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Samstag ke 31. Octobn
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Unterhaltungsblatt ;um Gießener Anpiger iGenrral-Anreiger)
Das blaue Herz.
Roman von Carl Ed. Klopfer.
(Fortsetzung.)
Fröden war glückselig über diese ganzen Geschichten, in die er da hineingerathen war und neckte die Baronesse fortwährend mit dem „Geheimniß". Vollwang fchalt er lächelnd einen alten Filou, bemühte sich aber, der Baronesse zu zeigen, wie warme Freundschaft ihn an den Professor fessele, auf den sie so große Stücke hielt. Man sprach von der Orientreise, die der Attach« mit Vollwang seiner Zeit unternommen und da machte Fröden die angenehme Entdeckung, daß der Maler seiner Schülerin schon mehrfach von seinem jungen Reisebegleiter und späteren Busenfreund erzählt habe. Unter diesen anregenden Gesprächen schwanden dem Attach« die Viertelstunden wieder wie Minuten dahin; er hatte sich noch nirgends fo wohl gefühlt als in diesem Hause. Er schmeichelte sich mit der Hoffnung, die Baronesse auch zu Tisch führen und da ihr Nachbar bleiben zu dürfen. Aber siehe — kurz vor dem Souper trat ein neuer Ankömmling in den Salon, näherte sich der Baronesse und wurde von der Hausfrau dem Attach« vorgestellt: „Der — Bräutigam unserer Tochter!" Fröden hatte dabei die Empfindung, als ob man ihn mit stedendem Wasser übergösse ober mit stedendem — Pech. Den Namen des Herrn verstand er gar nicht; er hörte nur einen Grafentitel. Auch die übrigen Eindrücke dieses Abends kamen ihm recht verworren zu Sinn. Die Baronesse erschien ihm von der Minute an wie dicht verschleiert; er suchte keine Gelegenheit mehr, sie zu sprechen, und an der Tasel vermied er es sehr sorgsam, nach der Seite hinzusehen, wo — das Brautpaar saß. Wa« kümmerten ihn denn diese Zwei? Sobald es mit Schicklichkeit geschehen konnte, empfahl er sich dann — und dies war die Ursache, weshalb stch sein Diener über die ftühe Heimkehr wundern durfte.
Was fich Herr von Fröden aber in den langen, qualvollen Stunden vor dem Einschlafen hartnäckig zu beweisen suchte: daß ihm diese Baroneß Adele völlig gleichgiltig, wenn nicht gar unsympathisch sei, da» straften dann seine Träume Lügen. E» war ein schwerer Sehnsuchtsseufzer, unter dem
er am Morgen erwachte und da erhob stch sein Ignaz vom Ofen, wo er eingeheizt hatte, mit der gelassenen Frage, ob der gnädige Herr schon rastrt zu sein wünsche.
„Meinetwegen! Ich will ausgehen. Dann kannst Du mittlerwelle den Auftrag besorgen, von welchem ich Dir gesagt habe."
„Das Packet — zum Baron Effenberg?"
„Ja. Du wirst es der Tochter des Hauses überbringen."
Es war gänzlich überflüsfig gewesen, daß er sich durch den Bedienten daran hatte „erinnern" lassen wollen. Er hätte auch wissen können, daß er es nicht vergessen würde, ebensowenig wie man einen Schmerz vergessen kann, der uns nicht eine Secunde verläßt-
Gr hatte gestern mit Adele von einem Skizzenbuche Vollwang» gesprochen, das er zur Erinnerung an jene gemeinsame Orientfahrt aufbewahrte; es enthielt Schilderungen der Reiseeindrücke, und der Professor hatte es ihm geschenkt. Die Baronesse hatte fich sehr dafür interessirt und ihn gebeten, die Blätter sehen zu dürfen, und Fröden hatte ihr versprochen, ihr bei nächster Gelegenheit diesen Wunsch zu erfüllen. Da hatte er sich noch gefreut, damit einen Vorwand zur baldigen Wiederzusammenkunft gefunden zu haben- Beim Verlassen de« Hauses aber war bei ihm der Entschluß fest gestanden, Adele nicht wieder begegnen zu wollen.
Ehe der Attache zu seinem Morgenspaziergang ausging, übergab er dem Diener das wohlverpackte Skizzenbuch; auf einer darin liegenden Visitenkarte meldete er der Empfängerin in einigen verbindlichen Phrasen, daß er stch die Gnade erbitte, ihr das Buch als Andenken überreichen zu dürfen. Das war der endgiltige Abschied von ihr.
Ignaz sah sich im Vorzimmer Effenberg» einem appetitlichen, schwarzäugigen Zöschen gegenüber, bei dessen Anblick stch sein Antlitz verklärte.
„Das gnädige Fräulein sei nicht zu sprechen, sagte mir der Portier —"
„Nein; es ist Niemand von der Herrschaft zu Hanse. Was wollen Sie von der Baronesse?"
„Ich hätte etwas an sie abzugeben."
Das Mädchen — die „Wetti", wie sie der Portier Benannt hatte, als er den fremden Diener in'» Stockwerk hinaufgewiesen — streckte gelassen die mollige Hand au»,


