts im Wege, daß der besonnen denkende Laie, um den einfachsten Vorgängen gegenüber gewappnet zu fein, sich für solche Fälle von einwandfreier fachmännischer Seite gründliche Verhaltungsmaßregeln geben läßt, wenn er nur fest entschlossen ist, sie eintretendenfalls peinlichst zu befolgen, vor allem aber seine Befugnisse nicht zu überschreiten und bei auftretenden Zweifeln, lieber eher als fpäter, unbedingt den Fachmann hinzuziehen. Wer so denkt und handelt, für den wird der gefürchtete Kurzschluß nicht nur theoretisch — wozu vorstehende Ausführungen hoffentlich beitragen —, sondern auch praktisch sehr bald seine Schrecken verlieren, und der wird nicht nötig tjaben, sich mit Bezug auf ihn der Gefpensterfeherei zu ergeben.
Eisland.
Roman einer Expedition.
Von Hellmuth Unger.
Copyright by Carl Schünemann, Bremen.
(Fortsetzung.)
Und er spielte mit den Händen, als ob er die Register seines verlorengegangenen Instrumentes zöge und fang mit grölender Stimme. Es war ein schmutziges Lied, wie es die Matrosen auf den großen Segel« fchiffen fingen.
Der Refrain roar leicht mitzusingen, aber niemand fiel ein. Dieser Sang paßte nicht zu der Stimmung, in der sich alle befanden. Er verwirrte nur die Gedanken, die immer wieder heimwanderien und in denen Sterne blinkten wie die Kerzen am Tannenbaum, den die deutschen Freunde von Rice damals in Kanada angezündet hatten.
Jftael benutzte einen Augenblick der Stille und fang ein amerikanisches Lied. Niemand' hatte gewußt, daß er auch fingen konnte. Er hatte einen schönen, weichen Tenor. Down the Swanie River... Ja, das kannten sie alle. Das war schön und schwermütig zugleich. Und der Rum löste allen die Zunge. Es herrschte seltene Einmütigkeit zwischen ihnen.
Korporal Salor konnte es in der Beengtheit der Hütte nicht mehr aushalten. Er stand auf und ging hinaus. Frederick folgte ihm.
„Was habt ihr denn?"
„Oh, nichts."
Sollten sie den Kameraden zeigen, daß sie Tranen in den Augen hatten? Nein. Sie schämten sich. ,
Die Nacht über Eisland war unermeßlich weit und hoch. Die Kalte schnitt wie mit Messern, aber kein Luftzug regte sich. Die Ewigkeit hatte den Atem angehalten. .. , ,
Auch Croß folgte ihnen. Er wäre bannen erstickt. Um nicht gefragt zu werden, hatte er die Eimer mitgenommen und stampfte den Waffer- löchern'zu Er wollte wohl allein fein. Lockwood half ihm. Er brauchte einen Kameraden, mit dem er sprechen konnte, gleich, über was es war.
Wie eine Krankheit hatte das Heimweh alle überfallen und sie konnten sich nicht wehren.


