Ausgabe 
22.3.1900
 
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In die Felder neben­

stehender Figur sind die Buch­staben a a, b b, d d, e e e e e e e e, i i i i i i, k k, nnnnnnnn, oo, rr r r, S S S s, t t t t t der­art einzutragen, daß die wage- rechten und senkrechten Reihen gleichlautend Folgendes er­geben:

1. Ein Mineral.

2. Athenischen Feldherrn."

3. Geogr. Bezeichnung.

wort, die Liste wäre überhaupt nicht angekommen, und die I in der entwickelteren

Schrift auf dem Umschläge rühre von keinem Angestellten bald em Geschlecht 'welches mnstme Kräfte entwrckelte^deren der Firma her. Sonderbarerweise sei aber an dem Morgen, I Möglichkeit jetzt noch wr F 5 an dem die Liste ankommen sollte, ein ganz merkwürdiger I __.....,

Geschäftsbrief eingetroffen, und der Prokurist wies den HnmoriMMes.

fünf Pfund-Liebesbrief vor. Hoch erfreut nahm der junge Berechtigt.Dämlicher B-ngel, Du roochst schon Spar- Mann ihn in Empfang. Noch an demselben Abend schloß Dir doch lieber Deine paar Pfennige. -."^^N ^ne Leüensch er seine Braut in die Arme, herzte und küßte sie, und bat I muß der Mensch doch haben. Ick habe keene Braut, sie tausendmal um Verzeihung. Jetzt hängt die aus Ab- I Schnaps .... also. -------

Wege geratene Banknote in einem silbernen Rahmen m 1

ÄS2= MÄT 6<lu»LWT- Liebesbrief, der auf eine Banknote geschrieben war, sem I Jeuum,>^9 Hausenden bereitet die Wahl der geeigneten

Ende. Der freigebige Herr gab einen Band Gedichte her- I ^»uasquelle arge Verlegenheit. Allen diesen dürfte die Mitteilung aus. Jedenfalls war er kein Schriftsteller von Beruf, I ^kommen sein, daß soeben der Frühjahrs-Katalog des ruhmüchst sonst hätte er seine Banknoten vielleicht zweckmäßiger an- I bekannten Versandgeschästes Mey und Edlichm Lerpz g-P g tz gewandt. Ein Exemplar seiner Gedichtsammlung schenkte äur Ausgabe gelangt ist, der m Folge übersichtlich-

er seiner Braut und steckte die gekniffte Banknote geheim- gesührten Warenganungm m^»bmdung m,

n;aMnff ttnifrfipn 'wei Blätter des unausgefchnittenen I Illustrationen die Auswahl ungemein eiieilpiiii. o i J

Ä i!® Sin £m |M?&e NW *** «M.

Dame war nicht empfänglich für Gedichte, doch glaubte der I ntna« erscheint in 2 Teilen: I. <6ie einsache

Autor, sie würde ihm wenigstens die Ehre anthun, sem I Buchführung mit der Eröffnungs-Inventur, Gewinnberech- Werk durchzublättern. Ob dies wirklich geschehen, wollte er I Abschluß, Steuerdeklaration in 4 Lieferungen & 60 Psg., an der Banknote erkennen. Der Dichter machte eme Reise I brofArt M 2 geb. Mk. 3,-, in Karton Ml. 5,- : H. She ins Ausland und kehrte erst nach einem halben Jahre I ^ppelt (ital.) Buchführung und das gesamte Abschluß, zurück. Im Salon erwartete er das Erscheinen seiner I wesen mit Auszug aus dem neuen.Handelsgesetzbuch m b -A«u«gm Braut und prüfte den bewußten Band, und er fand, daß & 60 Pfg, broschiert Mk. 3,-, geb SM. 4 -, m tote SH. 5, kein einziges Blatt ausgeschnitten war Da er genau wußte Teil l^nd ll Aammen m^erscheint

wo die Banknote steckte, zog er sw oben heraus, steckte sw I Mk. , geb. SKt.^, 3o^anne5 Rudolf Gutheil,

in sein Portemonnaie und stellte das Buch wieder auf das I Berlin N. 37, Fehrbellinerstr. 86 (Firma I. R.

Bücherbrett. Hierauf schrieb er ein paar Worte auf seine I ^er( } Unterrichtsschriften über die Buchführung gubt es Karte und ging ruhig fort. I tete Sand am Meer, darunter brauchbare und unbrauchbare. Methode

llwei ~ciac sväter erhielt die erstaunte Dame einen I Gutheil aber ist ein Werk m der berühmten Brief-Lektlonsform, das

in Liverpool nach Amerika em und ließ nichts mehr von 1 ~ linb gling trägt emsig zusammen und zwar

sich hören. Dasverlassene Mädchen grämte sichem I « smBatitbc und oft auch Unmögliche, wobei dem guten Geschmack

wenig, fand jedoch später Ersatz m entern Nicht poetischen I t imt®er Rechnung getragen wird. Besonders eifrig ist unsere Ju-

Herrn, mit dem sie sich verheiratete, und der es vorzog, I gegenwärtig iin Sammeln von Ansichtspostkarten, sog. Liebigbüdern

seine Banknoten nicht auf dem Wege der Lyrik in die I »nb 3n3bmt illustrierten Reklamekarten, und mancher Knabe, manches

»«"»= »s-b-t-t-m gelang« zu taffen. «°«m W** 'SÄÄÄS

I albums kommen nun gerade jetzt reizende Empfehlungskartm von ..... I C Lück in Colberg, der weltberühmten Fabrik des C. Lucks Gesund-

| heits-Krauterhonig, sowie der Dr. Fernest'schen Lebens-Essenz ganz ge- . r , I [eqen In der Größe von Postkartenformat machen diese Bildchen bet

Der Besitz einer Bibliothek. An fernem fach- I Mch künstlerischer Ausführung auch durch ihre Motive einen bi- lichen Besitze dürfte so sehr die Unendlichkeit des Geistes I ftcd)enben Eindruck; es kann daher nur jedem, der sich für derartige m erfahren sein als an dem Besitze eines guten Buches. I Sachen interessiert, empfohlen werden, sich an die genannte Firma z MZWZMZ S--M--E der Hausstand. jedem geordneten Hausstände sollen I . ,. ,

aute Bücher gehören. Ein gutes Buch will wieder und I Kreuzrätfel.

wieder gelesen sein. Nach jedem Zeitverlauf faßt man es j Nachdruck verboten,

anders auf denn die Eindrücke, welche die Zett gebracht hat, wirken nach und schärfen die Auffassung. Nicht dw Zahl, wohl aber die Wahl der Bücher tst von unerschopf- lirbem Ertraae Es gehört zur Reform unseres deutschen Familienlebens, den besitz einer gewählten Bibliothek jedem geordneten Hauswesen zur Pflicht zu machen Es ist viel­leicht keine müßige Anmerkung, daß die Bibel schon dem Ausdrucke Bibliothek entgegenkommt. In der Bibliothek als einem ererbten und erweiterten Hetligtiim, mußte der Familiengeist sich zum Weltgeist erweitern. Man wußte es einer deutschen Familie ebenso sehr verdenken, bloß aus einer LeihbMiothek sich die Nahrung des Geistes zu, holen,

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Ser mch ^SgSw§n0B^nbesitz'h^t' Rrnu"der Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: 2lfhIa der Litteratur von früh auf auch in der Familw I Rnchmberg Ubier -Baku-Jschtib-Nostradamus-Santanbcr- ^aanaen würde wenn man so den großen Beruf des Tmnessee-Eiderstedi-Jlmense.-Nadelrap.

e$Ä"nb teSebTntnng bet Presst ,ch°n sti, mich I in. P.t,_

ReboTt-0~ ®. Burkhardt. - Bruck und Verlag der Brühl'schen UniverfitSts.Buch. und Stkindruckerei (Pietsch Erden) in Gießen.