Ausgabe 
25.4.1896
 
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Einiges über den Sperber.

Stemdruck-r-i (Pi-ts-b & Sch-Yda) in «#«

- Druck und D«l°g der Brühl'sch-n UniverstMS-Bu»- und

a3aueLr Sverber ist mit Recht im Vogelschutzgesetze für dar hoitHAe Reich auf die Liste der schutzlosen Vögel gestellt worben, awrSw W* Waldjagdpächter sind daher e- xitni 1U jgder Rät, auch wenn er Eier ober Junge im R^?bat^ denselben zu tödten. Der Schaden, den der Sperber, w k ich 'oben doch wohl klar und deutlich gezeigt, uM unseren lieblichen, nützlichen Sängern verursacht, ist arök und ich bitte daher recht dringend alle Herren, die zur ^aad berechtigt sind, demselben aber auch gar keine Schonung zu Theil werden zu lasten, sondern denselben im Gegen h recht scharf auf das Korn zu nehmen.

Gießen, den 21. April 1896.$

____________ Lehrer i. P

VevrnUehtes«

Land und machte Minor eine Verbeugung, di« «an in keinem New-Yorker Salon eleganter und tadelloser hätte sehen können. ®tr6 sie vorerst alle drei seine Gäste sein Eten, «* «»h«"« «t« «wgß;1

Aber Fräulein Ida, Die r- YM

-nch Ammern .

Auch tteaen ganz bestimmte Beobachtungen vor, daß er in

K ÄÄ** ZL

1X4 [AMner Reit in einem Fichten Wäldchen, das er sich

/um Aufenthalte wählt, alle kleineren Vögel zu vernichten Nach den bestimmten Beobachtungen des berühmten

Sättigüng^pttTa?nur ^beträgt

et immer noch weiter, wenn er auch feinen Kropf schon kann^und dadEch^wird^leLer^die^^

änb unterer lieben Vögel ist, denn er verursacht ?«ÄS Den Mäusen

oder anderem schädlichem Ungeziefer stellt er nur unNochfalle, b« «M«V l- R-'k-, kannte und berühmte Naturforscher Brehm Folgendes, cvo. die Raubaier der Sperbers einmal angeregt worden, fÄt Ä um ft« h«. -«'««d--b» M°«m noL der Lunde und Katzen, nimmt vielmehr die ins Auge gefaßte Beute in unmittelbarster Nähe des Beobachters weg, nackt das Ovfer mit fast unfehlbarem Griffe und ist mit ihm entflogen und verschwunden, bevor man recht zur Besinnung gelangt." möchte ich nun noch einige Beispiele der

Art, die ich selbst beobachtet habe, ansühren.^n dem schönen

Silbstb-wußt .... ftbet

kennen doch den Doctor Trio?<5°

»m vorigen Jahre stieß ein Sperber auf einen Kanarien- voael der vor dem offenen Fenster einer Hinterhauses, dar an9 benannten Garten grenzt, in einem kleinen Käfig hing, in. h»«n tinnt kleinen Goldhähnchen an bis hinauf ! chdie nicht weit vom Fenster in der Stube arbeitete, - ' ^en^ irechen Vogel bemerkte, lies fie schreiend nach dem Käfig, den frechen ^5oge ö6ter @l(c der Räuber entfernte, aber der allseitig geschätzte Sänger, der noch lurj vorher sein liebliches Liedchen erschallen ließ, lag tobt in feinem kleinen

Aufmerksam. Frau (zu ihrem vom Spaziergang heimkehrenden Gatten):Da w eine $0e>Ä -

"ach Knops «u« Wg ""««f0*', den bitte» Mann:Ein liebenswürdiger Mensch! Bin nur emen y Tag mit ihm auf Helgoland zusammen geroefeti äe Ausmerksamkeit, mir seine Todesanzeige zu schicken.

Korbgeben her!" # ,

3utunft..3nfet«t. '.Tüchtiger W« «g* Gehirnphotographie erwünscht. Offerte unter W.

fördert b. E." ___-

und aroben Garten be» Herrn Dr. Ploch bahi«, der gleich­sam in bem Lerz-n unserer Stadt He8t/ft^ Winter fast jeden Tag ein Sperber recht unliebsame Besuche ium Schrecken der Vögel ab. .n

Eines Tages stand ich in diesem Garten, nur 10> b.» 12 Schritte von einem Futterplatze entfernt und sah mit Freuden, wie darauf die armen Vögel ihren Hunger stillten. Sta kam um eine Ecke herum geräuschlos, etwa einen Meterhochüber I de- «ÄÄ S^mUietoÄ

3h der letzten MMN« .Wffi Md »og mit änw so großen Schnelligkeit davon, daß es mir verein- habe ä Nachfolgende-'/b-r ben Epe^b«^ StTlLal«* war, mit meinem Stocke nach bemfelben Meßene?Anze^ger? um dem Wunsche des Ausschuffes zu ent- zu ^^en Märztage b. I. saß ich behaglich

sprechen, um Abdruck derselben in Ihrem geschätzten unb weitver Wohnzimmer, aber plötzlich wurdeich durchem

(Finkenhabicht), der »tfÄ Ä

«TW« kühne Räuber. Da» Sperber-Männchen sich Zeqt^ymre, zu verfolgen. Der

hat eine roströthliche Brust und erreicht eine Länge von batte stH unter das Sopha geflüchtet, aber den Sperber le «»ntimetern das Weibchen ist 44 Centimeter lang, UN I P ,x s.ihar Vicht erwifchen, denn als er kaum meiner es ist^emnach^'bedeutend größer flog er pfeilschnell wieder durch das offm

alten Sperbern ist der Rücken schwärzlich aschgrau, die Unter $ in bQ8 Freie. Nachdem der Sperling sich von seinem leite weiß und mit röthlichen Wellenlinien durchzogen. Das yLte(jen ^holt hatte, wollte auch dieser nicht länger in Vaterland dieses abscheulichen Räubers rst hauptsächlich Schlafzimmer verweilen, und er begab sich durch dar

Enropa; er bewohnt msere ffÄXTS Ke Fnft« wieder in He Freche». . .

Keldaebölze, fiedelt sich gerne in der Nähe der Dörfer uno »nrinett 9kabre stieb ein Sper Städte an drngt sogar, weil er keine Scheu vor den Menschen ^t m Rnnern der Städte in kleine und große Baumgärten L! s^-nchhie-