Ausgabe 
18.2.1928
 
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Wie Bach mit einer fremden Jungfer in der Kirche mutierte.

tifXmal sing jetzt ein Zittern durch das stille Schiff, - es war, als ob es schnarchend seinen Leib im Schlafe bewegte. Und nun hörte ich, wie es gurgelnd heraufkam. Ich leuchtete (die Lampe schien bereits rötlich matt) durch die Oefsnung hinunter: Keller Nn2 war letzt schon zuDrei­vierteln voll und auf der glänzenden Oberfläche sah man d,e Ratten mit ihren Schwänzen hastig hin und herschwimmen. Ich begann wie toll weiterzuarbeiten. Die Platte war noch hartnäckiger als ich. Ab und zu muhte ich vor Erschöpfung innehalten, dann atmete ich jedesmal so tief und häufig es nur ging, weil mir der Kopf in der Stickluft schwindelig zu werden droht«. Jetzt begann auch di« Taschenlampe auszugehen, Jn ihrem letzten Rotglühen sah ich noch, wie das Wasser unter die Planken quoll und mit kleinen Weilchen graziös hereinschlüpfte. Dann löschte sie aus.

Run sah der Mann im Dunkeln. Dröhnend ging das Hammern weiter, man muhte die Zeit bis zum Ertrinken doch mit etwas aus­füllen. Immer wieder kracht« der Hammer gegen das Eisen, als ob er das Weltgebäude sprengen wollte.Arbeiten und nicht verzweifeln!

WMLNSWW Metz in weiche, quiekende Hausen hinein: sie hockten dicht auseinander, was wollten sie machen, sie wollten auch leben! gehört O

dielt ich mitten im Hammern >nne. Ich hatte etwas geyori. . w roJt hn« waren Schritte Schritte von draußen! Sofort setzte ich nut

' Noch em letzter Blick in Den eaion: iS'I ganz leicht, wie auf Fußspitzen tänzelnd, wieder davon ... C

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MWMMMNE Zimmerflucht läuft: jedesmal wenn man die Hand an der Klinke ) , WSWZBMk WMZSWH braj. r!6 mir «Ine Oeffnung h-«---. b,e

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, fmfterer Raum weit größer als di« beiden Keller und ungefähr vom Ausmaße des Salons da unten. Mittschiffs ging längs der Decke ein ^iellaer d7nkler Baum durch. Gott sei Dank, das mußte das Rohr der Sckraubenwelle sein. Ich war also endlich in den untersten, d. h. ich meine den obersten Schiffsraum eingedrungen! Wieder leuchtete ich dw De-te ab, und zwar in der geheimen Hoffnung, daß es hier vielleichtKingstons, das sind Vorrrichtungen zum Unterwassersetzen geben wur^ Aber es oab keine Kingstons, es gab lediglich eine morsche Holzverschalung und hann den nackten Eisenleib. Plötzlich fiel es mir ein: ich konnte hier >a

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knrh niel xu klein! Ich stürzte dorthin und begann di« r-essming wie zu bearbeiten. Endlich langt« es. Unsäglich ®

mir wieder in den Raum nach unten zu steigen, um die schweren Kisten beraufxubetommen. Ich hatte einen Widerwillen gegenunten , unten maTcn Leichen unten war Wasser und das kam letzt alles, langsam aber sicher herauf.' Keller Nr. 1 über dem Salon schien schon saft gänzlich I anaefüllt. Die letzten Kisten mußte ich mir aus dem Wasser angeln.

Endlich konnte ich mir oben mein Gebäude wieder aufbauen. Ich troff von Schweiß und Wasser, und dabei war die Lust letzt zehnmal SVbrnnÄ® tarn n°ch ,u -«-g-mSch -'S -» SM« w WW-» Holzverschalung herunter; gleich daraus dröhnte durch die Sttlle mein

arbeitet)6 Mit knirschenden Zähnen drosch ich. auf ine Tischmesser los, die ich als Meihel benutzte. Eins nach dem andern brach m Stucke, abe schließlich gelang es mir doch, an einer durchgerosteten Nietstelle ein winziges Loch herauszuschlagen. Da horte ich aus einmal ein Pse>stm Ich dachte, es wäre eine von den Ratten, die hier unruhig hin und her tiefen, aber das war es nicht: das war die Luft, meine kostbare Lust, wetche hier aus dem Loch hinauspsiss! Mit einem Schrei preßte ich mein nasses Taschentuch dagegen nur das nicht! ... Ich begriff, ich mußte ganz schnell eine genügend große Oeffnung ausstemmen, sonst gmg mir die Luft flöten und ich blieb für ewig unterm Elsen stecken. Ich hämmerte jetzt imitend drauslos. Doch kaum schien eine Stelle nachzugeben, si>hwlt ich in Todesangst inne, und machte mich an eine andere. Lange habe ich

Von Dr. Leopold Hirschberg.

vom Kirchenkonslstorio in Nrnstadt g g einem ehrliebenden

siebzig Thalern andjechs guten Groschen Alles was em 9

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von Hamburg aus dorthin gekommen, zweifellos m der Ubsicht, Nachfolge des schon hochdeiahrten Mannes, zr, sichern Aber t tz^ empsanaener Ehrenerwelsungen und genossener euftbarEeiten Br baoonge oqen, da mit der Erlangung der Organ stens elst an Marien eine immerhin etwas peinliche Bedingung verknüpft war.

!nil,^mehrere^ ^chmesstt^^nb^Äne^hh^nimera^gen ^F^eijch^ö^ftr.

A bordo se mangia bene. . Qm früheren

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hielt noch immer Beil uni.Hammer « SooFbe örbert °uf dem Seegras aus.und wurde Oeffnung brauste die

Luft heraus und rifl eine ^duntten" Schifssleib«

S ®S- »«» SSroMontW«.

in die Tiefe. ___

Ich' klammerte mich an die Stimme da draußen. Ich begann mich mit '^,Mi«"lange wird es noch dauern?" fragte ich.

Keine Angst, wir holen Instrumente.

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bCn^abennSle keinen Menschen mehr retten können?"

ausgefunden, diese Bestien, daß ich eßbar sei.

Plötzlich kamen Tritte., Jemand rief. ,

jetzt im Stockdunkeln Plotzlchi vier w« tze ö W weiße

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