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Blauer Himmel und große Woltenballen. 2ch fühlte Strauch. Vielleicht male ich auch einmal «in« veckMme Sabrik.

Hmte hat mir mein Vater geschrieben, muh nach mn^Goa« vernantenstelle umzusehen. Ich hatte den ganzen Nachmittag an der trockenen Sandkuhle in der Heide gelegen und Knut

Wir kamen heute beim Malen die Gedanken fcr und hin und ich will sie ausschreiben für meine Lieben. Sch weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Sst ein Fest schöner, weil es länger ist? And mem Leben ist em | Fest, ein kurzes intensives Fest. Meine Slnneswahrnehmmigen werden seiner, als vb ich in den wenigen SaMn, dis SSt gevöien sein werden, alles, alles nach SRfiMMen sollte. Mein Geruch» Hirn ist Mgeiwkicklich erstaunlich sein. Fast jeder Atemzug bringt mir eine neue Wahrnehmung von Linden, von reifem, Srorn, von Heu und Reseden. And ich sauge alles in mich ein und auf. JUnD wenn nun die Liebe mir noch blüht, vordem ich scheide, und wenn ich drei gute Bilder gemalt habe, dann will ich «ent mit Blumen in den Händen und im Haar. Sch habe jetzt tote in meiner ersten Kinderzeit große Freude am Kranzevinden., -Jft es warm und bin ich matt, dann sitze ich nieder und winde mir einen gelben Kranz, einen blauen und einen von Thymian. .

Ich dachte heute an ein Bild von musHierendm Mädchen bei bedecktem Himmel in grauen und grünen Tönen, die -»taoajen weiß, grau und bedeckt rot.

Ein Schnitter in blauem Blusenhemd. Ser mäht alldne Blümlein ab vor meiner Türe. Mit mrr wtrd es auch wM nicht mehr lange dauern. Sch weiß letzt zwei andere Buder mit dem Tod daraus, vb ich die wohl noch male?

Bernhard Shaw als Mensch und Dichter.

Don S. S. Adair Fitz-Gerald, London.

Rachfolgend äußert sich einer der intimsten Kenn« des arotet irischen Sichters über dessen Persönlich« leit die ein interessantes Gemisch von Idealismus und kältestem Geschäftssinn ist.

M-nrae Bernhard Shaw hat seinen Ruf als größter leben- dauer begründet. Ser Kampf um die Populamtat stet «-K mopufaritst nur rn der Rolle eines erzeirt^schen Grvhsp«^^ getohX könne. Sin scharf ausgeprägter Hang ftir tue die das Leben behaglich und angenehm nuchen, hat chn stch lick, mit der nötigen Energie versahen- Als er femen^M^s T4) S Eroberung der Bühne begann, mußte er sosote fest­stellen, daß die besondere Art smn^Hmno^ tW Widower'S LMEWAL« aber auch den scharfen Widerspruch bet snhrenden itKi

kein Theaterstück schreiben kann .

Gleicher., Meinung sind viele rldxtifl ^aufgebMck^sein muh, wenn

ttenen und äußerst anregende Dialoge, kste ^der ^9 Ende haben, beschert, doch mangeln ferne einfachsten dramatischen Regeln. Dies trifft b^onoer»

ihre Sdeen über ^Kriegführung gmyeir- seinerzeit diese mit einem ausgeprägte SinnsürHumorgnii Oper,

I 3bee auf und verwandte sie als Librttto> für

©ftato konnte sich in der ersten Zeit semer dramattf^-m I GedSr in London verschaffen, er war

| Laufbahn nur fq>tor ®ei> ^,-i^fLchllch in privaten Sub» I daher gezwungen, seine Stucke hauMachtich £ 6em ^de I skriPtitms-Aufsuhrim^ MMHre. zu^chte bald

I et Emrch ötc CB^offcrTtltdyung fetnct » iRrp-n Qöm

1 literarischen Arbeite bewegt «stch W Presbhte^Er, Ab-

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fache Einrichtung, daß er S n ter vi ew s n u r g g

übelt fick an f-4-teM Hefigen Beefsteak zu erfreuen gibt er iw 'äaboMchM^nulle einer lebendigen Kreuzung seine« MtwZM. Gr Gin dieser Bezichung em

Ein wenig musikalisch wie er ist, freut er di 9 «ein«« Mi Wen, während er die gesamte Menschheit, die mit Anstthten nicht einig ist, sozusagenmn, Spieße rostet. f ^oväischen Kontinent und besonders lensÄts kter Ozean« pev mzm in Sdaw einen zweiten Shakespeare. Ser Kritiker, der sn* Zuerst mit diesem unsterblichen britischen Genius verglich, ^teihrn wohlwollender Humorist. Ser De^eich ist auch^ »i llch unzutreffend, denn ShakesMrrewar^i Mensch ^de^w nicht nur an einem H^igenJ&eeffteatetf^e M cSetil war Fleischer, sondern, der auch den Freuden mej« einschließlich eines guten Tropfens durchaus Ächt abhol uw* Während Shaw in London keine ubettnäßig groß .

dafür um so bunter zusammengetoiirfelte ^^"X ^none, fKrnxicrn BcfiUt» gilt er itn QI'u8l<i'nb*c ö ntHvrtPfion*

unb9 bildet für die meister Theat« eine besondere ttra^ Auch Vn London waren seine Stücke, toteSohn DultS

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Sch lese Physisch Worpswede, den 30. März 1899.

Carl Vinnen war auf ^wei Da«e i^orpsw^ $ I feiner lieber Mensch und «n Äimft « ^^ ^sgestellt. Große j fiat jetzt in Bremen eine ganze Serie »ja hie bas I

schone Sachen, entstanden aus tmnger 6oc^ fMt man I

ÄÄS *i« ä lL-»-»w«* ihm diese große einfache Auschauun^^st im Atelier von Otto I

Es gab gestern ein flemeSS 6iet draußen unter I

Modersohn. Es mar mE Hubs >f L c^n Gemütliches, j

den Künstlern. Schon der Aaum h . Bitten und Kanäle |

äleberall mit den Augen aus Aloders 2,f[eu(^tung mit j

zu stoßen, das ließ ich nnr gefallen, ^"^^a^en Pavierlaternen. Zwei gedeckte Tische, eine I nT>PanJ)ff und ich, I und einen Kindettisch An letzterem fräÄ

Dvaeler». der junge Mackensen und Ahreo Hey > Doaeler I Desitzer unseres Caro. Letzterer machte nu haß- WAe I Ne Er gerade Gedichte von ym gegeben, lchals^Ä^ Ächt so hoch schützte, als daß

Rudolf Alexander Schroder und Otto Julius unerou 1

WWMLKUW Ringelreihen aus, so daß ich nie genug ha - . . , un^ I

liche Gefühl, daß mein neues grünes Sammetkleid fern s I

HZe MhEhesuÄ7mich Vinnen und schaute sich^mttne Sacken an. Saß solch ein Künstler mich ernst nahm, bas war I m?r X R«reuL Er war mit vielem zufrieden, lobte das matÄÄee-2lad>tigan gehört, eine Rachtigall, in Dolt^ ©artet? Amtlich abends zirpte eine Grille und über mir schwirtte eine Fledermaus. Sas Leben wird immer schöner.__

Des Nachts, wenn ich aufwache, un& morgeM tomm ich auf stehe ist es mir, als wenn etwas Traumhaft-Schones auf mir liege And dann ist es doch nur das Leben, b«s Mit seinen schönen^Armen ausgebreitet vor mir steht, auf daß Wneinfltege.

Worpswede, den 2. Suli 1900.

Ein Abendspaziergang durch Schlußdorf Sie Ottelsd^fer Mühle auf düsterem, flimmerndem Hrmmeh davor Moor, wogen des Kornfeld. Son Quichotte auf einem Schimmel rot^rti-p

Leute beim Torfmachen, AbeEmmung. Alles und blau mit dunkel eingesetztem Wmh und Rot. Sas Mädchm beim Schneiden mit eingebogenem Rucken und sehr sichtbaren ^S^arten. Abendstimmung. Rotleuchtende Kaiserkronen. Sunges Paar. Er schwarz, sie weiß.

Sch wohne jetzt bei Drünfes in Ostmido^, schön m der Stllte.

Sa versuche ich alles Eitle toas die Großstadt J abzustreifen und einen wahren Menschen und eine feinfühlige Seele und eine Frau aus mir zu machen.

Worpswede, den 3. Suli 1900.

Ich war den ganzen Morgen in den Bäumen um Boltes

SamfunPan" gelefen. Worpswede, den 26. Suli 1900.