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Literarisches.
Vermischtes.
Magisches Quadrat.
Nachdruck verboten.
Redaktion: August Götz. — RotatlonLdruck und Terlag der Brübl'jchen
Auflösung der Scherzfragen in vor. Nr.:
I. weine«; 2. Robe«; 3. Tischler; 4. Sagau; b. Topa^
* Ein Zirknsfeft unter Mitwirkung von Mitatiedern des da Herr sch en Königshauses. München ist von jeher durchs seine Künstlerfeste berühmt aewesen, unter denen sicn einige, tote z. B. das große Schiffs- und Rosenfest auf einer Insel des Starnberger Sees unauslöschlich der Erinnerung aller Teilnehmer und Zuschauer eingeprägt haben. Aber daß das Königshaus, Ofsizierkorps und Bürgertum einträchtig bei. einer an Olympia und die Spiele des klassischen Griechentums erinnernden Veranstaltung zn,ammenwirken, ist auch sur München etwas Neues. Ein Wvhltatigkeitsziveck namUch die Absicht der Gründung eines Sanatoriums sur lungenkranke aus dem Mittelstände hat dies schone Zusammengehen veranlaßt. Der äußeren Form nach stellte: sich die Festvorstellung, die am 17. November ^Anwesenheit des Regenten und des ganzen 5zofes in dem bts auf den letzten Platz ausverlauften Zirkus Bavarra stattfand, als eine von Liebhabern veranstaltete Zirkus-Aufführung dar. , ^ent inneren Gehalt nach bot sie aber in Anbetracht der je nach ihrer besonderen Ausgabe von den Mitwirkenden entfalteten
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gieren. (Schwabacher Verlag in Stuttgart.)
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* Der Denkmalschutz int Grvhherzvgtum Kessen beginnt, seit in diesem Jahre ein Laudesgesetz hnrUpr erlassen worden ist, in erweitertem Maße Prak- Ecnw G-stalt anzunehmen. Ein bedeutender Anfang wurde tische Gestalt anzuneymim gelegenen Ruine
e r b ^che?SchloN e s, der Perle der Bergstraße, linier de/ Leitung des Berliner Architekten Bodo Ebhardt | und unter Mitwirkung der hessischen Baubehörden^wu^den stammenden gotischen Burganlage ergaben. Hand in Hand I aÄöÄSö treuer Wiederbelebung begeht. Die Geschichte des ^chwstos 1 läf>t sich urkundlich verfolgen bis zum Jahre 1257, wo I Graf Tiether III. von SröeneWiii einen• seinen Burqmannen zu Auerberg ausstellte. In sparerer -leit diente das Schloß unter Philipp dem Großmutigen als I Lniluchtsitätte für oen flüchtigen Herzog Ulrich von Wart- I würbe, iwbbeSr e» beit srs es?» ä v“ nnb leider auch durch verständnislose Umgestaltung- bewa^t. I den heute maßgebenden Anschauungen wird die Er I Haltung der Denkmäler früherer Zeiten so zu gestal en fein daß d?e Bestimmung ihrer einzelnen.Ba^le auch den s Väter en Geschlechtern erkennbar bleibt, die Wiederhersteu nna solcher Teile darf nur insoweit vorgenommen werden, nU f A an der Land von deutlichen Resten und Ausgrab- ungew volle Klarheit über die ehemalige Verfassung schafsen läßt. Die vorgenommenen Ausgrabungen iieferien bemerkenswerte Anhaltspunkte für die Feststellung uriviiinglichen Planes, Reste von Architekturteilen des SP uä. JEnbEs W» S--SK d>
zu einem kleinen Burgmuseumim Lauptkurm: veremigr werden sollen Im übrigen besteht die Absicht, das Et bS ruinenhaften Gestalt zu erhalten, wobei es jedoch nötia sein wird einzelne Bauteile von Grund auf zu erneuern um dem Verfall vorzubeugen. Zur Untersuchung de? baulichen flustandes muhten Mauern unb Fundamente ireiaeleatwerÄ die epheuumwachsenen Türme unb die i'hT(>a arünen Schmuckes beraubt, unb Mit ihm flss poetische unb malerische Reiz, unb kahle NMternheit trat L Me Stelle. Wenn ber Wiflensdurst der Forscyer oe sriebiat sein wird unb ber Baumeister als Fachmann gegen lerüörenbe" Gnflüfle seine Pflicht erfüllt hat, möge bte Mutter Natur wieder zu ihrem Rechte kommen unch mit ihrem grünen Schleier bte alten Steine deckend, neues neben ans ben Ruinen hervorzaubern.
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yei'ü. 4, Oelbf (gilpB(ung w höchster Nommn.)
Reitkunst, Körperkraft unb Anmut unvergleichlich viel mehr. Ten Glanzpunkt des Ganzen bilbete die in ber Uniform von bayerischen Kürassieren unb Chevauxlegers aus ber Zeit bes ersten Napoleon gerittene Quadrille, an der drei Mit- alieder des Königshauses, Generaloberst Prinz Leopold nebst Geuiahlin kund Prinz Franz teilnahmen. Prmzessm Gisela, die Tochter der ehedem kühnsten Reiterin Europas, zurzeit schon selbst eine allerdings sehr jugendliche Großmutter- hätte In der ihre schlanke Figur umschließenden kleidsamen Chevauxleger-Uniform sehr wohl für ein kaum dem Back- fischalter entwachsenes Mädchen gehaltm werden können, während in dem glänzenden Panzer bte dreUschultrige hoh ^laur bes Prinzen Leopold es in künstlerischer Hinsicht meta haben. Zu den mannigfaltigen sonstigen Borfuyr uuaen aus dein Bereiche höherer Reitkunst hatten das Offi- zKwrvs des in München stehenden Regiments Schwerer
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mit den Lanzen, von zwölf Unteroffizieren.der Schweren Reiter eine Militär-Quadrille vorgeführt. Tie hohe Schule daaeaen die Grande Voltige, die große Parsoree;agd unb anderes'wurden in Rokvkokostüm, im roten Frack unb an* Ä L bieTÄe Vorführung passenben Gewanbern,
I teilweise von bekannten Herrenreitern unb Tragern alb I aristokratischer Namen geritten. Uebertrafen schon bteje I Nummern an Eleganz, an Korrektheit, teilweise Käme .an I Kühnheit unb jedenfalls an Vorzüglichkeit bes vorgcfuhrien
V i erd em a te ri als dasjenige ,was man felbst imbesten Be- 3?lÄr?
getragen haben, daß wenigstens ein Teil unserer Y g I ciuaenb an Körpergewandtheit nicht hinter oertentg ö
Kcksteht, die vormals in Olympia um den Stegespreis IM KL XS» lich dieses Beiwerk sich weit weniger als bei einem imup
I zirkus hervortat.
UmversitätL-Buch. und SteindruSerei. R. Lauge, Gnßcn.


