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Auflösung des LogogriphZ in voriger Nuuuner:
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tisch gemacht?" bestellen, — da
Arithmogripb.
4 5 griechische Gottheit.
1 2 5 6 Land in Asien,
1 eine Heidenfigur.
6 1 Verfasser bekannter Opemtexte.
7 5 6 Stadt in der Rbeiuprovinz,
5 1 kleiner Fluss.
7 5 6 7 5 landwirtschaftliches Gerät.
Die Anfangsbuchstaben der gefundenen Wörtev sollen bett Namen eines englischen Dichters ergeben.
Auflösung in nächster Nummer.
sagt der Sultan ironisch zu seinem Hofstaat: „Ach habe ihm wohl gesagt, hast sch ihm wintghnatg geben werbe, aber er hab mich nicht gefragt, wann das sein wird: wir haben also noch Viel Zeit!" Von allen Seiten ertönt ein Freiidengeschrei, und das Fest dauert fort. Das ist die Shene, die ich vor deut „SMftrnf der Tvlbas" spielen sah,- sie beweist, daß die Marokkaner »ms Europäer, vielleicht besser kennen, als wir sie.
* Ticket. An den Einganstoreu einer Mserer leisten grasen „Jnternatroualen Ausstellungen" las man: „Inhaber von Eintrittskartenheften haben ein ganM Ticket abzug-eben " Wenn man die Kassenmänuer fragte, rvcshM« das nicht auf deutsch da stehe, so hörte man, daß diese Frage immer tviedcr gestellt! worden sei. Mit vollem Reckst ! Es gibt ja auch zahlreiche Deutsche, die selbst „internationale" Veranstaltungen betuchen, ohne Englisch zu können; die stehen aber wirklich ratlos da und wissen Nicht, was man da eigentlich von ihnen verlangt. So bat man diese Inschriften denn auch später wenigstens ontfenrt. — Wenn man dre Jnternatwnalität lemizeichnen will, muß.man bas dock auch ganz anders machen: man bringt n.icht etwa nur ein einziges fremdes Wort hinein, sondern grhmitt jedes aus einer and^rmr Sprache, also etwa so: „Possessori van ticket-blocks Iian att afgifva un billet ganzes." Liber Scherz beiseite! Würde etwa eine englische Slusstellungsleitmig an einer internationalen Ausstellung in Eiigland anschlagen: „Holders of ticket-blocks have to deliver a ivhole Eintrittskarte"??
Dieter, Brief erWrt den Zw'öck seittdr westen Reisd: irgend eins europäische Natron hat zahlreiche Beschwerden vvrznbringm Mld verlangt prompte Gemigtmmg. Der Bachadur und sein'Gefolge sind als Europäer verkleidete Studenten, und die Trachten, die sie angelegt haben, sind sv grotesk, daß man unwillkürlich lachest muß Nach der Verlesung des BegläuLtgimgsschreibcns folgen die üblichen förmlichen Begrüßungen. Aber der Gesandte ist ge-< kommen, um im Auftrage seiner Regierung recht energisch' 51t Ham dem. Er wünscht rasche Erledigung seiner Angelegenheit, während der -LMtan ihn mit schönen Worten vertröstet, indem er seins guten Absichten betont lind die feierliche Versicherung gibt, daß man sehen werde, was tun sei — später, wenn Mich den, Geist erleuchtet haben werde. Der Bachadur zieht sich mit Stolz und int Bewußtsein seines' Wertes zurück. Großer Jubel in der ganzen Versammlung. Man preist den Sultan ob dec Klugheit und Geschicklichkeit, mit der er den lästigen Vertreter einer! europäischen Nation, abgefichrt und heimgeschickt hat. Und die Festesfreude nimmt ihren Fortgang noch weit geräuschvoller als vorher. Plötzlich aber meldet man die Rückkehr des Gesandten. Soll man ihn empfangen? Das ist die Frage. Nach lebhafter Diskussion entschließt man sich, ihn vorzulassen. Sein Auge schießt Blitze und blickt gar drohend drein, imh hinter ihm schreitet ernst und maicstätisch ein Mann, der st etwas wie ein Schiss nach sich schieppt. Es ist in dar Tat eine „Fregata" und zwar eiste gewaltige Fregata, von toben bis tntteit ausgerüstet mit furchtbaren Kanonen, deren Schlünde gegen den Sultan und seinen Hof gerichtet sind. Mit dem größten Phlegma verlangt der Bachadur vom sultau eine bündige Antwort; da der Herrscher zögert ustd wieder auf später vertröstet, nimmt der Vertreter der europäischen Macht aus seiner Tasche eine Schachte! mit Zündhölzchen und schickt sich an, das 'Pulver in Brand zu stecken. Ta erhebt sich der «ultan rasch von seinem Throne und bewilligte alles, was man von ihm verlangt. Mm ist die Angelegenheit geregelt. Der Bachadur reist nach freundlichem Abschied ab; während er sich zurückzicht. sagt der Sultan ironisch zu seinem Hofstaat:. „Ich habe ihm wohl gesagt, daß ich ihm Genugtuung geben werde, aber er hat
* Wahrend einer taugen «nndefpcrr? crschieik neulich m der „Kainberger Zeitung" die Anfrage: „Herr Landrat' Wann dürfen wir wieder heraus? Karo!" — Darauf folgte die Aushebung der Sperre und .eine Depesche an die Zeitung : '„Kstm darf wieder heraus-, Landrat Büchtrng," und Karo erwiderte ist der nächsten Stummer der Zeitung: „Unserem lieben Herrn Land- rat: Wan! Wau:'Wan!"
, Gcwohnheitsphraie. Fran: „E-ö ist eine Schande, st spat aus dem Wirtshaus zii kommen!" — Mann (zerknirscht); "Ja, du hast recht!" — Frau: „Ruhig — widersprich mir nicht!" ™ ^Gemütlich. Gast (der ans das Essen wartet, ungeduldig): „Was haben ew denn mit meinem Frikassee noch erst am Stamm- ~ Kellner: „Ach, dm Herren wollten mich habe ich sie nur mal eben probieren lassest,'"( \
Frstu heiratete nach vier Jahren einen änderest Bauer. Ein Jahr später tauchte der erste-Gatte unerwartet wieder auf. Man schleppte die Frcm vor den Olerpriester von Kutschan, der schlug den Koran auf icud verlas das Gebot Allahs, wonach die Schuldige gesteinigt werden mußte. „Tie Menge zeigte sich aufs höchste befriedigt. Man bemächtigte sich der Sünderin und in lärmendem Aufzuge ward sie durch die ganze Stadt geführt. Barfuß, kaum bekleidet, das Gesicht entschleiert — was für die Perserin schon rine höchste Marter bedeutet, st schleppte man die Unglückliche stundenlang durch alle Straf-en und Basare, umgeben von einer' neugierigen, schwatzenden Menge, die ungeduldig auf die Gelegenheit wartete, das Urteil selbst vollstrecken zu dürfen. Wo die Aermste vorüberschritt, war fröhliche Erwartung. Sie sprach kein Mort, sie weinte nicht, sic schritt dahin, als sei sie uncmPfindlich; int Volke aber wuchs die frohe Erregung mit reder Minute und in allen Mienen spiegelte sich die grausige und barbarische Freude, binnen kurzem einen Menschen töten zu dürfen. Der Oberpriester selbst führte die Prozession, wie der Koran es verlangt. Endlich erreichte man die Richtstätte am Kirchhof. Eifrige Hände hatten bereits ein etwa ein Meter tiefes Lockt ist den Boden gegraben. Es bedurfte keiner Aufforderung, keiner Ermahnung, keines Stoßes, keiner Gewalt: Wortlos, wehrlos legte sie sich selbst in die flache Grube. Keine Klage kam von. ihren Lippen, sie legte sich hin, als gälte es, int Sande zu schlafen. Dann näherte sich der Oberpriestcr. . . Das' Opfer blieb stumm und regungslos, aber ringsum erschollen die leidenschaftlichen Rufe der wildert Menge, die ungestüm herandrängte, um' nichts von dem gräßlichen Schauspiel zu verlieren. Da erhob der Oberpriester die Hand, man sah, wie er einen großen Stein umklammert hielt und mit aller Wucht schlenderte er ihn auf den Körper der Verurteilten. Der Aufschlag des Steines auf den Menschen körper ging im fröh- Lichen Tumulte der Zuschauer verloren. Ter Geistliche hatte das Beispiel gegeben. Nun trat er zurück. Das Signal war' gegeben. Em Hagel von Steinen prasselte auf das Opfer nieder. Jeder, der einen Stein schleuderte, .begleitete den Wurf mit einem wilden Fluche. Aus der Grube aber klang nicht eimnal ein Stöhnest, retn Seufzer war zu hören; ntan sah nur, wie über dem Körper ®J® Steine sich häuften tind ihn schließlich ganz verdeckten. Kaum teme Minute hatte das gedauert. ' Der Gerechtigkeit war Genüge geschehen. Zögernd und langsam löste sich die Menge. Erst am Abend entfernte man den Steinhaitfen, der den Körper der Ge- rtchtestu mtdeckte. Ibtb wie der Koran eS verlangt, so verscharrte .man die Lerche dicht neben der Richtstätta . . ."
m i.ft aus Darwins S chitk „Beagle"geworden? Bei der Feier des hundertsten Geburtstags von Darwin taucbte aucy die Frage au?, was wohl aus dem bcrübmteu Kriegsschiff „Beagle" geworden sei, aus dem der große Naturforscher seine erste entsche-dende Reise unternommen und seine ivichligstcn wistenschgftlichcn Ideen zuerst durchdacht hat. Man wußte nicht, wo daß Schiff geblieben war. Nun hat aber ein japanischer Geograph, wie ivir im Globus lesen, sestgestellt, daß das Schiff nach Japan verkauft wurde und als llebungSschiff für die Marineschule in Tsukjji diente. Im Mai 1889 wurde dann der aus Teakholz gebaute „Beagle" ineistbietend versteigert und von dem Eigentümer einer Schiffsbauanstalt erworben, der das Schiff abbrechcn ließ. Es ergab sich dann weiter, daß ein Teil des Holzes als Unterlage für einen Steinhaufen in der Nähe des Tempels von Suitengu atif dem Grundstück der Werft benutzt wordcii ivar, und man fand auch beim Nachsuchen noch einen Teil der Rippen des „Beagle", ein 1 in langes und etwa V, m breitej Siuck Teakholz. Das war alles, was von dem berühmten Schiff noch übrig war.
ewtt MI? kk ast i sich er St ndentenulk. Im Pariser
, ^söahlt E. Äafsier-Pvllet: Der Vertrag, der jüngst i^n^Miuister des Stetigeren/ Pichon, und M Mvchri, dmr GesandtenAitilai Hasids, zum Slbschluß gekommen mK,cmc ’ö«ette' der ich einmal in Fez beigewohnt r .^''dsimg war der .Hof des „Sultans der Dolbas".
d« 'Studenten der Universität Fez, und es ist sich stdes Jahr einen Sultan wählen. Der vnt cmem Hofstaat, der eine gelungene Parodie deo echten Maghzen tst, und schlägt mit dem Hofe vor Wie r'n ^cr auf Man huldigt ihm genau so
ßnLf//.1 - daghzest d. h nach allen Regeln der höfischen Etikrtte, Behörden und Körperschaften statten ihnk Besuche ab vor dast^oaar"d^^"w und cs kommt sticht selten
h»/ -r c ■ ^er leibhaftige -Lultan zu ihm hinauspilaert K™/ W™. fene Reverenz zu,erwrism: das ist eine Huldigung/ die der Herrscher der chrwürdtgen muselmanischen llniversität dar- bringt. Am Hstldtgungstage finden zahlreiche Festlichkeiten statt die von der Studentenschaft schon lange vorher vorbeE werden kMe» vor dem Prachtzelt, unter dem die beiden Sultane
^ateraufsuhrungen, singt endlose Balladen, deklamiert
l’erteottet .y.1 Wich und Parodien gefallene Größen
» »Ernng tstgewissermaßen eine Revue der Jahresereignisst B»11 ru der Szene, die ich spielen sah: Reiter melden dem SS-.-7- demStistentemultan natürlich - die Ankunft einA überreicht einen Cinfiihrungsbrief, den der Sultan laut Vvrliest.
lkrdastioi,: K. „d d.,


