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für diese Veredelung halten sich am besten, wenn sie in etwa I ringsten zu schaden, diesen Uebelstand beseitigen. Man be- 1 Fuß tiefen Gräben in der Erde aufbewahrt werden. reitet aus 100 Gramm Chlorkalk uud 900 Gramm heißem * * *. r„ G „ . r Wasser eine Chlorkalklösung. Nachdem sie sich geklärt hat,
Die jimgen Gänschen werden häufig von Ungeziefer taucht man in dieselbe einen Wattebausch oder ein leinenes und kleinen Fliegen heimgesucht und mitunter so geplagt, Läppchen und bestreicht damit die versengten Theile der Wäsche
daß sie oft in Menge sterben, wenn es der Züchter an der Hat man gestärkte Wäsche, z. B. Oberhemden, Kragen, Man-
nöthigen Aufsicht und Abhülfe fehlen läßt. Ungeziefer der- schetten re. mittels des Plätteisens versengt, so muß vor der
treibt man am besten mit Rüböl, Leinöl und noch besser Behandlung der Wäsche mit Chlorkalklösung die Stärke
durch alten Thran oder eine Lauge von Tabak, welche Mittel mittelst heißem Wasser beseitigt werden. Sobald die ber-
man mit gehöriger Vorsicht an den Stellen des Leibes an- sengte Stelle verschwindet und die Wäsche wieder weiß wird
bringt, an welchen das Ungeziefer gewöhnlich seinen Sitz hat. wäscht man mit kaltem Wasser gründlich die Chlorkalklösung aus^
Dies sitzt in der Regel am Kopfe, am Halse und unter den I * * *
Mgeln. Wenn kleine geflügelte Insekten ihnen häufig in Waschschwämme zu »einige«. Schwämme werden die Ohren, Augen u. s w. kriechen, so sorge man dafür, von Laugen und siedenden Flüssigkeiten angegriffen. Daher daß immer Wasser in tiefen Gefäßen dasteht, in welches die reinigt man die durch langen Gebrauch schmierig gewordenen geplagten Gänse ihre Köpfe stecken und diese kleinen Plage- Schwämme am besten kalt mit sehr verdünnter Salzsäure,
geister abspülen können. Damit sie dies aber um so eifriger * * *
thun, wirft man Gerstenkörner in das Waffergefäß. Auch Dilettantenarbeiten in Hol; eit. Bei der stets
hilft es, wenn man etwas Kienöl in die Ohren und um die wachsenden Beliebtheit, welche die Dilettantenarbeiten in-Holz
Augen streicht, dessen Geruch die Jnsecten vertreibt. usw. (Laubsäge-, Schnitz-, Einlege- und Holzmalerel-, Holzbrand-,
* * * I Fach- und Kerbschnitt-, Kleineisen und Metall) in immer
Die beste« Nester für Taube« sind die aus ge- weiteren Kreisen finden, sind auch die Lieferanten in den Stand branntem Thone. Man stellt zwei Stücke in jeden Nistkasten, gesetzt, immer reichhaltigere Mustervorlagen zu bieten. In weil es namentlich bei Tauben, die sehr fruchtbar sind, häufig erster Linie ist zu empfehlen die Firma M ey L Wi d meyer, vorkommen dürfte, daß sie schon wieder Eier legen, während Verlag, Amalienstraße Nr. 7 in München, welche alle Hilfsmittel noch Junge im anderen Neste liegen. Die Nester dürfen für derartige Arbeiten, wie Anleitungen zu allen Arbeitsarten, inwendig nicht mit Glasur überzogen sein, da dieselbe die rohes Holz in Tafeln, fertige Gegenstände, auf Holz gedruckte Feuchtigkeit, welche die Jungen abgeben, nicht durchläßt und Vorlagen, alle Werkzeuge und Materialien, Laubsäge- und aufsaugt. In Folge deffen verfault das Stroh häufig im andere Maschinen, Dreh- und Hobelbänke, complette Werkzeug- Neste, die Jungen liegen feucht, auch ist der durchdringende kästen, Brandapparate etc., vornehmlich aber künstlerisch aus- Geruch, abgesehen davon, daß das Ungeziefer nach solchen geführte Vorlagen auf Papier liefert. Die soeben erschienene Stellen trachtet, der Gesundheit der Jungen schädlich. Gyps- 62 Großfolioseiten starke Preisliste mit über 1500 Abbildungen, nester sind, obgleich sie einer öfteren Reinigung bedürfeu, welche für 30 Pfg in Briefmarken zu haben ist, gibt den zu empfehlen, weil sie die Wärme länger festhalten. Die treffendsten Beweis für die große Leistungsfähigkeit des Hauses. Nester selbst haben die Form einer runden Schale und I müssen am oberen Rande 20 bis 30 Zentimeter Durchmesser I
L)uiirsvistisches<
bei einer Höhe von 10 Zentimeter aufweisen, bei großen Tauben-Raffen aber entsprechend größer sein.
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Die Berwerth««g des Rußes aus Schornsteinen, versteckte Anspielung. Wirthin: „Hier haben Gefeit u. s. w. als Düngmittel verdient die größte Beachtung. I ®te cn™n 2^^ ®uppe, armer Mann!" Bettler (nach
Neun Theile Ruß mit einem Theil Salz gemischt ist einer Kessel schreiend, in dem Würste brodeln): „Gott geb' der vorzüglichsten Gartendünger. Bestreut man Gemüsebeete 'ie r®u.^ taufen°fad) lieber, 8rau Wirthin, ... und noch vor dem Bepflanzen mit einem Gemisch von Ruß, Salz und I tau’en° Würstel dazu! * *
Asche, so bleiben sie vom Ungeziefer, besonders von den I * *
Erdflöhen, verschont, und die jungen Pflanzen zeigen das ! Schnell geholfen. „Wie unangenehm is met’S, üppigste Wachsthum. Für Rüben, Mohrrüben und Carotten daß mei’ Frau is links! . . Weißt De nichts dagegen?" —
giebt es kein besseres Düngemittel wie den Ofenruß. Rasen- I //Kauf ihr e’ recht großen Brillant an de rechte Hand!"
Plätze, bei Regenwetter mit Ruß leicht überstreut, zeigen einen * * *
tiefdunkeln üppigen Graswuchs. Auch bei Obstbäumen I Rache. „Wenn mein Mann recht gut mit mir ist, wirkt eine Rußdüngung ganz vorzüglich. Auch für Topf- dann muß ihm die Köchin stets seine Leibspeise kochen!" — Pflanzen ist Ruß ein vorzüglicher Dünger. Für diesen Zweck /,Urtb wenn er Dich einmal recht ärgert?" — „Dann setze
übergießt man ihn mit kochendem Wasser und giebt einen ich ihm Selbstgekochtes vor und mache auf dem Zlavier Zusatz vnn Hornspänen, um einen wirksamen flüssigen Dünger Tafelmusik dazu!" zu erhalten. Derartige gedüngte Pflanzen zeigen einen Herr- * * *
lichen Wuchs und eine prächtige Blattentwickelung. Für Kindlicher Farbensinn. Mama: „Was ist grün?" empfindliche und vor allen Dingen für junge Pflanzen ver- — Fritzchen: „Die Farbe der Hoffnung." — „Und was ist wende man Rußwasser nur in sehr großer Verdünnung mit schwarz?" — „Die Farbe der Trauer." — „Und blau?" Wasser, sonst ist es zu scharf. Man werfe daher den Ruß — „Blau ist der Gerichtsvollzieher." nicht achtlos bei Seite, sondern sammele ihn sorgfältig zur * * *
nützlichen Verwendung. Die Dungkraft des Rußes ist leicht Faule Ausrede. Lehrer: „Sie sollten heute die erklärlich, denn es enthält im Mittel: Ruß von Holz 1,3 Procent ersten acht Verse des Gedichtes lernen, beginnen Sie, Müller." Stickstoff, 0,4 Procent Phosphorsäure und 2,4 Procent Kali- — Müller: „Entschuldigen Sie, ich habe aus Versehen den Steinkohlenruß dagegen 2,4 Procent Stickstoff, 0,4 Procent ersten Vers acht Mal gelernt."
Phosphorsäure und 0,1 Proeent Kali. Der letztere ist sonach * * *
am werthvollsten. I Passendes Zitat. Mutter: „Du sagst, es sei erst
* * * 12 Uhr gewesen, als Du gestern heimkamst? Sollte ich mich
Versengte Wäsche. Hat man mittelst des Plätteisens geirrt haben?" — Student: „Jedenfalls, Mama, sagt doch die Wäsche versengt, so kann man, ohne der Wäsche im ge- | schon Schiller: Mütter irren."
Redaction: 8L Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda) in Bießcn-


