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von Alexandria, der 200 Jahre nach Christus lebte. Er hat den so nannten Aeolsball erfunden, eine Dampfturbine, deren Metallw , drehbar aufgehängt wurde und aus der dann durch zwei qeBon»» Röhren der Dampf entströmte. Dieser Dampf veranlaßte die äS durch Rückstotzwirkungen ständig in Bewegung zu bleiben. Doch bb? Erfindung war lediglich ein pneumatischer Zeitvertreib des an,iE Physikers. Niemand hatte damals für diese „Maschine" Verwendung sie leistete keine Arbeit: und blieb nur das, was sie barltim»», sollte, — ein amüsantes Spielzeug...
Biele andere Physiker und Gelehrte beschäftigten sich seitdem mit der Dampfmaschine, doch die Zeit arbeitete nicht für sie und so könnt» die Energie der Dampf-,,Maschine" jahrhundertelang nicht ausgenutt werden. Mehr oder weniger ausführlich sprach der Römer D i t r u n über die Spannkraft des Wasserdampses. Im Jahre 1495 befaßte M auch Leonardo da Dinci mit der Dampfmaschine und beschrieb ein Dampfgeschütz, das er „Erzdonner" nannte. Ihm folgten u. a der alte Dergprediger Johann Matthesius (1562), Giovanni Dadtiiw Porta (1601), Salomon de Caus (1615) und der Ingenieur Giovanni Dranca (1629), die alle mehr oder weniger von sich red«, machten, doch die Welt von der Nützlichkeit dieser Maschine nicht ru überzeugen vermochten.
Am 21. Januar 1630 wurde schließlich in London von David Ramsey die erste Dampfmaschine zum Patent angemelöet. Sie sollte in der Hauptsache dazu dienen, um „Wasser aus den Bergwerken zu heben". Doch immer noch fand sich kein Dlnternehmer um für ein derart „gewagtes Experiment, das absolut keinen Ruhen versprach", Geld anzulegen. Bier Jahre später versuchte John Date d^en enormen Ruhen der Dampfmaschine zu beweisen; ihm folgten der Tscheche Jakob Dobrzenski (1657), dann der Marquis of Worcester (1663), und schließlich Samuel Morland (1682) mit demselben kläglichen Erfolg. Die Dampfmaschine war in der Theorie hinreichend bekannt, als Denis Papin auf dem Kampfplatz erschien und sie in die Praxis umzusehen versuchte.
Das Anglück begleitete den genialen Physiker Papin von Paris nach London, von London nach Denedig, von Venedig wieder zurück nach London. Anfänglich arbeitete er in Paris (1673) als Assistent von Christian H u y g e n s (dem überragenden Mathematiker, Astronom und Physiker) an einer Schießpulver-Explosionsmaschine, wurde aber kurz darauf in die Sache der Calvinisten verwickelt und flüchtete nach London. Hier nahm sich Bohle seiner cm, und nach unermüdlicher Arbeit gelang es dem damals 33jährigen französischen Gelehrten, im Jahre 1681, s einen heute noch unter demselben Namen bekannten „Dampfkochtopf" zu konstruieren. Aber man schenkte Papin nur wenig Verständnis für seine eminent wichtige Erfindung und, in seinen heiligsten Gefühlen gekränkt, verlieh er London.
Ganz Deutschland durchreiste darauf der Gelehrte und, da alle Wege nach Rom führen, kam auch Papin in die „ewige Stadt". Don hier gelangte er längs den blauen Afern der Adria nach Venedig und — wurde Hafenarbeiter. Rach längerer Zeit sehr kargen Lebens erhielt Papin beim ersten Gonfaloniere von Denedig das Amt des Rattenfängers... Rot kennt kein Gebot — und so konstruierte der Physiker und Mediziner von nun an Rattenfallen, die er des Nachts im Palazzo aufstellte, während er am Tage unermüdlich seine wissenschaftlichen Versuche fortsetzte. Die Aufdeckung einer Verschwörung gegen den Dogen,_ die der Gonfaloniere anzettelte, verhalf dem völlig unschuldigen Papin, mit den venezianischen .Unterwassergefängnissen Bekanntschaft zu machen.
Rach geglückter Flucht aus dem Gefängnis, bei der ihm sein Diener und Freund Modeljani behilflich war, floh Papin anfänglich nach London, um späterhin dem Rufe des Landgrafen Karl I. nach Marburg zu folgen. Papin wurde Professor und erhielt einen Lehrstuhl der Mathematik an der Marburger Universität. Der bescheidene Professor beschäftigte sich aber nicht nur mit Vorlesungen, sondern arbeitete ununterbrochen an sonderbaren Gegenständen. Eiserne Stäbchen und Röhren wurden ihm ständig ins Haus getragen. Und oft vernahm der verspätete Fußgänger zur vorgeschrittenen Rachtstunde das Klopfen des Hammers und sah Licht im Zimmer des Gelehrten. Umsonst bemühten sich die Neugierigen, zu erfahren, woran er so emsig arbeitete. Sein Zimmer, war stets fest verschlossen und die Fenster dicht verhängt.
Doch endlich war die lange Arbeit beendet, die ewig gerunzelte Stirn des Professors glättete sich und ein zufriedenes Lächeln erschien auf seinen Lippen: — „Ich schuf eine Kolbendampfmaschine" — erklärte er -— „die imstande ist, menschliche Arbeit zu ersetzen: der braucht nicht mehr den schweren Hammer zu heben, das mühselige Rudern auf den Schiffen hört auf und in den Bergwerken werden meine Maschinen die Pumpen in Bewegung setzen..."
2lber statt Anerkennung, erntete Papin nur Mißtrauen, mitleidiges Lächeln und völlige Gleichgültigkeit. Umsonst versuchte er zu beweisen, daß seine Maschine schneller und viel billiger arbeitet, als menschliche Kraft, — er konnte niemand davon überzeugen. Und als Papin im Jahre 1707 mit seinem selbstkonstruierten Dampfboot auf ver Fulda erschien, ohne Segel und Ruder, zerschlugen die wütenden Dootsbesitzer sein kleines Schiff. Seit dieser Zeit fand Papin keine Kraft mehr, sein Werk von neuem zu beginnen. Don allen verlassen, verbrachte er die letzten Tage seines Lebens in London, wo er, dem hunger und Elend preisgegeben, die traurigen Ueberreste seiner Maschine zur Ausbesserung des Kamins benutzen muhte.
Fünfundzwanzig Jahre vergingen... Während dieser Zeit grün" oete England viele große Fabriken und menschliche Kraft wurde rar. Die Arbeit ging nur langsam vorwärts und die Unternehmer konnten nur einen geringen Teil der Aufträge bewältigen. Auch die Berg- vßrke hatten schwer zu leiden. Bei ihnen mangelte es nicht an ®n< «gen, sondern an Pferden. Immer tiefer wurden die Schachte uw immer höher stieg das Wasser. Es wurden viele hundert Pferde benötigt, um das Wasser herauszupumpen. Und wieviel Zeit 11,1 “ Muhe wurde vergeudet?
Er war krank, er fühlte sich alt und betrogen. Ein Traum zeigte ihm feinen Zustand. Er träumte: Er war damit beschäftigt, eine hohe Mauer aus lauter Büchern aufzurichten. Sie wuchs empor, er sah nichts als sie, es war seine Aufgabe, alle Bücher der Welt hier zu einem großen Bau aufzustapeln. Da plötzlich geriet ein Teil des Gebäudes ins Wanken, Bücher glitten hinweg, rumpelten ins Bodenlose, ein seltsames Licht fiel durch klaffende Lücken herein, und jenseits der Büchermauer sah er etwas Ungeheures, sah er in Licht und Dunst ein riesiges Chaos, einen Knäuel von Gestalten und Bildungen, Menschen und Landschaften, Sterbende und Gebärende, Kinder und Tiere, Schlangen und Soldaten, brennende Städte und untergehende Schiffe. Schreie und wildes Jauchzen klang irr herüber, Blut floß, Wein strömte, Fackeln strahlten grell und frech — und er erwachte, und sprang auf, von einem schweren Druck auf dem Herzen gepeinigt, und wie er im Mondlicht verstört in seinem stillen Zimmer stand, die Bäume hinterm Fenster und das Buch auf dem Nachttisch erkannte, da wußte und spürte er plötzlich alles:
Er war betrogen, er war um alles betrogen! Er hatte gelesen, er hatte Seiten umgedreht, er hatte Papier gefressen — ach und dahinter, hinter der schändlichen Büchermauer, war das Leben gewesen, hatten Herzen gebrannt, Leidenschaften getobt, war Blut und Wein geflossen, war Liebe und Verbrechen geschehen. Und nichts von alledem hatte ihm gehört, nichts war fein gewesen, nichts hatte er in Händen gehabt, nichts als dünne flache Schatten auf Papier, in Büchern! Er ging nicht erst wieder zu Bett. Er rannte, flüchtig angekleidet, in die Stadt, lief durch hundert Straßen im Laternenfchein, sah in taufend blinde schwarze Fenster, lauschte an hundert geschlossenen Türen. Der Morgen kam, die Gassen erwachten, wie ein übriggebliebener Trunkner irrte er durch das bleiche Morgenlicht, nahe am Zusammenbrechen. Ein bleiches, schwach und kränklich aussehendes Mädchen begegnete ihm, er fank vor ihr nieder. In ihrer Kammer faß er, auf einem ärmlichen Bett, über dem ein japanischer Fächer aufgefpannt war, voller ©taub und ©pinnweb. Er saß und sah, wie sie mit seinen Talern spielte, und wieder nahm er ihre Hand und sagte: ,Laß mich nicht allein, du! Hilf mir! Ich bin alt, ich fjabe niemand als dich. Bleib bei mir! Vielleicht habe ich nichts mehr zu erwarten als Krankheit und Tod, aber wenigstens das will ich auskosten, wenigstens leiden und sterben will ich selber, will ich mit meinem eigenen 23fut und Herzen. Wie bist du schön! Oh, du bist gütig. Denke ich war mein Leben lang begraben, in lauter Papier begraben! Weißt du, wie das ist: Nicht? Desto besser! Oh, wir wollen noch leben, wir wollen leben. 3ft die Sonne schon aufgegangen? Zum erstenmal werde ich die ©onne sehen.
Das Mädchen lächelte, streichelte seine unruhigen Hände und hörte zu. Sie verstand ihn nicht, und sie sah im grauen Morgenlicht verfallen und elend aus. Sie lächelte, und sie sagte: „Ja, ja, ich werde dir helfen, ©ei nur ruhig, ich werde dir schon helfen."
Vorzeitige Erfindungen.
Pon Harry v. H a f f e n b e r g.
übende des 12. Jahrhunderts sahen die Venezianer eines staunend auf drei Fremde, die in sonderbare morgenländischd Gewänder gehallt, einem Schiffe entstiegen. Wie Menschen, die mit Benedig gut vertraut sind, gingen die Reisenden sicheren Schrittes S1™1“ngft petö&eten Haufe der einstmals reichen und angesehenen Raufleute P 0 l 0. Sie pochten laut an die große hölzerne Pforte und als die alten, ergrauten Diener, die lange schon keine Besucher mehr iahen, das L,or geöffnet hatten, verlangten die Fremden — die De- hereinzulassen... Denn sie waren niemand anderes, als -Kicoto Polo, sein Bruder Maffio und dessen Sohn Marco. "ü0r Zogen sie nach dem geheimnisvollen China aus, um
"E Absatzgebiete für ihre Waren zu suchen. Man glaubte sie schon ‘Ol- Egst irgendwo verscharrt in den weiten, unerforschten Wüsten des Ostens... 1
Alle Freunde und Bekannten fanden sich nun ein, um von den Heimgekehrten etwas Positives über das unbekannte Asien zu er* V1®- ©enn bor 700 Jahren wußten die Menschen in Europa nur fej>r wemg über die Länder des Ostens und nur wenige entschlossen 1. , owse weite und gefährliche Reise zu unternehmen, von der fast nremand zuruckkehrte.
So erzählte Marco Polo über alles, was sie in fremden Ländern gejetjen hatten: von sonderbaren, schwarzen „Feuersteinen", die in (Spina aus der Erde geholt wurden und die besser Brannten als §013. Auch über Geld aus Papier berichtete er, das man aus Baumrinde herstelle und wofür man alles kaufen könne, was das Herz begehrt, felbft Gold und Edelsteine. Roch vieles andere vernahmen öre erstaunten Venezianer von den Sitten und Gebräuchen, den Fort- schrttten und der hohen Kultur der Söhne des Reiches der Mitte.
Doch viele Jahrhunderte vergingen seit diesen Tagen, bis in ©uropa die Steinkohle aufkam, und erst nach fünfhundert Jahren er* Pap.wrgeld. Europa hatte sich noch nicht derart entwickelt, hatte noch keinen Bedarf an den Artikeln, die in China schon Dazumal nützlich und notwendig waren. Im Gegensatz zu China besaß Europa umfangreiche Wälder und zudem keine Fabriken, die jeden Dag viele hundert Tonnen Brennmaterial verbrauchen. Auch der Vanvel war nicht so groß und kompliziert, um die Gold- und Silber- 3 ^dapier vertauschen zu müssen. Für alles das, worüber der venezianische Kaufmann Marco Polo erzählte, war in Europa die - l uvch nicht herangekommen und, schließlich begreift der Mensch Ltebnbck^erö^' & sichkeinengreifbaren Nutzen verspricht.
ffntmZ8orl1>-fOUÄmit &cc Dampfmaschine, deren Spuren UNS in^ Die klassische Antike fuhren.
^^^^^^"ene Aeberlieferuiigen besagen von Räucherbecken mit Dampfgeblase und Automaten mit Dampfpfeifen, die Philon von Christus entwarf. Diese Angaben sind aber wie gfl', !Z>r ungenügend und genauere Tatsachen darüber sind uns leider nicht bekannt. Nähere Anhaltspunkte haben wir über Heron


