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>Danz seiDtS, BEng! Ich quittiere meinen Dank mit Tränen reiner Freude, den warmen Tropen echten Menschen-- üwcks."
Die Schläferin lächelt im Traum, Die Lippen flüstern. Vrnst, Frohsinn, Schönheit! o ... , ,
„Aha/' sagt der Mond befriedigt. „Sie hat die Lektwn be- arifsen. Schönen Dank, du schlauer Traumgott. Nun kann ich weiter ziehen. Schlaf ivohl, Herta Losheimer — bis dre Morgensonne dich weck: fest, traumlos, erquickungsreich dem neuen Leben entgegen. Morgen grüße ich dich drüben, im wetnumranktonl Häuschen, als Herta Redder, in dem auch du die Wundermixtur zur Heimbegläckung aus Ernst, Frohsinn, Schönheit brauen sollst.
was soll man im dienstlichen Verkehr mit Beamten beachten?
Unter diesem Titel bringt der „Praktische Wegweiser" eine interessante Zusainnienstellnng von Verhaltungsmaßregeln für das Publikum: . t m
1. Halte dir zwar gegenwärtig, daß der Beamte für das Publikum da ist und nicht umgekemt; bilde dir aber nicht ein, daher nur für dich allem vorbandeu fei; er hat der Allgemeinheit zu dienen und soll vielen gerecht werden.
2. Wenn ein Beamter dir nicht sofort Gehör schenken kann, so halte daS nicht gleich für Bummelei oder Gleichgültigkeit; er arbeitet vielleicht an einer unalvschrebbarrn Sache, deren sofortige Erledigung dem Antragsteller, der vor dir da ivar, ebenso wichtig oder noch wichtiger ist als dir die Erledigung deiner Angelegenheit.
3. Bringe dem Anliegen kurz, klar und bestimmt vor und beginne deinen Vortrag nicht mit der Erschaffung der Welt; die Zett, die du dem Beamten raubst, stiehlst du deni Staate.
4. Halte den Beamten nicht für einen Schikaneur, wenn er amtliche Bestimmungen, die der Erfüllung deines Wunsches enlgegen- slehen, befolgt. Er wirb auch kontrolliert und mutz das Vorjchrisls- »nästige seiner Handlungen dann verantworten.
6. Wenn du bei einem Beamten Beschwerde über Unregel- mästigkeiien Nachgeordneter Stellen zu führen hast, so laß dieseii Beamten die Irrtümer der anderen nicht entgelten. Tas unberechtigte „Aufumcken' führt zu Reibereien, fördert nicht die Sache und kennzeichnet dich obendrein als einen ungebildeten Menschen.-
K. Verlange von einem Beamten nicht Sachen, von denen er dir sagt, daß sie über ferne Zmründtgkett hinausgehe». Tu gefährdest damit den Beamten, der seine Handiungsiveise unter Um« Ständen nicht vertreten kann, schadest aber auch dir selbst, da du leincr Sache die rechtliche Grundlage entziehst.
7. Verallgememere den Mißgriff eines einzelnen Beamte» nicht; schließe daraiis nicht auf die Beamten überhaupt oder auf ihre Behörden.
8. Wende die UmgangSionnen, die du im sonstigen Verkehr mit gebildeten Menschen beachtest, auch auf die Beamten an. Der Beamte ist zwar cm Diener des Staates, aber nicht dein Dlcustboie.
9. Glaube nicht, daß schriftliche Auszeichnungen über deine Angelegenheit nur der Schreibwut des Beamten entspringen. Bei unseren großen Behörden mit ihrem vielseitigen Geschäftsverkehr sind solche schri'tliche Grundlagen häufig unerläßlich.
10. Vor allem gehe ohne Vorurteil und mit Vertrauen zu einem Beamten, mit dem du verhandeln mutzt. Halte ihn nicht für eine Drohne, die du — als Steuerzahler — ernährst. Er zahlt auch Steuern, arbeitet ebenso viel oder mehr, meist aber um einen kärglichere« Lohn als du; er ist an seiner Stelle, ebenso nützlich und »wlivendig, wie du an der deinigen. ,
Dmwijdbte».
ki. W a s der junge Kaiser von China lern e n tit u ß. Die Kaiserin-Witwe von China, Long-Hu, hat soeben einen Erlaß, der die Studien des jungen Kaisers Pu-Hi, der gerade 6 Jahre alt geworden ist, behandelt, an den Regenten beS Himmlischen Reiches gesandt. Ter Erlaß bestimmt zunächst, daß die Kaiserliche Sternwarte einen in den siebenten Monat fallendeir 'Tag ermittele und angebe, der für den Anfang der Schularbeiten des jnitgcu Kaisers günstig sei. Auch das Schloß, in dein der Kaiser lernen und arbeiten muß, wirb bestimmt: es ist das Schloß Wu-Tsching, in dem auch die früheren Kaiser ihren Schulunterricht genossen haben. 'Die Lehrer werden Se. Exzellenz Lu-Zeiig-Tschiaug, Vizepräsident des geheime« Rats, und Tscheng-Pao-Sen, der Gouver- M$ur von Schausi sein. Sieben de» narurwisseuschastlichen und
politischen Kenntmsseii, die einem mödernen Herrscher nötig sind, (öltet die beiden Herren ihrem Zöglinge vor allen Dingen die Lehren des großen Konfuzius über die Tugend beibringen. „Die Lehrer", heißt es weiter in dem Erlaß, „sollen ibn mit großer Aufmerksamkeit, Tag u n d Nacht, in allen Wiffenschaiten, die sich öni die königliche Macht beziehen, und in aller Weltgeschichte unterrichten, damit unser Kaiser sehr gelehrt und sehr groß werde. Sie sollen ihm von Zeit zu Zeit die neuen BerivallimgSeinrichtmigen und die Vechasiungsgesetze darlegen, ebenso wie die mödernen Ratur- lyissenschasten, ohne die religiösen Lehren zu vergeffen. Wenn sie ,o Hand ein, werben sie sich unserem Kaiser als gute Helfer bei seiner
künftigen weisen Leitung be5 Reiches enveisen ..." Ein dritter Lehrer, J-Ke-Tang, hat den Auftrag, dem Kaiser die Mandschns- prache zu lehren, was im chinesischen Reiche viel Widerspruch heransgefordert hat. Denn die MandschuS sind im Verschwinden begriffen, da sie in der chinesischen Rasse aufgehen. Die Oberinnen des fernen Ostens hätten darum lieber gesehen, daß der Sohn des Himmels eine oder mehrere europäische Sprachen lerne.
kf. Eine Zwangsvermählung. Herr Alfonso Hearing, ein Mnsikverleger aus Chile, kam auf dem Seewege am 14. Juli in New-Bork an. Er hatte sich in die Schiffsliste als „auf Reisen mit Gattin" eingetragen. Bevor die Paffagiere in New-Pock ans Land gelassen wurden, kam ein Einwanderungsinspektor ein Bord, um vorjchriftsgemäß die Sehifssliste so gut wie die Reisenden selbst zu prüfen. Angesichts des genannten Paares ergriff ihn Mißtrauen. Sollte die Angabe des Herrn Hearing wirklich echt sein? War feine Begleiterin wirklich seine Gattin? Er ließ das überraschte Paar nach Ellis Island, dem „Fegefeuer" der verdächtigen An- kömmlmge, bringen. Hier wurde die Gefährtin Hearings dann in scharfes Verhör genommen und gestand endlich, sie heiße Emilia Apanzo. Das Paar wurde nun vor die Entscheidung gestellt: Heiraten oder Heimreisen l Tie beiden zogen vor zu bleiben. Sogleich ließ man einen der Geistlichen der Insel kommen und dieser vollzog die Trauung. Nach einer Stunde konnten die Neuvermählten das Fegefeuer verlassen und das „Paradies" betreten. Als Zeugen des Geschehnisses den tieiblideiiben Einwanderungsinspektor fragten, was in ihm denn den Verdacht geweckt habe, antwortete er: „Ich verstehe mich auf so etwas; em Mann ist me- mals so galant gegen seine Gattin, wie es dieser Chilene gegen seine Begleiterin war.
kf. Höchstleistungen im Eierlegen. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat man ivertvolle Versuche an- gestellt, um die Bedeutung der abgerahmten Milch für die Ernährung und das Eierlegen der Hühner zu ermitteln. ES wurden zu diesem Zwecke 69 Hühner der Rasse Barred Plymouth Rock in zwei gleiche Haufen geteilt, die in zwei getrennten Ställen unier- gebracht und genau auf die gleiche Weise ernährt wurden, wenigstens so weit es sich um feste Nahrung handelte: der einzige Unterschied bestand in dem, was sie zu trinken bekamen; beit Hühnern des einen Stalles würbe süße abgerahmte Milch zum Trinken gegeben, die des anderen bekamen klares Wasser. Der Versuch wurde am 1. November vorigen Jahres begonnen und am 1. Mai war man im Stande, folgende Ergebnisse festzustellen: bte Hennen, die immer nur Wasser getrunken hatten, legten wenig mehr als die Hälfte der (Sier, die sich bei beit mit Milch genährten Hennen sandeii. Bemerkenswert ist auch bei dem Versuch, daß der Stall während der warmen Jahreszeit mit den 30 milchgenährten Hennen die größte tägliche Zahl von Eiern aufivtes. nämlich 28. Tie mittlere Menge desselben Stalles waren 24 Eier täglich. In der „America Poilltry World" führt Dr. Sattiorn weiterhin den Fall einer noch lebenden, 1902 geborenen Henne an, die in 7 Jahren 1002 Eier gelegt hat; die jährlichen Rekorde dieses fruchibaren Tieres sind: int ersten Jahr 208, im zweiten 157, int drillen 120, int vierten 136, im fünften 139, tut sechsten 128 und im siebenten 114 Eier.
* Erke im tlich. Angeklagter (zu seinem Verteidiger): „Herr Doktor, i dank' Jhna schön für irret Freisprechung — zahl'» kann Jhna net — erlauben's, daß i Jhna an' Schinken von der gestohlenen Sau schick'?"
* Praktisch. A.: „Sehen Sie 'mal her, einen Spazier^ stock mit zehn Kognaks; praktisch, was— 55.: „Ungeheuer; was tragen Sie denn da immer für eine Flasche bei sich?" — A,; „Da ist auch Kognak drin . . . zum Nachfullen!"
* Gut gezogen. „Ist es wahr, daß Ihre Fran einest Höllenspektakel macht, lvcnn Sie einmal abends spät nach Hause kommen?" — „Das ist eine unverschämte Lüge, ich darf abends überhaupt nicht ausgehen."
* Eisenbahn-Katastrophe. „Sag' 'mal, wie bist du berat so plötzlich zu deiner Braut gekommen?" — „Ick raubte ihr im Tunnel einen Kutz, die Alte machte eine Blitzlichtanfnahme und gab uns ihren Segen."
Magischer Dreieck.
I Ju die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben beeeeeff hoorrrr derart «uzutragen, daß die eil tauber entsprechenden wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend folgendes bedeuten:
1. Deutschen Volksheldeu Oesterreichs.
2. Figur aus dem Kartenspiel.
3. Sagenhaftes Wesen.
4. Ein Fürwort.
5. Einen Buchstaben.
Auslösung in nächster 3humneu
Auflösung des Zitatenratseis in voriger Nummer: O'selig, oselig, ein Kind noch zri sein?
Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der BrÄhl'schen Universitäts-Buch- und Steindncckerei, R. Lange, Gieße»


