Ausgabe 
16.2.1910
 
Einzelbild herunterladen

104

Mit

Mit Mit

Logogriph

e kannst du es oft am Hund eriahrcn. a liegts schwergefüllt mit Waren.

vvlll u wird es von, Landwirt sehr begehrt. Mit o zum Hering in Berlin verzehrt.

Auslosung in nächster Nummer.

citeilt jener sech) schielenden Mädchen totitett ganz ndrinalsichtigs das BvrhandEn des Nebels bei c W tieid»iftvru des- Grostoaters festgestejtt. Leider -war Ulcht M ermitteln, vb es Männer oder Frauen betroffen A ertunfl hatte sich auch in einer anderen Sune der Samüre »v- loährf denn die einzige verheiratete. Tante jener Mädchen hatte wiederum zwei schielende Kinder weiblichen Geschlechts, obgleich die Mutter doch nicht an diesem Erbübel.teil hatte, während um­gekehrt die Kinder der schielenden Briwer damit V^richoni öh- bliebcn waren. Auch von den lechs schielenden SDvestern such uvei bereits verheiratet, und zwar nut nichtschielenden. ..xniiuriu KtiTS L -i« »M-M

möglich ist, haben sie das Schielen geerbt, so .daß das Mudptt wieder ans das andere Geschlecht nbergegangen ist. Tu» Berhaltm ist höchst eigentümlich, da in allen mer Generatume» erb,mg des Schielens nacheinander zwischen Knaben und chen gewechselt hat. Der Art nach war e» stets wnnlich immer jener Strabismus couvergens, an dem be ond^s dar M Ange teilhatte. Auch war das linke Ange t.t seiner Sckisahigteiq

I immer beinträchtigt, das rechte '.Ange fast tmnter wnAg Vermindernna der Sehkraft cntiprach der Starre.des Ech.eteir^ und das Nebel steigerte sich bei den Geschwistern von deii alterest überhaupt nicht Metten.

I tocitctt beibe *5(110eit uef* "fonft toiofifoHinten ßefütii/. .,, . Neber dre Stellung der Frau be, denArabe-nbencht-t Pros. I. Hell in seinem soeben erschienenen Buche ,,~ie stultur 0«

I Araber" (Wissenschaft und Bildung Bd. 64. Verlag von Quelle I und Mener in Leipzigs. Schon vor den Omanaden. so lesen nur, I hatte Metta begonnen, die ihm zugeilosseneu il!euhtitmerbem ebenS- aenusse zuzuiveude.,. Unter den Omajiaden schritt e, aus diesem

I iyyefle ivettet und ivard zur Schule des Frohsinns und ®emi]ie« un I Reiche des Islam. Bor allem blieb Dkekka die P'legstalte der Kunst I hxZ Gesanges. Die Anregung halte man von Persern empfangen, I und Mekka war der günstigste Boden stir dle neueKunst. Selch der I fiOi von Damaskus bezog von da seine Zanger, und die leicyeti I Kaufmannssöhne Mekkas verschwendeten Uniunuueii an beliebte Pfinncr mib Sängerinnen. Denn auch Frauen übten den Beins

I hex Sängerinnen mit allen noch heilte üblichen Begleitiiinstandeu; I °s war das Privileg der Sängerin, m der Toilette den höchsten I Geickmack zii entwickeln: fast immer, ivo von Lrangerrnnen geiprochen wi!d, wird ih« Kleidung beschrieben und gerühmt, und mm eme Sängerin hören mir, das; sie Empfange zu geben und 1H1Gaste m

I aroirer Toilette zu begrüsten pflegte; und um sich dm.. richtige dell ei zu gelen kleidete sie auch ihre Sklavinnen bei solchen Gelegenheitm

I stebliche Buntheit. Die Rolle der Sangern, zerstört schon die I w viel verbreitete Vorstellung von der Ermedriglmg und Knechtung I der Frau durch den Islam. Die soziale Stellung der Frau ivar in den I ersten Feiten nichts weniger als unwürdig. Die Bewegungsfreiheit I ,oor unbeschränkt, der Verkehr mit Alannern so nnbehmdcit, daß I sie ohne Bedenken männlichen Besuch empfangen konnten ^ie Stete I itlnn des Arabers zur Frau Ivar sogar voll jeher ritterlich und ist I ha wo das Arabertum sich von zentralasialischen Eiiischlagen rem erhaUe» hat - in Spanien -, auch allezeit geblieben. Erne Frau I su verletzen oder gar zu töten galt von leher als eine ehrlose ^al, ichon in dein ältesten muhanunedanischen Kriegsrechte .war eS Ge- I et;, dasi Frauen und Kinder der Feinde, auch die Ungläubigen,. nicht getötet werden durften, l>nd ein Dichter der O.nastadenzel spnicht das schöne Wort: Getötet zu tverdeu und zll toten, dm- ,|t »ufere I (der Männer) Sache und den Keuschen (Frauen) kommt es zu, die I em(evve» zll schleifen. Zu einer Zeit, wo das Abendland die .linite | voesie noch lange nicht kannte, stand sie in Aiekka in höchster Blute. I Der Meister dieser Poesie, ~ Omar Ibn Abi öiabia bellen I Lieder bis auf unsere Zeit gekommen sind, konnte m biedern die I oller Mund waren, den vornehmsten Damen, selbst, den Prut- zessstmen der herrschenden Dynastie der Oluasiaden, den Hof machest : und sein Ton erinnert oft lebhaft an Herne. Gegen Ende der Oma ' I jadei veriode, als der freie Verkehr 0 manchen Mißstand gezeitigt : 1 E rnÄ ftoBen wir plötzlich auf die Anfänge der Harems- und Eunuchenwirtschast. 9lber die Tatsache, das; der Eunuchenhandel in den Händen der Byzantiner lag, beweist z,lr Genüge, da» nicht. der Zslam und nicht das Arabertum die Stellung der Fraw fo geschaf fen bat wie sie sich später gestaltete. Darum ivar die Stellung der Frau am freiesten und würdigsten am Sitze des ut'versa schtm Äraberti,ins, in Mekka das vom Js am-wenig mehr angeno nme halte, als die lleberzeugung zur Vorherrsch« t tu der Welt, zu Reichtum und Freude von Allah bestimmt zi, sein.

Irischen SpeistziniMer, ÜtzeEW. |

MLWMHWUWtz LMWMWWWM tei( der reich geschmlukten 4-flfet o/sii.t stch en X . .. I Suppenterrine steigt aus der Vertiefung emP P^lle mit dem! I KZMZBM'LS Mictteu Nachlmrvder vÄchwÄe», nm'CTttgntttL*

5 SÄSS «nÄik W Wirt'kamr 'ntt gutem Gewissen garantieren ^ ist «W fr« W, '"MS 8«

so, wie schon hier MLWÄUÄMS und Bott. Ter Kochist Agentlich bbokuochstasfage. Uc rnw inn? Kiaarette und braucht Nicht tut mm nach der nur zu iryen, 1 Iben« B beMg"der ÄppaM.. Eine KM, Back- und Brattas arbt die Erliitziingszesten für jedes Geruht an, man stellt dm I Stwin auf Zeit" em, und er stellt fick) ab, wemt.dw v-rschriM- Mäßigen Minuten um sind. Eine Reihe stuttruck airng- klügelten Apparaten sorgt für die schmackhafteste Bübwritlum D» Eier iedeu ohne Wasser, die .Ltemikfnrt«" erhitze» sich | trocken der Braten wendet sich am Spiest unter den Strahlet 1 elektrischer Glühkörper, er erhitzt sich rmd erweicht von imwn j rnirfi außsn und fängt nicht früher an sich braunen, alv bl. er ganz zart und fastia! ist, beim frei Wer Wirb tttg

rrtvahiert Man kocht wzniaqen wistenschaftlich. selbWerstandlM W Neben der Küche die ekettrifch; AnftE-Mt üinb Piitzmchchinen, Wärmöfen unv. vorhanden.

.ist nicht weniger reich an raffinierten Erfmdm'gur. Der elektrische Beltwärmer kann durch eine Lampe zu teder fyat, uubt» «um gewünschten Grade erhitzt werden, und vor. dem Anfstehsn genNgt ein Fingerdruck, die elektrische Zimmerhe'.znng m Funktwn zu setzen Watten Wir mzwischeirfrützstuckm mtd die Zettiina lesm? Ein 'Druck, und aus dem Boden fW Bett em

Nachttischchen mit den Mvrgenblättern und der schokolaiw Mit dem TÄevlMi können w ir auch vom Bette ans die ^n Erforder­nisse des Tages regeln, den Hausmeister mstrni^rstt, che ^aen te froten in Bewegung setzen nsw., ohne dast bu Tur geofm-t &u

hat aber, uM sein Werk A» krönen, noch eim andere, ein wenig unheimliche Einrichmng getrofstm, dre er. sankst, den ganzen Haushalt ungesehen zu überwachen. Da^> sind scstne ,/elektrischerl Spione". Hinter ben Tapeten befinden sich slantoerstärkende, unsichtbare Mikrophone,deiren^>n Telephon- 'dürfen in ihren Räumen nur die betreffenben N^>lndungm Her­stellen, um ganz genau zu hören, was m Küch., deii Tnnsh. kotenräumen, der Garage gesprochen oder fiMMtct wb. W botenklatsch ist alsoüberwundener Standpunkt . Ob sich alnr piek dienstbare Geister für eine solche Art der Neberwackmng WMis finden werden?

Auflösung der Königspromenade in voriger Nunimer. Die Sterne, die begehrt mait nicht, Man freut sich ihrer Pracht, Und mit Entzücken blickt man aus In jeder heitern Nacht. Goethe.

* Tie Erblichkeit des Schielens. Sv rätselhaft der Vorgang der Vererbung ist, so kann er. doch für viele Ergo^ -schäften, gute und nachteilig«, des nMischlichen /wrpers Wie des Geistes nicht geleugnet werden. Mit der Bererbung der Krauv- ü ei tut ist es nun eine eigene Sache, und im allgemeinen wird sie nur iirsvtv'eit zugegeben, als eine Vererbung in der Neiguiig zur Erkrankung als erblich angenommen Wird. Bei äußeren körper­lichen Mängeln, die nicht eigentlich als Krankheiten zu bezeichnen! sind, liegt dagegen die. Möglichkeit bet Vererbung klar zutage. So ist es beispielsweise mit dem, Schieten der Fall. Dem Studium dieser Erscheimmg hat sich Professor von Sicherer in München seit Jahren zugeWMidt und bringt letzt tn der Münchener Medi­zinischen Wochenschrift einen neuen Beweis in einer Familich die eine Erblichkeit des Schielens durch vier Generationen hin!- durck in einer besonders eigenartigen Form' aufwies. Tas längste Geschlecht dieser Familie, ans sechs Töchtern.und zwe, sohueit bestehend, wies den Mangel mir der beu weiblichen Vertretern auf, und zwär in allen Fällen übereinstiMmenb als sogenannten Strabismus cvnvergens, bei dem die Setzlinie beider Ängen ,mch innen gerichtet erscheint. Tie Eltern dieser Kinder waren vom Schielen völlig frei, ebenso die Verwandten des Vaters, während die beiden Brüder der Nkutter Wieberum schickten, ihre beiden! Schwestern nicht, so dass lick also von einer Generation zur anderen das Schielen auf das entgegengesetzte Geschlecht verlegt hatte. Die Nachforschimgen mit Bezug ans die nächstältere Gs- .neratiiott führten zu Ergebnissen von ähnlicher Art. 'Die Graste Redaktion: K. Nenratb. - NotetionSdruck und Verlag der Brüblttchm Universitäts-Buch, und Steindruckerei,. R. Lame, Gietzrw