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gewagt hat, und warnen ihn, In das verbotene Gebiet einzudringen, Zuweilen fliegt Samurg über den Kaukasus, dann klingt der Schlag seiner Schwingen wie Donner, und die Sonne verfinstert sich; hält er aber Rast, so blühen tausend Blumen, und das Rauschen des Windes und das Plätschern der Bergbäche fingen ihn in den Schlummer. Die Tscherkessen nennen den Elbrus „Oschaa Maschua", das heißt den Berg des Segens. Bei den Perfern und Arabern heißt er „Kaf-Dag". Daraus dürfte der Name Kaukasus (auf russisch Kawkas) entstanden sein. Wenn sich auf den hohen Gipfeln des Bergmassivs das luftige Reich des Gott-Adlers befindet, so liegt in seinen tiefen Schluchten der verborgene Eingang zum Paradies der Peri-Djin, die in ihrem unterirdischen Garten die Tapfersten der Tapferen nach ihrem Tode erwarten, um sie mit Liebkosungen zu überhäufen und ihnen den Lohn für ihre Heldentaten zu gewähren.
Der Kaukasus ist kein russisches Gebiet, wenn er auch vor rund fünf- undsiebenzig Jahren von den Feldherren der Zaren in blutigen Kämpfen, die viele Jahre dauerten, erobert wurde. Er ist auch kein einheitlicher Landstrich, denn die verschiedensten Völker, die sich durch Religion, Sprache und Rasse von einander unterscheiden, bewohnen ihn. Dort leben die Tscherkessenstämme, die Kabardinzen, die Inguschen, die sich von ihrem Dolch nicht trennen, die Dagestaner, die Armenier, die Grujier oder Georgier, die alle auf eine glorreiche Geschichte und auf eine alte Kultur zurückblicken können. Der Hof des Kaisers Tigran von Armenien gehörte einst zu den glänzendsten des östlichen Europa. Von König H i r a k l i u s von Georgien sagte Friedrich der Große, daß er der einzige Monarch sei, mit dem er sich verglichen sehen wolle. Der letzte unabhängige König von Georgien war Georg XIII., der sich dazu verleiten ließ, mit Katharina der Großen einen Freundschaftsvertrag abzuschließen, der aber bald von Rußland als ein Akt der Unterwerfung ausgelegt wurde. Wiederholt versuchten die Georgier, das ihnen aufgezwungene Joch in verzweifelten Aufständen abzuschütteln, sie mußten aber schließlich der Uebermacht unterliegen. Berühmt und sagenumwoben ist die Geschichte der Königin Tamara von Georgien, die um die Wende des 13. Jahrhunderts herrschte. Sie war eine Frau von berückender Schönheit, die durch ihren Liebeszauber viele der damaligen Helden ins Verderben lockte. Hatte sie einen Liebhaber erhört, so wurde er von ihren Frauen bewirtet, die herrlichsten Schätze wurden ihm zu Füßen gelegt, und Tamara selbst zeigte sich ihm in unverhüllter Schönheit. Nach einigen Tagen erschien aber anstatt der Königin der Henker im Gemach des Auserwählten. Er wurde getötet und fein Körper in eine tiefe Schlucht geworfen. Die Königin wollte ihr Herz niemandem schenken und immer Herrin über sich selbst und über ihre Untertanen bleiben. Tamara versammelte an ihrem Hof die Dichter und Philosophen ihrer Zeit. Ihr ist die Heber» feijung von Aristoteles und Plato ins Georgische zu verdanken. Es gibt Hunderte von Balladen und Gedichten, die von der Königin Tamara berichten, und die Ruinen ihres Schlosses an der malerischen Darjalschlucht sind eine unvergeßliche Reliquie.
Von Meer zu Meer führt die georgische oder grusinische Heerstraße, die die nördliche mohammedanische Welt der Tscherkessenstämme mit der christlichen georgischen verbindet. Südlich von Georgien lebt die Haupt- menge der Armenier, die sich zwar zum Christentum bekennen, aber dabei manches aus dem alten Volksglauben, einer Mischung aus den Lehren Zoroasters und der griechischen Mythologie, beibehalten haben. Südöstlich von Georgien liegt das Gebiet der Turko-Tataren. Auf der Halbinsel Apscheron am Kaspischen Meere leben die letzten Feueranbeter in Europa. Weißbärtige Greise hüten das von einer hohen Mauer umgebene Heiligtum. Aus schornsteinartigen Röhren lohen dort seit undenklichen Zeiten Flammen gen Himmel, die durch Naphthagase gespeist werden. Die Gemeinde der Feueranbeter in der Welt ist zusammengeschmolzen, nur in Indien leben noch die Parsen, von denen ab und zu einige nach Apscheron pilgern. Das Zeremoniell des Gottesdienstes wird geheimgehalten, und ein unberufener Eindringling wurde früher mit dem Tode bestraft. Heute ist es still um den Tempel der Feueranbeter geworden. Die Zahl der Priester schrumpft zusammen, bald wird vielleicht das Heilige Feuer unbewacht gen Himmel flammen, und die weißen Mauern des Heiligtums werden zerfallen.
Die Kaukasier haben hartnäckig jeden Fußbreit ihres Bodens gegen die russischen Eroberer verteidigt. Namentlich Daghestan war die Heimat der kaukasischen Freiheitshelden, Schamils, Hadschi Murads, des I in ans Schamfad Vegs und anderer mehr. Erft dem Fürsten Barjatinsky, dem Feldherrn Nikolaus I., gelang es, Schamil äur Unterwerfung zu zwingen. Wenn bann auch in den letzten Jahrzehnten die kaiserlichen Statthalter in Tiflis ein erträgliches Zusammenleben der Russen mit den kaukasischen Völkerschaften herzustellen vermochten und manche kaukasische Fürsten am Petersburger Hof hohe Aemter bekleideten, so erwachten doch mit dem Sturz des Zarentums mit erneuter Kraft die Freiheitsbestrebungen der Kaukasier. Georgien erklärte sich selbständig. Die Bolschewiken aber überzogen das Land mit Krieg und erstickten die Freiheitsbewegung in Blut. Kaukasische Weine, kaukasische Lieder, kaukasischen Frauen sind in Rußland und im Orient berühmt. Die Ichlanken, graziösen Tscherkessinnen zierten den Harem so manches Sul- tans und beherrschten mit ihren schönen Augen so manchen Beherrscher der Gläubigen. Persische und türkische Dichter fingen ihr Lob. Die tau» '"'üche Lesghinka, der Dolchtanz der Tscherkessen, der hinreißende Rhyth- f”»5 yr,er Lieder, werden überall bewundert. Kaukasische Speisen, Schasch- <yk, -Eefteli ufw. werden Kennern heute auch in europäischen Restau- tn 3 über das Schicksal der kaukasischen Völker selbst, ihre Kul- fii*un ~,'bre Sorgen sind im Auslande nur wenig beachtet. Am kauka- inh ” ?stonde gibt es malerische Kurorte mit ganz südlicher Vegetation : 0 weichem Klima, in denen die Bolschewiken jetzt Erholungsheime für nnnJrA ausländische Kommunisten eingerichtet haben. In den unzu- ^ergen streifen Räuber und Freischaren, denen der Kampf flient । iSn® ’ft- Wenn der Adlergott Samurg jetzt über sein Reich (ein/, t « er im Wintersturm zornig seine Schwingen und wetzt lebe« Schnabel an den Felsen, er will seine Völker nicht in Sklaverei
• -0er sagenumwobene Kaukasus wartete auf seine Befreiung.
200 Jahre Clektriziiäi als Heilmittel.
Von Dr. H. Schütte.
Das genaue Datum des Jubiläums der heilenden Elektrizität ist aller- dings nicht mehr feststellbar. Wahrscheinlich hat schon Otto v. Guerike. Magdeburgs gelehrter Bürgermeister, seine erste primitiv« Reibungs- elektrisiermaschine auch auf den menschlichen Organismus einwirken lassen. Sicher haben das jedenfalls seine Nachfolger getan, nachdem um 1730 entdeckt worden war, daß der Strom „flieht" und daß es zwei Arten von Elektrizität gibt; die sichtbaren Entladungen und der Einfluß der Elektrizität auf die Nerven waren ja lange Zeit hindurch fast die einzigen experimentellen Möglichkeiten, um das Vorhandensein von Elektrizität überhaupt nachzuweisen. Als dann 1745 K1 eist die Leidener Flasche erfunden und damit eine Quelle für stärkere Entladungsströme geschaffen hatte, bemächtigte sich auch schon die Medizin ganz offiziell des neuen Heilmittels. Schon damals verwendeten kühne Neuerer den heilenden Strom als Reizmittel bei Schwächezuständen und — wie modern — bei Lähmungen.
Wie auch in der Gegenwart so häufig bei revolutionären medizinischen Entdeckungen, bildete sich rasch eine Gemeinde von Wundergläubigen, welche nun in der Elektrizität das Allheilmittel für alle möglichen Krankheiten sahen. Kurpfuscher traten auf und zogen mit Elektrisiermaschinen durch die Lande und behandelten ohne Unterschied alles, was sich ihnen an Leiden bot. Selbst den Bandwürmern versuchte man durch elektrische Ströme das Dasein zu erschweren. Schließlich wandten sich selbst bie Aerzte gegen den Mißbrauch des neuen Heilmittels und gegen übertriebene Hoffnungen auf feine Wirksamkeit.
Das waren jene Zeiten, in denen eine Elektrisiermaschine genau so zu jedem besseren Haushalt gehörte wie heute die Höhensonne und in denen „sich elektrisieren zu lassen" ein beliebtes Gesellschaftsspiel bedeutete. Die Entdeckung des galvanischen Elements und die Verwendung galvanischer Ströme stellte dann einen neuen Fortschritt der Elektrotherapie bar. Lange Zeit hindurch hatte man geglaubt, baß es seelische Einwirkungen wären, welche vorn elektrischen Strom ausgingen, bis bann Alexander von Humboldt durch seine Untersuchungen über die Reizung von Nerven- und Muskelfasern, die Natur der damals so genannten „tierischen Elektrizität" klarstellte. Man entdeckte weiterhin, bah die zwei Pole des galvanischen Elements verschiedene Wirkungen auf dar Nervensystem ausüben, und zwar setzt der aus dem positiven Pol, der Anode austretende Strom die Nervenerregbarkeit herab, während an dem negativen Pol, der Kathode, die Reizbarkeit der Nerven erhöht wird. Die Wirksamkeit des galvanischen Stromes ließ sick) außerordentlich vergrößern durch Verwendung einer besonderen „Unterbrechungselektrode", welche in rascher Folge Muskelzusammenziehungen auslöst und dadurch besonders bei Lähmungserscheinungen als „C lektrogymnastik" günstig einwirkt.
Der galvanische Strom sand also — wie auch heute noch — sein Anwendungsgebiet bei allerlei Gefühls- und Bewegungsstörungen außerdem bei Neuralgien und Nervenentzündungen, Schlaganfällen, außerdem bei Muskelkrämpfen als Folge angestrengter, einseitiger Tätigkeit, wie sie z. B. bei Musikern gelegentlich auftreten. Auch die Tatsache, daß der galvanische Strom auf den elektrochemischen Zustand des Blutes einwirkt, daß er durch Verengerung oder Erweiterung der Blutgefäße, den Puls und den Blutdruck verändert, wurde zu Heilwirkungen benutzt.
Immerhin blieben diese Ströme von geringer Frequenz und niedriger Spannung sozusagen von ziemlich oberflächlicher Wirkung, erst die Entdeckung des Jnduktionsstromes durch Faraday und besonders des Hochfrequenzstromes durch Teska, welcher es gestattet, Wechselströme bis dahin ungeahnt vor Frequenz unter Spannungen von Hunderttausend und mehr Volt auf den menschlichen Organismus wirken zu lassen, brachten die „inoderne" Elektrizitätsbehandlung. Der Franzose d'Arsonvak war der erste, welcher die jo genannten Teslaströme an Menschen versuchte. Er stellte dabei fest, daß diese Art Ströme trotz der hohen Spannung infolge des ungeheuer raschen Wechsels der Stromrichtung, der Frequenz, ohne Schaden vertragen werden. Die physiologische Wirkung dieser Art Hochfrequenzbehandlung besteht hauptsächlich in der Beeinflussung des G e f ä ß s y st e m s.
Auch der durch Funkenentladungen ausgelöste Hautreiz spielt eine Rolle, ebenso die Tatsache, daß bei stärkeren Entladungen Schmerzen „übertönt" werden können. Diese schmerzstillende Wirkung ist es mit gewesen, welche zahlreiche Kurvfuscher veranlaßt hat, sich der Hochfrequenztherapie als eines neuen Allheilmittels zu bemächtigen. Hinzu kommen noch die Anwendungsmöglichkeit örtlicher Hochfrequenzbehandlung bei Erfrierungen, Gefühlsstörungen, besonders bei Taubheit, nervösen Herzstörungen und Neuralgien und die günstigen Wirkungen allgemeiner Hochfrequenzbehandlung in den Anfangsstadien der Arterienverkalkung, nervöser Erregbarkeit und Erhöhung des Blutdrucks. In ihrem eigentlichen Wesen ist die Wirkung der Hochfrequenzströme unerklärt. Das Geheimnis, welches sich deshalb vor allem für den Laien umgibt, ist die Hauptursache der enormen Verbreitung, welche sie zur Behandlung aller Arten von Leiden, voin Haarausfall bis zum Krebs in den Händen Unberufener gefunden haben.
Fast noch wunderbarer und für die Medizin wertvoller sind die Wirkungen der Diathermie, des „elektrischen Wärmeverfahrens", welches auf Anwendung hochfrequenter Ströme mit niedrigen Spannungen beruht. Die Diathermie unterscheidet sich von anderen Wärmeverfahren dadurch, daß die Wärme nicht von außen an den Körper herangebracht, sondern im Organismus durch Erwärmung der zwischen den Elektroden liegenden Stromstrecke erzeugt wird/ Ihre außerordentliche Bedeutung liegt zum Teil darin, daß sie bas einzige Verfahren ist, durch welches man in den tiefergelegenen Organen Wärmewirkungen erzeugen kann. Die technische Form des Diathermieverfahrens besteht meist darin, daß die eine Elektrode auf oder unter den Körper gelegt wird, während die andere durch eine der Körperöffnung möglichst dicht an die zu behandelnde Stelle gebracht wird. Der Erfolg ist vermehrte Blutfüllung in dem betreffenden Körperteil, welche schmerzlin-


