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wenn äur der daß es doch noch hrem Entschlüße nicht gut thuil ch die Verlobung
behalten.
(Fortsetzung folgt.)
zurückgtnge — wer sagt Ihnen den«, daß dann Ihr Herr Hoffnungen hätte, geliebt zu werden?"
„Oh, das würde dann schon kommen! Mein Herr ist ein wundervoller, prächtiger Mensch, da kann's nicht fehlen. Wenn ich ein Frauenzimmer wäre, in den Mann hätte ich mich gleich vergafft."
»Der Herr Attachö würde sich wohl freuen, wenn er hören könnte, was er an Ihnen für einen Recommandeur hat."
„Was? Er würde mich . . . Nein, was glauben Siel Herr v. Fröde« ist kein Geck, und es ist auch nicht der ächtige Ausdruck, den ich da gebraucht habe. In den Mann vergafft man sich nicht, den liebt man aus ganzer Seele!"
„Hören Sie auf! Sie werden ja ganz schwärmerisch."
„Schwärmerisch?" wiederholte der Ignaz, nachdenklich werdend, und seufzte. „Ja, da hätten Sie nicht so ganz Unrecht, theuerste Mamsell Wetti. Ich versteh' mich ein wenig auf Schwärmerei."
„Vielleicht — durch eine unglückliche Liebe?" spottete sie und verdrehte die Augen.
Nazi sah fie ganz sonderbar an, zögerte eine Weile und sagte dann mit einer gewissen Treuherzigkeit:
„Ich weiß eigentlich nicht, wie ich dazu komme, Ihnen mein Herz auszuschütten, aber Sie haben so viel Zutrauen» erweckendes . . . Fräulein Wetti, Sie sind da» erste lebende Wesen, dem ich gestehe: ja, ich habe so was wie ein Ideal — ein Ideal au» meiner Jugend."
„Aus Ihrer Jugend?" lachte Wetti, den Burschen von Kopf bi» zu den Füßend musternd. „Hören Sie, das müßte dann schon in Ihren — Bubenjahren gewesen sein."
„So ziemlich. Es ist volle fünf Jahre her. Ich war damals im letzten Jahre meiner Lehrzeit bei einem Friseur, der dann bald darauf abgewirthschaftet hat. Die betreffende Dame war eine Kundschaft . . ."
„Und da sahen Sie ste öfter im Laden Ihres Herrn?"
„Nein, sie kam nur ein einziges Mal, und auch da habe ich fie nicht eigentlich gesehen — nämlich nicht ihr Ge» ficht. Sie ging zu einem Maskenballe und trug schon die Larve vor dem Gestcht."
Jetzt lachte die Zofe hell hinaus.
„Sie konnten ihr Gestcht nicht sehe« — und dieses Frauenzimmer lieben Sie?"
Nazi wollte bejahen, besann fich aber und senkte seinen Blick so tief in die Schelmenaugen der Kammerkatze, al« habe er darin noch eine Reihe der interessantesten Entdeckungen zu machen.
„Jetzt vielleicht nicht mehr," sagte er dann. „Ueber- Haupt — wenn ich meine Gefühle Liebe genannt habe, so war dar eigentlich nie das rechte Wort dafür. Es war gleich damals zu viel — wie soll ich sagen? — zu viel schaurige Ehrfurcht in meiner Empfindung, denn dieses Wesen stand ja in unerreichbarer Höhe über mir. Es war unzweifelhaft eine Dame aus vornehmem Haufe."
„Woher wissen Sie das?"
„Dafür hat man doch einen gewissen Jnstinct. Ste war eine Fremde — vielleicht eine Südländerin. Auf dem Souvenir, dar ich von ihr bewahre, steht Napoli. Das ist Italienisch und heißt auf Deutsch Neapel."
„War?" rief Wetti voll der heitersten Erstaunen». „Sie haben sogar ein Andenken von der vornehmen Unbe- kannten?"
Nazi kraute fich mit der Miene eine» Menschen, der fich vergaloppirt hat, hinter den Ohren.
„Ra," sagte er dann, „ist mir schon so viel herausgerutscht, so sollen Sie auch das wissen! — Es ist ein Anhängsel, ein kleines blaues Herz, da» die Dame verloren hat und ich gefunden habe."
„Ah! Und das haben Sie bis heute behalten?"
„Ich trage es stets bei mir — es ist mein Talisman, und ich glaube fest, daß mich dieses Andenken schon vor Un- glück oder doch mindestens vor manchem dummen Streich bewahrt hat — zum Beispiel vor einer leichtfertigen Liebelei."
„Na, na!" machte sie, ihn mit halbzugekniffenen Augenlidern von der Seite ansehend.
„Damit will ich aber keineswegs sagen, daß ich mich träuben würde, mich in ein netter Kind zu verlieben . . >" Dabei äugelte er sie so wirkungsvoll an, daß Fräulein Wetti ganz roth wurde. — „Wenn man zum Beispiel einem nied- ichen Geschöpfe begegnet, mit so ein Paar verteufelte« Schwarzbeerenaugen, die fich auf'» Feueranzünden verstehe« . . . Ach sagen Sie, find die Wienerinnen alle so hübsch wie Sie, Fräulein Wetti?"
„Schauen Sie fich doch um!" gab die Kleine schnippisch zurück. „Am Blick dafür fehlt e» Ihnen nicht, wie ich merke — trotz Ihrem maskirten Ideal. Aber wissen Sie, ich will Ihnen gut rathen! Sagen Sie Ihrer Auserwählten — wenn je einmal Eine von diesem Glück betroffen wird — ja nichts von dem blauen Herzen! Sie würde kaum dulde«, daß Sie solche Dinger bei fich tragen, die sonst kein Menschen- äug' erblicken darf." , „
„Ja, meine Herzliebste, die dürfte das blaue Herz schon sehen, der würde ich er sogar schenken — zum Beweis, daß die alte Schwärmerei vorüber ist und ganz und gar der neuen, wahren Liebe Platz gemacht hat. — Fräulein Wetti — meiner Seel' der Name gefällt mir immer besser, je öfter ich ihn in den Mund nehme! — Fräulein Wetti, Sie kennen nun den Preis, um welchen ich das blaue Herz wegzugeben bereit wäre. Vielleicht machen wir miteinander noch ein — Tauschgeschäft, wie?" ,
Dabei kneipte er sie in die Wange, war ihm aber sofort einen derben Klap» auf die Finger etntrug.
„Sie find ein unverschämter Mensch!"
„Nicht doch . . ." lispelte er zärtlich.
„Und ein Schwindelmeier noch dazu."
„Wieso?"
„Na, daß Sie's wissen, von Ihrer ganzen Geschichte glaub' ich Ihnen nicht M — —" Sie knipste mit den Fingernägeln. „Gehn S' weiter damit! Sie haben gar kein Herz — wenigstens nicht so ein blaue», wie Sie mir aufbinden wollen."
Entrüstet langte er schon in die Westentasche, zog aber die Finger gleich darauf wieder zurück und machte damit eine Bewegung, al» ob er der Neugierigen einen Nasenstüber geben wollte. „
„Ja freilich — Sie meinen damit doch zum Anblick meines Talismans zu kommen. Aber nichts dal Ich bleibe bei dem, was ich mir einmal gelobt habe: nur meine Braut erhält das blaue Herz — zugleich mit dem, das mir dis Natur gegeben hat — und an diesem dürften Ste doch nicht zweifeln? Legen Sie Ihr reizendes Ohr da her und Sie werden es schlagen hören!"
„Ob's aufhör'n, Sie Hanswurste!!" lachte die Wetti, den Burschen von sich abwehrend. Dann suchte sie sich zu einer Miene voll verletzter weiblicher Würde zurückzufinden. „Ste find doch wirklich ein kecker Mensch. Sie thun ja grav so, als wären wir schon alte Bekannte, und derwellen sehe« wir uns heut zum ersten Mal."
„Ja sehen Sie, darüber — wundere ich mich ja auch! Und da haben Sie gleich einen Beweis dafür, daß ich mit meinem Attache in Eeelenverwandtschaft stehe: bei ihm wie bei mir ist die Liebe auf den ersten Blick gekommen."
Wetti bemühte fich, ihren kühl ablehnenden Ton beizu-
Zanita.
Novellette von M. Behne.
(Schluß.)
Es ist Nacht. Kalt, klar und ruhig ziehen die Sterne ihre Bahn am wolkenlosen Himmel; silberhell liegt das Mond» licht auf der weiten Sandfiäche. Ein Springbock hüpfte in


