Ausgabe 
17.4.1928
 
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Zu Goyas 100. Todestage. |

Von Dr. Paul Landau.

m * w* ftÄÄÄ* seiner Kunst wie in einem . gewaltigen Flammensäule aus-

Glut und Düsternis noch einmal füllen Wirklichkeitssinn die

stößt. Ueberschwengliche Bhaut.ufük und k hl ^n Visionär

Grundzuge von Cer v a n t e s weme, oie , > - _ rle sind in den

Don Quijote und den Bauern Sancho Pansa^ge chn^ schassen die beiden Werken Goyas vereinigt, er verbm -^niirbe Malerei in dem farbig *gggteSSÄKS«H«»"» 6*"** beeÄSÄ&«e hasten Ausgeburten gclefüna'', des ersten Dramas,

eigentümlich von den che^enszenen bv «, g Quevedo, ;

A -nMr*,»,'?»ffS* em. -- bis zu den Dramen Calder on > n-in Meister von Sara-

Gotik bis zu Ribera und dein G r t co.^n - grandiosester Wirkung gossa, demletzten Spanier , ist ram,af;6mus des Jnguisitionsrichters zusammengedrängt: der «musame SmatiEU» -es ^on

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MMtzsOMM MMMMtz-M Vorfahren späterer Zeiten, auch der mistigen, und zugleich wird er dvrck Seine künstlerischen Ausdrucksmittel zum Vater der modernen Kunst., SmSi der die flüchtigsten Eindrücke zu erhaschen weiß, em rücksichtsloser Bekenner seiner Stimmungen, ein uberschaumeudes ^m- perament, das wie im Fieber schasst - so wird er der erste reine 3m pressionist der Kunstgeschichte, der der französischen Malerei, «ft einem Delacroix und Daurnier, dann einem Manet und Renoir die Wege weist und durch seine Graphik auch bei uns seit Klinger das große Vorbild wurde.

Goya, der Spanier, der Europäer, ist aber zugleich der geniale mo­derne Mensch, unter den Künstlern nur mit Rembrandt zu ver- aleichen im Leiden und Ringen, in der ungeheuren Kühnheit und Wahr­heit mit der er die Geheimnisse seiner Brust offenbart. Häufiger Hai t man eine Parallele zwischen ihm und Beethoven gezogen, dem em- ; 6ißen Zeitgenossen, der ihm geistesverwandt m der Art des Schassens l

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ihren Arm, fuhr nut ^n Hande a d «ch Ku, II unb stieß das den Kuabeu mitten auf bin Ännb.JCiaj g Fall gekommen

Diüdchen fo hart zuruck daß es taumelte und beinahet0 j wäre. Erschrocken »" ö lachte:Bist du

Hände. O, o , brachte er mir ) I h e>ände wie zwei Männer. ei"ÄÄe

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niele Male Und verbarg ihn dann ,orgjam. fh

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Zimmer. . . . . . f(caelbafter", sagte die Mutter ziemlich

«mK"ZS'°?Hto-kto»" "L«Ä". <4 d-m Kn-to» --ch -» lachte. _____________

Der Maler der spanischen Seele.

ebenbürtig war anerliche Folgen hast stt^ihnen beiden

Eine Aeußerlichkeit, Re ledoch f h , reisen Mannesalter auf gemein - die Taubheit. Auch Goya verlor m $ sich in ihm,

der Höhe seines Lonnens 1«nn£aor'inU5nbI eagKun^eimnd)e, ins Ein- wie bei Beethoven, «ne Wandlung ns ^rag-,G - > ins

sam-Dämonische; fein Weg geht «nrner teuer @ßt)Q in (einen

Unbetretene, Nie-zu-Betretende. 1 Unbändigen, so zeigen

Selbstbildnissen an.. Rembrandt .n oem WilSem uu°

spätere Selbstportrals in &C1 J? | J^ten Besessenheit der Züge das-

5 die" MeAh'ett°ausgetürmh Seine Entwicklung ist >ene«w bes

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der Heimat muh er wegen schwerer Hano i Don Juan, bis er einen

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de- Herricher^ rmrd gft «ofmata »«« unter dem blöden Karl IV.

6d;lciQanfaU erließt. M:rr.± m<>rir »nn äuhercr StGinotit

Wenn das spätere Leden Goyas mäst meh von ^utze

Niedergangs UstLanberWrw'nmr! All

Befreiungskampfes, der einer oraupgyen ue erscheinen dlc

Ust,"mrsLinde^ fest feinesMsNEjahren imwegmehr^DagNackte

Stn <5ei.0.ltil thoHfr« Athnnheil nnte, sondern nur die Wirklichkeit

«° Ä-.» 2°x.dV,2 traute Goya E liebstent ber Supferp fatte «ufto thalUn^ kannte.

' de?MrieZ°s" beginnen unb «ggSÄ«?f K

stehen dieTauromaqma , d,e schonst Bnyerrtlchun^^o e unb bcr

Neste ß&Ä grauerwollsteigaller^ modernen

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menschlichen Schicksals in grauenhaft»! Nacktheit, oertoipern {j Landhaus-Bildern" erreicht die Kunst Oonas unb Spanien

Gipfel, wie ihn kein anderes Bolk aufzuweisen ' «onb >'«'

Gegensatz zur klassischen Schönheit, der m diesem iMkla,st,-Y|te

l seinem nationalsten Künstler ausgedruckt wird.

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Und In den . reitet a Wagenr .nzen, renb ui stalls ir nicht zi jlefanti Setten.

Der Löwent heute!" fort, Hinten,