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Die junge Frau schwieg einen Augenblick, ehe sie fortsuhr: „Und als dann das Letzte kam ---
Das Mädchen schluchzte auf, wild, ungebändigt. „Ja, ja, ich weiß noch alles! Aber warum rufst Du es mir in die «Äinnerung zurück, jetzt, wo ich zum ersten Mal in die Welt soll, wo ich ganz voller Jubel war! Du hast mir meine Freude zerstört, Maina, —■ ja das hast Du
ihr plötzlich schwer auf die Seele, daß sie das Bild dev guten Mutter nicht mitgenommen!
Nachdenklich blickte fie auf die Landschaft hinaus, -n die Gedanken an den Ball und seine Freuden erloschen
in ihr. — ..
Als Hanna am Ziel der Fahrt angelangt war, empfmg sie statt der Freundin ein Diener des Saldernschen Hauses, qethan!" " * ' » Das Fräulein habe nicht abkommen können, wegen plötz-
Und Hanna lief aus dem Zimmer, aufgeregt, heftig, | ^ch^r Erkrankung der gnädig en F rau
um ihren Vater zu suchen, der in ihr das Ebenbild der I .Schon wollten Ungeduld und Enti^si chung oen l o> en Verstorbenen vergötterte, der ihr jeden Willen ließ und I Geist in des fungen Mädchens ^nnern wecken, als ein nichts that, ihren Eigenwillen zu brechen. I Gefühl der Scham die zornige Aiifwallung erstickte.
Die junge Stiefmutter blieb zurück, in schweren Ge- I Im Hause des Präsidenten Saldern ersichr. Hanna, danken. Was sollte aus diesem Kinde werden, das ihr I daß kern schwerer, nur em scherzhafter K^kheitsfall Gott ans Herz gelegt, das fie liebte als das Vermächtnis I Vorlage, ^hre Freundin Eva war nicht zu bewegen stch einer teuren Verwandten, und über das sie doch keine I für länger als eine halbe Stunde vom Bett der Leidenden zsichnete^M durch, eine gewisse äußerliche I Mutter, bedenke doch nur, es ist ja die Mutter",
Liebenswürdigkeit aus, die ihr die Zuneigung der Freunde I antwortete Eva auf das^raMen Hannas, ihr doch m dem des Hauses gewann, aber wer näher trat, der empfand die I traulichen Fremdenstubchen Geiellschaft zu l sten. Herzenskälte, welche das junge Geschöpf umfing. I . „Aber auf den Ball wirst Du doch bestimmt
Frau Edith seufzte. Sie wußte keinen Rat mehr. All I mitkommen?" ,, , -mW»« fnH tnmm
8 mit Xw »t di- jung- Stiefmutter ÄÄÄÖ"** **’**’* zu dem Fensterpfeiler., Sie nahm das Bild der Toten I der Krank ) i ~ toQr bamit beschäftigt,
herab und legte es heimlich in den Koffer, zwischen die I Koffer auszupacken, um das duftige Kleid nicht länger
rosige Pracht des Seidenkleides, gerade an die Stelle, unter I Koner auszupauen, u i b emporhob,
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ter Eitelkeit. __ __ __ , __ I (göa. griff danach. „Siehst Du, Hanna, Du läßt Dich
~ »'M «dch-n W im C-upee. »och im l-di-n °°" WaJftffWÄ Augenblick vor der Abfährt des Zuges war etne Dame I “ J£ könnte'"
mit zwei Kindern eingestiegen. Alle m tiefer Trauer. I W Zanna stand beschämt. So hatte ihr also Frau Edith Hanna fühlte sich unangenehm berührt. Wiederum I Vorgängerin mitgegeben, der Vorgängerin',
schob sich ihr die Erinnerung an Trubes mi den sonnen-- I beren Andenken sie liebevoll Pflegte für die undankbare bestrahlten Weg. Statt in den Buchern zu blättern, welche I ~ , Wodurch hatte sie bisher die Liebe zweier so ihr die Stiefmutter zur Unterhaltiiug mitgegeben, mußte I ebjer CKraiten verdient? Zweier Mütter?
sie nun fort und fort, wie gezwungen, die schwarzen, un^ I M m §anna wenige Stunden später zum Ball anheimlichen Gestalten betrachten. Sie mußte auf ihre Worte t -^Mte, that sie es' langsam, gleichsam gehemmt, ohne lauschen. . I die eitle Jreude, welche sie sich' davon versprochen hatte.
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ZDZMM-E IS23S.2=Äs h? v XSi EdlSbÄ £» Sie beneidete Eva, die in der stillen Krankenstube iPÄtd l feine Sorgfalt entbehrte. I neben dem Teuersten, was sie auf Erden besaß, weilen
* Der Knabe zog jetz?die Stirn -finster zusammen. „Es I durfte, während sie hier umherraste, eitler Freude hm- ist doch zu unrecht vom lieben Gott, gerade uns den Vater I gegeben^^ {nf Tanzen hielt sie plötzlich inne, sich schwer äU "ST mutier toüttette den Kopf Weißt Du nicht, I auf den Arm ihres Kavaliers lehnend. „Mir ist nicht HMWMSMHMHMMW ktÄe SW Sine «»«eibet.nQ
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Tod der Mutter war von ihr nur als vorübergehender I brennende Sehnsucht zog. , t mac[)en toaä Kummer empfunden worden. Wie oft hätte sie die siebe- I Sie konnte es nicht erwarten, gut zu mamen, roos volle Frau heimlich weinen sehen, seufzen hören. Es fiel I sie gefehlt.


