Ausgabe 
10.3.1901
 
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ollen andrer Menschen Leiden Dir als eigene erscheinen, Kannst du jubeln mit den Frohen

Und mit den Betrübten weinen,

Heil dir: Denn es steht geschrieben: Gott sieht in der Menschen Herzen Und es webt am eignen Glücke, Wer da mitträgt fremde Schmerzen.

H. Dsieter.

(Nachdruck verboten.)

Die Seekönigin.

Seervman von Clark Rüssel.

(Fortsetzung.)

Nachdem ich die mir von Richard anempfohlene Um­schau gehalten hatte, kehrte ich wieder zu ihm zurück.^ Es schnitt mir ins Derz, ihn so hilflos wie ein kleines Kmd dort liegen zu sehen. Doch zwang ich mich zu entern heiteren Ausdruck, setzte mich neben ihn und sragte, tote er sich jetzt fühle.

Das ist vorläufig ziemlich gleichgilttg", meinte er. Ich fühle eilten dumpfen Schmerz, der wohl mit der Zett verschwinden wird, wenn nichts Schlimmeres auf meinen Fall gefolgt ist, als ein Knochenbruch, Darüber wollen wir uns nicht vorzeitig beunruhigen. Wie sieht das Wetter aus, Jeß?" . , _r,

Noch immer sehr schön; der Wind ist nach Ost- Nordost herumgegangen."

Müssen die Raaen nicht gebraßt werden, oder habt ihr die Brigg abfallen lassen?" -

Nein", erwiderte ich;sie liegt noch ebenso an. Die Segel stehen noch voll. Du wirst Dich erinnern, daß wir nicht Vierkant gebraßt haben. Die Raaen stehen weit genug nach vorne."

Die Veränderung der Windrichtung , bemerkte et, gefällt mir nicht, und kann uns noch große Schwierig­keiten bereiten. Die gewöhnlichen Winde in diesen Ge­wässern sind eben nördliche und westliche. Sollte es etwa stetig aus dieser Richtung wehen, dann bleibt uns nur die Wahl zwischen zwei liebeln. Entweder müssen wir ab­halten und versuchen, Sierra Leone oder irgend einen Punkt der Küste zwischen dem Gambiafluse und dem Kap Palmas zn erreichen, oder ivir müssen an den Wind holen und uns in südwestlicher Richtung treiben lassen. Doch, was sage ich! Das können Wir ja nicht! Ich kann reine Beobachtungen machen, bin also außer stände, den ~>rt des Schiffes zu bestimmen, und Spenee kann doch, wenn

Du am Ruder stehst, unmöglich ganz allein die Raaen herumholen." Sein Gesicht überflog ein solch bitterer, aus Kummer, Sorge und Schmerz gemischter Ausdruck, daß es mich geradezu erschreckte.

Wenn Du Dich in dieser Weise beunruhigen willst", meinte ich,wirst Du wohl auch noch das Fieber bekommen. Das ganze Leben ist doch von Anfang bis zu Ende nur eine Kette von Zufälligkeiten, und sicherlich sind. doch unsere Aussichten heute immer noch besser, als sie es gestern waren."

Ich that mein möglichstes, nm ihn aufzuheiterii, doch ohne Erfolg; so ging ich' denn wieder an Deck und teilte Spenee mit, daß ich das Ruder noch auf eine Stunde nehmen wolle, damit er dann zwei oder drei Stunden dort stehen könne. Ich würde dann diese Zeit zur Rühe benutzen, da ich seit zwei Tagen und Nächten nur wenig Schlaf gehabt hätte.

Gehen Sie sofort zur Koje, Madame", erklärte er. Ich kann ganz gut, wenn Sie wollen, noch vier stunden fiel)en."

Nein", meinte ich,Ihre Gesundheit ist für uns ebensv wichtig, tote die meinige. Gehen Sie und legen Sie sich in der Kajüte nieder. Sie können ja meinem Manne sagen, daß er Sie in einer Stunde wecken soll. Und jetzt können Sie nochmals in der Kombüse Nachsehen, Spenee, ob das Feuer noch ordentlich brennt. Wir müssen nachher doch auch eine Tasse Thee haben."

Ich hatte ungefähr eine halbe Stunde am Ruder gestanden, als der Wind noch weiter nach Norden herum­ging, so daß die Brigg bei der augenblicklichen Stellung der Raaen nicht mehr Kurs anliegen konnte. Ich durfte das Ruder nicht verlassen, um etwa Spenee zu rufen; es blieb mir also nichts übrig, als das Schiff abfallen zu lassen, um die Segel voll zu halten. Der Kurs der Brigg war jetzt nur noch wenig nördlicher als West.. Es schien mir indessen nicht viel darauf anzukommen, in welcher Richtung wir steuerten, wenn wir nur überhaupt westliche Länge machten, da wir nur die eine Aussicht hatten, von irgend einem Schiffe gesichtet und unterstützt zu werden.

Die Stunde kam mir sehr lang vor, bis Spenee er­schien, um mich äbzulösen, und doch war es eben nur eine Stunde gewesen. Er sah sehr verschlasen aus, er­klärte jedoch, daß sein Schläfchen ihm gut gethan habe, und daß er völlig bereit sei, einen vierstündigen Ruder- turn zu nehmen, wenn ich es wünsche. Ich sprach ihm meinen besten Dank aus und meinte, ich würde sehen. Wenn ich mich durch einen erquickenden Schlaf für meine zukünftigen Pflichten gestärkt fühlte, würden wir uns nachher gleichmäßig in die Wachen teilen. Ich setzte ihm auseinander, daß der Wind geschralt habe, daß er aber die Segel voll halten solle, wenn nicht etwa mein Manu