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Riesen aus Dummheit und Aufgeblasenheit, haben mich wie einen Aussatz verachtet und verfolgt, aber das Publikum der Gosse und der kleinen Kneipen hat mir, wenn ein Pfeil meines Witzes einen großen Vogel an di« Wand des Gelächters spießte, zugejubelt."
Er hielt ein wenig inne, sein spitzes Gesicht fiel vor Betrübnis zusammen; draußen vor der glaslosen Fensteröffnung zitterte der löcherige Hof unter einer fahlen Nachmittagsglut. Es stank von Schweinen herein. Die Quadratur der Eisengitter fiel in Schattenschnüren auf die Kloakenpfützen, die draußen standen. Ein Kind schrie erbärmlich. Ein metallener Gegenstand wurde mit peinigendem Lärm auf einen Stein geschlagen. Luft der Aermlichkeit schwelte unter Hardens Nase.
®r räusperte sich und spuckte vor sich hin. Seine Augen wachten zornig und wütend auf. „Ekelhafte Kerle: meine Zeitschrift habt ihr beschlag- nahmt, da ihr keine adere Waffe gegen ihren Geist in eueren Wasserköpfen hattet. Ihr habt mich, den reichen Sohn eines kalifornischen Vaters und einer irländischen Mutter, aus euerem Lande der angeblichen Geistesfreiheit und Demokratie als lästigen Ausländer hinausgejagt. Nun — ich S‘P0, * aber das Gelächter, das ich um euere Eselsohren aufwirbelte,
Ser Prinz verharrte eine Weile. Er senkte seinen verkommenen Kopf, auf dem das Haar schmierig und ungekämmt stand. Er schien müde zu sein und Hunger zu haben. Er gähnte lang und es erschütterte ihn durch den ganzen, etwas mageren Körper. Sein« knöchernen Finger hatten eine Bewegung als zählten sie Münzen, Geld, wieder und immer wieder Geld. Dabei„fah er etwas blöd aus. Aus feiner Kehle quoll das Wort Ent- ,.ab<rr esmn>ar kaum zu hören, da feine Stimm« zugleich in ein unartifultertes ©urgetn versank. Er schüttelte sich, als drücke ihm eine eifenlaft die Schultern mit den Füßen zusammen. Er war dem Weinen nahe Er hatte sich am liebsten hingelegt und nichts mehr gesagt. Der furchtbar« Gedanke, einst Dollarmillionär gewesen zu sein und jetzt nur nod) einen verschmierten, dreckigen Zehndollarschein als letztes Geld in »er Tasche zu haben, schien ihn mit bitterem Gram zu brennen Plötzlich k°uerte er wieder los, ganz fahl und verzerrt im Gesicht, mit vorqestreck- © reinen " Un& tretenden Füßen. Seine Stimme überschlug sich zum
„Pest und Schwefel über euch Kannibalenbande, ihr fletschenden Vampyre und Dreckgesichter, damals konnte ich noch auf euch speien und mit einem Tritt euch an die Luft befördern, aber jetzt muh ich auf euere lauern, aber ich merke, ihr seid seitdem gescheiter geworden! Ihr habt mich aus Frankreich vertrieben; aber ich ging nach Belgien und kaufte mir eine purpurrote Jacht, verzierte sie mit Schneckenhörnern, xritonen und Vögeln und fuhr in die Nächte und Tage der Welt. O schöner erzerner Glanz der Welt! Ich bin gekreuzt unter Gewittern. In Japan ftelen mir schwefelnde Sterne aufs Schiff, lieber den Eisbergen von Patagonien sah ,ch magnetische Lichtbänder strahlen. Meine Tage gehörten den Winden, über dem Meer, der Reinheit der Sonne und der schwer- mutigen Schönheit ewiger Sterne. Ich roch die Gerüche von Indien und Ehina. Ich hielt Frauen, süß, klein und braun, in meiner Handschale. -Jd) war zehn Jahre lang ein unsteter, beglückter Weltfahrer, der keine ber Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, aus Traum, Sagt» Nichtstuen, Gesang, Freude und Demut bestand.
. Auf der Fahrt nach Rio de Janeiro entdeckte ich, wie aus Metall in den Abendhimmel gestochen, den Steinberg von Trinidad. Ich landete
™.. r blauen Dämmerung in einer Bucht, die ganz phosphoren war. Drei Mannern liefen vom Innern der Insel her und schwangen Tücher ein brennendes Scheit und ein rundes Blech, auf das sie mit einem Holzknuppel schlugen. Es waren Franzosen von dem Schisse „Coeur de France , das hier zu Bruch ging und über siebzig Menschen an den steinernen und vulkanischen Strand warf. Aber in den Schluchten wuchsen ewiggrune Baume mit phantastischen Früchten und in den Klippen sHwammen Tausende von Riesenschildkröten, die ein schmackhaftes Fleisch für die Kessel brachten. Ich habe den Männern viele Dinge geschenkt: Gewehre mit bronzebeschlagenen Schäften, Romane von Dumas Trinkbecher aus Silber Rauchtabake und Gewürze in Fässern, einige Gallonen Sßranntroem, Kleiber uni) föönes 8eber3eug."
verlor sich ganz in Erinnerungen, sein verwegenes schmerzdurchspitztes Gesicht bekam Glanz von Wollust und Ruhe da er ber wunderbaren Nachte auf dieser Insel gedachte. Er setzt« sich ein MArnno"1' auf halbgeöffneten Kasten, der mit eisernen Bändern beschlagen war und außer dem Bette die einzige Sitzgelegenheit des i!!?umes bildete. In fein Gedächtnis kam der weiße Schaum^ der hohen m^o^ranbung .?,ttruc!L.ble quakenden Geschwader der Seevögel, die plötzlich, »vn schrillen Winden getragen, aus allen Himmelsrichtungen kamen und sich auf den Klippen niederließen. vrnyiungen
Schweigen entstand im Zimmer. Der Mann atmete kaum. Draußen fönen sich spanische Stimmen Schimpfworte zu. Das erweckte ihn aus fernem Bruten und reglosen Hinstieren. Er fing wieder an zu sprechen €,n G^pra.ch nut sich selbst im Gegensatz zu dem pathetischen ??vvo!og, den er wie eine Trompete an die stummen, brutalen Mauern feines schäbigen Zimmers geschmettert hatte.
m, "®s waren reizende Leute, Burschen von Gewandtheit und Witz Monsieur, sagten sie eines Abends, wollen Sie unser Vrinr und Stotts Halter sein? Sie lachten dabei. Es war ein Gelage. Holzfeuer brannten ci® 1rfXf^eeI1^lKUnter-' ?ae Arien: Hoch der Prinz von Trinidad! &5XÄÄ"“ “r 6'* * 'ÄWÄ .Ich bin mit meinem Schiffe wieder aufgebrochen. Gelbe Taifune über- unsere Gesichter. Hundsköpfige Fische stiegen des Nachts mit zerfaserten Feueraugen aus der Tiefe und beglotzten uns. Meeraelvenstcr unter 3W D°rrbeL ..IroEiWe Sternnächte fielen wie Samt auf n" JA s"h<L "sgrune Himmelsäume und zeichnete Schiffskarten mit Korallenriffen, Meerlöchern, Wafserwirbeln und phantastischen SigU, bi5’a?f%Xmg€?orerföÄt.lan^t<n ^fö°rk. Mein Geld war
Cs war Zeck, auf die Dummheit zu spekulieren. Großartig: wie w-:, Ukas von der Thronbesteigung des Prinzen James I. von Trinidad die Großmächte wirkte. Wie die Mäuse kamen die Journalisten in m? Büro gekrochen- Welche Verfassung hat Ihr Staat, erlauchtester Prst" &tne Militärdiktatur meine Herren! Ich zeigte ihnen meinen schL i Orden, genannt das Kreuz von Trinidad, der für Verdienste um ®if „ schoft und Kultur verliehen würde. Aber der Ausgezeichnete mußte her«, pen. Zweihundert Dollar, vierhundert Dollar, sechshundert Dollar stehen Sie, meine Herren, für den kulturellen Fonds der Insel. Ja bte Insel hatte? Die Insel, ©entfernen, Kupfer- und Silberadern, rieh Z^^ruben, unerschöpfliche Kolonien eßbarer Schildkröten, vergrabS Goldschätze spanischer Piraten. Aber Kapital kostet das alles: zweitauiei Dollar jeher Beteiligungsschein." 1 M
Harden erhob sich langsam, fast mühselig, und fein Gesicht war bis i, oie Tiefe des Fleisches hinein verbittert und blutleer. „Was bat Mutzt? schrie er sich an. „Nichts. Es war umsonst. Kein Kapitalist» ftsch hat meinen Köder gewollt. Im Gegenteil: sie versiegelten mein' Büro und beschlagnahmten das bißchen Zeug, bas mir noch gehörte"
Es war hoher Mittag. Die Sonne schmolz mit fahler Glut aus dem Himmel, der wolkenlos war. .Harden-Hickey hatte Durst. Er hob ein Nasche auf, die in einem Bastkorb steckte. Er wollte trinken. Aber beim Ansetzen schüttelte es ihn. Er ekelte sich. Plötzlich hatte er ein zerknittert Papier in der Hand, das er entfaltete. Es war ein weißes Pulver darin das ins Grünliche schimmerte. Er roch daran. Dann nahm er alles föuttete es in den Mund und schluckte mühsam. Noch einmal hob er bi! Flasche. Diesmal trank er. Er ließ sie kraftlos fallen. Sie kollerte fort er aber stöhnte und legte sich, wobei er die Brust etwas herausdrückte mit dem Kopf hintenüber auf die faulen Matten, die fein Bett waren '
Eine riesige Spinne kam von der Wand auf ihn zu geklettert. Harden- Hickey riß die Beine hoch und umklammerte sie mit den Händen Dam, i? lo, als schliefe er. Aber nicht lange: er sank in sich zusammen Ruck für Ruck, gleich einem Schlauch, aus dem die Luft entströmt Er fist herunter und stürzte auf den Kasten, der von der Erföütterung weiter glitt, umfiel und aufsprang.
Es waren lauter weißer Kreuze des Ordens von Trinidad...
Oie Zukunst der polarforfchung.
Von Dr. Adolf ÜJlarcufe, Professor an der Universität Berlin.
„Kommen dereinst wird ein spätes Jahrhundert, dem Ozeanos löst die uralten Bande, schrankenlos stehet alsbann der Erdball."
Dies« prophetischen Worte sprach vor fast 2000 Jahren der berühmte römische Stoiker Seneca, der Lehrer Neros, der damals allerdings noch nicht ahnen konnte, daß nicht nur durch das Befahren der Wem sondern auch durch die Eroberung des Luftozeans einmal unser Planet erschlossen sein würde. Jetzt ist es so weit.
Rur noch wenige weiße Stellen in den Polargebieten, besonders am Sudpol der Erde harren der näheren Erforschung. Die Erdpole tobt, n>o der Magnetkompaß seine orientierende Richtkraft verliert, wo di« überhaupt sichtbaren Sterne stets über dem Horizont in gleicher Höh- bleiben und die Erdrotation aufhört, diese mathematisch-geographisch interessanten Endpunkte der Erdachse sind nunmehr auch längst erreicht worden. Der Nordpol wurde ganz besonders von Amundsen und Byrd, der Südpol bestimmt von Amundsen, Scott und Byrd bezwungen.
_ Esmuß betontwerden, daß die Ziele der Polarforschung wissen, fchaftlich doch weit höher sind als diejenigen der Polerreichung. Letztere, also die Auffindung der Erdpole selbst, ist mehr oder weniger «ine sportliche Angelegenheit, abgesehen davon, daß die astronomische Bestimmung jener mathematischen Endpunkte der Erdachse mit den auf Polarexpeditionen verwendbaren Meßinstrumenten nur recht ungenau sein kann. Ja, man kann ohne Uebertreibung wohl sagen, daß diese besonder« m neuerer Zeit betriebene „Hetzjagd" nach den Polen den'Verlust s° vieler Menschenleben nicht lohnt. Speziell bann nicht, wenn die Poljagd nicht vor allem die zu den Polen führenden Wege und Erdgebiete genau unb wissenschaftlich erforscht. Das haben in neuerer Zeit besonders Amundsen, Scott und Byrd getan.
Die wissenschaftliche Erforschung der polaren Erdregionen blühte spe- ziell im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts auf, wo unter besonderer 2J(ttn>irfung Deutschlands und auf Anregung deutscher Gelehrter eine größere Reihe von ständigen Beobachtungsstationen rund um die Post oor Erb«, sogenannte zirkumpolare Stationen, errichtet würben, mit denen auch häufig Polarexpeditionen zusammen arbeiteten.
Von den vielen und wertvollen Zwecken der Polarforschung, die mit ber Polbezwingung selbst nichts oder nur wenig zu tun hat, seien hier nur die wichtigsten kurz erwähnt. Es handelt sich hierbei um geographische, geologische und erbphysikalische Ausgaben im weitesten Sinne, wobei auch meteorologische und erbmagnetiföe Messungen eine wichtige Rolle spielen, ferner bieten dabei zoologische, botanische und sogar physiologische Fragen em reiches Arbeitsfeld der Polarwissenschaft.
Ganz besonders haben endlich auch wirtschaftliche Interessen wichtige Impulse der Polarsorschung gegeben. Cs sei daran erinnert, baß die hauptsächlichsten Fanggebiete ftir die tranliefernden Walfisch- und Walroßjagd in den polaren Regionen der Erde liegen; neuerdings, nach teilweiser Erschöpfung der nördlichen Polargebiete, ganz besonders auch in per Antarktis. Wird doch der Geldwert allein des englischen und cnneri- mmschen Walfischfangs im letzten Jahrhundert auf etwa 2% Milliarden Uolbmart geschätzt. Dazu kommen noch wertvolle Kohlenfunde, d'« be anders in Spitzbergen als ziemlich reich und auch bequem ausbaufähig gelten können.
Nim noch einiges über die modernen Polarreisen im Luftfahneug. Ben Beginn dieser aeronautischen Polfahrten machte 1897 von SM- bergen aus der Schwede Andree, der in einem Freiballon mit W pölzen Namen „Adler" den Nordpol Überfliegen wollte. Er ist mit seine"


