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da) in Gießen.
1896
Skmßtag den 29. Febmar
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UnLerhaltungsblatt zum Gießener Anzeiger (General AnMger),
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Nr. 25.
Schwester Ilse.
Roman von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung.)
Ein Opfer hatte der Baron von Ilse erbeten, ein Opfer, das sie dem Einsamen, Kranken, dem seinem nahen Ende Entgegensiechenden bringen sollte. Und daß er sie brauchte, daß eine treue, selbstlose Pflege wie die ihre, Lebens» bedingung für ihn war, sollte er überhaupt die Gesundheit wiebererlangeit, dessen war sie sich klar bewußt. Wem aber dürfte sie sich anvertrauen, in wessen Seele ein so schwerwiegendes Geheimniß ausschütten? Ihrer Mutter, ihrem Bruder gewiß nicht. Weder die Eine, noch der Andere würde ihre Zweifel und Bedenken verstehen. Einen gab es aber, Einen, in dessen theiluehmende Brust sie gewohnt war, so lange sie denken konnte, ihr Leid auszuschütten, der ihr Rathgeber, ihr Tröster in allen schweren Lebenslagen gewesen, Pastor Seyffard, der Prediger des Ortes, der sie eingesegnet und in dessen Hause sie wie ein eigenes Kind geliebt und hochgehalten wurde. Ihn wollte sie In aller Frühe am andern Morgen aussuchen, ehe sie die von ihr geforderte Antwort gab. Dieser Entschluß erleichterte ihr bekümmertes Herz, sie wurde ruhiger und der Schlaf der Jugend legte sich besänftigend auf den Kampf der in ihren Tiefen erschütternden Mädchenseele.
AmßFuße des Burgberges, auf einem von Linden umrauschten, von niederen Häuschen mit Vorgärten umgebenen Platze steht die Kirche Hcrtheims, ein schlichter Bau aus dem Anfang des Jahrhunderts, deren einziger Schmuck, ein alter, kunstvoll geschnitzter Altar, sich ganz sonderbar inmitten der Dürftigkeit der weißgetünchten Wände ihres Inneren ausnimmt.
An der einen Seite de« Platzes, das Moderne mit dem Urväterlichen verbindend, erhebt .sich ein grobes Hotel mit Balkonen und Veranden, ganz int Stile bet Neuzeit, luftig und heiter erbaut Ihm gegenüber steht das von blühenden Kletterrosen überzogene Pfarrhaus. Die mächtige Linde davor, jetzt gleichfalls in üppigster Blüthenfülle stehend, strömt
ihren süßen Duft in die laue Luft de» Morgens hinaus. Die oberen Zimmer des langgestreckten Gebäude» vermiethet die sparsame Pfarrfrau im Sommer an Badegäste, wie es ebenso jeder Einwohner Hertheims thut, der Über mehr Raum, als er nothwendig gebraucht, zu verfügen hat. Und Pastor Seyffard hat vier Kinder und nur ein kleines Gehalt, zwei Söhne, die in der nahen Residenz in Pension sind unb bort bas Gymnasium besuchen, unb zwei Töchter, hochaufgeschossene Backfische von elf unb breizehn Jahren, welche bie von zwei alten Fräuleins geleitete höhere Töchterschule in Hertheim be» suchen.
Auf dem weinumrankten Vorbau, von dem einige Stufen nach dem von Rosen unb Resedaduft erfüllten Hintergärtchen führen, war bie Familie um ben Frühstückstisch versammelt.
Der Pastor, ein Mann in ben besten Jahren, mit scharf- gezeichneten, klugen unb doch dabei milden Zügen, saß behaglich im Lehnstuhl, die Cigarre im Munde, und las die Neuangekommene Zeitung. Seine Frau, eine schlichte, noch fugend» liche Erscheinung mit einem stillen, sanften Geficht, so recht bas Abbild einer Pfarrersfrau vom Lande, mahnte eben ihre beiden Töchter, sich zur Schule zurecht zu machen, als plötzlich ein Jubelruf aus deren Munde erscholl: „Ilse — Ilse Bellin!"
Mit weitgeöffneten Armen stürzten sie der durch bie Seitenpforte Eintretenden entgegen, bie Eine nach der Andern umarmte unb küßte.
„Gerade jetzt kommst Du, nun wir fortmüssen. Konntest Du nicht eine Viertelstunde früher hier sein? Wir find so neugierig, etwas über Deinen Baron zu hören."
Von Jeder an einer Seite untergefaßt, wurde Ilse hinaus bis zu dem Tische geführt, wo die Pastorin ihr freundlich die Hand entgegenstreckte und ihr Mann über die Zeitung hinweg etwas erstaunt fragte: „So früh, liebste Ilse? Führt Dich etwas Besonderes her?"
Unb al» er nun in das bleiche, etwas übernächtigte und dabei doch so seltsam erregte Antlitz sah, fügte er theilnehmend hinzu: „Deinem Pflegling geht es doch nicht schlechter?"
„Gott sei gedankt, nein," winkte sie ihm beruhigend zu.
Sie konnte sich gar nicht der Mädchen erwehren, die sie abwechselnd immer wieder umhalsten unb küßten.
„Marsch, fort!" gebot jetzt der Pastor lachend. „Selb


