für alle Zeiten festgehal
Weoegab^aufzulef^y"haste sich eine erneute Verknüpfung Misch«» der Kunst" Tirols und der Les Nordens angebahnt, von der noch heute des Ulmer Meisters Hans Mult scher Altar von St er z i n g zeugt.
Aber nicht auf die Gaben anderer deutscher Stamme war die Kuns Südtirols angewiesen. Eine starke, Lodenverwurzelte Kunsttraditwn aUf dem Gebiet der Malerei und Bildfchnitzerei, die, Sielchsmn dle beiden Stämme au einer Krone vereinigend, m den Schöpfungen Michael P a ch e r s MvM ist hier heim°sch Vor allem war es die Wandmalerei, die auch M der kirchlichen Kilnst Tirols die erste Stelle einnimmt, und in keiner anderen Rutschen Landschaft haben sich so Mreiche Fresken ernsten wl in diesen Tälern. Drei machtvoll emporbluhende Malerschulen, die Bozener, Meraner und Brixener, von denen die letztere, getragen von der Gunst
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Die deutsche Kunst Südtirols.
Von Dr. Hedwig Fischmann.
fürrlick in Genf tagende Kongreß der nationalen Minderheiten lentte wiederum dst Augen Lr ganzen Welt auf da- oft harte Los dieser vom Mutterland abgesprengten Volkstelle, unter denen di« Deutschen Südtirols zahlenmäßig wie kulturell an bedeutsamer Stelle stehen. Doch in dem harten Ringen um die Bewahrung deutscher Stammesnrt gegen die übermächtig andringenden und mit einer Entwurzelung ständigen drohenden Wogen des Welschtums stehen den Deutsch-Sud-
L7» S" 'SS- "XN7- M« »Xs I Hu^Sä. t fei1» weisenden Türmen verwachsenen Kirchen, zu trotzigen Burgen, zu giebel- gekrönten Bürgerhäusern gefügt, mit Bildschmuck und Schnitzwerk mit kunstreichem Hausrat nachalt^berlinerter l macktvoller - von der oberitalienischen Kunst, von Verona unu ^vh”
Längs der großen, Nord und Süd bindenden Völkerstrahe ^»ner , ) ol elnbrangenj lttni> ganz besonders die baulichen Hintergründe
in den Tälern der Rienz und des wilds^uirnnden EisaOls wut sud- ® “mäße beweisen die Aufnahme welscher Anregungen. Aber schon em
würts an den Ufern der Etsch erzählen ste von >enen Tagen, | t0 frühes Werk wie die Wandmalereien in der Pfarrkirche Zu Terla
SS»?ÄKI»-Ä ->M« bilduna und Anpassung, ja, ein Aufgehen im Altheimischen hatten erdulden^ müssen. Wie ein Symbol dieser Mittlerstellung zwischen „Nord und Süd, bei dem aber der wesenbestimmende Gnmüton unverändert bleibt und nur fein modellierende Ehortöne nuif^^mm8en, » 616 gotische Pfarrktrche von Bozen mit dem zierlich durchbrochenen Steinhelm des Meisters Hans Lutz vonSchusfenried weitJwms ln die südliche Landschaft, indessen ein lombardisches, Portal. mit zwei saulen- tragenden Löwen aus rotem Marmor den Eimgang flankiert.
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,beute verfallen, zerstört, anderes in fernen Ntuseen,und
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K bereits langsam,dem Mstrgang ^uche^ne b HU i n bei Bozen, BBsxsÄrssg WLe ss» «TUvLT ÄSS 1W88 fÄtl auck Szenen aus dem wirklichen Leben jener Tage, Daaden und Difch- faM, steigen tanz und BallspiZ und der RUter edel,ter, Zeitvertreib,^das
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leben. Wohl konnte sich auch die Tiroler Malerei nicht den alles mit,<9 fortreihenden neuen Strömungen verschließen die von der' FreskenmM Giottos und — räumlich noch unmittelbarer und Ü1Ä
' ■ " von der oberitalienischen Kunst,, von Verona und v1»
^^^Me ^dst^ Burgen und Herrensitze, so künden die in deutscher Sied- luna--art anaeleqten um nadelspitz emporstrebenden Kirchturme sich tarn« S SS erst unterhalb Bodens italienischen Anlagen iMichem von dem deutschen Kunst- und Kulturleben, das diesem Lande ^i aVersher bodenständig gewesen ist. Noch um die Mitte des 1b., Dah., Hunderts als die Hochrenaissance schon längst »hren Siegeszug bis nach dem Norden angetreten, entstand hier, umittelbar uor ber ^forte Italiens in der stolzen Pfarrkirche von St. Pauls m U e b e.re.tf $ ein Denkmal deutsch^tifcher Bauweise, in das kein hellenistifch-roimsches Element eingedrungen ist. Und Stadtbilder wie jene von s t e r 3-0.
SR von G l UN oder M e r a n Mit ihren engen Gassen und Gaßchetz, mit den charakteristischen giebelüberragten, erkergeschmückten Burgechaufern sprecUn di7 gle7che vornehme Sprache Ihrem heimeligen Ä-uber hat stch mtrh ^Albreckt Dürer nicht zu entziehen vermocht, da er voll Sehnsück)t nach der Sonne d" Südens durch dieses Land gepilgert war -das W n ctnhthirh nnn Klausen überragt von der auf steilem Felsen g.e- leaenm Bu g Säben" haste L ihm" so angetan, daß sein Stichel e- für all^ Alten festgehalten. Doch schon Jahrzehnte, bevor Durer durch das o ins mbiich hes Brenners gewandert war, um sich hier eine köstliche mstmlesen. hatte sich eine erneute Verknüpfung zwischen der
licht werden und ein Streben nach le^nswahrer Realistik sich Miu macht. In dieser Linie verlauft die Westerentwicklung derSudstroi Malerei, wie sie sich am klarsten in der Freskenfolge des KreuMNges im Brixener Dom, wo säst ein Jahrhundert ®™be,“nnÄn5 gereiht hat, aber auch in den Tafelbildern von N eu st 1 ft offenba ■ noch ein neues, fruchtbares Ferment brachte einer der Brixener Hk meister, Jakob ©unter, durch die Aufnahme und Utnpragung C 1J flandrischer Elemente in die Entwicklung, so die Mistlerstellung der Kunst erweiternd und vertiefend.
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SMSSMW kESHWMß L "s., sicbsndessen vorüber war, kam mir der Gedanke, mich hm msetzen und emer spanischen Analphabetin Mnfzig bi- ^'8 Namen L°> zulesen vollkommen unsinnig vor, und ich hatte es sicherlich auch
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baber noch fünf weitere Adressen und bat sie, letzt noch einmal das Ganz 1 S schlöfserreichen Seitentäler krönen, bis hoch hmein m
m wiederholen. Aber sie meinte, wegen der paar Namen lohne es stch aber auch au»er Mutenden Dolomiten. Dort, am, Fuße, de^
und Uck mich über den Ton dieser Bemerkung etwas ärgerte, das Wunoerrua, mn ur letzte
lök ick gleich doppelt so viele Namen wie beim erstenmal vor, uber- zeuat^dah sie nicht nur diese zwanzig Namen nicht behalten wurU, sondern auch bereits die ersten fünfzehn wieder vergessen hatte. E ereignete sich aber das Unglaubliche, daß sie die zwanzig Namen m der richtigen Reihenfolge hersagte, ohne allerdings die ersten sunfzehn zi wiederholen. Sie meinte wieder, das sei nicht notig, und bat mich nur, ibr von fest ab nicht so viel Namen auf einmal zu geben. Ich tat es. Es ckien m r vollkommen gleich zu sein, wieviel ich ihr gebe. Nachdem ich geenbet hatte, wiederholte sie siebenundfünfzig Namen, ohne sich em dnSk5UU die Mnze Reihe noch am nächsten Morgen nicht vergessen. Sie verließ das Haus um acht Uhr, besuchte nut einem, Wagen vo.- mittaas die eine Hälfte der Kunden und am Nachmittage die andere und war am Abend nicht ermüdeter, als wenn ich ste aufs Land geschickt hatte, um frischen Wein zu holen.
Die Tatktdie, daß ich zum ersten Male meine ^iguidation persönlich überbringen steß, sprach sich in Stadt und Umgebung schnell herum. Ich bemerkte"sehr bald, daß man mich für reicher hielt, als ich es war und auck der Umstand, daß ich eine Haushälterin besah, die stebenundfunfztg Namen in richtiger Reihenfolge behalten konnte, trug viel dazu bet, meinen Ruf innerhalb kurzer Zeit zu vergrößern. Es gelang nur, meine sYirnrtc: VON 'brei Stabten fo auszubclALN, bojs lch 1^6 jiu
und dieses Geld gab, mir endlich die Möalickkest mich längere Zeit mit der Funktion gemiffer Organe, die, wie ich schon sagte, heute als „endokrin" bezeichnet werden, ungestört zu beschäftigen. _


