an sich ja liefern Jahre eigens, stets ediglich als mf, sondern
L
es sind die an keiner fehlen, hier ne Draperie iltend. Die che beliebig ib, schließen e ab. nß es trotz an Mitteln rhlt, durch j treten. Wer iner kleinen xx, wird von imen Garni- n verlangen ältnißmäßig slt werden.
man selbst der einiges ich manches al man in« ichtung gut nhalten, die i Zuschnitts, nebenstehen- :n im Zu- orausgehen- lige Modelle
it zu häuS- alle Arten Manufaktur g weiß jede Fertigkeiten Verwertung irlagen und er für sich ach, fei es Gesellschaft, einen ausist. lieber« angewendet ermann zu imusterbuch, r, Dresden praktischen
legen.
1900
s
»
ZK
liÄSt™
Bern.
o viele Sterne auch
Im Weltraum rastlos wandern, Nach ewigem Gesetz Stört keiner je den andern.
O wurden sie doch nur Die Menschen leuchtend mahnen, Nicht grausam, freventlich Zu kreuzen fremde Bahnen.
Die Tierwelt in Beziehung zu Christi Leiden und Sterben. (Znm Gründonnerstag und Karfreitag.)
Von F. Kunze.
Nachdruck verboten.
„Was die Sage erzählt Mit Geschichte vermählt, Mit Phantasie im Verein: Laß willkommen Dir sein."
Märchen und Sagen bilden die erste Poesie des Kindes und des Volkes; denn in diesen dichterischen Erzeugnissen spielt bekanntlich die Phantasie ihr kraftvolle Rolle und zaubert im Geiste das Höhere und Schönere hervor, wie es eben die nackte Wirklichkeit nicht zu bieten vermag. Weil aber Sagen und Märchen nicht bloße Spielereien sind, sondern ein süßer Trost, eine währe Erbauung für Kinder wie für Völker, so mögen weder wilde Horden noch gebildete Nationen auf sagenhafte Ueberlieferungen verzichten. Daß sich diese ungezügelte Phantasie begreiflicherweise gar manches falsch vorstellt, weil sie kühn in die tiefsten Geheimnisse hineingreift und so manches Rätsel der Natur poetisch zu lösen sucht, welches selbst gelehrten Forschern unerklärlich geblieben ist, könnte an zahlreichen Beispielen sattsam nachgewiesen werden. Es kann uns darum auch nicht wunder nehmen, wenn die nationalen Sagen und Märchen vielfach das religiöse Gebiet berühren, um hier gewisse Vorgänge 'und Zustände behufs rechter Erkenntnis! zu beleuchten, welche zu „verstehen" selbst lichtvollen Denkern versagt ist.
Ein ziemlich reicher Schatz „frommer Sagen" hat nun auch die glorreichste Gestalt der Bibel umschleiert, nämlich den göttlichen Erlöser. Besonders sind es die Ereignisse der stillen Karwoche gewesen, welche der üppigen Volksphantasie willkommenen Stoff boten. Da ferner gerade die alten Germanen seit der grauesten Vorzeit eng verbunden mit der liebevollen „Mutter Natur" waren, so kann man sich leicht erklären, daß sie auch nach ihrer Bekehrung zum
Christentum gewisse Naturerscheinungen mit einzelnen biblischen Ereignissen der heiligen Passionszeit in ursächliche Beziehung brachten, weil eben die aufklärende Naturwissenschaft noch in den Windeln lag. — Der besseren Uebersichh, lichkeit wegen dürfte es wohl ratsam erscheinen, der biblischen Leidensszenen Jesu Christi erwähnenderweise zu gedenken und dabei die einschlägigen Sagen anzuknüpfen. Als der Messias mit seinen zwölf Jüngern am Donnerstag das altherkömmliche Passahmahl feierte, spielte bekanntlich Judas Jscharioth eine zweifelhafte Rolle, welche etwa zwei Stunden später schon in dem teuflischen Verrat gipfelte. Aber auch eine österreichische Sage, die Professor Anton Peter erzählt, weiß von einem satanischen Streiche dieses verhaßten „Erzschelms" zu berichten. Er war näm-t lich von seinem Herrn und Meister beauftragt, die Zuberem tung des ausersehenen Opferlamms zu übernehmen Und! für ihn die Eingeweide des geschlachteten Tieres besonders zuzurichten. „Der verschmitzte Jünger kaufte ein schwarzes! Lamm und bereitete es zum Abendmahle, behielt aber das! Herz für sich, während er die übrigen Teile der Eingeweide dem Meister vorsetzte. Als der Herr fragte, wo das Herz, sei, antwortete der Falsche, schwarze Lämmer hätten kein Herz. Christus war damit zufrieden und schwieg. Nach dem Abendmahl aber nahm er Geldmllnzen hervor, teilte sie in 13 Häuflein und gab jedem Apostel eins davon. Da nun ein Häuflein übrig blieb, fragten die Apostel, für wen dasselbe bestimmt sei. Der Herr antwortete: Für den, der das Herz gegessen hat. Sogleich griff der geldgierige Judas nach den Münzen und verriet sich so."
Als Christus aus seinen Schultern das schwere Kreuz zur Schädelstätte trug, da überkam große Trauer die ganze Natur. Die Vögel ließen ihr Singen, die Käfer ihr Summen sein, und die Fische versenkten sich auf den Grund, weil sie die bittere Qual des Herrn nicht schauen mochten. Ein Hecht allein schoß, gleichgiltig gegen das, was eben geschah, in fbient Wasser die Kreuz und Quer nach Beute umher. Da blickte Jesus, der eben unter der schweren Last des Kreuzes daher wankte, nach dem rauschenden Wasser, und sein mildes, trauriges Aüge traf hier den rücksichtslosen Fisch. Wie von Reue ergriffen, schoß der Hecht auf den Grund, und als nach einigen Tagen die Jünger des Herrn einen Hecht aßen, schauten sie ein seltsames Wunder: sämtliche Marterzeichen, die Ruten, das Kreuz, die Würfel der Kriegsknechte, das Rohr mit dem Schwamm, der Hammer und die Nägel, ja selbst die Dornenkrone waren aus Gräten, zart und fein, wie von Künstlerhand gebildet. Und noch tragen alle Hechte dieses erinnernde Zeichen in ihrem Schädel, damit sie nicht des Herren bitteres Leiden vergessen mögen. — Doch auch Menschen versündigten sich an dem unschuldigen „Könige der Juden", als er zur Richtstätte geleitet wurde. Damit sich nämlich die zart- sühlenden Kinder nicht an iW versehen und ihn bedauern


