Ausgabe 
21.11.1910
 
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Will). Raabs.

hierfür werden auf die laufende Unterhaltung der Personen-- i wagen verrechnet. . . . I

* Das Pelzland. Klondyke, das gepriesene Gebret I ungeheuerer Goldschätze, darf zugleich als einPelzlrefe- 1 xant" ersten Ranges bezeichnet werden. Dawson Eith, die I Hauptstadt des unwirtlichen Territoriums, führt m jedem I Jahre nicht weniger als 40 000 Felle aus, drS einen Wert von 1400000 Mark darstellen. Unter den Tieren, die ihres Pelzes wegen gejagt werden, nimmt der Marder die erste I Stelle ein: von ihm iverden über 3000 Stuck Wahrlich er- I beutet Die verschiedenen Arten von Bären liefern gleich- I falls zirka 3000 Pelze; Füchse, Luchse und Wolfe ergeben I ie 20002500 Stück Jagdbeute. Biber, die tn anderen I Gebieten Nordamerikas bereits selten geworden sind wer- den in Mondvke noch stark gejagt; von ihnen erschemen igegen 2000 Stück auf dem Markt, während der Nerz tu»

Nedaküon: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersttätS-Buch- und Sleindruckeret. R. Lange. Gießen.

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v ter nm^0rfce (ni Laufe^eiues^Meuscbenalters weiter Jagdgebiet selbst ist ziemlich niedrig. Der mntliche Bericht

. xtnLLLi1Ttel>ra habe überlasse ich auf dem Aldersteil Alters- I gfhj darüber Aufschlüsse. Demnach wird ein Bärenfell tn

Sm $1 Wftftellm V D. der Begutachtung der Nachwelt. Kloudyke mit 40-100 Mark bewertet, von Ausnahmen ab- Möae sie nach Möglichkeit Nutzen, daraus ziehen i gesehen, wo es sich um ganz hervorragend schone Cxem

Drei Dinge sind mir persönlich aus meinem ^Hfeutijatt af I bündelt; der Biberpelz kostet durchschnittlich 16 bis der Erde heute, wenn aiüh nicht die bemerkenswertesten, so doch I der Marder 1250 Mark; die Moschusratte, deren

Kriege mit dabeigewesen war. . j Summe, wenn man bedenkt, daß dieser pelz bei uns mir

' ------------- des demsch-amerikanischen Metorologen Dr Wilhelm Hacker beläuf«

Dek.'°n"cdtes. I sich die Gesamtmenge des im Lause eines Jahres auf die Erdober- ,

y 6- ~ 4 I ffnAe einickliestlich der Meere Niedergehenden Regens auf durch-

* Die Weinernte in Frankreich. Im fraiMst- chuittlich 112000 KubikkUometer miteinem Gewicht vost scheit Ackerbauministerium sind nun die amtlichen Bericht I Hg Millionen Kilogramm, so daß ans jeben Tag ^ 3°^

Wer die Ergebnisse der Weinlese in Frankreich und Algier I 316500 Kilogramm Wasser kommen, die vor ihrer,Belichtungl zst

einaelaufen- sie geben ein trauriges Bild von den Ent- I Eilendem Regen als klarer Wasserdampf ober m Gestalt von täorf nr acn die die französischen Weinbauern iM Jahre j Kunst- und Nebelbläschen über der Erdoberfläche schweben. Da q ^rfeBen mußten Die Zefamtproduktion in Frankreich KZ gleich 509 SBUtümen

und in wer 7«gt» fi*

Honen. Im Vergleich Mit hem Vorjahr bedeutet das für hlometo: J8^teiInng %er atmosphärischen FenchtigUnt

den französischen Weinbau einen Riickgang um 27 Millionen i ®ei o « .I Deutschland mit einem durchschnittlichen. ,ahr-- Hektoliter für Frankreich und um 1200 000 Hektoliter für I J Mbgenfall von 710 und Oesterreich mit 740 Millimetern Maier Dieser Ausfall geht zum Teil auf die ungünstigen I .,. ^urz gekommen. Am ausgiebigsten erweist sich der

tiefem Ä b^iüse!rNe Fortschritte in £ »fi^ Ebene auf 570 Millimeter

gemacht und verheerende Verwüstungen angerrchtet. Fast I herabsmkt, -----------

in ganz Frankreich haust in den Weinbergen, der Meltau- I humoristischer.

Pilz, und im Süden, wo dieser Feind des Weinbauers noch I * Die Unschuld. Hausfrau (zumDienstmädchen, das Aus- verhältnismäßig am wenigsten Unglück anrrchtete, zerstört n ! gehabt hay:Diesen Morgen sind Sie erst um fünf

die ununterbrochene lange Trockenheit und die dann fol- M nach Haus gekommen..." -,Dienstmädchen:Sw habe« «ende anhaltende lange Regenzeit einen großen Teil der I nicht geängstigt, gnädige Frau?

Ernte. . , ,... w,. I Aufrichtig. Polizeikommissar (zum .Herrn,dem die

* Die Seifenstückchen tu d e n D-Z ü g en. Wir I durchgegangm ist):Glauben Sie, da» dieser Muller, der haben eine sparsame Bahnverwaltung, die so leicht nichts I «t .. h^echging, sie schon länger gekannt hat? Herr.

von dem mannigfachen Material, das sie in ihrem viel- I <g,i^er nicht, sonst wäre er nicht mit ihr durchgegangen.

seitiaen Betriebe benötigt, umkommen läßt; und gar ge- I , Kindermund.Mama, Brauns haben sechs iunge wichtige Bestimmungen sorgen dafür, daß auch das kleinste Kätzchen gekriegt; ich glaube, wenn, ich die recht bitte, kann ich

Stück seinen Zweck bis zuletzt erfüllt. 9tun findet man I fie gegett eines von unseren Zwillingen Umtauschen.

vielfach auf den Waschtischen der V-Züge Heine Seifen- I --------

stückchen, die von den Reisenden nicht ganz aufgebraucht I BÜchertisch.

dort liegen bleiben und sich zuweilen bet langen Strecken I Wilhelm Schallas: Gedichte. Kommüstonsverlag der zu einer ganz respektablen Zahl ansarnrneln. Was wird nun I suchen Hos. und Universitäts-Buchhandlung (Herrn. Behrendts, wobl aus diesen zurückqelassenen Stückchen, die doch ohne 6"esIcker.(et,r sauber und geschmackvoll her- Rmeifef rtnrfi immer eilte verwendbare Materie darstellen? I gestellte Bändchen enthält neben vielem Unreifen, des Druckes Un-

fronen der V-Züge angewiesen, die znriickgelasseiieii Seifen I ~ Blütenreich

stückcken in Wäschebeuteln aufzubewahren, bte darin auf I Singt die Amsel traut,

den End- und Heirnatstationen der Züge eingesannnelt wer- I Und der Specht

den. Die neueren V-Zug-Wagen haben auf ihren Waschtisch- Schlecht und reckt

hirttten in her Ecke ein Sammelbecken für die gebrauchten I Pockt und hämmert taut, . . ,

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besondere Sammelbecken aus Steingut erhalten. Die Kosten I blasen lassen, ehe C . .. c r .A..4-ir S OV SRprf n« PIT65 I

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Uötügszug.

Auflösung tn nächster Ätummer. f .

Auflösung des Lagogrivhs in voriger Nummer t Wurst, Dur st.

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