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Vermischtes.
Die deutschty Rhoder-schüler.
Eine Antwort auf die herbe und
italienische Journalist C
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,Weil wir
englische
wdes-Sclstilern vorgeworfen, daß
^edaktlonr K. Neurath, — Rotationsdruck und BeUag der Brüht'jchen UmversttätL-Buch- und Slemdruckerei, R. Lange, Wirb«»
ie Kritik, die SrÄi- rlichen Luisa» es
Nullösung in nächster Nummer.
Auflösung des Zitatenrätiels in voriger Nummert Vergnügt sein ohne Selb, das ist der Stein der Westen,
Man dort die einzelnen Wörter und Silben nur in der Deitz miteinander verbinden, daß man — rott ber Röntg aui dem Scbach« brett — fiel» von einem fjelb aus cut ein benachbarte» übergeht.
1891 in einem römische» ! —, ----------- - ...
Bonaparte, des Vater« bei jetzt vermählten NapoleoniLen. 36 der Vorhalle des Albergo di Russin, ia dem der Sterbende late batten sich zahlreiche Reporter versammelt, die durchaus in bei Slerbeztmmer eindring en wollten, um übet die letzten filugenblirf* des mit dem Tode ringenden Bonaparte ausführliche Berichts ' ‘ ‘ hineingelaffen-
.iJanfulla" arÄ
ihn; er half dem Monsi, ein Päckchen geweihter Kt schritt hinter dem ffitJ, er in das Sterbezimmer, wo er sich alles, roaS er sah, genau em« prägte, so daß er am Abend, als einziger unter allen Journalisten einen langen rund richtigen Berich! bringen konnte. Das wär« ihm aber beinahe recht schlecht bekommen. Zwei Tage spälrh ließ nämlich Nicotera. der damals Minister des Innern waL, Ealdassarr Avanzini, Den Herausgeber des „Fasnlla", rufen uns sagte ihm brüsk, daß vom Nachttisch des verstorbenen Prinzen eine goldene Uhr verschwunden wäre, und daß der Journalrq Mengarini, der einzige Fremde, der sich im Sterbezimmer be« fanden habe, hn Verdacht stehe, das Kleinod entwendet zu haben« Avanzini erwiderte in großer Entrüstung: „Ich will Ihnen etwas sagen, Exzellenz: wenn ich jemanden hunderttausend Ihre anzuvertrauen hätte, würde ich ohne jedes Bedenken Arnolds Mengarini wählen." In diesem Augetrblick trat ein höhere» Polizeibeamter ins Zimmer und meldete betrübt, daß er leider noch nichts entdeckt habe. Er habe Mengarini aufs Doli^ibureaU zitiert; dieser habe aber, als er hörte, wessen man ihn für sälna hielte, sich aus ihn stürzen wollen. Nicotera wollte sich >edoch mit diesen Feststellungen nicht zufrieden geben: er erklärte dem Polizeibeamten, daß innerhalb 24 Stunden der Dieb entdeckt ser« müßte, sonst würde er ihn und die unfähige Polizei zum Teufe» schicken. Nun wurde das ganze Hotel durchsucht, bis die Prinzeiim Letizis, durch das Drunter und Drüber aufmerksam gemocht, ragte, was beim eigentlich geschehen wäre. Als man ihr die Qkw chichte erzählte, rief fit verwundert aus: „Was! dir golderch Ihr meines Vaters suchen Sie? Aber die habe ich mir jo alHs Andenken genommen!" Mengarini war glänzend pehabtlillM, und Nicotera ließ sich bei ihm entschuldigen.
sie nicht gleich den Amerikanern am Sportleben der Universität tätigen Anteil nehmen. ?£ber im Vergleich mit Amerika schicken wir nur sehr wenige Studenten nach Oxford und können sie auch nicht nach dem Gesichtspunkt auswählen, ob sie athletische Erfolge erzielen werden. In Wirklichkeit haben die deutschen Studenten am Oxforder- Sportleben stets regen Anteil genommen. Im vorigen Jahre verteidigten von elf deutschen Rhodes-Schülern sieben im Rudersport und einer auf dem Tennisplätze die Sportsehre bei Oxforder Universität. Die Klage, daß unsere Studenten sich nicht immer der Disziplin fügten, mag einen Teil Berechtigung tn sich tragen; der deuischc Student ist an Beschränkungen seiner akademischen Freiheit nicht gewöhnt, aber bisher ist es nur ein einziges Mal zu einem peinlichen Zwischenfall gekommen. Natürlich ist es seine Pflicht, sich den Bestimmungen der Universität ?u unterwerfen, aber er soll auch seine nationalen Eigentümlich- eiten nicht verleugnen, soll dem Engländer zeigen, wie ber deutsche Student lebt, denkt und fühlt, und während seiner Oxforder Zeit Nicht Nachahmer werden. „Es ist zu früh, ein Urteil über btt Wirkungen des Rhodes-Stiftung zu fällen, aber ich zweifle nicht, daß die Deutschen die Wünsche und Absichten deS Stifters erfüllen werden. Ich achte die Universitätsbelchrden, aber ihr Urteil ist Nicht absolut. Sie betrachten den Rhodes-Schüler vielfach nur al# stgsamen oder nicht fügsamen Jungen. Sie bilden sich ihre Meinung nach seinem akademischen Erfolge. Sie haben viele der deutschen Rhodes-Schüler völlig falsch beurteilt, und es ist möglich, daß mancher dieser Rhodes-Studenten in Oxford mehr gelernt hat und einen größeren Einfluß ausüben wird, als ine Universitäts- oeHörden ahnen. Tenn wir haben Ziele und Ehrgeiz. Nicht einer von uns ist ohne ein ernstes und scharf umriheneS Programm wach Oxford gegangen. Wir haben Die Tinge ernst genommen Imb sind überzeugt, daß unser Leben zeigen wird, daß wir des Vertrauens des großen Mannes wicht «stMrhig find, dem wir feie Oxforder Jahre verdanken." !
bald Marshall vor kurzem in einem---------— -
den deutschen Rhodes-Schülern geübt bat, gtbt raa Ba ron W. von Ow-Wachendors, der in der Zett 1907—1909 «U deutscher Rhodes-Scistiler an der Oxford ftubiert hat, in der Daily Mail. Wenn der englische Kritiker, der selbst zugibt, nur drei deutsche Rhodes-Sckstiler gesehen und nur einen gesprochen $n haben, feie jungen Leute t*nnen lernen würde, die als Rhodes-Schulev in England gewesen sind, so würde er finden, daß ihnen allen die Oxforder Jahre wie ein Märchenlraum erscheinen. „Wtv werden nie die Ideale aufgeben, die im Schatten der Universität Oxford und der Persönlichkeit von Cecil Rhodes in uns erstanden. Freundschaften find erwachsen, die unser Leben auf längere Zett beeinflussen werden, als jene zwei kurzen, rasch bergangenert Jahre." Was die akademischen Erfolge der deutschen Studenten anbetrifft, so haben die meisten deutschen Rhodes-Schüler da# nationalökonomische Diplom in Oxford erwarben, das Diplom einer noch jungen Fakultät, die in Oxford einstweilen noch nuht sehr hoch geachtet wird. Keiner bei deutschen Schäl"" t ‘‘ schichte ober Literaturgeschichte studiert. Warum? ,,
der Gegenwart leben wollen und nicht der Vergangenheit. Wir kamen mit der Frage auf den Lippen: Was ist da# England von heute? Welche ökonomischen und sozialen Strömungen sind am Werke, in welcher Richtung entwickelt sich Großbritannien, itnä wie können die beiden großen germanischen Nationen £>anb in £>anb die schlummernden Möglichkeiten der Zukunft erkennen?" Baron von Ow-Wachendorf erklärt es für »wertmäßig und richtig, daß d'e deutschen Rhodes-Schüler in Oxford gerade das national- ökonomische Studium erwählen, denn «tut diese Weise können sie leichter am Universitätsleben, an den Besprechungen der Union Society und an den .Hebungen teil nehmen, Und gerade die Beteiligung an diesen Hebungen ist eine Hauptaufgabe des deutschen Rhodes-Studenten, denn hier gewinnt er innige Fühlung mit den leitenden Geistern der Universität und hat die Möglichkeit, nicht nur die Weltanschauung der anderen kennen zu lernen, sondern auch seine eigene zu vertreten. „Der ideale Rhodes-Schüler ist nickt der stille Student, der einsam in seiner (Stube welterschütternd« 0beert durchgrübelt. Wie Cecil Rhodes selbst, der Gründer der
tiftung, soll ber Schüler ein Mann der Tat sein, ein Mensch pdit offenen Augen und mit Interesse an wirtschaftlichen und politischen Fragen. Es soll ein jtmger Mann fein, ber in feinem späteren Leben Gelegenheit findet, da§ zu gebrauchen, was er in Oxford gelernt hat. Sei es im Parlament ober in der Press«, als Natroualökonom, als Politiker ober als Kaufmann, et fall imstande fein, auf die deutsch-englischen Beziehungen ernzwvirk.-n. Und das ist auch Wohl biet Absicht des Kaisers, dessen Urteil Cecil Rhodes die Auswahl der Scktüler anvertraute. Vielleicht Ist die Wahl nickst immer glücklich gewesen, und mancher ging nach Oxford, ber wohl besser zu Hause geblieben wäre. Aber das Prinzip dieser Wals! ist gesund und richtig." Der englische Kritiker hatte den deutschen Rhodes-Sclstilern vorgeworfen, daß
■* Bericht erst st tuns um jede» VreiL. MnlLWH feer Eheschließung des Prinzen Viktor Napoleon erinnert ixX "decchi im „Giornale d'Jtalia" an dcri fcotel erfolgten Tod des Prinzen JsrbtsÄ
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bringen zu können; natürlich wurde aber niemand binetngclaffas« Ta kam der Journalist Arnaldo Mengarini vom „Fanfulla" «ms einen genialen Gedanken: als er einen Hofwagen mit Moni, Anzino, dem tHauskavlan des Königs, Vorfahren sah» trat «t wie ein Bediensteter des Hauses an den Wagenschlag und öffnet ignore beim Aussteigen, nahm geschäftig .. ?erzen, das im Wagen lag, cn sich uns rchen fürsten die Treppe hiw
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