Das Mirakel.

Von F. Schrönghamer-Heimdal.

In unserer Bmiernstube daheim hing über Geist in

weiland in allen alten Waldbauern @[agfugel, die mit einer Gestalt einer geschnitzt en Laude m «ne j^J^te. Denn wir Schnur an der Mittende baumelte. erfl später

waren damals schon sieben Kruder solches Getümmel in

voll geworden - und machten meist em Geist fort-

unserer" Stube, daß die Glaskugel mi Psingstsamstag,

Während hin- und widerschwankte, ilno etuble und Bänke »e Jagd SW Geist

zw1 Sylft Sjtd fltffl ^klirrend an die Decke slvg

säSFsä ä saden an den Haken in der Baltemage.

es auch war, dah mich der jxkw w $.£ to^Tj)e mich krank L« ?ch iL ni» A« L- sa ->>»

w-*»s LT und sachverständig. Sa klug ^ar ^ch schE s Aähfaden durch heimlich vorgenommen, zu S«l<^me ^err Denn es

eine hausgemachte, nagelneue Hanssch^r Heilige

S M, »Ile ««

«""LHV-N» w« ,u--''ä L ,

M

Langsam schritt Pjarret schimmernde Netze |

S« "THLLn -°.d-n-d°

zündet Opfer an... q, «..» verhallt war, begann Wolf- I

Als der letzte Lon des Liedes very i Hände griffen I

aana Burk von neuem j>ie Register zu z Y , -.se unsterblichen 1 in die vergilbten Lasten der alten Org^ Melodien lösten I Weisen Johann Sebastian Bachs e r n verschlungene I

sich aus in brausende Tone und gSn, iuMnto^fingft Variationen leiteten über »u der chz Pfingsten-

welke' O du fröhliche, o, du jeiige, g freue dich, freue I

»eit! ÄEt. unser Meister heiligt d ®^$eJcn Schallwellen gelehnt und

Kuscht - 'Wa/war"das?"S° spielte nwmals^d« alte Kantor! War's ein Pfingstwunder was da gefti^ (&&u$ stieg das schlichten, alten Dorfkirche Engel auch einst an jener

Bild seines Jungen vor ihm aus- Äantor ver°

crlten Orgel Sassen und manchm d er schon besser

^esen. Tas wgr nun

nun wirklich die Kruft in sch g M würde ihm mit

leisten. Wenn er jetzt so spielte, er «um ,

ÄfiÖSfMUe Tf-rr« »». « W» Junge, der da gespielt! <-lrnpr führte knarrte leise und

Die alte HolMege die zur Orgd sie Svnnen- dann stand der Psarrherr vor Wolfgang w ^tlers, der x 'LLÄ £6k ** Wolfgang Burks. meich und bittend. I

.Vater..." sagte er, und es klang wewy^ u Hände seines

Da trat der Pfarrherr zu ihm und nahm e8 !tang

Sohnes.Junge. . .. mmn Junge^^s streichelnd über

seltsam warm und froh. Sonnenfunken tanzten.

den Kopf seines Sohnes um den S T £I cin(m Friedhof nach '

»m®wSSrslti« »rt .»«.« *>

Zweifel und Freude und die ganze A gst.^ fk fi<6 auf Mutterherzens. Are Hand Merte leicht^^ h fickten erstaunt die Lehne eines Stuhlesstutzteu dH Ps^herrn. Was

auf den grosten, hübschen Jungen ^unaen wieder aus-

St geUMten. »«« >»- Xufi fi ««f M« d« gesöhnt? Lind sie dachte an all ihre Y v Studium zuruck-

Dater immer nur erwidmt .Wenn er zu

kehrt mag er kommen, sonst will wjrnch Augen hatte; und

And nun...? Was derEmg-^rfroh^ Schein,

auch über den «ugen des Pfarrhmrn g leise, als er

66 P.L * ***'

s allen wäre. t

Das durfte nimmer geschehen. q sznnmenvrall mit der

Nicht lange und ein

Glaskugel über dem Ehtifch geht d lustigen Augen

schöner, feiner Mann mi: Bfonjw Ofcnbarf^uno M fann, stehl lachend im Türrahmen. And ehe « me^ ag fetnen|

LLL Ä».FS'X w damZs noch-H^lle urf> ebx tgfegjÄÄÄ

And als der Vetter §Eg Gesotteneschind Gevra^

?:®»4 ,ln3ua *

I Ie"l,Unt>elDk »*« d«m Mr. tleirr^I? rindUltultevTagte

Vaters Antwort war em stummer Seufz en unl) sieben

§38* *

I Ehre!" beschwört derVetter. f t p^r Vater.

IMit hundert Nlarklein kämm wieder, weil wir dann And bis Martimtag hat est du dmn Geto wi w ,

Säue hätten zum Verka^n. M« M^vor^^ £Dften

I Cßauct aar feilte EmnQynien. -2tur -zx ti «

| Geld, und Zinsen sind auch wieder zu hoch und heilig

1Hör' mich an, Michel! g® wfe Sanit fotl auf der

SttTtSS'S »eranterfolS » >" die «MHI bar an keine Wunder Ek)rgla > b ^em Schöpflöffel in die -um drittenmal m aller ^elmr uh- füllen da ist eine

S<iff«WHM fa wr,'JJ1* tut« einen Slatto .»«d

ÄTÄSÄ,«» m» «-r ,° ««p-rr-M »" -

»S'e-Äf'Ä IM^Xe^ * Mea

kugel in der Kaffseschüssel. < f(Krt. Es ist schon wahr:

bwä*??F* 14

| stlbst gewutzt habe, denn so stug bm Heiligen Geist der

I fcin^aS der braunen Kasteebnche schlmmmtz Stof)gebet

Der Vetter aber faltet erst die «anoe z Mnn schiebt er

I um Vergebung semes fahrlas! wie 'ein verschErE

dem Vater die Brieftasche W Öre Lieber Bruder

I Schwartenmagen und sagt mit »Uke de^ betet für mich

ä äää a%> * to

Xm.fi®Ärt.Sf'. M d" b-'- ®dl

1 ^r

K*ÄS K? ÄÄ ®«w M 7.

Detter Lügen strafte. allerlei MirakeM

And wenn später oft die ReL« ging k8 der Bett«

und niemand recht daran glauben wol^, da selbst aus

I 1