Ausgabe 
28.2.1910
 
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ME die Llevtmgsyunoe oes «oei 11 «rfmiiKihw «ereeaMf ..Der Herr Hauptmann m ms ,vew bwwmiw*.

den Schlitten des Toten getreulich Ä«r die cwigenSchneefelder Reqm,«ltsarzt entkleidete den Hauptniann Gerhardt wnb

-iehen Wat, wie sie das auch aus Erden getan Und wie sur den « die Wm,de dicht unter dem HerM

NE», so wird auch für die Fmu vorgesorgt, die die R«se .ns Schrat u.M wer Kugelaustrittsstelle über dein Hnftkiiochen,

andere Land antritt. Jnxhr Grab fegt ^rht'tX I entdeckte, sah er, daß die Kugel durch irgend ein Hindernis ab­primitives Nühzeug, ihr KdchgMrr: em Glas wird nickft ver- EM ^er, im Lazarett zu Masburg, «zuhltt

«essen, damit sie Schnee zwn Schmetzen j®. I Euptmaun Gerhardt dem Kronprinzen, der sich teilnehuMid nach

in,MV wird fürsorglich der Loten «anpriiiuni, , Medaülvnl

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ftefl M. der Stärkere. Dann imssen die Mänvdr ihre Kraft, der Gatte beweist entweder, daß. er bent Gegner überlegen ist oder er gibt dieFmu herEÄ. Der Mmn, der seines Weibes müde ist, bedarf keiner großen Umstände, nm sich ihrer zu entledige',l , die nuchterud Erklärung, daß von mm ab im Hanse sürsiekeui Ramnmchrse!, aentiat. unt die Fran zu veranlassen, das Haus ihres Gatten zu verlassen. Wenn sie es dann nicht vvrzreht, M, eurem anderert Manne zu gehen uird ihin mitzuteilen, daß sie frei ist, dann kehrt iie in das 'Hans der Ettern oder der Bruder zurüch liremals nimmt sie den Namen ihres Gatten an; sMst flir die KNider hat die Blutter nur ihren MädckMtmE. Worte, dre Merem Vater"ob.Mutter"entsprechen, kenntderESdmonM, dieKMter ftoedkit ihr« Eltern nicht anders alsniit den NufiiameN an. D,e uL-' HSS der Eskimos sind primitiver Natur; em göttliches Wesen, das die Geschicke des Menschen lenkt, ist chnsr

aber ihr Glaube hält sestandem Fortleben. der DeÄ« Nach dein Tode und ihre Phantasie! sürchter dose Geißer, ftlle Nöte unb Entbehrungen tverden von bösen Geistern hervorgerufen, von unsichtbaren Feinden, die, die Kälte, den Nnnger und dw eisigen Winde herabsenden. Die einzigen guten Geister, die der Eskimv kennt, das sind di« Seelen seiner Mrfahren Mary schildert, mit rvÄchen Mitteln die Eskimos dieTeufel bilbampsen, t-tn Eskimo veMßt seine Hütte, ohne vorher- den Wanden euu-ro kräftigen Fuß,tritt zu geben, aus daß sie den bösen Geistern keine Heimstätte bieten; wmd ein abgetragenes Gewand ftrlgeworfm, so zerreißt es der Eskimo vorher in kleine Hegen, damit die Teufel sick^teilt Kleid daraus mehr machen können. Denn die meisten bösen Geister leiden sehr unter der Kalte, sw zittern und ihre Zähne klappern; nur wenige können! Kalte ertragen und das lind fteilich die gefährlichsten. Merkwürdig smd die brauche, mit denen diePhilosophen des Nordens' ihre stockst «ir Ruhe bestatten. Das Jenseits ist m der Erstellung d.s ESkinws durchaus materieller Natur. Der Tote ^r s o schnell als möglich 'bestattet wird, nimmt fernen SoWtai unt ns Jeirseits, seinen Kasai; der Mrchmm wird imt alten trabst ausgerüstet, die zuin Leben notwendig sind, und am Grabe erdrpsscht man die Liebliugshnnde des Verstorbenen, aufdaß sie im Jenseits den Schlitten des Tvten getreulich) über di« einigen Schneefelder

fort aings, auf ein halb im Schnee vergrabenes Dors, namens Rakkebüll, »u, wv sich die vorgeschobenen Dänenposten befandest. Sein Kamerad, Leutnant von Ditfurth, drangt« während de« Vvrreitens sein Pferd an die Seit« seines Hauptmannes und bat Mi, ihm seine Uhr zu leihen. Danrft hat es folgende' seltsaMei Bewandtnis: Kürz vorher hatte eine Zigeunerm, die dem Haupt­mann Gerhardt in den Weg gelaufen war, als sie serne praa>tigen> goldenen Uhrgehänge sah, unter denen ihr besonders em gm^mS Medaillon unt dem Bild« der Braut Gerhardts in ^ MKLii stach, die Warnung erteilt: Gold zieht Blei an . .. Gold auf deut Herzen nir mit Natürlich lachte der Hauptmann Gerhardt setne-st LentuEt aus geimn wie « vorher die Zigeunerin ausgelacht hatte, und weiter ging es, bis schließlich, das schillere Geichutz der

10 der Avantgarde seinen ersten KartLtschsngMß 1°ubte. Emest Augenblick dachte der Hauptmann daran, me Strape zu verlas P N Ed hstiter den Knicks Deckung zu suchen. Er biebiedochaich der Straße und rief ein Mutes, lauggezv genesVoriMrts . M ließ fühlte er einen Schlag, der seine ganze linke Seite chscchick tert« Er stutzte, war er verwundet? Aber er eichrsand mrgendA Schmerzen und stapfte weiter diirch den hohen Schnee, rings liM iftn »lichten viiffen und sausten die Geschisse;eine eigentümlich« Bein« zu befallen; sie wollten mir gar nicht mehr reckst gehorchest. Einen Augenblick verschnaufte,ich |mb betastxt« walMnd Uge Einen Körper. Nirgends ein Schmerz; aber am,unken «eist rieselte inir eine feuchte Wärme herab , . ..es war,ein fast tvvhÜ- tuendes Gefühl. Doch nein, 'vOltuend war es' Amtlich nichts dazu wandelte mich eine zu groß« Schivachx.an «ch Wg

einen Augenblick mitten im Weg« nieder und versucht recht lcnit Vorwärts" zu rufen; aber das Kommando kam nur kra los und gepreßt aus der Kvhle. War .rch denn verhext? ^s m.allm Welt war denn mit mir geschehen?" Em L-ergeiant entdeckte das KuM- lpch mitten auf deni Herzen, tvv aus dem Paletot dw, Waste- Witterung herausquoll, und sah seinen, Hauptmann, verblüfft ach der doch, wäre er durchs Herz geschossen, notwendig' euie^Leichd sein mußte! Der Divisionskommaiideur ritt m diesem ckugKibÄ« vorbei, inid auf seine Frage nach der Verwundung meltete de« ~ ,Der Herr Hauptmann ist ins Hert Wcyoneu.

Än^ tann, Ö » da- MedaWA

mitgegeben, damit sie sick) J-encr zur Bereitungdes MahliSichift ))iit Bildnis seiner Braut abgelenkt worden, war.,Dre kann.In früheren Jahren, so berichtet Peary,wurde am j . .. auf den Bügel meiner Uhr auf, die ich cm?

Grabe der Mutter, toemt die Verstorben« einen Saugung hinteri- | W We g , L tri)e dadurch abgelenkt, erlitt eme zweite ^ft^Lte, auch chs Kind erdrosselt; aber ich habe versuch die en g« g W das sie völlig, ein.

grauenvollen Vrauck) zu beWMpfen, und lvahreiid "^mer zwei hhlvn i Al .end g^ ^g nun erst einen Finger breit unter.,«einem Expeditionen ist kein Säugling mehr erwürgt tvorden. Pear) i ~ « Der Kronprinz ließ sich dann die ,Uhr zeigen und

Mießt die Schilderung seiner arktischen.Freunde^ 'nn dem Wunsch., Aacht«?e dann das Medaillon, in dem das Bild ganz, unter^

HSS' MS'ÄWä B-L *. ** d---n «d..... *.»««*. Weg der Roosevelt vorüber an den '.Roten Felsen , K» I rrac[--------

S'ffiÄSSüS ÄÄ §chii-pft!iftrich.

feannifl«. wm okt'ii 9Srilm wird frier der Mick I fcmniai sie uäiiflid, die Waldschckepsen I DM

Ungelenkt auf dies« SchneWnhäusung, die im magischen. Blutrot I Ee Jäaermeinung, die wie jede Behauptung der Stoeechwm a.tf«uu« &SÄSÄ.to* «. teie*

aegenlenchtet. Die rote Farbe dieses yxynee», i,t lA-t , 9 . > I a-nfiipTiiDnutaci fielen dieses Mal schon auf ven 2 c. Februar,

durch den PwivcoccnS Nivalis, eines jener winzigen. emrellMil "Ä, oft die Schnapsen große Sehnsucht verspüren, zu so frühes Weinen Lebewesen, die hier in Millionen ml Schrwe miten. Äre I , Afü^der einer Zwischenstativn einzutreffen, muh

aellatineartigeii durchsichtigen Körper geben dem st^Änee d.efe I , ,, 'Immerhin ist cs möglich, daß der brave Jagers- vbantastisck) rote Farbe, hie von fern her wie Blut leuMet. I Glück hatte, eine Schnepfe zu erlegen'.

^Dieses rote Banner der arktisch«iB^lt Hatnichzinmlerbegriibt,^ I Menschen am Stammtisch seinen Trunuph Mit

so schließt Peart),wenn mein -Schicksal mich gen Norden tneo. I dMauptung zu verkleinern suchen, daß besagte ^ckl^epfe keine ------- I sondern eine elende, Magere xnger|.ct;uep'pj

Gerhard von Amqnlor im DSnenkneg. 11«, die graten .iw. S SS

Der eben verstorbene Gerhard vvn Amhntor hieß mit seinem I W, « 's^«SenMk§e«'nämlich"die Wenigen, die ist eigentlichen Namen Dagobert wn'Gerhardt; M«ttwnym> I Efcntfl tiur8 miib<nt, regmreichen Winters in unseren WSlimstt

verdankte er einem seiner Gymnasiallehrer, der die Manie hatte, I _ * , ö^ct die matten, kranken Exemplare, die

leiten« Schüler einen lateinischen grlechisi^n Mmm »n gebo . | > - ^.ajt tesessen haben, sich dem Abzüge ihrer sesnni««

An Gerhardts Namen waren jedoch serm: I ff «MÄt. Wr auch diesen kamt,, wenn fte bei

scheitert, bis er schließlich doch einen passenden Beinameneipun, I ^fj. F^pUiugszeit mit mildem Südwest ^ling^hrtsmd'

bei einer lateinischen Disputierubung verteidigte der chnge Z | l ro y m Edlicker Wohlbeieibtheit noch la-ige nicht znerü.unt Maner mit höchstem Geschick E^ckliche Thesealle Schau- I . , < 'iueite M,,g hat Fleisch gekostet und unter dM

ftiiißCc fekn iuttetf(iQcn/'» uitbi icttbcnt cTf^ictt ciiL «Sirtciviö^ I* < s&nfxpit betreiben fic ,/^iiiTncti , twS

und Helfer in schwieriger Lage, den KlassennaMeu Amhntor. Eist I ^"^^Mvlen von Würmern oder Larven aus feu&tec Erde mittels Vierteljahrhundert später ..nahm er diesen Namen dann. als ^sew I V Schnabels,des Stechers", nicht mit solchem Eifer itM

donym auf. Der wegen seiner seinsinnigWi Schilderungen be-^ -ang . ckneo.. Liebestollheit gelegt hat. Ob. nun dm sonders als Romanschriststeller vielgeseierte Dichter Wnynkor war , Me., w^mr ck ,f jedenfalls halten es viele ihrer Ber- nrsvrüualich Offizier und hat als solcher au zwei Kriege» teu- I -scPueM mcmer i Sttickzett abends lautlos auf

genommen; so hat er eine Fülle bedeutsamer Erlebnisse gehabtt > E^^^ustand zu verbringen, um sie abzuschießen. ES nwg die seine schaffende Phantasie "befruchtet haben. Em geWWS - bctn Gedanken frösteln, an «uem feuchten MW:

Abenteuer, bei dem er um ein Haar dem Tode entging, 1 Mildert I Alt obet aOT Walde und gar noch «n emenr WasserckM Ml er selbst in seinen LebcnSerinnernngen. Es war tm daiuschest I o»v z intT Gesellsckraft des treuen Hundes, zu harren, bis Kriege, vor Düppel; in einer Winternacht erhielt die 3. Somttagnie I M L^. *- Mzu hoch über die Lichtung oder zwischen den (seine Kompagnie) den Befehl, als Avantgarde anzutreten, und 1 eme Wynepb «w