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Wirtin,MchwtÄd fcwetii «M fitz iw&m MMM ab. mach mt BMSrst? Ku öppe, wies dr Bruch ift! Lasch die QSrrtitt «gelte der ©otmenbäurm zu, und mit dem Spruch:ES äcntbt fein?" legte sie sich an ihre Seite vor Anker, aber ging Stüdi zu, sagte ganz unbefangen:E grüß es ist schön, daß du auch da bist!" längte ihm die Hand, ater und Mutter auch, ohne weiter« fBemcfhmg und An­der Bestellung: von To was redet man in feinem Wirts- nch mcht aus das keifest«.

Die Wirtin wundert« sich, daß Christen. Vater miL Mutter die Hand gab, als er sie schon kenne, Wit dem Simte er warten, Ms sie mkseinandergingen, dachte sie. das fei nur zu notlich getan, le könnten ja meinen, das sei ein angelegt Spiel von ihnen, und te hätten ihnen abgepaßt, um neben sie zu kommen. Danebeni ; imst führte Christen sich zu ihrer großen Verwunderung anfäug-- ich sehr verständig aus, hatte keine Spässe und redete, wie es einem hundertjährigen Bauer wohl «urgestauden märe, über das Weh, die Preise von allem und sottst diesem und jenem.Der: WHI," dachte sie aber,tut wie ein Großätti und weiß nicht, daß die Meitfcheni einem nichts daraus halten, wenn man nicht mit ihnen drstkarr macht; einschenkeu tut er ihm auch nicht. Da Donnstigs Lappi (Pinsel), er war immer einer und wird sein Leb­tag einer bleiben." Sie mischte sich nicht gerne laut hinein, sie führte mit der Soimenbäuriu interessante Gespräche über ihre Haushaltungskünste und hätte recht kurze Zeit haben tonten, wenn der Lappi gegenüber nicht gewesen wäre. Sie blickte ihm, und als er das nich t merkte, suchte sie unter dem Tisch seine Füße, trappelte ihn, und als daS nichts half, stüpfte sie ihn au die Deine: aber, wie hart sie anwendete, Christen verzog keine Miene, änderte feine Weise nicht. Wärs möglich gewesen, die Wirtin wäre aus der Haut gefahren, die aber war währschaft, und die Schranken des Anstandes sind auf dem Lande aus hartem Eicheu- hvh gezimmert und halten Wenfalls fest; so wußte sich die Wirtin am Ende nicht mehr zu helfen als- zu sagen: der Wein dünke sie nicht gut, sie glaube, er sei geschwefelt, und keinen Tropfen der Gattig könne sie trinken, toerat sie am folgenden Dag nicht Kopfweh haben wolle zum Sterben; sie hulf andern kommen zu lassen, öppe eine Halbe guten Roten. Ihm fei der Wein recht, sagte Christen, vom Schwefel merke er -nichts, darneben wolle er ihr nichts befohlen haben, sie solle nur kommen heißen, wenn «s sie gelüste, es fei ihm ganz recht.

Donnstigs Lappi!" dachte die Wirtin und stüpfte ihn unwillkürlich ans Schienbein, daß Christen für gut fand, die Füße Unter seinen Stuhl zurückzuziehen. Sie bestellte roten Wein, aber guten,vom rechten!" befahl sie, und als sie ihn erhielt, versuchte ihn; es sei vom rechten, sagte sie, tote sie glaube.Seh du," sagte sie zu Stüdi,mach aus! Ich möchte dir auch einschenten, es kömmt afe lustig, wenn die alten Weiber den- Meitschene ein» schenken müssen, seh, mach aus!" Stüdi mutzte sich- einschsnten! lassen, sowie der Sonnenbauer und -bäuerin, obgleich die letztere sagte, sie liebe den Roten nicht apart, sonst hätte fte auch eine Halbe komme« lassen können. Als sie endlich auch Christen sagte: »Seh, hab dar!" sagte er:Dankeigist, Mutter, ich will Bst dem bleiben, zahlen müssen wir ihn allrveg, und ihn stehen taffen und andern trinken wär gschändet, und er dünkt mich nicht bös."He nun fagte die Hirtin,wenn du ihn magst, so mag ich dir ihn wohl gönnen; mach, wie du willst!" und machte dazu Augen fast tote Pflugsräder. Stüdi gefiel das aber sehr wohl; es ward ihm leicht, ums Herz; es tat recht freundlich mit Christen, der sich ganz gelassen gleich blieb, daß es die Wirtin fast aussprengte.Hat denn der Lappi feine Äugen mehr?" dachte sie,wenn er nur die Hand ausstreckte, so hat er das Meitschi, und hocket da wie ein Pfund Schnitz." Endlich sagte sie: eS dünke sie; sie höre den Geiger, ob sie nicht einen miteinander haben wollten?Mutter," sagte Christen,du hast gesagt, du wolltest bald fori; und wenn man einmal mit Tanzen anfängt, so weißt wohl, man weiß nie. wann man fortkommt."

Das war der Mutter zu viel, eines so einfältigen Sohnes schämte sie sich, sie konnte nicht mehr an sich halten, sie fagte: Wirst dich fürchten? Daß du so e Leide bist, c Höseler (einer, der das Herz in den Hosen hat), habe ich nicht gewußt."Mutter," sagte Christen,so einer fürchter sich nicht," und damit nahm er Haselnüsse vom Teller und verdrückte sie mit den Fingerspitzen, als ob es Erdbeeren wären.OBeim du dich nicht fürchtest, warum gehst du denn nicht, kannst -etwa nicht mehr tarnen; ober hast kein Geld für den Geiger, so will ich dir geben."Mutter, aber Mut­ter," sagte Christen,nehmt es nicht für.ungut !Ihr vergeßt, daß wir nicht daheim sind, und ob dem Meitschi eine Schlägerei so eines fremden Burschen wegen anständig ist, weiß ich nicht; man­cher wärs recht, aber witzig dünkts mich nicht, darneben mural" Für kein Geld, tagte Stüdi, würde es gehen, es wüsste, wie ihre Bursche wären, und was das kön-nte.Schämst dich feiner? sagte die Wirtin.Müßt nicht, toarwn, sagte Stüdi,aber Wenns einem nicht anständig ist, was herauskömmt, so muß man den An­fang nicht machen."He, so geht zusammen auf bat Markt, wenn dich seiner nicht schämst, es gibt vielleicht was zu kramen; geht miteinander! sagte die Wirtin, der es war, wenn Christen ihr nur ab ben Augen käme mit seinem dummen Tun. Dagegen hatte Christen nichts einzuwenden, und Stüdi verstand sich bald dazu, da seine Mutter sagte:He, gang, aber komm bald wieder!

Christen ging voran und wählte vorsichtig einen Weg, der nicht ins Gewühl führte sondern an eine einsame Ecke, wo ein Wort im Vertrauen zu reden war. -Zürn doch recht nicht," sagte Christen,von wegen der Mutter, sie ist grusam eine gute, aber sie sieht, wie bei ure8 die Mädch en tun, und meint, sie seien alle gleich Ich habe es dir aber den ersten Augenblick angesehen, daß du nicht bist wie dio andern, und deretwegen bist mir gleich so lieb geworden. Deinetwegen reut mich kein Geld, aber es zLlmmtz aus- geben für nichts und wieder nichts und nicht wissen, ob du die Sache brauchen kannst, und ob sie dich freut, das dünkt mich ein- falt und 'dumm, und ich weiß nicht, ob du mir etwas darauf hast oder nicht? Wenns selb wär, so sags! Sieh, da habe ich eine doppelte Bernerdublone; damit du siehst, daß das Geld mich mcht reut, so nimm fte! Hast was nötig, so kaufs, sonst behalt fie: irgendwann wirb sie wohl gut zu brauchen fein. Ein Ghepfand soll sie nicht sein, nimm sie mir, ich will deretwegen kein Recht; nur damit du stehst, daß mich deinetwegen das Geld nicht reut. Aber so die Dentaler Herumzuwersen, nur so um sich großzumachen, das ist eine Sünde, das menschelet nicht, das ist kalberochtig. Du hast recht," sägte Stüdi,geradeso ists mir auch."So nimm fie! fagte Christen.Eine schöne ists, sagte Stüdi,recht luege möchte ich sie gerne, und hier schickt es sich mir nicht, ich will sie mitnehmen; wenn du Langeweile darnach kriegst, so komm und hole sie!He nun, sagte Christen,das ist guter Bescheid, und üs Mangen (das Sehnen) wird mich bald ankommen, wenn du nichts dartoiderhast?Was wollte ich?" sagte Stüdi,komm, wann du willst!"So shgs!" sagte Christen und bot Stüdi die Hand, und Stüdi legte die seine hinein und hatte die Augei', voll Wasser.Habe ich den Rechten gesunden," dachte es,oder bin ich der Darr im Spiel?"

Als sie zu den Alten zurückkamen, die hinter einer neuen Halbe Roten sahen und kein schlecht Gefallen aneinander gefunden hatten, fragte die Wirtin:Dun, wo ist der Kram? Möchte ihn auch sehen."Haben nichts gefunden, sagte Christen,das uns anständig gewesen wäre; was Lumps habe ich nicht mögen, und was Rechts war nicht da; ein andermal trefss öppe besser, haben wir gedacht." Der Wirtin Gesicht lief auf wie altes Leder in sie­dender Butter, es mußte Brennen in ihr; endlich ließ sie einen; tiefen Seufzer los und sagte bloß:Ich hulf, wir wollten fort; gewöhnlich sind an diesem Abend Leute über Dacht bei uns, und wenn ich rächt daheim bin, so getzts nicht." Wie sie befehl, sagte Christen; wenn sie noch eine Halbe befehlen wolle, er hätte Durst bekommen, so wolle er unterdessen heißen anspanuen.Cs wird dsDest fein, wo du machen kannst," sagte die Mutter sehr ver­ächtlich. Von der letzten Halbe, sagte die Wirtin, möge sie nicht, während dagegen Christen herzhaft und fröhlich trank, heiter Ab­schied nahm, während der Mutter die Wehmut zuvorderst war, daß sie fast nicht sagen konnte, es würde sie freuen, wenn sie zu- sprächen bei ihnen, wenn sie einmal dort vorbeikämen, und sie hätte recht Freud gehabt, sie anzutreffen, hätte schon viel von ihnen gehört, aber fie noch nicht gekannt. Änd wenn sie etwa ge­fehlt, so sollten sie es mcht für ungut haben, sie seien gar grob gewohnt, und bsunderbar heute hätte Christen getan wie ein Kolli (Lümmel, Tölpel, Löffel, Grobian ufto.), er wisse doch sonst so groban-e, was der Brauch- fei. In höflicher Gegenrede erwiderten die andern. Die Sonnenbauriu sagte, sie hätte bsunderbar kurze Zhti gehabt, und Stüdi gab der Wirtin gar freundlich die Hand und sagte, wenn es öppe gefehlt, so solle sie es nicht zürnen; «x- e hätte es es nicht gemacht, cs hätte es öppe nicht im Brauch.

nd zu beleidigen, und sie dann gar nicht. Eine Dublone wollte sie geben, toeren sie auf freier Straße wäre, sagte die Wirtin, als sie aufs Wägeli Weg, und bis auf verschiedenen Wegen die Menge au8einan6ergetaufen, das Gedränge nachgelassen hatte, konnte sie nichts sagen als:Lite, tue, hüb Sorg, hab dr tujig Gottswille nebe us!

Als es endlich ruhiger wurde auf dem Wege, sagte die Wir- tiivWas du mir für einen Verdruß gemacht hast! Wenn ich nicht krank werde, so werde ich es nie mehr, es hat mich fast zerreißen wollen! Da trvhlet dir das Glück um die Füße herum, und du machst drLappi und streckst kein Glied darnach aus, kann MM auch. Die Kabisgrattäsche werde dir im Kopf Hecken, aber wohl, die will ich dir austreiben, und sosite ich erpreß Kapuziner müssen lammen lassen dafür."Mutter," sagte Christen,zürn doch recht nicht, aber ich habe ein Bestelltes für nächsten Sonn­tag an der Soimenhalde bei der Tochter, wenn du nichts bar» widerhaft; das Meitschi hat mir erlaubt, zu kommen."'s ist nicht, möglich!" sagte die Wirtin, drehte sich um auf dem Sitze, daß es ganz über Ort kam. und schlug die Hände ineinander.Wohl, wohl, Mutter!" sagte Christen;und ich habe gute Hoffnung, öppe grusam habe ich mcht anhalten muffen.Du bist doch ds gfelligist Düpsi (das größte Glückskind), wo auf Gottes Erd­boden lebt!" sagte die Wirtin.Schenkst dem Meitschi nicht ein, tanzest nicht mit ihm, kramest ihm nicht, machst nüt drDarr und zletzt doch ein Bestelltes für den nächsten Sonntag, jetz verstehe ich mich nicht mehr auf die Welt und auf die Meitscheni erst nicht; daS ist doch zu meinen Zeiten anders gewesen!Dein, Mutter, sagte Christen,das ist immer so gewesen, cs ist mit den Mäd­chen gerade wie mit den Fischen; für jeden Fisch muß man was Apartes an der Angel haben: wo die , Forelle beißt, da beißt die Darbe nicht, und wo die Darbe beißt, da sieht die Rase nicht nebenume, und wo die Dase beißt, spaziert der Dlet vorbei; und