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(Schluß.)
Und nun trat Isolde hinter der dunklen Portiere her« vor, schöner, bezaubernder denn je in dem tiefschwarzen Sammetcostüm. , L ,, x .
Es zuckte gar eigen über das blaffe, etwas verwüstete Antlitz des jungen Malers, al« er jetzt mit einer tiefen Ver« beugung Isolde begrüßte. ,
Ah, Frau von Wettern, was führt Sie zu mrr? fragte er, indem er ihr einen Stuhl anbot. „Wünschen Sie gemalt zu werden? Dann muß ich bitten, an eine andere Thür zu klopfen, ich male das Schöne nicht, nur das Häß« liche, weil ich die Wahrheit liebe und nur das Häßliche in dieser bösen Welt ist wahr.»
„Nein, gemalt will ich nicht werden," erwiderte Isolde, zaaend zu ihm ausschauend.
Wie war er verändert, wie blaß und ernst das einst so warme, jugendfrohe Gestcht, und doch wie interessant, wie anziehend. Ein ihr längst fremd gewordenes Gefühl heißen Sehnens und Wünschens erfaßte ste und befangen von diesem Gesühl sprach ste seinen Namen mit so süßem, zärtlichem Klang aus, daß ste selbst davor erschreckte und heißes Roth über ihr Gestcht flog, als ste seinem kalten, verwunderten Blick begegnete. , r t
„Ich kam ja nur, um Ihr großes, herrliches Talent zu r^/'N vor dem gänzlichen Versinken in diesem schrecklichen Muralirmu«," stammelte sie. „Ste haben e» doch selbst einst ausgesprochen, daß die Kunst das Schöne darstellen soll.
„Man ändert seine Ansichten, gnädige Frau, besonder« wenn das Schicksal uns zur rechten Zeit die Augen öffnet, den Vorhang zerreißt; wer einmal hinter diesen Vorhang blickte, der weiß, daß alle Schönheit Maske ist, die falschen, gletßnerischen Seelen zu verhüllen!»
„O, Herbert, nein, ich war nicht falsch, nicht gleißnerffch, nur leichtsinnig, jetzt weiß ich e«, daß ich Sie einst wirklich geliebt und daß ich nun ohne Sie elend bin.»
„Und Ihr Herr Gemahl?» unterbrach Herbert die in
Die Vergeltung.
Novelle von F. Stöckert.
steigender Erregung hervorgestoßene Rede. „Was soll der dazu sagen? Sie glauben wohl, die zerstörten Ideale können wieder erstehen au« Schmach und Schande? Nein, was Sie mir geraubt: Die heitere, lächelnde Kunst, die Ideale meiner Jugend, das ist Alles dahin auf immer!"
„Nein, nein, Herbert, sprechen Sie nicht so, Du mußt» Ste werden zurückkehren zu den früher eingeschlagenen Bahnen. Denken Sie doch an die Schönheit Ihrer ersten Bilder, an da« Wandgemälde in unserem Schloß! Sie waren Offen« barungen de« ewig Schönen, was die Kunst sein soll."
Herbert schüttelte finster den Kopf.
„Wenn ein anderer Mund so zu mir spräche, reine, un« schuldige Lippen, dann könnte ich vielleicht bekehrt werden, aber die Falschheit in eigenster Person, die für mich nur Lug und Trug auf den Lippen gehabt, nein, die vermag das nie und nimmer." , , ,
Mit einem Blick unsäglicher Geringschätzung sah er herab auf die schöne Frau und dieser mußte wohl klar werden, daß ste hier am Ende war mit ihrem Können, daß ihre Schönheit, aus die ste doch wohl gebaut, diesem Manne gegenüber machtlos war. Diese Erkenntniß war sehr bitter, sie griff tiefer bei ihr ein wie je etwas Anderes in ihrem Leben.
„Ich glaube, nun werde ich ganz schlecht," flüsterte sie mit bebenden Lippen, und wahrer, verzweifelter Schmerz spiegelte sich in ihrem marmorbleichen Antlitz.
In Herbert« Augen aber leuchtete e« aus.
„Sie erwachen, sie erwachen!» rief er, nicht lächelnd und heiter wie einst. „Aber ich sehe, ste erstehen in düsterer, bestrickender Schönheit, die verlorenen Ideale!»
Verstört sah Isolde zu ihm auf, was sollten diese wirren Reden, dieser exaltirte Blick, war er irrsinnig geworden? Ihr fröstelte; von Furcht und Grauen erfüllt, wollte sie sich leise au« dem Zimmer schleichen, Herbert aber vertrat ihr bett Weg.
„Bleiben Sie!» herrschte er sie an. „So mit diesen weitgeöffneten Augen, Angst und Schrecken, Schmerz und Verzweiflung in dem bleichen Gesicht, so will ich Sie malen, als jene Beatrice au« Dante« Hölle, die da vergeben« an die Pforten de« Himmels und der Hölle klopft, oder als ewige Jüdin, die ruhelos durch die Lüfte schwebt, getragen von dem Hauch des Johanneskuffes, de» Johannes, der ihre Liebe ver-


