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Das Gemach war klein, mit kostbaren Teppichen be- ? c.eTltr)te(t einen Diwan, viele Kissen und ein Kasfeetischchen aus dem ich eiue mir wohlbekannte Kassette Außer demHexenmeister" war noch ein zweiter haßlccher, aufgedunsener Mann mit einem widerwärtigen Gesichtsausdruck anwesend, den ich noch nie zuvor gesehen Neffen Art, mich anzustarren, unerträglich war.

meine Verbeugung vor der Rani machte, Wunsche allein mit der Frau zu sprechen.

Spater werd Euch Nachricht zugehen."

Tie beiden auf diese herrische Weise entlassenen Manner verneigten sich schweigend und verschwanden. Hier­aus sagte sre zu mir:.

Steh nicht hrer vor mir wie ein Stock, sondern setze Drch, und höre, was ich Dir zu sagen habe, Du qelb- haarrge Frau! Ich bedarf Deiner Hilfe."

Worin könnte ich der Rani Sundaram wohl dienen?" stammelte ich.

- - »Schweige, und Du wirst es erfahren. Du hast die ^asra-Perlen gesehen?"

Bejahend neigte ich den Kbps und ließ mich dann gehorsam auf die Kissen nieder.

Es gibt ihresgleichen nicht wieder in ganz Jüdien. Sre zu besitzen bringt Ruhm, der von einem Ende der Erde brs zum andern strahlt. Sie bei einer Vermählunasfeier tragen, erweckt in den Herzen unzähliger machtrger Könige Wut und Reid."

Meder neigte ich schweigend den Kopf.

. »Dank Deinem Volke ist unsere Familie in Bedeutungs- losigkert^mrd Armut herabgesunken. Die Kriege mit den Weißgesichtern haben uns geschwächt. Nun aber sangen wir wieder an, unsere Häupter zu erheben. Dank meiner Fürsorge besitzen wir jetzt elf Geschütze. Wir haben eine Ehrenwache, wir haben vorteilhafte Familienverbindunqen angemupft und unsere Söhne und Töchter werden zur Ehe begehrt. Uns fehlt zur Befestigung unserer einfluß- rerchen Stellung jetzt nur noch der Besitz der Jasra-Perlen. Trese aber werde ich mir mit Deiner Hilfe erringen."

In sprachlosem Staunen lehnte ich mich an die Wand und starrte sie an. Mir war, als sei ich ein armes, durch den BUck eener Klapperschlange gebanntes Kaninchen. Secherlech gelang es ehr, mich mit ihren entsetzlichen Augen verschlangtsirren, um mich dann, bildlich gesprochen, zu

.,Mr. Thorold, der Regierungsbevollmächtigte, ist een

, , Ich wache Sie zu ihr sühren, denn die Sache

., brauche nicht zu sagen, daß diese Vorladung mich met Besorgnis erfüllt, trotzdem wagte ich es nicht mich ihr zu entziehen. Und so folgte ich denn^meine?schLzen durch finstere, tunnelartige Gänge und matt erleuchtete Hofe in einen mir bisher gänzlich unbekannten Teil des Palastes. Endlich wurde ein ge­polsterter Vorhang zur Seite geschoben: Ich befand mich vor der Rain Sundaram.

Fbrahini, allein ich glaube weder an Hexen noch Zauber­künste und irgend etwas derartiges."

Nun ja, ich wollte Sie nur warnen. Wenn es auf ."''kame so blieben Sie nicht in diesem Palaste, denn ich furchte, etwas Böses ist im Werk, auch. ."

Nun, was weiter?" fragte ich eifrig.

. »'Nein", er schüttelte den Kopfich will mir nicbt wreder ^hren Zorn^zuziehen. Gestatten Sie mir nur die eme Frage: sehen Sie den Residenten häufig?"

"Nein, ich habe ihn nur zweimal gesprochen"

So rst er also nicht Ihr Freund, nur . . ."

. dreiem Augenblick ließen sich Sporengeklirr und kräftige Schritte auf dem Marmorbvden vernehmen: je- ^and kam rn den Hof. Es war Mr. Thorold^ mit der M^^'tsche in der Hand und einer Papierrolle unter dem Arm. Unwillkürlich warf er einen Blick in den Auüienz- Lund als er sich dann abwandte, blieb er wie ange- wurzelt stehen ja, seine Augen täuschten ihn nicht: ^5. den ^uwelenhandler Ibrahim und Miß Ferrars in erfrrgem Gespräche nebeneinander hinwandeln! "

.Als tcf; fernen ernsten, hoheitsvollen und überraschten St Slm9, tatsächlich einen Augenblick lang ver- sisihsi davonzulaufen und die beiden einander selbst zu überlassen^ Wie groß nnd gebieterisch erschien er mk" bu^t ^geschritten kam und seinen ©trolj«

Mi?*u bem weibischer!,

'/Das uenne ich eine Ueberraschung! Hier habe ich Sre ja noch nre gesehen. Miß Ferrars."

»K-r/iv trmt aut dem Wege in den Garten, als ich Mr ftcfi tieT b^h9Tte; ch Ibrahim grinste und verbeugte

d- »Ich lernte ihn ber Frau Rosario kennen."

, vuch ^brahim und ich sind einander nicht aanz , antwortete Mr. Thorold mit einem leißten Nicke/

Haben wrr uns nicht einmal in Bombay getroffen?" * Em eigentümlicher Ausdruck in Mr. Thorolds Augen und eine gewrsse Verlegenheit in Ibrahims Wesen aaben llttertoünf^^t^n^id)e als >ei weine Anwesenhei? hiex

nun aber wirklich gehen", sagte ich des- ! Kommen""' rbe) I)Cut ganz um meinen Spaziergang »-d R8M d-v°-

17.

Die erste Woche des März war angebrochen Fe näber I von den Astronomen für die Hochzeit als günstig be- zerchnete Tag heranrückte, desto mehr machte sich eine ae- I ^wegung in dem alten Paläste fühlbar

Schlaft schüttle!" Ungeheuer sich schwerfällig im

Du sollst es mit ihm versuchen."

Ich? Wre konnte ich!"

Die Antwort ist einfach: weil er in Dich vergafft ist." "Jem, das ist er nicht." Ich richtete.mich hoch auf. 311x1)6! Glaubst a/U, ich habe keine Äugen, oder ich em Dummkopf? Ich weiß, was ich sage. Sein ganzes Benehmen, wenn er sich nach Deinem Ergehen erkundigt. » i ?.V?^vt seine Liebe, und das Blut weicht aus seinem Ge- s sicht, wenn man ihm sagt, Du seiest krank. O, ich verstehe Mich auf die Gesichter der Männer. . . Widersprich mir Nicht mehr, jetzt rede ich, und Du hast zuznhören. Ich "."öebete.l, die Perlen zu kaufen und sie den Schätzen unserer Familie einzuverleiben. Andere ' Staaten geben viel mehr Geld aus als wir. Nur diese

Das erste Lebenszeichen bestand in einer großen im offenen Hofe abgehaltenen Tanzbelustigung. An den Gitter­fenstern der Frauengalerien drängten sich bei dieser Ge­legenheit die Gesichter eng aneinander denn I » ALvULUl' Negierungsvevoumächtigte, ist em

wollte die berühmten Tempelmüdchen von Tirpura tan'en I ^iann, schneidig wie ein Schwert,

sehen, von denen es hieß, daß es im ganzem fübHrfi m kennst ihn und kannst ihn beeinflussen. Deine Macht Indien Nicht ihresgleichen gebe. Unten im Hof saßen bie * "M^uer; Du sollst es Mit ihm versuchen." ^wuer mit starren, gleichgiltigen Mienen, obwohl sie sich sicherlich am Lärm des Tamtam, den Feuerwerkskünsten S ®Iängen b/r heimatlichen Musik ergötzten, i

wcv einen abgesonderten Beobachtungsposten fei ei vondem aus ich mir alles betrachten konnte 1 ~ '

bhue selbst gesehen zu werden. Mich enttäuschte iedocb der vielgeruhmte Tanz aufs höchste, denn er bestand nur aus einigen hin- und herschlürfenden Schritten, gezierten Stell-- B-Ei S ;=?:=«=,ss s WWSM iixSS-sFSiisS'ä - £"-Si - - ».*$ wandte ich mich nm ünd ra SZ b ffiSa/? ±r ber der leisesten Anspielung in Zorn

wärtige. ^ 9nr' ote überall Gegen- und schwatzt mir von Steuern, verheerenden Regenfällen

Ihre Hoheit, die Rani Sundaram wünscht Sie in ihren bie*s?Davon will ich jedoch nichts hören; Gemächern zu sprechen", flüsterte sie mir zu 9 11 tc[)' t6) Itun emmal mem Herz daran

Mich sprechen? Wozu?" geyangl.

iDCiß icß nirfji nur hrrß k * c I tu) UTtb TttBtTt 5)UTiü0btItl(I ülbCT ÜUtfj fQQeit

Angelegenheit ist" } ' "Ut baß * tn ctner dingenden mögen, es hilft alles nichts; wir predigen7auben Ohron

Und wann denn?" I iv® ..^bta crnd ihr Bruder benehmen sich dabei wie

l icywache Kinder, und sagen nur immer: warte, o Mutter,