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te für die bürgerlich- nmanne der „Wien« zig, Berlin, Stuttgart.
Mutter: „Den »«' chende Braut, selbst die Verlobung doch
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UnterlMnirgsblatt Ml Gießener Anzeiger (Oenerat-AnMgrr).
Der Sohn des Regiments.
Erzählung von E. Heinrichs.
(Fortsetzung.)
Jacob Dreger, so hieß des Hauptmann» Diener, hatte die Kriege in Böhmen und Frankreich mitgemacht und war bann, weil die alte geheilte Wunde von des Hauptmanns Degenstich ihm wieder Schmerzen verursachte, al« Invalide ganz frei geworden.
Herr von Rautenstern, der zufällig durch seine alteMchin, welche au» demselben Orte gebürtig war, davon gehört, ließ Jacob Dreger zu sich kommen, der von dieser Stunde an seine» Herrn rechte Hand wurde
E« schien, al» wolle dieser sein vergangene» Leben, da» so manchen dunklen Punkt aufwie«, dadurch etwas sühnen.
Ja, e» gab noch einen sehr dunklen Punkt in der Ver- gangenheit de» Hauptmann» von Rautenstern, der ihn wohl hauptsächlich zum einsiedlerischen Menschenfeind gemacht haben mochte, ein Punkt so häßlich, so himmelschreiend, daß die alte Köchin Hanne, welche darum wußte, um keinen Preis bei ihm geblieben wäre, wenn sie nicht al» Kind schon von seinen Eltern große Wohlthaten genoffen, stet» seinem Hause treu gedient und sich deshalb verpflichtet gefühlt hatte, bi» an das Ende bei ihm auszuharren.
Dieser dunkelste Punkt seine» Leben» betraf seine Frau, welche er, von blinder, ungerechtfertigter Eifersucht hingeriffen, zur Flucht getrieben hatte. Sie war eine sehr vermögende Waise, ein schöne», sanfte», schüchterne» Wesen, welches ihr Vormund, ein rauher Haudegen und Kamerad des damaligen Lieutenant» von Rautenstern, ohne die Arme zu fragen, dem Letzteren zur Frau gegeben hatte, nur um die Plackerei, wie er sich ausdrückte, mit einem Schlage los zu werden. Sie hatte es nicht gewagt, sich zu widersetzen, auch keine Freunde besessen, welche ihr hätten Beistand leisten können und sich deshalb refignirt dem Unabänderlichen gefügt, obwohl Lieutenant Rantenstern ihr Furcht und Entsetzen einflößte. Zu seiner Ehre müssen wir indeß hinzufügen, daß er Adelheid nicht ihre« Vermög«,« halber, sondern au« wirklicher Zu« Neigung heirathete und daß ein wenig mehr Energie und
Klugheit von ihrer Seite die Ehe jedenfalls erträglich gestaltet haben würde. Bei seinem nicht blo» jähzornigen, sondern auch mißtrauischen Naturell war trotz aller demüthigen Nachgiebigkeiten und Sanftmut!) der jungen Frau da« Unglück bald fertig, da er ihr schüchternes Wesen für Verschlagenheit, ihren Duldersinn für Heuchelei und Verstocktheit erklärte. 6« war die alte Geschichte von jener Disharmonie, welche das heilige Band der Ehe mit einem wilden Mißton zerreißt, von jenem Wahn, vor welchem der Dichter warnt, der das Rosenband zur ehernen Galeerenkette umwandelt.
Frau Adelheid war keine Gattin für einen Mann, den die Passivität immer grausamer und mißtrauischer machte. Ein Freund de« Hause«, welchen da« Schicksal der Armen mit Theilnahme erfüllte, erregte feine Eifersucht und damit alle bösen Geister, welche in seiner Seele nisteten- Vernünftigen Vorstellungen völlig unzugänglich, behandelte er die unglückliche Frau mit einer Brutalität, welche die Dienerschaft rebellisch machte und die alte Köchin Hanne dem Gebieter gegenüber zu der kühnen Drohung veranlaßte, daß sie schnurstracks zum Herrn Oberst gehen und ihn verklagen wolle.
Es fehlte nicht viel, fo hätte der Milchende die freche Kreatur, wie er Hanne nannte, mit der allzeit bereiten Klinge durchgerannt, wenn sie nicht in diesem kritischen Augenblick den Namen seiner Mutter genannt und damit seine Hand gelähmt hätte. Obwohl er sich der längst verstorbenen Mutter kaum erinnern konnte, so hatte er doch schon al« Kind erfahren, daß die Behandlung feine« ebenso jähzornigen Vater» sie frühzeitig in'« Grab gestürzt, ihn zur mutterlosen Waise gemacht hatte. Die Sehnsucht nach ihrer Liebe hatte eine fast abgöttische Verehrung für die Todte in ihm erweckt und befestigt und die Erinnerung an sie zuweilen wie eine Be« fchwörungs-Formel die bösen Geister be« Jähzorns gebannt.
Die Mahnung an die Verstorbene hatte auch in der That zu einem Waffenstillstand geführt, bl« er eine« Tage« von einer Reise hetmkehrend, seine Frau tm Gespräch mit jenem Freunde auf der Promenade erblickte.
Da war da« Aeußerste geschehen, ein Schlag in’« Gesicht be« vermuthlichen Verräther« führte zu einem Duell, da« diesem eine schwere Verwundung, dem wilden Rautenstern Festungshaft eintrug.
Die unglückliche Frau war verschwunden- Niemand


