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Unterhaltungsvlatt pini Gießener Anzeiger (General Anzeiger)
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Die Töchter des Popen.
Roman von Marguerite PoradowSka. Deutsch von M. Pillet.
(Fortsetzung.)
In der That waren die hochschäftigen Stiefel der armen Irena furchtbar niedergetreten.
„Nein, nein, keine Minute, keine Sekunde, Irena! Wenn wir zu spät kämen I"
Langsam rückte die Nacht heran und hüllte sie in ihr schwarzes, feuchtes Leichentuch. Endlich erreichten sie bett Fuß des Hügels.
„Hier ist es," murmelte das erschöpfte Weib und zeigte auf ein Licht, das ganz oben schimmerte.
Der Pope und seine Frau beriethen noch vertraulich mit» einander über die Zukunft ihrer Kinder, als mehrere heftig gegen die Thür geführte Schläge dem Priester die Rebe abschnitten. Zu gleicher Zeit erwachte das kleine Wesen in der Wiege mit großem Geschrei.
„Schnell, Thymostäus, nimm die liebe Kasinka," rief Diotyma, deren Hände in den Schnüren der Kinderwäsche verwickelt waren.
„Ich thue es ja schon," sagte er, das winzige Ding heraushebend und kräftig schüttelnd; „aber scheint es Dir nicht, als wäre draußen geklopft worden? Still, jetzt ruft Jemand!"
Wirklich unterschied man zwischen den rasenden Windstößen und dem schauerlichen Lärm, mit dem der Hagel gegen die Scheiben flog, deutlich die Stimme einer Frau, welche „Thymoftäus, Thymoftäus Jvaniski!" rief, während mit verdoppelter Kraft an die Thür geklopft wurde.
„Ich muß doch nachsehen, was das sein kann," sagte der Priester und versuchte vergeblich seine Last irgendwo abzulegen. Da ihm Diolyma durchaus nicht dabei zu Hilfe kam, ging er mit dem Kinde auf dem Arm hinaus, um zu öffnen.
Der Gang war durch ein dünnes Lichtstümpfchen spärlich erhellt. Der Priester tastete sich unsicher darin vorwärts und öffnete behutsam die Thür, welche nach dem Garten führte.
Beim Schein der Blitze bemerkte er eine vom Regen durchnäßte Frau mit einem Knaben.
»Was, Du bist es, Irena," sagte er etwas beruhigt und schloß die Thür geschwind wieder; „macht man um diese Stunde einen solchen Höllenlärm bei Christenmenschen?"
Sie hatte sich ihm, ohne zu antworten, zu Füßen geworfen, seine Kniee mit beiden Armen umfaßt und versucht, ihm die Hände zu küssen.
„Jakubek stirbt," murmelte sie, „eilen Sie, Ehrwürden; er verlangt nach Ihnen, er bittet Sie dringend, zu kommen."
Der Pope, dessen Bewegungen einerseits durch die Frau, die sich krampfhaft an ihm festhielt, andererseits durch das noch immer wimmernde Kind behindert waren, befand sich in der größten Verlegenheit.
„Es ist wegen der Papiere Jakubeks," fuhr Irena fort, „sie sollen nicht in Ordnung und seine Ehe ungiltig sein, weil der Frater, der sie getraut hat, nicht die Weihen empfangen hatte. Was weiß ich I Später ist Herr Thaddäus gekommen, hat den Verband angelegt und zu mir gesagt: „Geh', Irena, lauf' schnell zum Wohllhäter und bitte ihn, sofort zur Trauung herzukommen."
„Ach, wa» erzählst Du mir da seit einer Viertelstunde? Ich verstehe kein Wort davon. Eine paffende Zeit und schönes Wetter, um von Hochzeit zu sprechen! Bist Du verrückt ?"
„Nein, nein, Ehrwürden; Jakubek ist sterbend vom Brunnen heimgebracht worden, der Aermste, und es handelt sich um eine Heirath „as tremis“, Sie müssen das ja verstehen. Und wegen des Gelbes . . . Herr Thaddäus hat gesagt, er würde Alles bezahlen. Kommen Sie schnell, lieber Herr, denn der arme Mann ist sehr schwach und hat selbst so nach Ihnen verlangt. Wir sind ohne Aufenthalt gelaufen, das Kind und ich; sehen Sie meine Füße an; der Hagel machte uns fast blind; aber doch hätte ich einem Sterbenden diesen Dienst nicht abschlagen können."
Bei diesen Worten öffnete sich die Thür im Hintergründe geräuschvoll; der Flur erhellte sich plötzlich und Diotyma er- schien mit einem Lichte in der Hand. Ihre erste Regung war, ihrem Gatten das Kind wegzureißen.
„Bist Du toll, Tymoftäur? Ich rufe Dich seit einer Viertelstunde. Du willst wohl unsere Kasinka tödten? Und


