Ausgabe 
14.12.1897
 
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S84

8»«dt d«r S9ttr«tt" ist eine Neuiakeit aäf dem Weih-

nachtsmarkt von dem beliebten Schriftsteller E. v Barfus Am et »XJbÄufwf.1 Südafrika, «meinen dort lebenden

«Ä J K \ 2hr Weg führt sie nach Capstadt, von da

6 berühmten Diamantgruben bei Kimberley, wo sie ist eine" aute^denn^^ ,nb Diamanten suchen. Die ^Ausbeute to n ifl Ä t~.2?ufe d°r Erzählung ergibt sich, daß beide für rS? Diamanten verkaufen! Nach mancherlei

Aeiten beF hem "^chledenen Wegen und zu verschiedenen

Zeilen bei dem Onkel, der em sehr wohlhabender Rur ist an Curt unb'maÄMtrf^'n^ X unb bie Hand seiner Cousine Ada l^haft, während Hans mit einer natur-

1,1 das Innere des Landes geht. Vier dFs Werk N.rn" ^"druckbilder und ein sehr schöner Einband machen SÄÄbw«ba/Mwn *-*»" »

"** *** «--'N«.» . Sch.,.., «-,»

,dermund. Lehrer:Ja, es gibt im Leben oft

trü6e Stunden- auch von Euch wird schon Mancher eine erleb ^.W-r weiß ein Beispiel?" - Marie:Die Geographie!

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r»r""?ewißheit. Ein Heirathslustiger wird vom Der, mittler in eine Familie eingeführt, kann aber die Tochter des

* rl F.on zu Besuch anwesenden Freundinnen nicht unterscheiden.Meine Damen/' fragt er schließlich,wollen Sre nicht die Freundlichkeit haben, mir zu sagen, welche von Ihnen ich eigentlich liebe?" ' '

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u Zur Mode. Dame:Dieser Hut ist süperb nur paßt er leider nicht zu meiner Haarfarbe!" - Commis-

anbeyye Haarfarbe können gnädige Frau doch sehr leicht bekommen!"

? Griffet zerlassene Butter, 4 Löffel gutfer und zwei gequirlte Eier, wenig Milch und ein wenig Gewürz werden mit Backmchl zu einem steifen Teig geknetet, UXr°at £"bt mit eit,em Weinglase runde Kuchen aus- re ®tefe ,toeE.ben °uf ein gefettetes Blech gelegt, mit Tuchen, mit Zucker und gehackten Mandeln bestreut P««ch.n Weg.

^«moristisches.

Gut bestellt. Frau (sehr böse):So jetzt geb' ^uuus und sage der Köchin in meinem Namen ordentlich die Meinung! Mann (in der Küche):Kathie, ich befehle Zhnen in des Teufels Namen, nicht ins Bett zu gehen, bis Ihre Arbeit gründlich gethan ist!" 5 9 9 ' Üt5

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jn Frau (welche einen Soldaten

" b7.Küche sieh ): ,Wie oft soll ich Ihnen sagen, Marie, daß ich es nicht dulde, wenn Ihr Liebhaber bei Ihnen in der Küche steht." Köchin:Ach gnä' Frau! Wissen Sie, mein Franz hat heute etwas unreine Stiefel und da dachte

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Gute Absichten. Dienstmädchen:Gnädiger Herr, so lange ich bei ^hnen sein werde, werden Sie keine Roth baben- T Hausherr:Das ist sehr schön, liebe Anna, daß O! Freud und Leid mit uns theilen wollen." Dienst-

''X' (toaLbX uicht gemeint- ich meinte, wenn Sie Roth haben, gehe ich." '

Literarisches

ber he/anwachjenden Jugend ist entschieden ,$« I GWfhXw ?on ®, Rhoden, der geistreichen und gemüthvollen r.FFrl beS berühmten Romanschriftstellers Friedrich Friedrich/ Wer ! b?Vlc9snOnr ben ausgelassenen Streichen, die die jungen Dämchen unbftjäT^h1 ?usführen,nicht ergötzt, und die Hauptfigur, die trotze ?V. nNafymte Widerspenstige, das Amtmannstöchterlcin Ilse, I ^erz geschlossen? Wessen Sympathie errangen nicht

JnrC mi/^tem gerochen Deutsch, die brave Rosi, die Dokto^UttbFff F ^r a,r.rbl^brDlFSe Lehrerin, der angebetete '"Ehoff unh zahlreiche andre Persönlichkeiten der äußerst unter- haltenhen_ Erzählung? Ich kann mir als Weihnachtsgabe für junge paffenderes und hübscheres Geschenk denken, als dieses

24 ^lusMo'?b^/st auch beispiellos, was das Erscheinen der in''(SXhbringt der Verlag (Gustav Weise

« » 251 Auflage als rllustrirte Jubel-Ausgabe, die als s°nz besonders willkommen sein dürfte. Die gewöhnliche

I Ausgabe kostet -leg geb. 4,50 Mb, die von Mandlick reizend illustrirte 136 sffSpbev Xi A/? Fortsetzung erschien in gleichem Verlag in

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.. -Di« Pirat«« des Malaiisch«« TUtttM Erzählung für bte teifete Jugend von Emilio Salgari. Verlag von G ustav Weise m Stuttgart, Preis 3 Mark. Das interessant und pack/nd aeschriebene ?uch» bas von Anfang bis zum Ende in athemloser Spannung erhält handelt von den Fahrten und Abenteuern des berüchtigten Piratenköniqs' Meere^aro^n^Sckaden9^? und amerikanischen Flotte im Malaiischen m. ®Le ,^en Schaden zufugte. Wunderbar sind die Erfolge, Thaten, ber /'Een während ihrer Kämpfe gegen James rooke, den Ra-ah Sarawak mit dem BeinamenPiratenvernichter".

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. ,.®'ne reizende Erzählung für das Alter von 8 bis 10 Jahren an «nn M9 «ßrtgenS nuc§ große Leute erbauen können, ist »Tanahaus««" ale^n^E n /eben gern hören Kinder von ihres-

Ü erzählen, lieber als die schönsten Märchen sind ihnen Kinder- "passirt" sind.Tannhausen", ein Rittergut in ftdes^in^V'S o " herzige, gutgeartete Kinder,

$i/rSaFJ,,tfiiL3t»-rse6en6rort^ bte un§ bie beliebte Verfasserin vorführt. Verständ^? nm^ b// n<t(9 Aquarellen in Farbendruck kommen dem »"SÄÄ Ä '-'S e'M,entn * 18 to

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nod) flüssige Schmelze mit dem Spiritus übergossen. Die Holzgefäße für heiße Flüssigkeiten dürfen mit diesem Firniß ulch^uberstrichen werden, da derselbe, bei 70« zu erweichen

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Um gebrauchte Korke zu reinigen und wieder brauchbar zu machem, verfährt man zweckmäßig in folgender Weise: Die Korke werden in einen Behälter gebracht und mit kochendem, 5 pCt. Schwefelsäure enthaltenden Wasser ^Igoffen, bis alle bedeckt sind, worauf ein durchlöcherter Deckel darüber gestülpt wird. In dieser Lösung bleiben die Korke 15 bis 20 Minuten, werden dann abgegossen und mehrmals mit reinem Waffer gespült. Alsdann werden die eber- und und elastisch gewordenen Korke in eine ^bisisocentige Allaunlösung gethan und wiederum 20 bis » sUsen bacrtn Ablassen, dann abgegossen, mehrfach gespült und an der Luft getrocknet. So behandelte alte Korke sollen haben nEUe ^brauchen lassen, selbst wenn sie länger gelegen

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Mürbe Kranzerl. 160 Gramm Butter, 200 Gramm Qm Soetl mtt bem Messer zerschneiden, einen Eidotter, 80 Gramm Zucker- mit dem Messer den Teig anmachen, dann auswalken, messerrückendicke Kranzerl ausstechen, auf ein mit Butter beschmiertes Blech geben, mit Eiklar bestreichen, mit ü? 9F-rlnttten ^?nb,eIn bestreuen und backen. Aus dem Practischen Wegweiser", Würzburg.

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Bisquit ä la Crsme. Das Gelbe von 6 Eiern nr?£mm Zucker zu Schaum, schlage /z Liter dicken Rahm steif und lasse ihn auf einem Sieb ablaufen. Das Weiße von 8 Eiern wird zu Schnee geschlagen und nebst dem Rahm und 140 Gramm Mehl dazu aerübrt Man füllt die Masse in Papierkapseln und läßt sie bei gelinder Hitze backen. Aus demPractischen Wegweiser," Würzburg.