Ausgabe 
28.5.1904
 
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Gasmotoren -Sabrih Deuts » Köln-Deuts

6. Die Wolfschen Ausführungen überDampf für Heizung und Betriebszwecke erwecken den Eindruck, dafs die Heizung mit Abdampf nichts kostet!

nP: Verwendung des Abdampfes zu Heizzwecken erhöht sich der Dampfverbrauch nicht nur dadurch dafs man auf die Vorteil7erlÄStion^crichtet, sondern auch durch den Widerstand, den der Abdampf m der Heizleitung zu überwinden hat. In der Praxis zieht man es denn auch fast allgemein vor, die Dampfmaschine mit Kondensation zu betreiben und für die Heizung direkten Dampf zu verwenden.

7. Die Wolfsche Angabe, der Brennstoffverbrauch einer Lokomobile werde durch Belastungsschwankungennur unwesentlich beeinflusst, widerspricht dem Bremsbericht

auf Seite 4 des Wolfschen Flugblattes,

woraus hervorgeht, dafs bei einer Wolfschen Lokomobile bei Verminderung der Belastung von 61,5 auf 41 PS. der Kohlen­verbrauch ^roPSe. sich von 0,56 auf 0,63 kg, also um 121/2 °/o erhöht. Bei weiterer Verminderung auf etwa die Hälfte der Maximallast würde der Verbrauch sich demnach schon um nahezu 20 »/o erhöhen, was man wohl nicht mehrunw ^ rennen kann Zwar ist der Einflufs der Belastungsschwankungen bei Sauggas-Anlagen grofser als bei Lo o' '

A Unterschied wird aber mehr als ausgeglichen durch die Empfindlichkeit der Lokomobilen gegen ungeschickte Pedie s und ^dUTTh^das Tchnelle^Nachlassei/^des^ Wirkungsgrades Kessels durch Ansatz von Knistern und Plugstaub.

Den Beweis hierfür liefert die offizielle Statistik der Elektrizitätswerke, woraus zu ersehen ist, dafs die Da p maschine mit 1 k? Kesselkohle von 7500 W. E. im Jahresdurchschnitt zwischen 202 und 667, im mittel 403 Wa.t

des Dauerbetriebes mit Heitsdampf-Lokomobilen sind bisher noch nicht bekannt geworden.

15 S& L A w.

Kl. Silber b. Reetz, Nm., den 19. Januar 1904.

8. Die Wolfsche Behauptung, eine Sauggas-Anlage sei zum Betriebe von Sägewerken, Ziegeleien, Zement­fabriken etc.völlig ungeeignet, ist unrichtig,

was wohl am besten daraus hervorgeht, dafs bereits 103 Anlagen für solche Betriebe von unausgeführt -md ahe zur gröfsten Zufriedenheit ihrer Besitzer funktionieren So z B aufsert sich die Firma J. Daub Sohne Kirchheim Teck in einem Schreiben vorn 26. Januar 1903 über ihre 10 PS.-Anlage wie folgt.

Wir bestätigen hiermit gern, dals die von Ihnen gelieferte 10 pferdige Sauggasmotoren-Anlagesehr jjut funktioniert. Wir früher o^^Erbrauch von ca. Mk. 6,- bei der $Ych dTebskostenEauf' ca. Mk. 10 - per Tag.stell en, sodanr। =i^ Mode Q ^rechnet) aufweist, wir haben

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und DiKtenhobelmaschine, 2.Fräsmaschinen, 2 Bohrmaschinen, 1 Sandpapier-Sch f ^twa essersc Generator aufgefüllt, was in wenigen Minuten

Bedienung höchst einfach; in 10-15 M nuen kann 'wir'sind mH d« Anlage sehr zufrieden und können dieselbe jedermann

SÄMa» wi? grnnÄ »geÄunlch etwaigen Interessenten im Betrieb zu .eigen.

9. Geradezu unverständlich sind die WolfschenDar- Stellungen über Bedienung, Reinigung und Zuverlässig­keit einer Sauggas-Anlage,

die durch Hundert« von Zeugnissen, von denen wir hier nur «ins zum Abdruck bringen wollen, widerlegt werden. Der Inhalt aller Zeugnisse stimmt darin überein,

datz die Haltbarkeit einer Deuter Sauggas*Anlage zum mindesten nicht geringer, die Bedienung hingegen ganz wesentlich einfacher ist, als die einer Dampfmaschine.