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Vollständigkeit der Sammlung war gewahrt. Wer sie sehen wollte, für den standen sie bereit. Die Wissenschaft hatte das ihrige getan. Die Angelegenheit war beendet.
Dieses rein ideale Streben paßt nicht mehr in unsere Zeit. In unseren Tagen der Sachlichkeit muß alles einen Zweck haben. Deshalb erleben wir gegenwärtig die merkwürdige Tatsache, daß die Technik ihre Aufmerksamkeit einer Anzahl derartiger längst bekannter und zum Teil ziemlich seltener Metalle zuwendet. Es gilt zu ermitteln, wozu man sie brauchen könnte. Gleichzeitig aber sind ihr die Verwendungsarten anderer, häufig benutzter Metalle und Metallegierungen nicht vielseitig genug. Auch hier strebt man danach, immer neue Gebiete zu finden, auf denen eine Verwertung möglich ist. Ging die Beschäftigung mit vielen Metallen früher mehr in die Tiefe, so geht sie jetzt bei fast allen mehr in die Breite. Der Nützlichkeitsgedanke ist in den Vordergrund getreten und wirkt sich aus.
Unter den bislang vernachlässigten Metallen ist zunächst das Niobium zu erwähnen, das bereits im Jahre 1844 von dem deutschen Chemiker Heinrich Rose entdeckt wurde. In Frankreich, in England und in Amerika führt es den Namen „Columbium". Irgendeine Verwendung hat es außer zur Herstellung einiger chemischer Verbindungen kaum gefunden. Schon deshalb nicht, weil es ziemlich schwierig war, es in reinem Zustand zu gewinnen. Der Gedanke, daß es überhaupt zu irgend etwas nützen könne, ist in den seit feiner Entdeckung vergangenen langen Jahren eigentlich nie aufgetaucht. Aber die geistige Umstellung unserer Zeit hat ihn ins Leben gerufen. Das Bewußtsein, daß es ein Metall gibt, bas feine Verwertung findet, ließ bie geschäftstüchtigen Amerikaner nicht ruhen. Mit staatlicher Unterstützung wurde eine besondere Versuchsstelle eingerichtet, der die Aufgabe zufiel, ein Verfahren zur wirtschaftlichen Gewinnung größerer Mengen von Niobium auszuarbeiten. Das ist nach vielen Bemühungen jetzt endlich gelungen. Wir müssen also damit rechnen, daß vielleicht schon in sehr kurzer Zeit größere Mengen dieses bisher so seltenen Metalls zur Verfügung stehen. Die Technik ist damit um einen Stoff bereichert, der ihr unter Umständen neue noch unbekannte Möglichkeiten erschließt.
Mit dem Niobium zusammen kommt in der Natur bas Tantal vor, ein Metall, bas eine Zeitlang in der Beleuchtungsindustrie eine Rolle spielte. Die Tantal-Glühlampe, deren Glühfaden aus Tantal bestand, wird vielen noch in Erinnerung {ein. Die Verfahren zu seiner Darstellung wurden von Werner von Bolton und anderen deutschen Chemikern zu hoher Vollkommenheit ausgearbeitet. Schon damals wurde darauf hingewiesen, daß sich dieses Metall wegen seiner vorzüglichen Eigenschaften zu mannigfacher anderer Benützung eignet. Trotzdem hat man von ihm bisher nur einen beschränkten Gebrauch gemacht. Es läßt sich daher wohl mit Recht behaupten, daß dieses bereits im Jahre 1802 von Ek eberg entdeckte Metall außer in der Zeit der Tantal-Glühlampe niemals eine besonders große technische Bedeutung gewonnen hat. Nachdem nunmehr die Amerikaner beginnen, die niobiumhaltigen Tantalerze in großen Mengen aufzuarbeiten, werden sie dabei gewissermaßen als Nebenerzeugnis auch gewaltige Massen von Tantal erhalten. Für dieses muh deshalb gleichfalls eine Verwendung gefunden werden. Aus diesem Grunde erleben wir jetzt eine äußerst eifrige Tätigkeit, deren Ziel es ist, zu ermitteln, was man aus Tantal alles machen könnte. Besonders jenseits des Ozeans ist man fleißig an der Arbeit. Chirurgische und zahnärztliche Instrumente werden aus dem Tantal angefertigt, Federn und Federhalter und Tiegel. Ferner Legierungen mit Eisen, Aluminium, Titan, Molyodän und Wolfram. Diese Legierungen zeichnen sich durch ihren hohen Schmelzpunkt aus. Ein erheblicher Teil von dem, was man drüben macht, ist bei uns schon längst nichts neues mehr. Aber wie wir schon ausführten, das Tantal ist nie so recht in den Vordergrund getreten. Einzelne seiner häufigen Verwendungszwecke, wie z. B. bei der Herstellung von Kathodenröhren, sind in weiterem Umfange kaum bekannt geworden. Wenn nicht alles trügt, dürste in Bälde auch hier ein Aufflackern technischer Tätigkeit ftattfinben, von dem abgewartet werden muß, in welchem Maße es Bestand haben wird.
Aehnlich wie beim Tantal liegen die Verhältnisse beim Beryllium, von dem man in jüngster Zeit ganz besonders viel vernommen hat. Es wurde im Jahre 1827 von dem deutschen Chemiker Wöhler dargestellt. Hier war es Deutschland, das nunmehr den Anstoß gab, sich eingehender mit diesem durch so viele wertvolle Eigenschaften ausgezeichneten Metall zu beschäftigen. Die erste größere deutsche Anlage dürfte schon in nächster Zeit Beryllium liefern, dessen Preis vielleicht nur eine Mark für das Kilogramm betragen wird, während man vor noch nicht allzu langer Zeit 200 Mark txifür zahlen mußte. Der größte Wert des Berylliums liegt vielleicht in feinen Legierungen, also in feinen Verbindungen mit anderen Metallen. Unter diesen zeichnet sich wiederum die Beryllium- bronze, eine Legierung mit Kupfer, durch ihre große Härte und ihre Zugfestigkeit sowie durch eine Reihe weiterer Eigenschaften aus. Es ist wohl nicht übertrieben, wenn man sagt, daß in jüngster Zeit fast täglich neue Verwendungsmöglichkeiten des Berylliums und feiner Verbindungen entdeckt wurden. Eine emsige Tätigkeit hat eingesetzt, die zu den besten Hoffnungen berechtigt. Auch in Amerika hat man sich dem schon lange bekannten und trotzdem, wie man mit Recht behaupten kann, neuen Metall zugewendet. Dort hegt man im vollsten Sinn des Wortes hoch- fliegende Pläne. Es soll nämlich die Absicht bestehen, ein Flugzeug herzustellen, das aus einer Aluminium-Berylliumlegierung mit einem Gehalt von 60 v. H. an Beryllium besteht. Den Berechnungen zufolge würde sich das Gewicht des Fordfchen dreimotorigen Flugzeugs dadurch um etwa 400 Kilogramm verringern. Großen Wert legt man auf die bei der Gewinnung des Berylliums entstehenden Nebenerzeugnisse. Durch ihren Verkauf hofft man den Preis für das Metall selbst derart herabsetzen zu können, daß es eine ähnliche Verbreitung erreichen wird wie das Eisen. Ganz so weit, wie es sich der Optimismus der Amerikaner vorstellt, wird es vielleicht nicht kommen. Damit jedoch, daß das Beryllium schon in Aalde zu einem wertvollen und vielseitig ausnutzbarem Hilfsmittel der Technik werden wird, dürfen mir wohl mit Sicherheit rechnen.
Aber nicht nur für bislang wenig oder gar nicht benutzte Metalle werden Verwertungsarten gesucht. Auch alte, viel gebrauchte, dehnen das Gebiet ihrer Anwendung, worauf wir bereits oben hinwiesen, immer mehr aus. In erster Linie das Aluminium. Die Einbände der Bücher leiden in den Tropen sehr. Sie verderben infolge der Feuchtigkeit. Allerlei Insekten nisten sich in ihnen ein und zerstören sie. Deshalb hat man nunmehr begonnen, Einbanddecken für Bücher aus reinem Aluminium herzustellen. Sie sind ebenso dick wie die aus Pappe, sehr leicht an Gewicht und abwaschbar. Eine besondere chemische Behandlung ermöglicht es, sie zu bedrucken, zu bemalen und in sonstiger Weise genau zu behandeln wie die gewöhnlichen Einbände. Diesen schadet auch die trockene Hitze. Sie biegen sich dabei auf. Bei Aluminiumdecken ist dies nicht der Fall.
Daß sich mit Muminiumpulver sehr hohe Temperaturen erzeugen lassen, ist nichts Neues. Dr. Goldschmidt in Essen hat bereits vor Jahren das Thermitverfahren durchgebildet, bei dem ein Gemenge von Muminiumpulver mit Eisenoxyd zur Entzündung gebracht wird. Jetzt hat Dr. Strong eine ganz besonders heiße Flamme dadurch hervorgebracht, daß er Muminiumpulver in einem Strahl verdichteten Sauerstoffs verbrannte. Auch diese Erfindung ist noch zu neu, als daß man ein endgültiges Urteil darüber abgeben könnte. Allen Berichten zufolge soll jedoch die Wirkung der neuen Flamme geradezu staunenswert {ein. Der Technik bleibt es nunmehr vorbehalten, wie sie sich mit dem vielen ab finden wird, das ihr in jüngster Zeit durch die Beschäftigung mit alten und neuen Metallen zur Verfügung gestellt wurde.
Carsten Cnralor.
Novelle von Theodor Storm.
(Fortsetzung.)
Heinrich hatte bei alledem die Augen für fein Weib noch nicht verloren. Warf das Glück ihm einen augenblicklichen Gewinn zu, der ihn in feinem Sinne jedesmal zum reichen Manne machte, so gab er wohl die Hälfte davon hin, fei es für goldene Ketten oder Ringe oder für einen kostbaren Stoff, um ihren schönen Leib damit zu schmücken. Aber was sollte Anna, als die Frau eines Kleinhändlers, mit diesen Dingen, zumal da nach und nach die ganze Leitung des Ladengeschäftes auf ihre Schultern gekommen war?
Eines Sonntags — die erste Ladung Austern war damals eben rasch und glücklich ausverkauft — da sie, ihren Knaben auf dem Arm, im Zimmer auf und ab ging, trat Heinrich rasch und fröhlich zu ihr ein. Nachdem er eine Weile seine Augen auf ihrem Antlitz hatte ruhen lassen, führte er sie vor den Spiegel und legte dann plötzlich ein Halsband mit a jour (durchsichtig) gefaßten Saphiren um ihren Nacken; glücklich wie ein Kind betrachtete er sie. „Nun, Anna? — Laß dir's gefallen, bis ich dir Diamanten bringen kann!"
Der Knabe griff nach den funkelnden Steinen und stieß Laute des Entzückens aus, aber Anna sah ihren Mann erschrocken an. „O Heinrich, du hast mich lieb; aber du verschwendest! Denk' an dich, an unser Kind!"
Da war die Freude auf seinem Antlitz ausgelöscht; er nahm den Schmuck von ihrem Halse und legte ihn wieder in die Kapsel, aus der er ihn zuvor genommen hatte. „Anna!" sagte er nach einer Weile und ergriff fast demütig die Hand feiner Frau, „ich habe meine Mutter nicht gekannt, aber ich habe von ihr gehört — nicht zu Haufe, mein Vater hat mir nie von ihr gesprochen; ein alter Kapitän in Hamburg, der in seiner Jugend einst ihr Tänzer war, erzählte mir von ihr — sie ist schön gewesen; aber sie hat auch nichts anderes wollen, als nur schön und fröhlich (ein; für meinen Vater ist ihr Tod vielleicht ein Glück gewesen — ich hatte oftmals Sehnsucht nach dieser Mutter; aber, Anna — ich glaube, ihren Sohn, den hättest du besser nicht zum Mann genommen."
In leidenschaftlicher Bewegung schlang das junge Weib den freien Arm um ihres Manes Nacken. „Heinrich, ich weiß es, ich bin anders als du, als deine Mutter; aber darum eben bin ich dein und bin bei dir; wolle auch du nur bei mir fein, geh nur abends nicht immer fort, auch um deines alten Vaters willen tu’ das nicht! Er grämt sich, wenn er dich in der Gesellschaft weiß."
Aber bei Heinrich hatte infolge der letzten Worte die Stimmung schon gewechselt. Er löste Annas Arm von seinem Halse, und mit einem Scherz, der etwas unsicher über seine Lippen tarn, sagte er: „Was kann denn ich dafür, wenn der Wein, den ich trinke, meinem Vater Kopfweh macht?"
Mit einer heftigen Bewegung schloß Anna den Knaben an ihre Brust. „Sei versichert, Heinrich, ich werde treulich sorgen, daß dieses Kind das nicht dereinst von feinem Vater sage!"
„Nun, nun, Anna! Es war ja nicht so bös gemeint."
--Wie es immer gemeint fein mochte, anders war es deshalb nicht geworden. Der Nachtwächter, wenn er derzeit auf feiner Runde sich Heinrichs Haufe näherte, fah oft den Kopf der jungen Frau aus dem offenen Fenster in die nächtlich stille Gaffe hinaushorchen; er kannte sie wohl, den er war der Vater jenes Nachbarkindes, mit dem Anna sich einst so liebreich umhergeschleppt hatte. Ehrerbietig, ohne von ihr bemerkt zu werden, zog er im Vorübergehen feinen Hut und rief erst weit hinter ihrem Haufe die späte Stunde ab. Aber Anna hatte doch jeden Glockenschlag gezählt, und wenn endlich der bekannte Schritt von unten aus der Straße ihr entgegenscholl, so war er meistens nicht so sicher, als sie ihn am Tage doch noch zu hören gewohnt war. Dann floh sie ins Zimmer zurück und warf angstvoll die Arme über die Wiege ihres Kindes.
In der Stadt schüttelten schon längst die klugen wie die dummen Leute ihre Köpfe, und abends im Ratskeller konnte man von vergnüglichem Lachen die Fuchsperücke auf Herrn Jaspers' Haupte hüpfen sehen; ja, er konnte sich nicht enthalten, seinem Freunde, dem Stadtwagemeister, wiederholt die tröstliche Zuversicht auszusprechen, daß das Haus in der Süderstraße bald noch einmal durch (eine schmutzigen Maklerhände gehen werde.
Indessen hatte Carsten einen stillen, immer wiederkehrenden Kampf mit feinem eigenen Kinde zu bestehen. Damals bei Eingehung der Ehe


