Jahrgang (928
Samstag, den 22. September
Nummer 76
Er
alt, als ein unglücklicher Zufall fle bekannt macht«, ganz erstaunlich neugierig und guckte durch all« 'nth* ----------- was der König nur
mehr fand und also gewiß glaubte, er mußte doch etr------' ' • -
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heraus» Jagte öer Nachdenker: „Da haben StuXn P b nu" Singen sie wieder frisch -
Nun" J-e ebenso zusammen und gingen den-u“'1. butten die Hofdamen dem Kind Wllwisch L[i,n Hnltewort gab es nicht zu und sagte
'ur ?-Le bft Mutterstelle vertreten ' 9 ' Verwunderung schien das Kind Willwi
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GietzenerZamilieMMer
Unterhaltungsbeilage zum Gietzener Anzeiger
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Von Clemens Brentano.
«f..rnnn*tHnl^r^n Satlbre Eegierte der König Haltewort, ein sehr guter L h%ti° *, /^engerer Herr, dann und wann auch sehr grob.
Er hatte sehr viel zu tun, denn er hielt Wort, und seine Vorfabren kür^lle Herren gewesen, daß er alle Hände voll hatte
« t* 3“ galten, besonders da einer manchmal das Gegenteil vom S ma(ferPr3u^9BorL b“5 mad)te ii)n nirf’t irr- Er hielt immer „ kümmerte er sich um nichts und war gar nicht neugierig- denn er fürchtete immer, er mochte ein neues Versprechen erfahren das er halten müsse, und das wäre ihm fatal gewesen f 0 ' ÖOj er
hör to ^hr friedlich in seinem Lande und hatte mit allen Königen in 6-”»»«»»*«»: &•
Ä SJfwSrt SUS nn*e en' s“ lTO^n' rot.e.ta auf der Welt aussähe, daß ihre Mutter ihr !*9“r b'e Wiege nicht Mrechtgemacht hatte, als das Kind schon vom 1* h-r°b der Frau Mutter entgegenhüpfte, worüber die auk T 0ern anl5 ln Ordnung hatte, vor Schrecken starb, indem sie ihr -ochterlem ans Herz druckte und sprach: „Mein Kind will willen Xi^UbCr Wett aussieht, drum muß ich sehen wie es 7m H?mmel aussieht. Möge die Woche, um die du mir zu früh gekommen bist dir bte urnftPh»“^2*16^6 leisten." Nach diesen Worten starb die Königin, und d n ÄÄ grauen zeigten dem herbeigerufenen König Haltewort , 8 Königin und die Geburt seiner Tochter an. I
SemaMin htfl vor allem: „Wie lauteten die letzten Worte meiner
Der Zweig im Wind.
Don Wilhelm Schüssen.
„Jaja", nickt er, „Man hat's so schwer, Man hat's so herb. Ich glaub, ich sterb."
Er schwankt: „Ei, ei. Ich bin so frei Und tanz im Wind Froh wie ein Kind."
Die Zeit verstreicht, Bald hat man’» leicht. Bald hat man's schwer, Genau wie er.
Baron Hüpfenstich.
sogte: „Haben Sie etwas?" Der Nachdenker sagte: Ihro I hielt von dem B^^be.nichts heraus", und der König sagte: „Ich habe'auch spra.
x L s&s ÄÄaSSS= TOmmPfirh66" ° "useinarwer. | vor Langeweile hier aushalten; ich dächte, du gäbst mir eine bübkÄ ?d V er wolle Äon W^ maW 3«m Edelknaben bei meiner Schwelte? WÄ
no tagte, er wolle schon Wort wischem - Schwester? rote mein«? Unterstehst du dich die Prin^elllu MWZLZMUNLs ^en h' b“8 eine gute Mutter manchmal nachts nach dem Kinde I gemäßen Unterbot^ ra™ ber^,ofe "3$ verlange stand«,
ff - da- ließ er sich nicht zweimal einfallen, sondern sprang gleich I hantHeln schlastn,' e^lieg^nchchtenfede^/ Felleistn ®a“unteT dessen
I Ke,eSÄe0e9gSn QU5 bem &tt unb in die Neben-
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versprochen hatte, Wort halten zu können ' 8 ®eto
WnÄ bie S!rau 4um König: „Haltewort! ich verlasse dein Kind, st ist ohnedies meine Zeit aus, es ist gleich zwölf Uhr unh
°ch- gebt an; aber weil du mir mein NoLnlohn so ehrlich ae?aL yast, so will ich dir auch sagen, wie du an dem Kinde tBiutterftelle ^ner W-L"SL-SZAMZ stechen! sagte der König, „das ist ein starkes Stück' aber ich verlörech« es dir aus mütterlicher Liebe." — Wodlan!" koot. "^fprech«
«r h„I « °ber fühlte einen Stich in dem Arm und erwachte da la« £F' b?fff,.bra nur geträumt hatte, denn er lag ganz breit in feinem Ret?» 2>er heftige Stich, den er am linken Arm fühlte, machte daß er hobln fa^te, und roas ergriff er da? einen sehr großen Floh Erzürnt rieb der K°"'g 'hu Swischen den Fingern und wollte ihn soeben mst dem Na2 totkmcken, als ihm sein Versprechen, das er der Frau im Traum »eaebfn £ m ,-?’oUe d?vi Verbrecher nicht allein verzeihen und ihn sogar nÄ seinem Besten ernähren. Er setzte daher den Floh in ein leeres fi ffi!P U"®M; -4
er besonders, weil er seine Traumbörse nicht was mehr allein leeres 8^e«, und st«
den Verbr^cher'ü^dem ArzneiL
&la5, da wurde der Floh wach, und das Kind ÄillLchenLNn b« ^beustube. Er wiegte das Arzneiglas, da hörte er auch d^ Wiege d« Kindes sich bewegen, und Floh und Kind schliefen ein* und finikmnJt au^ ÜRorgens meinte das Kind wieder, und der Floh war iebr unT^Ma tm Glase; der König setzte den Floh auf seinen Arm und lieb ihn^i- Slut tnnten, do ward auch das Kind Willwischen still. ß h fest» Genug, der König merkte, daß alles, was er dem Floh tat der snr:„
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«gi-die älteste Hofdame.' „Sie fpra j: >e°n Sinb roiU roiffeuf 1 5°"'» ^at dieses sehr ingeheim, unhnLZ
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2,die übrigen Worte der Verstorbenen fragen aber da wär n?chts K SrGr'Vnä baÄ L K ?urde selbst ganz'kränk'und mage?d^ Siinfle feiS sL Ä "m die sie zu frühe gekommen, ihr große und gab dem Floh OchsenL. ®iaro,^en mit Mehlbrei zu füttern ""'darüber Nachdenken zu lassen. ’^reum un- na-m sich vor, Und so roud)| die Prinzessin und der Floh heran, ohne sich persönlich
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® r 'h^UttCrfte ? an if>m vertreten. Wie er das machen sollte wenn er Enlaffen näh Morgen habe; denn nie wollte er si«
hvlien wollte, wußte er nun gar nicht, er ließ auch darüber stark I hJi» r °D($) ^or.te oft em gewaltiges Geschnurre und G«.
ch en en. Und sieh dät nach eine? halben' Stunde Z der HofL Sj "arm h^mspriäge. Die 91*
tr enn '? ‘inb sprach: „Ihro Majestät! haben Sie etwas heraus?" Nachi an der9Türä^->s ?? f° lauschte sie einstens in d«
«r König sagte: ..Aaben Ki- etmais» tv, “ J. I an ver Ture des Königs, der folgendes Gespräch mit dem FloL
t von dem sie aber nicht wußte, daß es ein Floh war. Der «W
”®a9. E einmal, du Bengel, was soll ich nur mit dir anfanaen? rvachst mir über ben Kopf und machst wir die Stube ka» »»"än^ä9


