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Iba) in Gießen,
Der Sohn des Regiments.
Erzählung von E. Heinrichs.
(Fortsetzung.)
Cäcilie zog ein elegantes Täschchen hervor, welchem sie den uns bekannten Brief entnahm. Der Hauptmann la» ihn mit großer Befriedigung.
„Was haben wir Beide, der Junge und ich, Dir zu verdanken, Du kluges Töchterchen!" sprach er fast demüthig. „Seitdem er mit jenem zweischneidigen Wort mich verließ, habe ich die Buße und die Reue kennen gelernt, aber auch den Herrgott und da» Gebet wiedergefunden. Sieh, mein Kind, der Zange rüttelte mich grimmig auf und dann kam die Todte und blieb bei mir und wich nicht, bis mein verstocktes Herz kurz und klein war und nichts darin mehr Raum hatte, als Reue und Buße, Liebe und Demuth. Nun aber Du, liebe Seele, zu mir altem Sünder gekommen bist, glaube ich, daß auch der Junge mir vergeben wird. Da, lies, was feine Mutter mir geschrieben hat."
Er gab ihr ein vergilbtes Blatt, worauf mit unstcheren Schriftzügen folgende Zeilen standen:
„Mein geliebter Otto!
Ich kann nicht sterben, ohne Dir meine Verzeihung zu senden, denn Du bist noch unglücklicher, al» Deine arme Gattin, welche in ihrer letzten Stunde bet ihrer Seelen Seligkeit Dir ihre Schuldlosigkeit versichern darf. Auch Deinem Freunde Bornheim hast Du ein großes Unrecht angethan, denn, auch er ist unschuldig an dem schmählichen Verrath, dessen Du ihn im blinden Wahn beschuldigt. Ich habe nur noch wenige Stunden zu leben und werde bald vor Gott stehen, in der Sterbestunde aber lügt man nicht. Der Himmel sei Dir gnädig, da Du nicht allein die Gattin, sondern auch einen Sohn verloren, der heute das Licht der Welt erblickt hat. Ich wollte Dir an jenem Tage die frohe Hoffnung mitthetlen, al« Dein wilder Zorn das letzte Band zwischen uns zerriß und ich aus Furcht, Dich zum Mörder zu machen, lieber entfloh. Bei einfachen Leuten habe ich ein Unterkommen gefunden, mit dem Erlös für
meine Schmucksachen mir bislang da» Leben gefristet, das ich nun für bas unseres Sohne« opfern muß. — Ich habe dem armen Knaben Deinen Namen, den Rubinring meines seligen Vaters und meine goldene Kette als einzige» Erb- theil gegeben, möge er damit den Weg zu Deinem Vaterherzen finden- Diesen Brief werde ich an Bornheim mit der Bitte senden, ihn Dir mit dem Kinde persönlich zu überbringen. Bitte ihn um Verzeihung, denn Du hast schwer an ihm gefrevelt. Sei unserem kleinen Otto ein guter Vater, damit er Dich lieben lernt und der Versöhnungrengel werde zwischen hier und dort! Möge Gott ihn erhalte», um diese heilige Aufgabe zu erfüllen. Da» ist der letzte Wunsch Deiner sterbenden Gattin
Adelheid von Rautenstern."
Tiefbewegt hatte Cäcilie dieser Schreiben gelesen, während der Hauptmann ste mit einer scheuen Angst beobachtete. Sie faltete den Brief langsam zusammen und gab ihn zurück.
„Wie furchtbar die» Alle» gewesen sein muß," sagte sie nach einer Pause, „wie viele Thränen zwischen diesen letzten Zeilen sich bergen. Aber wessen Schuld kann e» sein, daß ein solcher Brief erst jetzt an seine Bestimmung gelangen konnte?" setzte fie, die düstere Stimmung mit Gewalt abschüttelnd, rasch hinzu. «Der Gedanke, daß Bornheim eine solche Pflicht —*
„Nein, nein, er ist schuldlos daran, mein Kind," unterbrach der alte Herr ste rasch, „die Habsucht und Schlechtigkeit der Menschen trägt die Schuld. Vielleicht —" — seine Stimme sank zu einem kaum verständlichen Flüstern herab — „wäre dieser Sohn auch wirklich mein guter Engel geworden und hätte mich vor blutiger Schande bewahrt. Gott hat es in seiner ewigen Gerechtigkeit nicht zugegeben, daß die Todsünde gegen mein armes Weib ungesühnt blieb. Ach, er allein weiß auch, wie schwer ich unter der furchtbaren Last gelitten habe. Lies den Brief von Bornheim — er wird Dir Aller erklären."
Cäcilie nahm da» offene Schreiben und las: „Ich bitte den Herrn Hauptmann von Rautrnstern, diesen Brief zu lesen und dann zu handeln, wie (Pflicht, Ehre und Gewissen es ihm gebieten werden. Vor etwa sechs Monaten lief ein Brief au« Amerika an mich ein und zwar von einem Manne, der- fich Konrad Müller unterzeichnet hat. Da ich auf einer


