Ausgabe 
21.5.1927
 
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Nix, nix!" lehnte der Offizier ab,gehen Er ßu die Leute und sagen, wir wollen nix sprech mit ihnen, wollen nix mehr oben tzu tun mit diese Leute. Wir wollen verhandeln bloß mit der Bürkermeister. Der ist ein Freund von die republique. Allez!" Zabel ging, sich hinter Ohren kratzend, hinaus.Ich bin serr erfreut, tzu finden eine Freund, wo soviele Feinde überall! Jsch begrüße Ihnen im Namen die republique." Der Offizier gab dem Sekretär die Hand.Es mich über die Maßen", erwiderte der Sekretär und wischte sich

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altkluger, fast lasterhafter Kopf, dem krankhafte, psychopathfiche Zuge tief eingegraben sind. So war der Knabe, so war der Jüngling, und, das iah der übervorsichtige Vater genau, in die Hand dieses Schwachsinnigen gehört das Reich nicht. Es gibt keine häßliche Leidenschaft, kein tierisches Unwesen, keine Quälerei seiner Umgebung, die man dem Don Carlos nicht nachsagen könnte, und der Don Carlos der Wirklichkeit hat mit dem des Dramas nichts, aber auch nichts gemein; immer wieder versuchte es der Vater, immer wieder antworteten ihm Tollheiten, Unmenschlichkeiten, Wüstheiten und eine sinnlose Zügellosigkeit. Januar 1-568 ließ er den Kronprinzen nach schwersten Gewissensbedenken gefangen setzen, und ein halbes Jahr später starb der Unglückliche in der Hast, mit größter Wahr- cheinlichkeit an den Folgen seiner geistigen Störung, die immer chwerere Form angenommen hatte. Und di« Tränen, die der Vater hm nachweinte, waren echr und berechtigt.

' Es ist das Schicksal Philipps gewesen, daß die Unterweisungen und Pläne Karls V. schneller veralteten als die ewig junge Zeit, und so wird das Ende immer düsterer. Mißerfolg auf Mißerfolg, Niederlage auf Niederlage, und vor allem im Innern des Landes eine Zerstörung, die nicht vorauszusehen gewesen war. Als^Philipp 1598 starb, war sein Land verarmt und ruiniert, die Weltmacht Spaniens entthront, Frankreich und England groß, sein Nachfolger, ein Sproß seiner vierten Ehe, nicht einmal im Haushalten mit geringeren Kräften bedeutend wie er selbst. Aber der Verschlossene ging, feierlich, rote es sich für einen spanischen König ziemt, und stumm in den Tod. Wir wissen nicht, wie \ er den Zusammenbruch feiner Arbeit getragen hak.

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Vorzimmer, Zabel", befahl er dem mit bedeutungsvollem Blick.Es darf uns niemand stören." Zabel nickte.Jawoll, Herr Bürgermeister." Er ging hinaus und stellte sich draußen wie ein Wachtposten vor die Tür.

Der'Eekretär machte eine kurze Verbeugung und sagte:Ich habe die Ehre, die Herren Repräsentanten der Republik begrüßen zu dürfen." Die Offiziere nickten, und der erste, angenehm berührt durch die höfliche Anrede, antwortete: Bonjour, citoyen Bürkermeister! Jsch brauchen nicht hu repetier, was die republique fordern von die Stadt in aller Freundschaft. Eh bien, wir sind gekommen, um hu mitnehmen die contributions.Allons," wandte er sich an die Jakobiner,allons mit der Koffer!"

Die Jakobiner stellten die Kiste vor den Sekretär. Der Erste Offizier öffnete sie und sagte:Zuerst wir wollen haben die fünfmal« hunderttausend Livres in dieser Koffer. Jsch bitte sans fa?on. Die andere contributions können werden gebracht in Karren. He, ifch bitte, worauf warten wir?"

Der Sekretär machte ein tiefernstes Gesicht.Meine Herren Offi­ziere, Sie sehen mich in der größten Bestürzung, Ihnen die Kontri- bittionen, so gering sie auch großmütigerweise angesetzt worden sind, nicht zahlen zu können." ---He?"Wenigstens vorläufig nicht." Was sollen heißen das? Wissen Er nicht, was passier in dieser Fall?"

Ich bitte die Herren, Ihren immerhin gerechten Zorn einstweilen noch zu unterdrücken. Ich bin unglücklich und verzweifelt, Ihnen mit­teilen zu müssen, daß die Vertreter der Bürgerschaft gegen meinen Willen und so eindringlich ich ihnen die schrecklichen Folgen vorgehalten habe, anderen Sinnes geworden sind"

fie?"

und beschlossen haben, die Stadt um jeden Preis zu halten, nicht zu übergeben und keine Kontributionen zu zahlen."

Sacre Dieu!" schnaufte der Offizier.Allons, wir brauchen nix mehr ßu verhandeln." Er schlug den Deckel der Kiste krachend zu. Allons! Wenn der Magistrat nicht anders wollen, eh bien, er soll haben seinen Willen, ä la banne heute! Jsch üben nix dagegen! Dann die Stadt wird bombardiert und der Magistrat selber ist schuldig, wenn Stadt und Bürger werden Imitiert ohne Erbarmen! Bonjour!" Er drehte sich mit den anderen zur Türe um.

Verweilen Sie noch einen Augenblick, meine Herren!" rief der Sekretär.Nix! Er brauchen sich machen keine Mühe!"Gestatten Sie mir, daß ich Ihnen einen bequemeren Weg vorschlage."He?"

Ich, der Bürgermeister, will dafür sorgen, daß die Stadt ohne Schwertstreich und ohne einen Schuß Pulver in die Hände der Re­publik kommt." Die Offiziere kamen näher, und der Erste sagte: Machen Sie keine Scherze!"Es ist mein Ernst. Cs würde mir das Herz brechen, unsere schöne Stadt in Trümmern zu sehen. Das möchte ich verhüten. Und dann, meine Herren, ehrlich gesagt, Sie sehen in mir einen begeisterten Freund der Helden der Freiheit und der großen Republik."

He, quen dites-vous?" fragte der erste Offizier die anderen. »11 faut reflöchir sur cette affaire, n'ett-ce pas?

Zabel stürzte herein mit allen Zeichen des Schreckens.Was gibt's, Zabel?" fragte der Sekretär und wurde ein wenig blaß.Straf' mich Gott!" rief Zabel hinter Atem,.Herr Bürgermeister, bat Ding geht schief!"He?"

Draußen sind die Stadträte, der Finnickel an der Spitze!" Der Se­kretär biß sich auf die Lippen.

Was wollen fiese Leute?" fragte der Erste Offizier.Sie wollen mit den Herren Parlamentären sprechen, ich glaub' wegen der Kontri-

Schweiß von der Stirne.

Alors, ich bitte, wie wollen Sie machen, daß wir können occupier die Stadt commodement?" Zabel kam wieder herein.Mille tonneres! Stören Er doch nicht!"

Mit Erlaubnis, aber die Stadträte wollen nicht fort."He?" Sie lassen sich nicht abweisen."Un moment! sagte der Offizier und befahl den Jakobinern:Wersen raus diese Leute!" Die vier Sol­daten gingen hinaus, und gleich darauf hörte man draußen im Flur Schimpfen und Geschrei, Türzuschlagen, dann Stille. Bald darauf kamen die vier wieder herein, und der erste meldete: Lordre execute, citoyen officier.

Bien", erwiderte der Offizier und lachte.Da können sehen, isch bin rasch bei die Hand, nest-ce pas? Rach diese Unterbrechung, bitte, citoyen Bürkermeister, wie wollen machen"

Mit Ihrer gütigen Erlaubnis' werde ich in meinem Hause den Herren Parlamentären ein kleines Fest geben."

Äh, merci bien! Aber was hat hu tun diese Fest mit die occupa- iion?"Der Magistrat und die Bürgerschaft werden auf diese Weise beruhigt und in Sicherheit gewiegt. Feiert der Bürgermeister Feste mit den Franzosen, so kann keine Gesahr sein. Die Torwachen werde ich mit Branntwein versorgen, daß sie um Mitternacht schnarchen. Und so glaube ich, mit Ihrer gütigen Zustimmung, die Stadt auf die kommodeste Manier in Ihre Hand zu bringen. Denn ernsten Widerstand brauchen Sie nicht zu besorgen."

tix elleme t! Pröferablement! - Quen diies-vous, camarades? Die beiden anderen Offiziere schienen einverstanden zu sein. Der Erste Offizier überlegte noch.Hm aber warum nicht heute? Warum morgen?" Verzeihung! Ehe ich alles auf das sicherste vorbereitet habe"

Wsm Aller« Der Sterns.

Von Professor Dr. Küsterman n.

Ewig jung nur bleibt die Sonne, Sie allein ist ewig schön!

Dem Menschen, dein poetisch empfindenden sowohl als auch dem un­befangenen Nururbeobachter, erscheint die Sonne als die lebenspendende Mutter; sie ist ihm in gewisser Hinsicht die Jugend selbst. Der Fixstern- Himmel aber gar erschien schon den alten Weifen und auch den langen Jahrhunderten" abendländischer Himmelskunde bis zum Beginn der aller­jüngsten Sternforfchung als ewig unveränderlich, als das einzig Be­harrende gegenüber dem Fluß der Erscheinungen, die sichunter dem wechselnden Mond" abspielsn.

Erst der allerjüngsten Sternforschung blieb es vorbehalten, zu er­kennen, daß das ewigeStirb und Werde" für den Himmel genau so gilt wie für unsere Erde. Cs waren auch ungeheure Hilfsmittel dazu nötig, um bis in die uns jo ferne Fixsternwelt mit den Mitteln messender Forschung einzudringen. Das weitaus wichtigste dieser Hilfsmittel ist der spektrographifche Apparat, der das Licht selbst von Sternen, die dem bloßen Auge unsichtbar sind, wenn es durch das Fernrohr aufgefangen und gesammelt ist, in ein langgezogenes Lichtband mit vielen, ja vielen Hunderten zarter Linien auseinanderzieht. Und diese Linien sind es, die uns so unendlich vieles über die Natur der fernen Welten zu erzählen haben. Sie geben uns zunächst einen fidjeren Anhalt über die Ober- flächentemperaiur der Sterne, ja bei der Sonne können wir sogar auf diese Weise ins Innere eindringen und Temperaturen in bedeutender Tiefe bestimmen. Vergleichen wir-die Temperatur mit der uns bekannten Helligkeit, so ergibt sich mancher Schluß über die Raumausdehnung und dann, da uns off auch ihre Masse bekannt ist, über die Dichte der Sterne.

Das alles hat dazu geführt, daß man sich etwa folgendes Bild von der Entwicklung der Sterne macht: Richt alle Sterne find an sich gleick). Aber diese ihnen eigentümlichen Unterschiede treten an Wichtigkeit gegen­über denen, die auf deut verschiedenen Alter beruhen, doch zurück. Man nimmt z. B. an, daß alle Sterne mindestens ein Zehntel, höchstens etwa künfstgmal so schwer sind wie die toonne. Aber in ungeheuer viel stär­kerem' Maße ändert sich im Laufe ihrer Entwicklung ihre Ausdehnung und dementsprechend ihre Dichte. Sie beginnen ihre Laufbahn als Riefen" mit der verhältnismäßig niedrigen Temperatur von etwa 3000 öroi; der von ihnen' eingenommene Raum ist oft viele Millionen mal so groß wie der der Sonne, sie strahlen in rötlichem Licht und leuchten wegen ihrer Größe recht hell/ Run ziehen sie sich zusammen, die Farbe geht ins Gelbliche und schließlich ins Weiße über, die Temperatur an ihrer Oberfläche wächst bis etwa 20 000 Grad, und alsdann beginnt der Ab­stieg. Immer weiter ziehen sie sich zusammen, Temperatur und Farbe durchlaufen die vorige Entwicklung rückwärts; die Sonne ist hierbei schon im Gelblichen angelangt und also schon stark gealtert. Bei noch weiterer Abkühlung und Zusammenziehung werden die Sterne nun wieder rof, aber infolge ihrer Kleinheit leuchten sie nur noch schwach, um bei nock) weiterer Abkühlung und Zusammenziehung unserem Auge zu entschwinden.

Nattirlich beansprucht diese Entwicklung ungeheure Zeiträume. Wie- viele Jahrmillionen diese betragen mögen, ist schwer zu sagen. Aber jeden­falls wenden wir vier Größenordnungen von Zeiten zu unterscheiden haben. Der Mensch mißt sein Leben nack) Jahren, die Geschichte rechnet mit Jahrhunderten und Jahrtausenden, die Erdgeschichte nach Jahr­millionen, und darüber stehen als letztes die uns schier unendlich dünken- den Zeiträume der Entwicklung im Weltenraum.

Die

Erzählung aus den Revolutionskriegen von $). Müller-Schlösser. (Fortsetzung.)

Zabel öffnete die Haupttür und ließ drei französische Offiziere und vier Republikaner herein, von denen zwei eine eisenbeschlagene Kiste trugen.Bitte.einzutreten, meine Herren!" sagte Zabel. Der erste Offi­zier fragte grob:Eh bien, wo ist der citoyen Bürgermeister?"

Gleich werd' ich ihn rufen", erwiderte Zabel, ging auf die kleine Tür zu und rief:Herr Sekre" er schlug sich aufs Maul und ver­besserte sich:Herr Bürgermeister!"

Rach einer Weile trat der Sekretär in des Bürgermeisters Mantel, Perücke und B b«rnn, sehr würdig und gemessen.Geh' Er ins