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7. Heftes: Kosmische Abbildungen); Das sen'sche Grbnlandmse studien (mit hübsche» ;nb (mit Karte); Ein ; Landwirthschastllche mit 13 Abbildungen), der Baumwolle und Nonde" (interessant), cechungen u. s. w. - Wien) ist in jeder ! Großquartseiten »nt
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Schwester Ilse.
Roman von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung.)
„Wenn die Frau eine Künstlerin von Beruf ist," widersprach Ilse, „kann sie durch ihre Kunst gewiß so viel hinzu- erwerben, daß sie das mangelnde Vermögen reichlich ersetzt."
„Ja, wenn ihr Mann sich dazu versteht, von der Frau sich mit ernähren zu lassen," bemerkte Axel; „aber wo findet sich ein solcher?"
„Ist es nicht gleich," fiel Ilse lebhaft ein, „ob ein Mann, wie heute so oft, von dem Vermögen seiner Frau oder von ihrer Arbeit lebt? Mir scheint, dieses Vorurtheil sollte längst besiegt fein.“
»Hierin stimme ich Ilse bei," sagte der Pastor, „und ich glaube auch mit ihr, daß die Liebe solche äußeren Hindernisse leicht überwindet. Freilich müßte sich die Kunst bei einer verheiratheten Frau — und darin bin ich ganz der Meinung des Herrn Legationsrathes — immerhin mit der zweiten Stelle im Herzen begnügen. Ich bin aber fest überzeugt, daß sie in diese Stelle auch unbedingt einrückt, sobald die Liebe hineinzieht. Nicht wahr, Fräulein Altwiel, Sie sind doch viel zu verständig und vorurtheilslos, um das nicht zuzugeben ?"
Käthe lächelte, Axel aber antwortete statt ihrer: „Hielt die Welt nicht an ihren Vorurtheilen fest, ließe sich Manches anders im Leben gestalten. In großen Gesellschaftskreisen wird es aber immer unmöglich bleiben, daß die Frau im ehelichen Leben eine Mitbewerbende ist. Ja, wenn wir ein Jahrhundert weiter wären. So aber müssen wir uns in die gegebenen Verhältnisse schicken und," fügte er mit einem warmen Blick auf Käthe hinzu, „was meine liebe Cousine hier anbetrifft, so wüßte ich wirklich auch keinen Mann, der würdig wäre, daß sie um seinetwillen der Kunst entsagte oder ihr auch nur eine« Theil ihres Herzens, das dieser bis jetzt ganz gehört, entzöge."
Käthe machte eine hastig abwehrende Bewegung mit der Hand gegen das gespendete Lob und erhob sich rasch, der
Pastorin Arm nehmend, um mit ihr durch den Garten zu gehen.
„Ich werde die Erinnerung an diese» trauliche Fleckchen Erde wie einen Hort des Friedens mit mir nehmen in den Kampf der Welt," sagte sie weich.
Die Pastorin blickte sie überrascht an und war nicht wenig erstaunt, Thränen in ihren Augen zu entdecken. Galten sie wirklich dem Abschied vom Pfarrhause oder wurden sie dem Abschied von anderen Hoffnungen geweint?
Als Käthe sich dann auch vom Pastor verabschiedete, sprach sie ihm noch ihren besonderen Dank dafür aus, daß er sie mit Ilse zusammengeführt hatte.
„Sie haben nicht zu viel von ihr gesagt," meinte sie. „Die Baronin ist eine außergewöhnliche Frau, ebenso liebenswürdig als klug. Aber sie ist nicht, was man hübsch nennt, und deshalb begreife ich, daß Wolf neben ihr ein Jahr lang hat leben können, ohne mit Leib und Leben sich ihr zu eigen zu geben und daß die Schönheit der Amerikanerin noch immer ihren Eindruck auf ihn nicht verfehlt. Doch bin ich überzeugt, der Rausch schwindet nur zu bald und es wird die Zeit kommen, wo er feine sanfte Pflegerin vermissen und es chmerzlich bereuen wird, sie von sich gelassen zu haben."
XXL
Ja, Wolf vermißte sie, vermißte sie schon jetzt. De» Morgens, sobald er die Augen öffnete, suchte fein Blick unwillkürlich ihre schlanke, feine Gestalt, wie sie sich, still waltend, im Zimmer bewegte, immer nur beschäftigt für ihn, mit der Sorge für seine Bequemlichkeit. Und der weiche Ton ihrer Stimme! Er hätte nicht geglaubt, daß man sich so rasch, in d m Zeitraum von kaum einem Jahre, an ein Wesen, für das man im Herzen eigentlich nichts zu empfinden glaubt, so gewöhnen könne. Selbst ihre Augen fehlten ihm, wenn er ausfuhr ober in Neapel, wohin er sich direct begeben hatte, durch die Museen ging. Immer hatte es ihm Zerstreuung gewährt, den Ausdruck dieser Augen zu betrachten, wenn ein herrlicher Ausblick oder ein Kunstwerk ihre Bewunderung erregte. Wie bann die Pupillen sich zu erweitern schienen und ein so eigener Glanz in sie trat, ein so warmes Leuchten, das hatte er noch in keinen anderen Frauenaugen gesehen.
Merkwürdig, wie der Zauber, der Adelinens Person


