Ausgabe 
19.5.1928
 
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'« mich ü(j )ier meineil rumpenhW ^lhnen n[[0 b.^und bet

J.ag »et,

Zehen, suht Senugtuun, ! 'Vari, kn« £s ist Ei«, ^tragen m Verwendung haben mit

1 haben für gdessen her, i behaupies ' Fleisch in h so einen Zuschwer jn einem oie(, > setzte tz "Phator i« i und wärt 'S Etappen, den Enthu, Helden te wollte sich ses bringen, rte nur bas ehe Winseln Hmausenden cht auf ihn b- Zu «en i AugenM letade hott! be darüber,! leschreibllch wieder sei,

tcn. Es jei Strecke je, ch nur mit ilen getränt man ihn de, und an ht nur das, atfadje, dah die 2(nroe>

itnnie eines

indignierten und patzii ingshansen? :es Bürget, >gel zuriick- ein Bürget, aste Zeuge« >ch und des

)er Polizei- lebendigem erben.

'ch mit ihm ilichen Dri' i füllte ihm den übrig-

in ihn ohne ietütlos mit

gern gut 3« >ute rückt« sich die dick- ns tausend-

üeidmaiE- meister v« m spätere« > bgeiretene« ammer unö

ulen hinter liche W Volksseele

nandut w" usüben W mirden w« esucht. ugleich dos Misses, , Kietze"-

Nummer 40

GietzenerLamiliechMer

Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger

I rin" SS$ *'«« M-» » d«

Steppenwolf ein etwas ungewohmä^ie^So "nmerhin war dieser walte unb Fabrikanten hinter Amd iTnb ^ne Herren An-

m der Brust verborgen trmaen o tr,m £ einen Wolf

I m seiner festen haarigen rf angeblich dieser Wolf hier

I differenzierte Gefühl/ Mo-iartmetem^lnen Menschen verborgen, | ungewöhnlichen Umständen und bon ^- £, dergleichen. Um den möglichst Rechnung zu tragen hatte de? be/ Publikums

I fett Jahren wußte baß muh Ate n Erlüge Unternehmer (welcher führlich und unberechenbar tenfi mte^ ?^F ?/cht so launisch, ge- eine etwas besondere AuMat^ <?ad. Publikum), dem Käfig I des Wolfsmenfchen darin ' anbrcuchte^E Es Embleme

Äderen, Eisengitter und etwas Stroh am »nh tok afk Wände hing ein hübscher @mhir<.fhte,,5m '"oben, aber an einer der | em kleines Klavier äufireltelte tunö mitten im Käfig war

und oben auf dem etwas wacklche^lamno mit offener Taster, I des Dichterfürsten Goethe. 9 m°6et stand eine Gipsbüste ^USWallSs5rouS6eS")eh",,,,ai< »»> 6ur».

| entfernt, kaute an feinen Dorderosm»9^-, bort den Zuschauern wäre da statt derGitterftäb^dte aa . t^rie vor sich hin, aIg

I h> eilen ftanö er mtf i»r»s ; . ~ unenötlche ©tei>i)e Qn*

dann toÄaufÜ auTunb aK

I wackelte der gipsern- Pianino, und oben

kümmerte sich das Tier wEte^.nb^- ^ »'-t. Lim die Besucher von seinem Anblick eher enttäusch^ ^Ab!r ersten waren eigentlich | «ab es verschiedene Meinunaen^m^i über diesen Anblick | ganz gewöhnliche Bestie ohne 'Ausdm^sagten, das Tier sei eine j ndrer Wolf und damit finfte "f.n* etn, stumpfsinniger ordi- I Zoologischer Begriff. Dagegen ^h'auvtek^^^' überhaupt fein schone Augen und sein gS Än &ag Tier habe

seeltheit aus, daß es einem vor ergreifende De-

' I Paar Klugen blieb indessen nicht das Herz umdrehe. Den

über den Anblick m'SÄÄV^ »iese Aeußerungen Tier der Menagerie gepaßt hätt^u 6 fl>9ut auf Ie& andere der dwi^WolMfig^Eefi ^von"echl^ktei^ ber Schaubude, I sich lange bei seinem Anblick aufbielt ^"ppe besucht, die zwei Kinder und deren Erzieberin E E waren drei Menschen, etn hübsches, ziemlich schwechsam^ lat" Kmdem war das eine | andre ein etwa zwölfjähriger krätti ^^uvon acht Jahren, das ! Steppenwolfe gut, ihre |aitf rodj iuna ^'^gefielen dem

I straffem Beinen des Mädchens ihmte 9»rlU<;b 93 lml' den schönen I Demante, nun ja das wnn^^-9^ ser häufig hinüber. Die Gou- I möglichst wenigen beachten to 6 öderes, es schien ihm besser, sie batt?'der'Wofi Harr?"sich"dich^' ^^n und sie besser zu riechen lagert. Während . ?n bad Gitter der Schauseite ae- Kinder einsog, hörte er etwas^etenawr i"^"terung der beiden

I Zu, die sich sehr fftr «arrt. 9 i>enr2^eu6erun9en der dreie

lebhaft über ihn unterhielten tonnen unb sich höchst

schieden. Der Knabe JinfAnJix-$ ^halten war dabei sehr der, aus die Achicht welche fert> leilte durch,

baren. Solch ein Wolfsvieh meinte er ^atte äußern

nagerie gerade am richttgen Ort m V6 term G-tter einer Me- ZU lassen, wäre <>ine unilra»^9«9«n frei Herumlaufen man ja den Versuch mack^ ob Torheit Eventuell könne rM-Uss «»Ä

Der Knabe gefiel ihm ^ V freundlich das Maul.

L-LMMMMMU

S' Ä « ^.ÄVnS

Die Heimat.

Von Friedrich Hölderlin.

Mn^nMn tCr ?rf)iffer heim an den stillen Strom von Inseln fernher, wenn er geerntet hat, '"kr1,id) rur Heimat, hätt' ich ° fo viele wie Leid geerntet.

teuren Ufer, die mich erzogen einst ltUtsmbrrs.^er Uie6e Leiden, versprecht ihr mir hr Walder meiner Jugend, wem, ich ' komme, die Ruhe noch einmal wieder?

Am kühlen Bache, wo ich der Wellen Spiel ^'" brome, wo ich gleiten die Schiffe sah ' ?°rt bm ich halb; euch, traute Berge, bte mich behüteten einst, der Heimat

Erehrte sichre Grenzen, der Mutter Haus beariÄbhnrh®etosU,![ter Umarmungen oegnifj ich bald, und ihr umschließt mich daß, wie in Banden, das Herz mir heile, & ^ßeMebenen! Aber ich weiß, ich weiß m S,!eb! ?eib' dies heilet so bald mir nicht Sterbli^ rn ^wgengesang, den tröstend ' Sterbliche singen, mir aus dem Busen.

11 ns 603 himmlische Feuer leihn die Gotter schenken heiliges Leid uns auch® Drum bleibe dies. Ein Sohn der Erde om ich, zu lieben gemacht, zu leiden.

Vom Steppenwolf.

Von Hermann Hesse.

« to* ü»d'»di-k slff.

dies oder senes über das ^ier Eten ^wordeii, jeder wollte SS TuriiSa" «' 5*« LLMSSSW-MS

ex nieftf L öfc^ppcntöDif zur ©triefe ßvinoen * i

man keine Ruhe I

Ansicht wurde abe?teteeswl^ 5le&r?re und wahrscheinlich richtige Partei, welcke bt>n 9tfen geteilt. Es gab eine zweite

fei war der Anstedt anderen Auffassung huldigte; diese Var- j

Der sei m J Steppenwolf zwar kein ungefährliches

Steppenwolf imSufel ^Die^Äte^ Ur"«!n9«ftanöen so einen I d>e Sprecher zu beuten 1 auJ. welche bei diesen Worten

Tamen der Geselllckmst brte hochachtbaren Dusen von I

diese Dusen waren v^n tem Rechtsanwälten uiid Industriellen, und G-lets bedeckt. Indern non^.^ unb modern geschnittenen

Leute, teten ?&n uns, so sagten diese liberal denkenden

Steppenwolfs recht wobl^bpt^ Gefühle, Triebe und Leiden des Grimde auch so e n armer b-"/' ^der von uns sei eigentlich im Aten sie, wenn fte si^d ,^ 6«wtenber, hungriger Steppenwolf. So Steppenwolf unterfite te^ Ä ^t5e.n?n Hemden bedeckt, Über den unb bann setzten'ste ?fir» s^- ^^ öffentliche Kritiker sagten

Pelzmäntel an, stiegen in Ifiro Fak ll3nrUt? Zogen ihre schönen an ih-re fchon-en Qluti>tnobilß und fußten au*

e ie " -Dureaus und Redaktionen, SvrechzimE

Dhtekh beil Dorschlaa onJ,6 m f£8ar ei,Kä Abends beim

. «m Tage, an bein biXnn"? 4er Steppenwölfe zu gründen.

benn auch niete t®r lte.ue8 Programm eröffnete,

Lp^n, b^ff^n unr öuö &Tücßti(ifcc ru

Ä ft«in«n Käfig ^beu^^vorma's«" f?tr?m0^en gezeigt tourte.

bewohnt hatte batte «in leider früh verstorbener 1 satte, hatte der Unternehmer nach Möglichkeit -