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Re. d ist rdig, Heu» ritcr- keize iötter durch
dcns- iffael inem imm: t ab» lichts : sind per« per» nein-
Wir iunsk» gelebt Italer, te, in oder enheit nacht, milche daher
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Dies etwas ne er.
fühlt guten« jeder, jeder-
Der Jwerg Nase.
Von Wilhelm i) auff.
(Fortsetzung.)
(£s war ein ziemlich entlegener Teil der Stadl, wohin ihn die Alte geführt hatte, und er konnte sich kaum aus den engen Gassen heraus- fchden, auch war dort ein großes Gedränge; denn es mußte sich, wie chm dünkte gerade in der Nähe ein Zwerg sehen lassen; überall horte er rufen:'„Ei, sehet den häßlichen Zwerg! Wo kommt der Zwerg her? Ei. was hat er doch für eine lange Nase, und wie ihm der Kopf m den Schultern steckt, und die braunen, häßlichen Hande!, Zu emer andren Zeit wäre er wohl auch nachgelaufen, denn er lah für fern Leben ge»n Riesen und Zwerge oder seltsame fremde Trachten; aber so muhte er sich
SgaTäÄ'umte, als er aus den Markt kam Die Mutter sah noch da und hatte noch ziemlich viele Fruchte im Korb, lange konnte er also nicht geschlafen haben; aber doch kam es ihm von weitem schon vor als sei sie sehr traurig; denn sie rief tue Borubergehendeniucht an einAu'taufen, sondern hatte den Kops in die Hand geftufet, und als er näher täm glautie er auch, sie sei bleicher als sonst Er zauderte was er tun oll e- endlich faßte er ich ein Herz, schlich suh hmter s,e hin, legte traulich seine Hand auf ihren Ann und sprach: „Mütterchen, was fehlt blVBk Stau wandte sich um nach ihm, fuhr “per mit V6
Entsetzens zurück: „Was willst du von mir, häßlicher Zwerg, rief sie.
»nrH ctj) tatm dergleichen Possenspiel nicht leiden.
Aber Mutter was hast du denn?" fragte Jakob ganz erschrocken. „Di^ist gewiß nicht w»hH warum willst du denn deinen Sohn von dir >a9cnZ' bQbe dir schon gesagt, gehe deines Weges!" entgegnete Frau Han'ne^zürnend. „Bei mir verdienst du kein Geld durch deine Gaukeleien, ^^Wahchaftä^Gott hat ihr das Licht des Verstandes geraubt!'- sprach der Meine ^b ekümmert zu sich; „was sänge ich nur an, um ße'nach Haus zu bringen? Lieb Mütterchen, so sei doch nur vernünftig, sieh mich doch -5S Ti*“ i*Ä'; *-» ,*K
Nachbarin zu- seht nur den häßlichen Zwerg da, da steht er und vertreibt grfef SSÄiÄÄ'KÄer fd-alten ibn daß er des Unglücks der armen Hanne spotte, der vor sieben Jahren ihr' bildschöner Knabe gestohlen worden sei, und drolsteii. iw-« gesamt über ihn herzufallen und ihn zu zerkratzen, wenn er nicht alsobald ginge.
„Wie beurteilen Sie die Intelligenz der Löwen? — „Klug und ge= Ichrig sind meine Löwen, daran ist nicht zu zweifeln. Wenn z. B. des Abends in der Vorstellung die Musiker ihre Instrumente stimmen wenn der Carmenniarsch ertönt, bei dessen Klangen die Löwen ihren Einzug in die Manege halten, wenn ich mich m der Galauniform, die ich abends trage, dem Käsig nähere, wissen die klugen Burschen ganz genau, daß nun
Glauben S^tt an eine Dressur der Raubtiere in der Hypnose?" — An eine derartige Dressur glaube ich nicht. Ich mochte keinem Dompteur raten die.Dressur in^är Hypnose zu probieren. Er würde sick)erl.ch nicht echattm sich Löwen bei Filmaufnahmen?" — „Beim Scheine der Jupiterlampen bleiben die Löwen meistens ruhig. M«r für den Dompteur besteht boapelte Gefahr. Einerseits werden die -tert, durch das austlainmende grelle Licht mitunter doch etwas nervös, andererseits wird der Dompteur selbst auf Momente geblendet, so daß er die -owen nicht immer richtig beobachten kann. Q, . ■„ .-.hriaens
Sie Vorführung fertiger Raubtiergruppen tm Zirkus ist uviigens riickt das Allerschwerste meines Berufes. Wohl aber die Zeit der Dresfrw, bis man mit unendlicher Geduld und Energie die -Liere so west gebracht hat d^ß sie zu einer vorführfähigen Gruppe vereinigt werden können
,<:Xnfpnh 9ft t n t c v dsr b^Bduniß ^olotbäreivIDoinpteut’, wur von Beruf Rteuck-er Mit 26 Jahren wurde er Wärter in Mena gen en, hat, angelpannt «ul lm-da-n W«M« »«!'<« und führte vor 25 Jahren als Debüt -den „Löwen zu Pstrdi vor. -er
Ich habe zwei bekannte Dompteure an der Statte ihrer Wirksamkeit aufaesucht und mit ihnen über ihren gefährlichen Beruf gepimpert. Mihrend die goldgelben Löwen und schneewechen Polarbaren ruhelos . hmter den Gittern ihrer Käfige dahinfchlichen, wildes Gebrull den Z rkus erschütterte, die Wärter mit riesigen, auf Gabeln OTPtefiten WWuta „on Käfig zu Käfig eilten, aus der Manege em flotter Marsch heruber- Hang, lauschte ich den interessanten Aiisführungen dieser tapferen und b<lbSari 3i ehrbTTt^terübmte Beherrscher einer Schar prächtiger Wüstenlöwen, beantwortete meine Frage: „Wer eignet im) jum Dompteur?" — „Dompteur kann nur werden, wer zu diesem gefährlichen Berus große Liebe hat. Ich selbst fand von Jugend aus großes Interesse an Raubtieren. Schon als Kind besuchte ich mit Vorliebe die "mher- ziehenden Menagerien. Mit 16 Jahren ließ ich mich bet '
• girfus engagieren. Ich half zunächst dem Dompteur bei der Fütterung, machte spater bei den Vorführungen Handreichungen. Allmählich lern.e s ich die Kunst der Dressur, bis ich schließlich Abständiger Dompteur wurde. Ehe man es aber so weit gebracht hat, verfließt geraume Zett. Da heißt j cs: Vom frühen Morgen bis in die finkende Nacht in Tätigkeit sem. | ! „Wie gewöhnen Sie die Löwen an Ihre Person? — „Äan mufe sich viel mit ihnen beschäftigen, fo viel rote irgend möglich m 'hrer Nähe sein. Der Dompteur muß die Lebensgewohnheiten,und den Charatter • iedes einzelnen feiner Löwen bis in die kleinsten Einzelheiten studieren. । Nicht nur bei den jungen, in Dressur befindlichen Raubtieren, sondern auch bei den älteren Löwen seiner Gruppe, weil ihr Charakter sich oftmals ändert. Ganz besonders jedoch muß man aufpassen, wenn ste tm Alter von etwa vier Jahren in die Geschlechtsreife kommen. Beim outtern und Tränken muß man stets anwesend sein. Die Aufsicht hierbet kann | aar nicht scharf genug ausgeübt werden. Es gibt Löwen, die hoppelte J Portionen verlangen, andere wiederum find schlechte Fresfer. Manche ! sind erkrankt, was man bei der Fütterung meistens herausfindet.
„Welche Mittel weichen Sie an, um den Widerstand der Löwen zu 1 brechen, sie völlig in die Gewalt zu bekommen und ihnen Ihren Willen aufzuzwingen?" — „Was das Geheimnis der Beherrschung von Raub- tieren angeht, so ist erste Vorbedingung, daß die Raubtiere stets Respekt vor dem Dompteur haben. Dieser hingegen muff ganz genau wissen wie er jeden einzelnen Löwen anzufassen hat, und für welche Art von f i* Arbeit das Tier zu verwenden ist." . , . .... I
Wie dressieren Sie Ihre Löwen?" — „Die Erziehung der Raubtiere ist ähnlich der der Kinder und Hunde. Liebe und Autorität sind die beiden Grundpfeiler meiner Dressurmethode. Ich muß meine Tiere ganz genau | kennen, denn sie wechseln die Stimmung, genau wie -der Mensch. Ste Beobachtung der Löwen erstreckt sich auf den ganzen Tag, um genau ’ herausfühlen zu können, in welcher Laune sich dte einzelnen Tiere an dem betreffenden Tage befinden."
, Welche Rolle spielt die menschliche Stimme bei der Dressur? — „Die Stimme -des Dompteurs ist für die Dressur der Raubtiere von groyer Bedeutung. Wer keine Gewalt über den Löwen hat, der kann schreien, so viel und so laut er will, er wird niemals Erfolg haben. Wer aber diese Macht über die Tiere besitzt, dem gehorchen pe, auch wenn er s Welches sind Ihre Erziehungsmethoden?" — „niemals barf inan die Löwen drangsalieren. Es ist eine irrige Annahme des Publikums, wenn es glaubt, daß Raubtiere in der Dressur gequält werden Sas mag früher vielleicht der Fall gewesen sein. Heutzutage hat sich diese Art von Dressur völlig überlebt. Sonst konnten ja auch aus unvernünftigen Tieren nicht solche Dressurleistungen herausgeholt werden, wie dies bei modernen Vorführungen geschieht. Der Lowe muß wissen, daß er nach getaner Arbeit Ruhe hat und durch Güte für feine Muhen belohnt wird.
Ist der Dompteur ständig Gefahren ausgesetzt? — „Gejahreir- momente sind für den Dompteur immer vorhanden. Emen Augenblick nicht fdjarf aufgepatzt, und er riskiert unter Umstanden, von seinem besten Tier angefallen zu werden. Besonders die Brunstzeit im Fruf)iahr ist für den Dompteur außerordentlich gefährlich. In dieser Zett ist mit manchem Löwen, der sonst gutartig ist, wenig anzufangen. Oft gehen die Löwen dann gegeneinander los und sind nur f chwer au s einander zu bekommen. Oft stürzc sich das Männchen auf das Weibchen, zerbeiß es, und man hat die größten Schwierigkeiten, die Tiere zur Arbeit zu bewegen. Steifere Löwen werden mit der Zeit eigenartig, durch Eharakter- verschiedenheiten fo gehässig, datz man sie aus ber ©ruppe "«hmen un durch andere ersetzen inuh. Alles dies erfordert natürlich em sorgfältiges
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Dompteur äußerte sich über Wesen und Mechoden, seiner Dressur fti« gendermaßen: „Die von mir vorge,uhrten Polarbaren habe ich ! AM dressiert. Bei der Fütterung bin ich stets zugegen, weiß N°n°u was urtb wieviel der einzelne Bär meiner Gruppe erhalt. Emer frist haftig der andere zu langsam. Da heißt es, die Tiere voneinander absondern, damit jedes den für ihn bestimmten Teil erhält. ...
Die Eisbären sind, ob jung ober alt, Ruppfacke. Alte Eisbären sind nur schwer zu dressieren. Am meisten Erfolg hat man bet Baren bis »um Alter von zwei Jahren. Niemals darf man sie w der Schule der Dressur triezen und schikanieren. Ein gutes Wort, em Stückchen Zucker tun öa Wunder. Ich arbeite nach keiner bestimmten Dressurmethode. Die Hauptsache bleibt, jedem Tier auf leichteste Weife, ohne es unnötig anzu» strengen, das für seine Natur Passende beizubringen. Man muß es m Gefühl haben, wie man die einzelnen Bären behandelt. Dann wird auch alles klappen. Vor allem darf man die Dressur niemals übertreiben, damit der Eisbär die Luft an der Arbeit nicht verliert. Ich muß mit meinen Tieren wie verwachsen sein. Darf sie nicht reizen, »och schlagen. Dann und wann ein kleiner Klaps genügt vollkommen. Gefährlich bleibt der Beruf natürlich stets. Aber die Gefahr liegt meistens dort, wo das Publikum es gar nicht ahnt. Man muh eben scharf aufpassen und di« ’S* 8er «Mim der KMM
schlechter irgendwie bemerkbar?" — „Es liegt hier cchnllch ivie beim Menschen. Es gibt unter den Eisbären Lämmer von Männchen, ~eufd ^".Jodmch beherrschen Sie die Eisbären?" - „Nicht mit. deri Augen noch weniger mit .Schlägen, wie vielfach angenommen wird. Ich muß das Verttauen meiner Bären gewinnen. Sie ahnen instinktiv, wer es mit i ihn<m gu oür sch echt meint. Sie verstehen jedes Wort, bas ich zu ihnen mecke Sage ich z.B. zu einem meiner Bären, wenn er nur zu nahe kommt- MH weg, du blöder Aff!- -, s° trollt erstch sicher davon. Meine Eisbären sehen mir an den Augen an, ob ich gut»derschlecht gelaunt bin und wissen genau, wann mit mir nicht zu spaßen ist.
- Ist die menschl che Stimme von großem Einfluß auf die Erzichung der Eisbären^ - , Die Stimme des Dompteurs ist von maßgebender Einwirkung auf die Bären. Das Kostüm kann ich abends nach! Belieben I wechseln Die Stimme aber bleibt die Hauptsache. So erkennen sie m.cf) bei der Fütterung schon von weitem an der Stimme. Sie wenden die
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I Dressur der Bären von Einwirkung sein kann? — „Fraglos. Humor uich M der Dressur eine gewisse Rolle Ich bin le bst
I ein guter Dompteur werden."


