Ausgabe 
14.3.1901
 
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nicht verhehlen.

Nun, die Sache war so", sagte Short und ergriff zum erstenrnale, gewissermaßen gezwungen, das Wort._ ,,C§ war gestern nachmittag. Wir bekamen ein Segel in Sicht, und Herr Heron stellte R. achtern auf die Ducht, um besser sehen zu können. Es stand etwas Dunung und war nicht genug Wind, um das Boot stetig zu halten, wenn auch soviel, daß es durch das Wasser ging. Wir alle sahen nach d m Segel hin. Aus einmal hörten wir em Plätschern und sahen, daß Herr Heron über Bord war. Wie es geschah, kann ich ebensowenig sagen, wie irgend ein anderer, da wir alle nach der entgegengesetzten Richtung gesehen hatten, ^eden- salls über Bord war er. Er kam noch einmal m die Hohe, wäbrend wir das Boot herumbrachten, und Quill warf ihm einen Riemen zu; er konnte aber nicht schwimmen und sank, nur einen Faden von dem Riemen entfernt. Dann sahen wir ihn nicht wieder."

Richard holte tief Atem, als ob die Nachricht von Herons 1 Tode ihn nicht nur erschüttert, sondern auch erleichtert halte und sagte:9hin, Leute, Ihr seht, wie es hier steht. Wenn Fbr willens seid, die Brigg nach Hause zu bringen, da ist sie sie ist nicht so groß, daß Ihr sie nicht völlig genügend bemannen könntet. Wasser unchProviant ist, glaube ich, genug für uns alle an Bord, bis wir eunit I englischen Hasen erreichen. Den Proviantraum habe ich I freilich noch nicht untersucht, daran verhinderte mich mem I Beinbruch. Ich muß mich nun darauf beschranken, täglich I aeaeti Mittag die Höhe zu nehmen, wenn mich em paar von Euch an Deck tragen. Da unsere Begegnung doch zu I nichts gutem führen kann, wenn wir nicht alle mit freund I fick er Gesinnung für einander arbeiten, will ich die ^er- aanaenheit ans sich beruhen lassen. Selbstverständlich I werde ich bei der Ankunft zu Hause einen Bericht über I den Verlust derAurora" absassen, worin ich dw ganze I Geschichte erzählen werde, und wenn daraufhin etwa noch I irgend welche Schritte gethan werden sollten, besonders m I Bezug auf Sie, Herr Short, so gehen diese eben nicht von

Nun, Snow", entgegnete Richard mit, sehr saustet Stimme,es freut mich. Sie so reden zu Horen und nicht minder, daß Sie nicht der einzige Mann lind, der dagegen war, uns zu verlassen. Ich glaube ^hnen jedes Wort, was Sie gesagt haben." '

Dann fragte Richard:Wo ist Heron.

lieber Bord und ertrunken", antworteten zwei oder blCl ist das zugegangen?" fragte Richard ruhig, konnte aber doch den Eindruck, den diese 9iachricht auf ihn machte,

zurü^l-s^ es gethan!" sagte Richard.

Sierr Sliort", rief Snow, indem er na) nach Dem i Zimmermann umwand e,Sie wissen, daß ich es war, der mmst dm Railch bemerkte und es Ihnen melde e. Sie meinten, daß die Ladung in Brand geraten sein musie. M I iaate- Rusen Sie den Kapitän". Sie erklärten.^ch werde I nackleben ob auch Rauch in der Kajüte ist. sie gingen I hinunter und kamen nach sünf Minutenmit, Herrn Heron ot» Mgrin waren bereits an Deck, Herr napimn ,

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sinken. Einer von uns rief:Wo ist der Kapitän uuv ieine 8rau. unterbrach ihn Craig.

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SSFrÄfe s« der Raum ig p m , p Bon Bord mit Euch, kommen, kann, ohne er glaubten

ibm und'stürzten mehrer Angst ins Boot. Ich dachte, wir würden doch dicht dabei bleiben, um zu sehen, ob Sie und die Dame nicht doch noch gerettet^werden konntew Statt dessen bißte der Zimmermann sofort das Segel, Herr Heron nahm alsbald die Pinne und wir verließen^un da Schiff. Sage ich dem Kapitän nicht die reme Wayryen, Herr

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Ski;» cvfir fehl bin ich ganz in Eure Hand gegeben. I

-L- r es Richard, indem er den ,-r,chnitt-n°u T-,l des Beinkleides beiseite schab und -°>I.d-"erbnnbene B- » deutete- ,Jch bin wehrlos, und meme Frau kann nicht-, ausricktm Was soll also geschehen?" r t .

Gr kreuzte die Arme über der Brust und sah die aus ihn gerichteten Gesichter der Mannschaft langsam der Reche "^Nach einer Pause erklärte Snow:Wenn niemand sonst I antworttn will, werde ich es thun. Wus mich-anbetrifft iwd ick svrecke für Craig, Lutter und Grey wie für nncy. selbst muß ich sagen, daß wir nicht gekommen sind, um "ibnen oder Fhrer Frau Gemahliu etwas zuleide zu thun, foLn Rnm ? Helse». ^i-uns «lmibcn, hl« an Bord den Schiffsdienst zu thun. So wahr ich stwr fiei-e, Kapitän Fowler, ich habe mich-ost b^egeii verflucht, d ß ich einverstanden gewesen bm, «/e und die Dame an-vo nirückiulasfen. Herr Heron war schuld und außer ihm viel leicht noch der Teufel; aber die Leute sind meineZeugen, wenn es nach mir allein gegangen^ware so waren wir wieder umgekehrt, ehe wir noch hundert Faden von Bark vb^waren^ ^ahr, Kapitän Fowler", bekräftigte Craig.Es waren noch mehrere außer Snow, die ev bereut haben. Wie wir auch über die Bemannung der Barl aedachi haben mögen, das hatten wir doch me beabfichtigt. Sie und Ihre Gemahlin an Bord eines brennenden Schiffes

»»ÄÄ*. «WM*. lubr'Snow fort E? sprach- schnell und mit großer Erregung: Ä sagte- Kameraden, ehe wir sie so verderben lassen, will ich es noch mal versuchpn und in dw KaMe gehen, is? so dick, daß sie längst erstickt sem müssen. Gray^ und

Craig stimmten mir bei, die andern sagten nichts. , J

kan/versichern, immer wieder habe ich michverfluch^ ß ick mit zu den Leuten gehöre, die Sie und xslire ^rau mahlin Einern so schrecklichen Tode in einem brennenden Schiffe Preisgaben."

mir aus. ^rent Berichte nichts enthalten sein, was ich zu fürchten hätte", antwortete Short mit feiner rauhen Stimme, doch ohne sein altes, unverschämtes Wesen,och

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Ser,«", rief Snow WS. und alle stimmten eifrig bet. ,

Sehr wohl", meinte Richard. ,,^hr braucht einen Kapitän. Das kann ich nicht sein, da ich, euch ma> beaussichtigen, sondern nur die Navigation übernehm^ kann! Wem unter euch wünscht ihr das Kommando Brigg zu übertragen?" . .....

Snow, der als Sprecher, und offenbar im L^ Verständnis mit den anderen redete, versetzte: Jatt

hätten es am liebsten, wenn Sie den Posten behtett Wenn Sie auch stets unten bleiben, wollen wir doch ketnei anderen als Schiffer anerkennen." -

Gut", erklärte Richard;aber ihr braucht em p Steuerleute, um die Wachen anzuführen."

Snow blickte Short, und dann Richard an, und sag«. Wahrscheinlich würde doch Herr Short erster Sie

«[tauben", sagte Richard chlort, was mich «*£ überraschte. Ich hatte geglaubt, er wurde sich dageg erklären.Nun wählt alsv einen zweiten Steuerman damit wir keine Zeit weiter verlieren. äll

I Die Leute sahen sich gegenseitig an, und schienet i