.Vielleicht füll ick Sei noch vertelle«, bat sick einer
Vermischtes.
Eine vergleichende Kostprobe beweist am besten, daß Maggi's altbewährte Suppen- und Speizen-Würze zum Verbessern schwacher Suppen, Saucen, Gemüse usw. einzig in ihrer Art ist, und alle zum gleichen Zweck angepriesenen Produkte weit übertrifft.
Verurteilung eines Hahnes. Um den Umfang menschlicher Torheit und Abgeschmacktheit, wenn Hexerei in Frage kam, richtig zu würdigen, lese man folgenden Auszug aus der Baseler Chronik:
„Im Monat August des Jahres 1474 wurde ein Hahn des Verbrechens angeklagt und überführt, Eier gelegt zu haben, und verurteilt, mit einem seiner Eier auf dem Kublenberge, einem öffentlichen Platze, verbrannt zu werden, wo auch die Zeremonie unter einem ungeheuren Zulauf von Zuschauern stattfand."
SiebaTtion: Ausust Götz, - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichm UniversitätS.Buch. und Stemdruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.
Betonungsrätsel.
(Nachdruck verboten.)
Ein guter — a zu der rechten Zeit
Ist, wie bekannt, u— der Seltenheit.
(Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Bilderrätsels in vor. Nr.r Fata morgana.
„Ist sie hier?"
„Nein."
"Wissen Sie, wo sie ist?"
„Nein."
„Hören Sie mal, Zeugin", rief der Richter wütend, „sehen Sie sich vor und vergessen Sie nicht, daß Sie hier unter Ihrem Eide aussagen. Sie sagen, daß diese Frau Ihre Freundin und Nachbarin ist, und doch wollen Sie nicht loissen, wo sie ist. Sagen Sie sofort dem Gerichtshöfe, wo sie sich befindet."
„Das ist mehr, als irgend jemand verlangen kann", lautete die unerwartete Antwort. „Sie ist vorgestern gestorben."
Vielleicht füll ick Sel noch vertelle«, bat sick einer I Daß der Eigentümer des unglücklichen Hahnes nicht uv de Klock nich ganz vertaten kann. Siet en balweS Johr I dessen Schicksal teilte, rst emS von den Wundern, welche, stecht se nämlich all und hett de ganze Tied äwer ümmer nur die Zauberer erklären kann.
up rrägentetyn Minute,r noch Teihn stahn".-- I Ein untrüglicher Beweis. „Und bist Du sicher, daß
„Können Sie den Manu beschreiben, welchen Sie in I Du ihn liebst?"
der Nähe des Tatortes sähen?" fiagte ein Richter einen I „Ob ich sicher bin? Siehst Du dieses Kleid?"
Belastungszeugen in einem Mordprozeß. „War es ein I „Natürlich sehe ich es. Was ist's damit?"
großer Mann?" I „Willst Du mir gütigst sagen, ob es auch nur die ge-
„O nein, durchaus uicht", antwortete der Zeuge, der xingste Aehnlichkeit mit der gegenwärtig herrschenden Mode selbst sehr groß und kräftig gebaut war, „er war nur zeigt?" ein kleiner, unbedeutender Bursche". I „Nun wirklich, es — hm —"
„Na, können Sie ihn denn nicht etwas genauer I „Nur heraus damit! Es ist völlig unmodern."
beschreiben; wie sah er denn aus?" I „Nun ja."
„Ungefähr so wie Sie, Herr Landgerichtsrat." I „Und ich trage es, weil es ihm gefällt." Tit-Bits,
Eine ebenso niederschmetternde Antwort erhielt ein 1
Anwalt, der nur von kleiner Statur war, aber sich auf I seine Begabung außerordentlich viel einbildete und seine Literarisches.
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Ä^brrnnere mich ganz öeumcg. bcr Berliner Verlagsbuchhandlung A. Hofmann
42 Ä44tot^Mei«Ho H Ä Ä* & f»- ö»- Besprechung überreicht^ /rn e,^°rUges ** WnnÄen43^U,,atfite io6,e" SS& Ä wffi totte. ta tarnte
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einem Prozesse, wo es sich um die Entschädigung artrgsten zeitgenössischen Dokumenten f.ch SU>ammemetzt, die eines Verunglückten handelte, wurde der Vater desselben, dem Leser bedeufiame Kampfe— w?e ein biederer Schlächtermeister, vernommen. und zwar im Spiegel der Karikatur, die Erlich we
Woll Sie wirklich sagen", so äußerte sich der Rechts-! kerne andere Kundgebung es vermag — dre ureigen,re beistand des Gegners daß Ihr Sohn infolge dieses Un- I Sprache der Zeit spricht. Dre Formen hierzu haben Genre, ialles nie mebr fäbia 'sein wird Ihr Geschäft zu über- I Künstlerlaune, heitere und lachende Phrlosophre geschaffen, nehmen? Und wemr er nicht taugt, so und gerade das wird zweifellos dieses Werk neben ferner
kann er doch wohl noch in einem anderen Berufe ein I kulturgeschichtlichen Bedeutung SU einem amusantesterk ganz brauchbarer^Mensch werdens Ebenfalls nicht mehr, von 1848% d?e politische KaRkatur in Deutschland, Oester- LkL St.M,‘,,tonir,e"- *****,mn ”
3unebeÄen B°rgän1en"de^1etzA M bte'»a«
kett WÄÄ KW MrgLsfrau? die 1864,1866, 1870/71 ferner das W-ken Lonrs Napoleons in ?in?in bCtttOttltnCTt tDUlbC. I Utlb CllfO CtTtC DCt |Cl)& II r
SteSV&Ä* Sie wären mit Frau geistreichsten und Mnstlerischen Edukte der ^zeichneten Schmitz befreundet", ließ sich der Richter vernehmen. | Satire^ bringen. Das Werk erschernt rn 20 Lieferungen
Max Kretzer: Die Sphinx in Trauer. Roman.— Verlag von F. Fontane & Co., Berlin W. — Preis: 3,50 Mark. Dieser Roman behandelt einen höchst originellen Borwurf und dürfte, abgesehen von seinem literarischen Wert, der ja bei Max Kretzer nicht erst betont zu werden braucht, zu den Büchern gehören, die vom Leser „verschlungen werden, und die Phantasie nachhaltig erregen. — Dre Handlung zerfällt in zwei Teile und zwar in das Ergebnis eitles im Zustande des Scheintodes liegenden Kranken, dessen Seele aber wach ist, dessen geistiges Auge schaut, und in das Bestreben dieses wieder aus der Erstarrung Erwachtest, das Erlebte vom Erträumten zu unterscheiden und Licht tn das Geheimnisvolle des Vorganges zu bringen. Der Traum- zustand des anscheinend Leblosen ist so anschaulich geschildert, das Problem selbst so kühn angepackt, daß man dem Autor willenlos, fast wie hypnotisiert, folgt. — Das etoig Rätselvolle im Weibe schildert Kretzer in der Heldin feines Ro- manes; die Ohnmacht des Mannes, ihr Geheimnis zu entschleiern, bietet ihm Stoff für die Gestaltung einer pshcho- logisch ebenso fesselnden Studie als einer dramatisch aufs höchste bewegten Handlung.


