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März.
Don Peter Bauer.
Ins Erdreich knirschen Pflug und Spaten. Der Scholle Kraft raucht würzig auf. Die Wälder, die in Sonne waten. Atmen mit fröhlichem Gefchnauf.
Durchs Buschgezweig mit Husch und Flattern Locken sich schwarze Amseln heiß:
Bald fügt zum Nest sich Flaum und Reis.
Im Bach verliebte Enten schnattern.
Befeuernd braust wie junger Wein Der Föhn durch Landschaft und Gebein.
Japanische Kunst.
Bon Dr. Olga Bloch.
Ursprung aller japanischer Kunst ist die Religion. Die Japaner würden nicht in einer Atmosphäre leben können, die ein fremdes Element in sich trüge. Alles muß ihnen ihre Geschichte, ihre Träum«, ihre Sehnsucht wieder erzählen, und so lange formen sie, bis alles dieses Gepräge ihres Geistes, ihres Willens trägt. Die japanische Religion zeigt viel« Ueberein- stimmungen mit indischen Formen. Wir wissen, daß die erste japanische Malerschule ganz buddhistisch beeinflußt ist, bewahren doch ihre Denkmäler die Ruhe, Erhabenheit und Tiefe der buddhistischen Religion, offenbart sich doch soviel sorgsame Technik, soviel Pracht der Ornamentik und soviel tiefe Inbrunst der Auffassung in dieser Epoche, die mit dem sechsten Jahrhundert unserer Zeitrechnung zusammenfällt. Später nimmt man Anregungen aus China auf, die Maler studieren in China die alten Meister. Repräsentant chinesisch-japanischer Geistesverbindung wird Moto- no b u, der eine eigentliche Landschaftskunst in Japan schafft.
Schloß man sich also im Anfang eng an bestimmte Borbllder an, so geht man in der darausfolgenden Zeit völlig eigene Wege. Seit dem 16. Jahrhundert arbeiten jene zahlreichen Künstler, deren reiches Schaffen uns Europäer in Staunen hält. Hier erleben wir die Hochblüte der Holz- schnittkunst, Korin und feine Schul« (1660—1716), die in einer Zeit arbeiten, wo bei uns in Europa die bewegtesten Barockbilder geschaffen werden; da ist M o n o r o n u, ein Meister der Linie, dem Einfachheit in seiner Kunst zum obersten Gesetz wird. Er ist es, der die volkstümliche Schule Akioge gründet, aus der als glänzendster Vertreter H o k u s a i hervorgeht. Und es muß in diesen Zeiten der Schule Katsugawa Shunsho gedacht werden, die sich um 1770 ausschließlich mit den Darstellungen der Schauspielkunst beschäftigt. Die Meister der sogenannten Torii-Schule erfinden für die alte Holzschnittkunst den Farbendruck hellgrün und hellrot. Sie waren ursprünglich als Plakatzeichner beschäftigt, es gebührt ihnen das Verdienst, sich mit der Darstellung von Schauspielern eingehend beschäftigt zu haben. Wer von japanischer Holzschnittkunst spricht, verbindet damit den Namen des U t a m a r o, der für Japan der Maler der Frau geworden ist. Statt der liebenswürdigen Zierlichkeit, mit der die primitiven Meister die japanische Frau dargestellt haben, finden wir jetzt di« Vornehmheit in Wuchs, Haltung und Ausdruck, eine völlige Aenderung des Schönheitsideals, die die Erhöhung der Lebensansprüche mit sich bringt. Nur schlichte Frauen aus dem Volke oder andrerseits Kurtisanen werden von Utamaro dargestellt, von seiner Zeit ab spielt die Frau in der japanischen Kunst «ine hervorragende Rolle. Man erinnert sich ferner an den vielseitigsten aller Holzschnittmeister, an Hokusai, dessen reiche und tiefe Kunst alles umfaßt; bei dem ein Erfinderreichtum und eine Schärfe der Beobachtung zu finden sind, der ihn zum Meister nicht nur des fernen Ostens gemacht hat. Seine Landschaften, seine Tierstücke, insbesondere seine Stilleben zeigen ihn auf wahrhafter Höhe der Äunft, er schuf selbst Romane und Erzählungen, die er mit eigener Hand illustrierte. Ely besonderer Zweig japanischer Holzschnittkunst befaßt sich mit den Darstellungen des Theaters. Nicht nur die Kulissen und Dekorationen wurden von den Künstlern geschaffen, selbst die Theaterzettel wurden von den Meistern des Holzschnitts hergestellt. S h a r a k u gilt als der bedeutendste Meister des Schauspielerporträts. Die überraschende Wandlungsfähigkeit der Schauspieler offenbart sich nirgends deutlicher als in den Reihen von Darstellungen, die sie als Liebhaber und Raufbold, als Fürsten und Diener, als Helden und Schurken in wechselnder Folge zeigen. Die berühmteste aller Schauspieler-Dynastien Japans war die der D a n j u r o. Ihr Stammvater war einer der gefeiertsten Darsteller der ersten Blüte des Theaters um 1700. Der Name, der von nun an eine Würde bedeutete, vererbte fid), in der Familie, bis der letzte seines Namens, einer der berühmtsten Bühnenkünstler der neuen Zeit, im Jahre 1903 ohne männlichen Erben starb. Man mutz mit den Vorstellungen, dis man in Europa vom Theaterspielen hat, brechen, will man das japanische Theater ganz ver- uä ’ ^uf ben alten Holzschnitten sieht man deutlich, daß sich der japa= m(d>e Theaterbau grundsätzlich vom europäischen dadurch unterscheidet, oatz der Zuschauerraum mit dem Bühnenhaus nicht zwei baulich getrennte ---eile, sondern ein einheitliches Ganzes bildet, deffen Zusammenhang durch die den Zuschauerraum überquerenden und für das Spiel mit« benutzten Stege deutlich bekundet wird. Eine besonders Kunstentwicklung zeigt in Japan die Darstellung von Masken, die ebenfalls mit den Thea- leraufführungen in enaftem Zusammenhang zu denken ist. Sie erhält j en «rft in der Aufführung, wenn sie von dem Tänzer, der im Thea- rer nicht fehlen darf, zusammen mit der Perücke und dem prunkvollen _ etoano getragen wird. Die Frühzeit zeigt, daß man di« chinesischen eroanber reich und üppia gestaltete, während man nach und nach auf e JJiuftcr der Seidenstoffs und Brokate großen Wert legte. Für die
os war der kaiserlich« Hof maßgebend, diss erzählt z. B. ein Buch rh-S, 2ahre 1815, das zahlreiche farbige Abbildungen von Kleider- «ucken des Kaisers und des Hofadels zeigt.
I Bei der Erwähnung der Bücher dürfen dis zahlreichen Stücke nicht vergessen werden, die die alten Schminkanweisungen enthalten. Die Vorbereitungen für das Theaterspielen legten auf das Schminken großen ; Wert. Man folgte darin einer uralten Traditon. Das Schminken verändert das Gesicht des Schauspielers nach der von der Tradition gewünschten Form. Groß ist die Zahl der Schminkkästchen, die uns aus Japan erbat- ten sind. Die Maskenschnitzkunst stellt von altershsr nicht nur Menschen, sondern auch Götter und Dämonen dar, wobei die Meister feststehende typische Formen befolgen. Das Vorkommen der Masten ist eng verknüpft mit den alten Tempeltänzen, die sich ebenfalls mit ihren uralten Masken und Kostümen bis in die Gegenwart erhalten haben. Mit besonderer Vorliebe stellten die alten Holzfchnittmeister die Puppen und ihre Tänze dar. Das Puppenspiel, das im Grunde einen ganz anderen Ursprung als das Theater hat, mußte sich diesem allmählich anpaffen. So wie in Japan Literatur und Kunst aufs engste verbunden sind, so auch Musik und Kunst. Gestalten aus dem täglichen Leben werden in Tanz- vorsührungen dargestellt. Bei dem Tanz- und Puppenspiel handelt es sich um eine Puppe, die von drei bis fünf Personen geführt wird, und man kann auf vielen Holzschnitten aller Zeiten sehen, wie der Text der Rollen von den begleitenden Sängern vorgetragen wird. Berufstänzer und Berufstänzerinnen ergänzen die große Zahl der Schauspieler.
Die japanischen Künstler haben auch die Rollen der Schauspieler dar- gestellt, insbesondere die Frauenrollen, die in ihrem Charakter sehr verschiedenartig sind. Holzschnitte des 18. Jahrhunderts schildern zarte und feingliederige Wesen, an deren Darstellung sich einheimische Meister wie Shunsho und B u n ch o gemacht haben. Es ändert sich dieser Brauch um die Mitte des 18. Jahrhunderts, wo Frauen- und Männerrollen von denselben Schauspielern dargestellt werden, wo die charakteristische Hätz- lichkeit nun, für uns Europäer befremdend, auch in der Darstellung der Frauen sich kund tut. Aber es offenbart sich die Wandlungsfähigkeit der Schauspieler nirgends überraschender als in der ganzen Skala menschlicher Typen vom zarten Mädchen bis zu rauhester Männlichkeit, die kleinere Meister der alten Holzschnittkunst vielfach dargestellt hoben. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die sogenannten Gespenster-Darstellungen in der japanischen Kunst, die im Grunde mit uralten Vorstellungen der Götterwelt zusamenhängen und die im Anfang des 19. Jahrhunderts auf der japanischen Bühne Eingang gesunden haben.
Gprachgeheimnisse des Hauses.
Line wortgeschichtliche Plauderei.
Von Dr. Richard Böhme.
„Ich weiß um alles wohl Bescheid, Um jede Lust und jedes Leid, Was ihnen widerfahren."
So läßt Hebbel „das alte Haus" in seiner Abwehr gegen den drohenden Abbruch sprechen. Vertraut ist das Haus mit den Schicksalen seiner Bewohner, und die Bewohner sollen vertraut mit dem Hause sein; darum hat unsere Sprache der Wendung: zu Hause sein in etwas, die Bedeutung: darin genau Bescheid wissen, gegeben. Aber auf der anderen Seite gibt dieselbe Sprache uns, wenn wir das Haus betreten, mannigfache Rätsel auf: die uns nächststehenden Dinge, die Wohnung und die Kleidung, schöpfen ihre Bezeichnungen aus Wörtern, deren Ursprung zum großen Teil unbekannt ober unsicher ist.
Schon beim Hause selber kommen die Wörterbuchschreiber aus den Zweifeln nicht hinaus. Sie meinen, man müsse von der Bedeutung „bedecken" ausgehen, wobei einem aber auch das Dach in den Sinn kommt, dessen Ableitung vom lateinischen „tectum" und dem Zeitwort „tegere", bedecken wohl nicht fraglich ist. Von diesem Zeitwort stammt tegula, „Ziegel" her, so daß Ziegeldach eigentlich zweimal dasselbe „das deckende Dach" besagt. Kehren wir jetzt zum Hause zurück, so finden wir unter vielen Fragezeichen in der Sprachforschung Vermutungen, ob Haus und Hütte vielleicht mit dem griechischen „keuthein" unb dem angelsächsischen hydan, beide mit dem Sinn des Verbergens, zusammenhängen können. Auch der Gedanke taucht auf, daß das Haus, das Einschließende, mit dem altindischen „Kosches", Behälter, Scheide, Vorrats- oder Schatzkammer stammverwandt sein könne. Auch scheint manchen Verfassern die Abkunft des Hauses von „hauen" möglich und gibt uns den Anlaß, uns dem reimenden „bauen" zuzuwenden. Das Wort, das in seiner ursprünglichen Bedeutung „wohnen, bewohnen" heißt, roorqn nur noch das Hauptwort „das Bau"r", z. B. Vogelbauer, erinnert, während es jetzt „zum Aufenthalt errichten ober Herstellen" bedeutet, nähert sich in seiner altdeutschen Form „buan" dem griechischen Zeitwort „phyein", erzeugen, das der Physik den Namen gegeben hat. Noch interessanter ist, daß zu demselben Stamm das lateinische „fui" ich bin gewesen, gehört. So bietet „bauen" ein lehrreiches Beispiel der häufig vorkommenden Spracherscheinung der Bedeutungsverengerung: aus dem „erzeugen, Herstellen" ist „einen Aufenthalt, ein Haus Herstellen" geworden. Für das Erzeugnis des Bauens aber hat die Sprache den kurzen Namen „der Bau" geschaffen, ein Beweis ihrer ursprünglichen Kraft. Recht schwerfällig, amtsmäßig wirkt dagegen das Gebäude; man höre nur einmal Reichstagsgebäude gegen Reichstagsbau (ober noch lieber Reichsbau), Schulgebäube neben Schulbau ober Schulhaus.
Ein anberer Vertreter bes Hauses führt uns in bas römische Altertum unb nach der ewigen Stabt selbst: wir meinen ben Palast. Mit seinem lateinischen Namen Palatium würbe bas Haus des ersten römischen Kaisers Augustus benannt, das auf einem der sieben Hügel Roms erbaut war. Diesen Namen erhielten im Deutschen Reich die Schlösser, in denen die Kaiser sich aufhielten. Danach nannte man die Bewohner des Palatiums, die kaiserlichen Beamten Palatini, Paladine, ein Name, der z. B. auch für Karls des Großen Helden üblich war Allein nicht nur mit dem deutschen Schlußbuchstaben ist das Wort in unsere Muttersprache aufgenommen worden, sondern, ganz umgeschmolzen, in ganz deutscher Gestalt, als Pfalz ist das Palatium zu uns gewandert unb hat auch einem ber schönsten beutschen Länder seinem Nomen gegeben.


