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»Ihre Frau
in Gießen.
Pl Nr. 36
LomieMag dm 26. M,z
1896.
Lmilisulstäkter
iskönsr
Unterhaltmigsblatt ?um Gießener An?riger (Oeneral-AnMer).
fei
6~
Schwester Ilse.
Roman von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung.)
„So beurtheilen Sie diese Miß Graham," rief Pastor Seiffard, „und wollen Wolf doch nicht warnen?"
„Es wäre ganz vergeblich, wenn ich es thäte, Herr Pastor. Auf Warnungen hört die erregte Leidenschaft nie« mals. In solchem Falle kann nur noch die eigene Erfahrung wirken und diese kommt gewöhnlich zu spät, wie bei meinem armen Vetter Axel."
„Doch nicht zu spät! Es war ja ein Glück für ihn, daß aus der Helrath nichts geworden ist."
„Das wohl; aber was er innerlich dabei eingebüßt hat, wie Manches seitdem anders in ihm geworden ist, bas weiß ich am besten."
Man war in der Nähe des Schlosses angelangt.
„Sie haben also keinen Rath?" fragte er noch einmal hastig leise.
„Einen Rath nicht, doch lassen Sie uns hoffen, daß Wolf die Erkenntniß von selbst kommen werde, durch Andere wird er sie nicht gewinnen. Darf ich denn Ihre Ilse kennen lernen?"
»Ich hoffe, daß sie sich in kurzer Zeit so weit erholen wird, um ein Zusammensein in meinem Hause mit Ihnen ermöglichen zu können."
„Aber bald, lieber Herr Pastor, denn ich reise in den nächsten Tagen ab."
„Wie, Sie gehen von hier fort?"
„Meine Arbeit ist vollendet."
„Ah, da gratulire ich!"
Der Graf trat den beiden Ankommenden lebhaft entgegen.
„Ihre Porträts machen wahrhaft Furore, Fräulein Altwiel," redete er sie schon von Ferne an. „Meisterwerke, wirklich Meisterwerke. Wollen Sie dieselben sich nicht auch ansehen, Herr Pastor?"
„Natürlich gern, Herr Graf."
Er ließ sich von dem Grafen unter dem Arm nehmen und nach dem Gartensaal führen, in dem die Gemälde zur
Ansicht aufgestellt waren. Eine Anzahl von Damen und Herren stand vor denselben und erging sich in Ausdrücken der Bewunderung und Anerkennung. Der Pastor bemerkte Axel darunter und hörte ihn laut und emphatisch sprechen: „Nicht wahr, so etwas sieht man selten aus zarter Damenhand her- vorgehen? Ich darf wohl auf meine Jugendfreundin stolz fein!"
„Wahrhaftig ein Meisterstück," versicherte man darauf. „Und welche frappante Aehnlichkeit! Wirklich famos, die Herren Maler dürfen diese Concurrenz fürchten. Wo ist aber die Künstlerin, daß wir ihr selbst unsere Anerkennung ausdrücken?"
Alles sah sich um. Käthe hatte sich still entfernt.
„Ha, so ist sie," meinte Axel, als er an des Pastor- Seite den Saal verließ. „Wo ihr Lob erschallt, da ist sie nie gegenwärtig. Ein seltenes Mädchen, die Käthe, der man so nahe stehen muß wie ich, um sie ganz näch ihrem Werths schätzen zu können."
Der Pastor nickte still zustimmend. Innerlich aber dachte er: Ob diese Werthschätzung wohl weit genug geht, um ihn zu bewegen, sie für's Leben an sich zu fesseln? Nach dem, was er von Frau von Bellin gehört, mußte er daran zweifeln. Und doch, was spricht die Welt nicht Alles, wie viel Ungereimtes? Freilich, nach der äußeren Seite hin war eine Verbindung mit der jungen Comteß Walden für den Legationsrath um vieles lockender, und war er der Mann, die Vortheile einer glänzenden Zukunft aus den Augen zu fetzen und allein dem Herzen zu folgen?
Diese Fragen ließ der Pastor heute noch offen, sie konnten erst von der Zukunft beantwortet werden.
XX.
Ilse hatte sich so weit gefaßt, daß sie sich entschloß, dem Wunsche des Pastors nachzukommen und ihn in seinem Hause auszusuchen. Die beiden Töchter, Elsbeth und Meta, waren außer sich vor Freude und wußten gar nicht, was sie ihrer lieben Ilse anthun sollten. Meta hatte die schönsten Früh- lingsblüthen aus ihrem Garten zu einem Sträußchen zusammen- gebunden und Elsbeth ihren Stuhl am Kaffeetisch und ihre Taffe mit einem Gerank umwunden. Und nun ging das Fragen und Erzählen an und der Pastor betrachtete lächelnd


