208
N. W.
Bld.
Rätsel.
Ich komm aus Indiens Wunderland, Bin Jederiuann gar mohlbekannt. Fast Alle sehn, ich sag's vermessen, Mich gern sogar beim Mittagessen. Gibst du mir einen Kops mit ®, Dann ich schon hoch im Alter steh: Doch setzst ein P du für das G, Ich viele nach nur streben ich;
Ja, «nancher setzt sein Leben eilt, Damit ich rnög fein eigen sein.
Auflösung in nächster Nuinmer.
ölnslösung des Bilderrätsels in voriger Nummert Rauch ist alles irdische Wesen.
Redaktion: P. Wittko. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl 'scheu Universttäts-Buch- und Steindrnckerei, R. Lange, Gießet
in rötet gewissen Kürze zu Erhalten, war dies nun int ganzen Jahr ql‘rf tibcr rwemtal nötig, denn, nach kürzerer oder längere!
"v.. kommt dabet auf die Empfäiigltchkeit des einzelnen mbi|n‘irZt,V rtl! fT'f fcW‘icf’t fid> bie Suggestion ab und muß, uin ivtrstam , zu Metbcn, erneuert werden. Durch häufige Sug- gestion aber tst es -- tote Dr. La Fnier uns initteitte — möglich ö machen, daß Iahte lang kein Schermesser an Haar oder Bart gescht zu werden braucht! — Für die Friseure ist dies eilt recht empfindlicher schlag, um so mehr, als Dr. La Fnier für eilte «uggestwn nur das geringe Honorar von 3 Mark nimmt, das
, v'Ze ^ng des Rasier- und Haarschneide-Abonnements o ? rn und au^rdem die Ansteckungsgefahr von Hautkrankheiten, SlÄ ausschließt! - Dr. med. La Fnier wohnt Schulstraße Ar. 8, I., wo er auch täglich seine Sprechstunden und Zwar vorläufig, um seiner Entdeckung Verbreitung zu verschaffen, unentgeltlich abhält.
Der Schatzgräber vom Cinhof.
(Bei Staden).
Schon mancher hat sein Glück verspielt. Der nicht im Zaum die Zunge hielt; Btt Reichtum schon nianch' andrer kant. Weil er zur Zeit in Zucht sie nahm. Beim Einhoi liegt im Wieseugrund Ctn reicher Goldschatz bis zur Stund', Und Wern, den inan am Hang gebaut, Ruht heut' noch dort in eigner Haut.
Vor Alters hier ein Kloster stand, Tie Mönche bettelten durch's Land' Versunken ist das Kloster nun, Im Boden seine Schätze ruhu.
Wer je die Schätze heben ivill, Der bleib' dabei hübsch mäuschenstill, Em einzig Wörtchen unbedacht Umsonst die ganze Arbeit macht.
Walpurgis nachts zur Geisterstund' |
Grub dort ein Bursch' im Erlengrund.
Am Bach die Pappeln rauschend stehn, Vor'm Mond her graue Wotken gehn.
Als ihm, von Arbeit ganz erhitzt,
Ein Kessel Gold entgegenblitzt, Die Sctnpp' er fix beiseite setzt: „Gottlob", tief er, „reich bin ich jetzt!" Kaum sprang vom Munde ihm das Wort, Da war auch schon der Kessel fort And an der Schippe klirrend hing Nur noch ein roft’ger Kesselring.
Dr. Carl Pusch.
I Eveinigen, nm den Listen zu widerstehen, durch die die Ernten r;» unter ihre Herrschaft zu bringen suchen Er hebt Zum ^ L Augenblicke, ivv die Fran „'gleiches Recht" ich mmt feuw höhere Ansprüche zu stellet b eg rrö n
Nach der Behauptung des „Mladence" gehört ein aroZ Zn des toetbltchen Geschlechts zur Partei derer! die mit dem Ent! | wicklungsgang der modernen Frauenbewegung unzufrieden und daher von seiner Partei sind. Dinge, die die Männe! fest Gene- V, omtrZ TebZ 3,a gemacht hätten, würden in dem der Maae ' M mit ihnen befassen, zu Gegenständen
der Klage. Was Manner niemals auch nur als eine Gunst zu beanspruchen sich entfalten ließen, das verlangten die Frauen als *«.«« --»! di-!- W-i!° Mb'ÄibÄÖ
I ZmZsZ-rnT'r/Z "gliche Recht", das die Losung ihres brfS? b ' tcbeutc ln Wahrheit das Recht auf mehr und besseres, als irgend em anderer habe.
* 58 Grad Wärme in London. Wie man uns aus London meldet, zeigte sich der letzte Dienstag, als ein idealer Frühlingsanfang. Die Sonne sandte ihre Strahlen wie im schönsten Sommer auf die Straßen herab. Das Thermometer stieg int Laufe des Tages beständig. Um 8 Uhr 37 Minuten morgens wurden 37 Grad Wärme registriert, und um 12 Uhr mittags waren es schon 58 Grad. — Für Uneingeweihte muß allerdings hinzugefügt iverden, daß es sich hier nicht um Zentigrade oder gar Reaumur handelt, sondern um Fahrenheit. 37 Grad Fahrenheit entsprechen 3 Grad Celsius und 58 Grad Fahrenheit 15 Grad Celsius, m ?usel Student (nachts an der Haustür, zum
Vorübergehenden): „Ste, guter Freund, möchten Sie mir nicht meinen Kneifer aufheben, der mir hinunter gefallen ist. . . sonst verliere ich's Schlüsselloch wieder!"
, T Noeturno. Frau Ernst Neumann führt ihren ange- trunkenen Mann nach Hause. Frau Krause: „Nanu, Frau Neu- mann. Sie machen sich da wohl 'nen Spaß?" — Frau Neumann: „Nem, es ist mein voller Ernst!"
IJermikMea«
* Die Flitter wo ch e n int gelt. In origineller Weise werden zwei englische Brautleute, die beide passionierte Radfahrer smd, ihre Flitterwochen verbringen: in einem leichten klemen Lemwandzelt. Dies Flitterwochenzelt ist kürzlich in London ausgestellt worden und es ist in der Tat eine Wohnstätte, wie sie einfacher und handlicher kaum gedacht werden kann Zusammengerollt wiegt der ganze „Bau" nur etwa fünf Pfund. Die beiden künftigen Galten haben sich bei einer größeren Radtour kennen gelernt und ihre Vorliebe für das freie Lagerleben knüpfte das erste Band der Sympathie zwischen ihnen. Als spater die Liebe hinzutrat und der Entschluß zu Erraten, da entstand auch die Absicht, ihr Eheleben auf dieselbe Weise zu beginnen, in der sie sich kemten gelernt hatten- unter leichtem, luftigem Zeltdach. .„Ich habe dies Zelt für die Flitterwochen extra anfertigen kaffen", so erzählt der Bräu- ! tlgam. „Es ist größer wie ein gewöhnliches Zigeunerzelt, und ! tut nächsten Mai wird es zum erstenmal zeigen, ob es röt I Mtes Heim sein kann. Das Zell und das Gepäck wird auf unferen Radern angeschnallt: alles zusammen wiegt kaum 30' r -Wunb. Unmittelbar nach der Trauung werden wir auf dem Rad I unsere Hochzeitsreise beginnen."
Die,Revolutio n der Junggesellen. Während die Frauen in dein Kampfe um die Erweiterung ihrer Rechte auf \ Linie siegreich Vordringen, beginnt sich nun doch auch
der Widerstand auf der anderen Seite entschiedener zu organisieren.
recht origineller Form unternimmt dies eine neue tschechische Zeitschrift, die sich „Mladence", zu deutsch „Der Junggeselle" nennt und als ihr Programm die. „Emanzipation des Mannes von der Weibersklaverei" bezeichnet. Ter Programmartikel des „Junggesellen" macht den Vorschlag, daß die unverheirateten Männer im ganzen sich zu einer festen Phalanx
Matrosenlied.
Dort bläht ein Schiff die Segel, Frisch sanft hinein der Wind! Der Anker wird gelichtet, Das Steuer flugs gerichtet, Nun fliegt's hinaus geschwind. Ein kühner Waffervogel Kreist grüßend nm den Mast, Die Sonne brennt herunter, Nianch Fischt ein blank und munter Itmgaufelt keck den Gast.
Wär' gern hineingesprungen. Da draußen ist mein Reich 1 Ich bin ja jung von Jahren, Ta ist's mir nur um's Fahren, Wohin? Das gilt mir gleich!
Friedr. Hebbel.
Aphorismen.
Es gibt auch Leute mit geistigem Embonpoint.
Auch zu den Toren des Erfolges gibt es Dietriche.
Die Schule des Lebens kennt keine Ferien. *
Dein Ruf gleicht deinem Schatten; oft geht er dir voraus, ost nach; bisweilen ist er größer, bisweilen kleiner als du.
(Ans den Blättern für Sporthumor.)


