dann
könne.
Der Mann warf nur einen t nicht vergessen. Doch sagte er fein
schuldig war. Ganz wohl war mir nicht bei diesem Unteniehmen und
9i<U9Ä-S jetzt mit dem Schneeberger?' fragte ich bescheidenNatürlich glaubte ich bestimmt zu wissen, daß der Tabak unmöglich schon da sein
gesalzenen Zornblick $u; er hatte mich •in War! sondern knisf den Mund em
S » S™,««»»».?
Sckocktel vor mied hin, die den soeben eingefrorenen entbleit.
ci.2 hatte keinen Rappen im Besitz und fing nun an, mich der Lage nicht^Eh" gewachsen 7/fühlen. Dor der tür brach das ganze Rudel meiner ^omeroben in einen fanatischen Jubel aus. ete hatten jetzt den dElten Genuß7den Sammetwedel im höchsten Aerger und mich in der *SS S«KSE® *
sie dann wieder auf den Ladentisch zurück. A llns cnit(nh
„Es ist doch nicht der richtige , sagte ich schließlich frech und entbot)
Cii<’SgSe sich^twas Auhergewöhnliches. Der sanfte Samuel verlor be„ lebten Reit feiner Würde, er sprang schnaubend hinter dem breiten m:r nach «uf M« ®*. m« W-
» 3u«E sfsiemsR
T-nn nutchnh Merkwürdiae: der Sammelwerk! verlor iM
Ins Hans zurück. Es war eine vollständige Niederlage.
trug den Pantoffel im Triumphe ourch ine abendliche Gasse, auf einci- Stecken gestiilpt, und wir johlten und fangen dazu Es war cm Mnes Swck, auf Ä'ramin gestickt, mit einem üppigen Ornament von biciu!ichete«en einander und Sammetwedel, den Ich besiegt zu"Falle°Jch habe fü! den" AniosfArau^Aei' Trachtet ^ügeTunb ktsri.M»'üs -»i»
lange Zeit zu einem bewunderten Stern geworden -
Eigentlich müßte ich jetzt auch noch erzählen wie Ich -
a;[t.. Makel- war Maler und zog in das kleine Haus an der Wümme.
a-H®!!*fn6 rire Banditenfreimdschaft mit den beiden Zwolfiahrigen aus SLWWMM WMMMW
„.'Hern mischte inan; bei Kerzenschein in der W°schkuche, sem Blut, michsam hervorgelockt unter Schwüren verschmiert. In Zukunft sollte alles offen verhandelt werden. o
TUM, Tusch Lissa!" schrien die Jungens über die Hecke, und Lis a MMMEMKW
Wm-LSÄ Äip&ft wt SSÄMg- sWLWWs SSL
«artete daß Lissa ihre Nebenbeschäftigung endlich ihrer gröberen Aus aabe oviere Von Jörg hatte man nichts mehr vernommen A s L.ssa eNen baran dockte seine Spur — nur so aus anhänglicher Neugier - zu verfolgen lachte er sie vom Titelblatt einer Illustrierten an; ^°rg Klaas der siegreiche Kunstslieger. .
Die Tribünen in Tempelhof waren zum Brechen voll. Das glan- s rtr5nkrsirhc» Ti'rn'er der ßüfte beaeifierle eine hlNgeri^fene Au-
«<>° l*n U »Ä
auf dem Kopf, dicht an den. Tribunen vorbei Lissa busterte^ „Sieh,
Dächer und Wolken kugelte, schoß jäh zu Haupte, da er Lissa.beruhte,
n, Äurft-wr »t s lvät in Heinrichs Wohnung beim Weine saßen, des Ringens umem Lr' mÄna'Lr, w7der sich selbst. Jorg
et ä\;;ÄS’^.W'= ’ä" ä»
gezerrt hätte. Er fiel innerlich, trostlos zusammen. Da tras sein AU- auf Jörgs Antlitz, das ihn verzweiflungsvoll anftarrte — er leg e^se^ fchmale Hand auf die braune Pranke und fragte leise. „Wa s
mein 8unge? fe $ ber Morgensonne durchs Fenster, zitterte auf den Sektschalen, leuchtete in feuchten Augen. Leise 3°chriirf) un6 Tusch Lissa". Und Heinrich sagte, ein wenig blaß, aber ehrlw) taofer: . Diese Sonne soll euch nie untergehen .
Da rollte sie rot und wachsend über die Dächer heraus . -.
Spieler HwUcken wimmel und Erds.
Aus der Geschichte der Akrobatik.
Von Bodo M. Bogel.
(Nachdruck verboten.)
Der Aussehen erregende Absturz des Himmelradlers L o u l s^der vor kurzem im Zirms Busch in Berlin ereignete, ruf . für Interesse für einen Berus wach, dessen Mitglieder taglid).
Abend in den Zirkusmanegen, «uf den Rummelplätzen und J^h zur Belustigui q d-s Bublikums ihr Leben aufs Spiel ' 9 gen 3 Der Berus des Akrobaten, der durch seine waghalsigen Bors Tausende von Zuschauern in Atem beraubender Spannung ha be[on= ebensoviel Mut wie Ausdauer. Immer befindet sich der Arn ders der Lustakrobat in Gefahr, und ein geringes> ®erfeM m der Entfernung ober der Zeit, eine nur den Bruch ~ könne» dauernde Zerstreutheit, oder auch ein unvorhergesehener ZM ihm das Leben kosten. Aber nicht nur wahrend ber Borfubr B sich der Künstler der Lust in Gefahr, auch wahr nd de- Trainings; schon während der lang,ahrigen Lehrzeit itz Tod umgeben.
„Tusch, Tusch, Lissa!"
Von Per Schwenzen.
Von den staubersprlichen der Kinderspiele, die orakelhaft bestimmen konnten wer es war" das heißt, wer, aus hundert Winkeln belauert, anaitDoflen Wachmann beim Anschlagspicl abgab, aus den ^dza.,lve-,en, stieß und verlachte, von der ganzen wunderbchm i,wbbala der Ktnoye i — war ihm eine Zauberformel die wichtigste geraden. „Tusch. TU (y
Weder Gemeindevorsteher noch Gendarmen des Bremer fBtodla e wuKn daß d77ftöhliche WörZin, das aus Kinderspielen aber Hecken und Bäune sprang, iranzöfischen Ursprungs war, sonst hatte man 2 ficker verboten, nur die alte, wunderliche Brille, 6 er Lehrer, pattem feiner ethnmologischen Sonntagsarbeit das Wort richtig seziert. „Tusch bebeutet t™e, 00m französischen toucher, berrühren" Es war ein Annexionsraort aus der Franzosenzeit. Und wenn man eini Blocklander kleiner Junge war, fick auf die Zehenspitzen stellte dw fckeck^ Kuh Berta an das Maul faßte und dabei laut schrie. „Tusch, Tusch,,»erin , fo bedeutete das, daß man Berta für diesen Tag annektierte, und daß L. »e;n c;n roQ3 Qn malen" könne, von jetzt bis zur großen Satte Milch beim Abendbrot. Mit allem konnte man „Tusch, Tusch
Spielzeug vor allem. „Tusch, Tusch, Schaukelpserd , -,'^usch. Tusch, Sabel , hrjiihc man beim Erwachen. Tuschen vor sechs Uhr früh piprte zu Dieremzen mit bet elterlichen Instanz. Selbst Dinge h'^er fremden Zäunen?Hein Tiedjens Fuchs mit der Meß, d-r Rosenstrauch ün Gar en des Pfarrers, alles konnte einem gehören, wenn man die Worte riet, und dann konnte man sich den ganzen Tag freuen, denn Besitz s Befitz und die anderen ärgerten sich doch ein luenig, weil fie zu spat ge- tommen waren. Niemanden fiel es ein, getuschte Werte sich vor Sonnen- upteraana anzueignen; denn das hätte feinen Spaß gemacht, und mit zärier Logik Mchten die Kinder sich davor, das Gespinst der Jlluston nSÄSÄÄ*., >° i-l.™ U- B-rM auf seinen Knien keine Haut; er war ber Champion der Altersklassen von acht bis zehn Jahren, Verbündeter mit Tiediens und Feind mit Heinrich Blume, der fein richtiger Häuptling war und nicht auf den Havben^gchen fonnte^se^, jeine Meriten auf anderen Ge
rieten hatte. Er wat ein glänzender Schüler, was Jorg nicht imponierte, und er baute sich ganz allein ein richtiges Segelboot, ivom t man aus der Wümme fahren konnte (was Jörg sehr imponierte). Sehr bald sand unter diesem Eindruck eine Annäherung statt. Jorg, der Laie, gatte rasch die Geheimnisse des Segelns begriffen, Heinrich, der Konstrukteur, rang mühsam mit seinem Werk.


