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ihrem Neffen Robert mit der größten Liebe zugcthau war. Sobald der Doctor seine Einleitung vorgebracht hatte, flogen ihre Gedanken instinctartig zu dem unglücklichen jungen Mann — mit einem Schrei fuhr sie von ihrem Stuhle auf.
„Setze Dich, Pamela," gebot der Besitzer in einem Tone, der keinen Widerspruch auskommen liefe; „soll der Diener noch ein Gedeck bringen, Doctor? Nicht? Sie haben schon gefrühstückt? Wie sonderbar, so früh zu frühstücken! Die Leute von Blackport sind ein curioses Völkchen. Nun, was haben Sie mir mitzutheilen?"
Der Doctor war ein herzensguter alter Mann; er wendete seine Blicke von Godfrey Greylock ab und antwortete mit leiser Stimme: „Es betrifft Ihren Sohn Robert."
„Oh!" stöhnte Miß Pamela.
„Pamela! Willst Du so gut sein, Dich ruhig zu verhalten?" sagte Mr. Greylock, indem er ein gebratenes Huhn zu zerlegen begann. „Deine Nerven scheinen seit einiger Zeit sehr zerrüttet zu sein, Du wirst wohl daran thun, Dich von unserem Freunde hier in ärztliche Behandlung nehmen zu lassen. Doctor! Sie wissen vielleicht nicht, daß ich nicht gut auf meinen Sohn zu sprechen bin; ich muß Sie bitten, Ihre Botschaft noch eine kurze Zeit für sich zu behalten. Ich mache es mir zur Regel, mich nie in meinen Mahlzeiten unterbrechen zu lassen; Sie, als Arzt, müssen am besten wissen, daß solche Unterbrechungen sehr nachtheilig find. In meinem Alter darf man die Verdauung durch nichts behindern."
„Sehr wahr," sagte der Doctor ernst; „allein Nachrichten, wie ich sie bringe, sollten sofort überliefert werden, denn —"
Godfrey Greylock unterbrach ihn mit einer Handbewegung. „Ich will jetzt nichts hören; ich gestehe, dafe ich ein Feinschmecker bin, Doetor."
„Aber, mein wertfeer Herr, Sie wissen nicht —"
„Um Vergebung, Doetor; ich weife so viel, wie ich zu wissen brauche, bis mein innerer Mensch befriedigt ist. Hier sind die Morgenzeitungen; lesen Sie — vertreiben Sic sich die Zeit, so gut Sie können, nur stören Sie mich nicht im Genüsse meines Frühstücks."
„Godfrey! — ich bitte Dich!" wagte Miß Pamela schüchtern zu sagen.
Der Bruder brachte die Schwester mit einem einzigen Blick zum Schweigen.
Mit betrübter Miene setzte sich Doctor Jarvis, um zu warten. Wahrlich, dies war ein sonderbarer Vater, der sich weigern konnte, eine wichtige Nachricht von seinem einzigen Kinde anzuhören, blos um sich ein gutes Frühstück nicht zu verderben!
Mife Pamela hatte ihren Stuhl vom Tische zurück- gezogcn; sie zitterte vor banger Erwartung.
Der Doctor verging fast vor Ungeduld und betrachtete den mit regem Appetit Essenden mit schlecht verhohlenem Zorn.
Herr Godfrey dagegen verschlang mit der größten Gelassenheit Gericht um Gericht, ohne sich um die Aufregung und Appetitlosigkeit seiner Schwester zu kümmern.
Der Doctor, der keine Zeit zu verlieren hatte, und dem die Situation um so peinlicher wurde, da Mife Pamela ifeit fortwährend mit forschendem Blick ansah, schien jeder Augenblick eine Ewigkeit.
Allein Godfrey Greylock zeigte keine Eile. In größter Gemüthsruhe schlürfte er seine Chocolade, warf dem Hunde bon Zeit zu Zeit einen Bissen zu, befahl dem Aufwärter weitere Gerichte herbeizubringen, und that alles Mögliche, um des Doctors Geduld auf die äußerste Probe zu stellen.
Miß Pamela war außer sich vor Aufregung.
Doetor Jarvis vermochte endlich nicht länger an sich zu halten, sondern sagte: „Ich habe wirklich keine Zeit, anger feier zu verweilen, und dennoch kann ich nicht gehen, °hue mich meiner Botschaft entledigt zu haben."
(Fortsetzung folgt.)
Wie die Gabeln Sitte wurden.
Von Martin Beck.
------- (Nachdruck verboten.)
Die Gabel ist das jüngste aller Eßgerätfee. Sie ift’nodj nicht auf dem alteu Culturboden Europas überall eingebürgert, und selbst in Deutschland war sie vor kaum hundert Jahren nur erst in feineren Kreisen üblich. Ihre Einführung stieß auf eine Abneigung, die man keinem andern Eßgeräth gegenüber gezeigt hatte. Das erklärt sich ja allerdings daraus, daß um ihretwillen mit einer Jahrtausende alten Gewohnheit gebrochen werden mußte Was sollte dieser Luxus? Er machte das Speisen nur umständlicher und unbequemer.
Hatten die Griechen und Römer trotz ihres hohen Cultnr- standes nicht auch ohne Gabeln gegessen? Gabeln kannten sie allerdings. Die kamen aber nicht auf die Tafel. Man würde darüber so gelacht haben, wie wenn heute Jemand einen Hackklotz und ein Beil im Speisezimmer aufstellen wollte, um damit die Bratenknochen zu zerspalten. Draußen in der Küche, wohin sie auch gehörten, lagen die Gabeln. Da handhabte sie der Koch als große Fleischgabel, um heiße Fleischstücke aus dem Kessel oder der Schüssel zu nehmen.
In seinem Onomastikon erwähnt der im 2. Jahrhundert lebende griechische Sophist Julius Pollux deshalb bei dem Verzeichniß der Tischgerätfee die Gabel gar nicht. Bei andern griechischen Schriftstellern wird aber die Kreagra, d. fe. Fleischgabel, bisweilen genannt. Sie muß einer heutigen Schöpfkelle nicht unähnlich gewesen sein. Denn zu einer Stelle des Aristophanes, die das Wort enthält, sagt der Scholiast: sie gleiche einer Hand und biene dazu, kochendes Fleisch ans Töpfen feervorlangen zu können, ohne sich die Finger zu verbrennen.
In Rom hieß die Fleischgabel Furcilla. Dieses „Gäbelchen" im Gegensatz zur Furca, der Heugabel, war groß genug, um es nöthigenfalls als Waffe gebrauchen zu können. Darauf weist schon die Redensart fein, die von der gewaltsamen Vertreibung eines unliebsamen Gastes gebräuchlich war: Furcillis ejectus ost, er ist mit den Gabeln hinausgetrieben worden. Wie noch heute im Orient wurden die Speisen so weich gekocht aufgetragen, daß sie ohne jegliche Mühe zerlegbar waren. Bei Fleischspeisen vorzüglich war es allgemein Sitte, nur das Fleisch ganz frisch geschlachteter Thiere zum Tischbedarf zu verwenden. Außerdem trug man die Speisen ganz klein geschnitten auf. Das besorgte in vornehmen Häusern ter „Vorleger". Der trieb sein Geschäft nach bestimmten Regeln als eine, besondere Geschicklichkeit erfordernde Kunst. Er allein führte auch nur ein Messer. Dasselbe gehörte zu den Insignien seines Amtes. Die Essenden lagen auf Eßsophas am Tische, mit der einen Hand sich aufstützend und mit der andern die Speisen oder den Löffel ergreifend und das kuchenartige Brod brechend. Ohne Umstände fuhren sie mit den Fingern in die Schüsseln, wie cs Homer schon in der Odyssee beschreibt.
Um sich Mund und Hände sauber halten zu können, wurde nach jedem Gang von Sclaven frisches Waschwasser herumgereicht. Späterhin, als der Luxus stieg, empfand man diese Art zu essen doch unmanierlich und unbequem. Man kam deshalb auf den Gedanken, den Fingern in der Länge künstlich nachzuhelfen und erfand Eßstäbchen, wie sie bei den Chinesen und andern orientalischen Völkern noch jetzt gebräuchlich sind, nur daß die altrömischen Eßstäbchen nicht, wie die chinesischen, die Gestalt kleiner Tactstäbe haben. Aus Ebenholz und Elfenbein, mit Gold und Silber ausgelegt waren sie aber auch. Sie hatten die Gestalt kleiner Spaten und hießen Lig-ulae (Züngelchen).
Im Abendlande behalf man sich beim Essen ebenso wie in Athen uno Rom. Man afe mit den Fingern. Heiße Fleischstücke nahm man mittels eines kleinen hölzernen oder späterhin eisernen Spießes aus Kesseln und Töpfen, wie die Gabel ja eigentlich auch nur ein Spieß mit zwei Spitzen ist.


