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bah tote von ihm abfifütmirett, arider «r von wts. Wemi er tntS nachahmt, so erinnert er sich eben unbewußt, und auch wir sollten unä erinnern. Sollten den Ahnherrn bedauern, daß er nicht mit uns Schritt halten konnte, sollten uns mit gerechtem Ern- porkömmlingsstolz freuen, daß uns eine so gute Karriere be- schieden gewesen, sollten es aber im übrigen mit jenem Krtchen- fürsten halten, der sich seiner bescheidenen Abkunft stets mit dem Vers erinnern wollte:

Willegis, Willegis, Deiner Abkunft nie vergibK

Bon Menschen, deren Llnterscheidungsvermogen zwischen Mein und Dein nur unzulänglich entwickelt ist, Pflegen Mr za sagen: .Er stiehlt wie ein Babe!" Warum? Weil Aliweib^- Weisheit wissen will, daß der schwarze Bogel glLnzMde Geg«- stände liebt und sie, ohne erst lang zu fragen, in fein Nest schleppt. Wem, Damen der Gesellschaft in Warenhmusern oder <m6er«t Geschäften diese Prozedur vornehmM hecht man e8KWty manie"... Wenn aber daL arme DabenviÄh dem Gebot folgt .Schmücke dein Heim", so ist das Diebstahl. Als °b ein Ge- schlecht, das schon mit Odin m Walhall sah und um den Kyff Häuser kreiste, es nötig hätte, Gesetzesparagraphen, zu verletzen. Mt'in Besitz eines Silberlöffels oder eines Goldrmges zu gv- ^Arich' sein« Kusine - die Elster - genießtZ einen üblen Leumund. Sobald ein Mensch unaufhörlich plappertz hecht S Geschwätzig tote eine Elster". Zugegeben! Die Elster schreit Biet, hauptsächlich in Gesellschaft und auf freiem Feld, ich habe aber TZ! dah es frei Jours, Routs usw weniger lärmend beraeaanaen wäre. Oder nur, wenn es so langweilig ist. daß man sich^kein lautes Wort zu reden traut und sich im Slu^rton et-Aäfift dab man vor Oede fast umkommt... ilnb im Einzels all , d h im KLfi^ verstummt die Elster gleich anderen Vögeln, sobald man ihren Käsig mit einem Luchbekte^ Man zÄge mir aber den menschlichen Schwätzer, der den Schnabel hielte, so­bald man ihm das Fen st« verhängt! Dom Parlwnmftsge^ude bis zur Proletarierhütte kann man nach ihm fwen n

nicht aufzufinden. Ja, es gibt Leute, die sogar noch im Schlot °^Ts ist sehr schade, dah man sich mit den Tieren «^t freufr lich verständig«, kann. Ich würde ihnen sonst. 8«

organisieren und geschlossen gegen die unzulängliche Psycholr^ste ZX die dL Mensch ihnen aufgezwmi^i hall Viellmcht aber sftck sie schon organisiert und sagm mild bet allen Mh.«rn, Schwachen und Lastern ihrer eigenen Basse:

.Wie ein Mensch!"

Wie Christen eine Frau gewinnt.

Von Jeremias Gotthelf .

(Fortsetzung.)

Christen, der Wirtin einziger Sohn, war btotz ein Huw

St 5»» ÄS ££ S .Ä itmfrhnf wenn Zeit genug zwischen dem Lautwerden solcher Wun tlb» und ibrer Ausftchrung lag. Es hatte diese Eigenart aber nich. bloß Christens Mutter, es besitzen dieselbe noch deutt>utaM v>e^e X: S SSw M« mu IWU «« *

©« folgenden. Tag war er ftamtn wie «nt » machte ein verdrießlich Gesicht: am d^tten^. 9 f ,S 5eIBft von der Sache an, am vierten sagte sie. .Seh, L-yrinemou B, wieich das Drehen und Dreisten hasse; seh,-nach mach dast du fortkömmst; wenn man was will, so mutz man auch jetzt. Am Dienstag kabelte die Wir-

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Mllen es so gerne habe. Am Freitag sagte sie, es nehme ne ,eion wu stder, tote es dem armen Tierchen gehe, es waresonst ® schönes und verständiges; sie hatte schon lange daran gedacht, « Alte jemand gehen und zusehen, ab« sie habe I^urchtÄ, mm lac^ si^aus. Christen solle aber früh fort in der Kühle, sie wolle selbst auf und ihm Morgen machen. _.. .. -

Am folgenden llllorgen vor der Sonne war die Wirtin aus, w«kted«iS7hn kochte das FrühMck und ^«e ungedi-^S Mbei bis er endlich kam. 2lls er kam, kam «mcht recht. M komme ja daher, sagte sie. mcht viel ^^r als ein Knech^wrnum er die neue DNeidig nicht anhabe, wo fte chmzuOtem tza^ macken lassen? So lasse sie chn mcht gehen. Christen war atiev- dings nicht in vollem Staate, seine Kleidmm war^reinlich a mir9von Halblein und abgetragen; bloß eine schwere silberne UhrM° kette und ein mächtiger Schlagring von gleichem Metall am kleinen Finger deuteten am, dah wahrscheinlich auch Silber in der?«s^ sei Er wollte sich nicht anders anziehen, gab tote die Mutter

sie mit ihrer 'Mastkur giiSlen... Aber «S kfl e&at obre alte rattache, daß immerdumm" heißt, wer sich allzusehr auS- ^^ste^Gans ist ein cholerisches Temperament und darum wird ft» zweifellos viel Aerger teils taut verschnattern, teils in sich hineinwürgen, wenn fte sieht, daß das Attribut der Klugheit, das man ihr hartnäckig verweigert, krittklos einem andern ^ter pigesprochen wird, das nicht d«t geringsten-Anspruch bat-auf «heben kann. .Klug wie die Schlangen mit di«s^ Wort«i ist dem Geschlecht der Nattern ein für allemal ein Adelsbries be£ Geistes ausgestellt worden. Kein Psychiater dürfte bei Urnen Schwachsinn konstatieren, obgleich Hagenbeck

hmtm rUö, um abgerichtet werden zu können. Welchen Beweis «gewöhnlicher Klugheit hat denn die Schlange jemals geg^n? Sch weiß keinen, wenn nicht den, dast fte zuweilentotes! Äunderl

wenn man sich ihr nähert. Klug, mcheimlich klug war «ewe einmal - im Paradies - als sie zur voraiAetzimgslosen Forschung drängte. Das ist ihr ja auch übel genug fctonmien.bte &taTimrtbe« ihr amputiert, zur Strafe dafür, daß sie «nen «teSmfen im Kopf trug. An sich betrachtet, war die Ampw- tation keilte allzu harte uitb vor allem keine wirksame Strafe, denn ein Gedanke kommt.auch ohne Deine toeUer-- «501lf,^r »oraussetzungslosen Apfelgeschichte tarn aber 2luf der, Kl i m- Helt kaum her rühren, denn die ist chr von t^itm Kreismi nte derztehen worden. Woher also der Ruf der .^cheMheit?Jch glaube beinahe, es ist bei ihr umgekehrt wie bei der Gans, bbe GanS läßt sich malträtieren und ausbeuten ergo heimste .dumm". Die Schlange gibt nichts her und beißt - ergo MM fte .klug". Wahrscheinlich galt sie darum auch als Atttwut Merkurs der damit zart andeuten wollte, dast er m geschaft- sichen Dingen keinen Spatz verstand.

.Sanft tote die Tauben" von dieser .Sanftoiut kamt mau sich am besten überzeugen, wenn man wilde Tauben^ Mtert. Schauspielerinnen können sich nicht erbitterter utn etne A ftrdteri. als so ein paar .sanfte' Taubmi um ein«t Dtsim Dwü Da wird gegurrt unb mit dem Schnabel gehackt imü mit ven Kn geschlagen und der Konkurrentin nachgelaufen daß

eits die Federn fliegen. Den Profit hat meist ein dritter ein Spatz - der flink herbeifliegt und blitzschnell die^B«ite Lavontragi. um die sich die Sanftmut der be^bigen Tauben äbbalgt. Für seine Fixigkeit ist er alsfrecher Spatz gebrand- martt! Frech?Hein, du graziöses gewitzigtes, vergnügte Bogeü chm, du bist nicht frech, sondern nur geistesgegenwärtig; du er» spähst den günstigen Augenblick, nutzest ihn aus und setzt dich dann .allerdings mit beträchtlichem Gepiepe. auf d«t nachstm Ast Auch läßt du dir von deinesgleichen nichts gefallen, bist durchaus kein Pazifist und schreist ein bissel laut... Wärest du

Netzen sie dich voll ehrfürchtiger Dewundertms

Falsch wie die Katze." Welchen Beweis von Falschheit hat diese anmutige HauSgenofsin schon gegeb«r? Nicht etnmi einzigen, der vor dem Forum der Bernunft bestehen könnte, denn an die Fabel, daß schlafende Leute durch Katzen «stickt werden tonnen Ster worden sind, glaubt doch heutzutage das kindlichste Gemüt nicht mehr! Ein alter Spruch behauptet f^ilich. daß teW nicht dem Herrn, sondern nur dem Haus anhänglich sm. ^tognch. Doch auch wenn dem so ist. So ist darin noch keineFalschheit. Beim Menschen heißt man die Zärtlichkeit für die gewohnte ScholleHeimatgefühl" und findet es natürlich, daß ihm fern Geburtshaus über alles geht. Der Katze aber verübelt man solch Gefühl. Weil sie in einem gewissen Sinn einearistokrattschs Natur ist, reserviert ihres Weges geht, und dem Menschen nicht in Demut ergeben sein mag, wird sie fürfalsch erllart.

Eitel tote ein Pfau" es ist mir bis zur Stimde uw- «Wrlich geblieben, womit sich das schöne Federvieh fein lachet» Üch-machendes Epitheton verdient hat. Es hat einen herrlichen Sckweif. der aussieht, als ob er mit Saphiren bestickt wäre, und mit diesem Saphirenschweif kann er ein herrliches Aad schlagen, das khm das Herz feiner umworbenen.Henne in Siebe gewinnt... Der Pfau hat sich fein Rad doch nicht selbst bestellt und entfallet es nicht aus leerer Prahlerei. Die Natur gab es iym als er­folgreiche AngriffSwaffe auf sämtliche Pfauinnen, und so ent­faltet er sein Rad geradeso wie der Tauber gurrt und der Auer­hahn balzt oder der Tenor singt... Zweifellos hat nur männ­licher Geschlechtsneid dem Pfau sein übles Renommee gemacht der Neid der besitzlosen Klasse! Well sie kein Saphirrad schlagen können, soll ein solches Rad überhaupt sträfliche, Eitelkeit sein! Du schöner Bogel, höre nicht auf den Neid der Mannen Entfalte dein Rad, bringe deine Frau Psauin über ihren schönen Gatten in Verzückung und denke dir, tote der Berliner sagt:llttr kann keiner!" ... , ,

Wie ein Affe" sobald einer etwas sklavisch nachahmt, fliegt dies Axiom ihm an den Kopf oder wenigstens hinter fentem Rücken her. Don allen Verunglimpfungen, die menschlicher Größenwahn dem Tier zufügt, ist dies die respektloseste, dw finn- widrigste. Der. Affe uns etwas nachmachsn! Aber das fit ja absurd! Ist wenigstens in seiner tieferen Bedeutung absurd, toenn es vielleicht auch für Augenblicks begriffe zutrifft. Kann denn ein Großvater dem Enkel etwas nachmachen, was nicht der Enkel zuerst, wenn auch vor langer Zeit, dem Großvater etwas nachgemacht hätte?! Daß wir es weiter gebracht gaben mch er ftebeiT geblieben ist, ändert doch nichts <m der Tatsache,