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unerschöpsttchen Thema der verlorenen und gewonnenen Wetten zugewendet.
Fred Houston war über die Veranda in den Garten hinausgetreten, der üppig und wohlgepflegt in weiter Ausdehnung das stattliche Wohnhaus der großen Pflanzung umgab. Er mochte es wohl insgeheim bedauern, durch feine Aeußerüng diesen Streit herausbeschworen zu haben, dessen verhänanißvolle Wendung er bet seiner geringen Kenntntß des südlichen Characters freilich nicht hatte voraussehen können; aber die Aufmerksamkeit, mit der er sich bald in die Betrachtung einiger hervorragend schönen Pflanzen-Exemplare versenkte, ließ doch erkennen, daß auch seine Erregung keine all' zu tiefgehende war.
So ganz schien ihn vielmehr sein Studium in Anspruch zu nehmen, daß er das Geräusch eines rasch näherkommenden Schrittes auf dem knirschenden Kiessande nicht vernahm, und daß er überrascht ausblickte, als er sich plötzlich.. von einer Hellen weiblichen Stimme angeredet hörte. '
„So ganz weltentrückt, Mister Houston?" hatte sie gefragt. „Darf man erfahren, was für Betrachtungen es sind, die Sie da angestellt haben?"
Eine schöne, junge Dame in Hellem, sommerlich-leichtem Gewands, dessen weiche Falten sich verrätherisch um ihre schlanken Glieder legten, stand ihm gegenüber. Es mußte eine Beimischung von Creolenblut in ihren Adern sein; das schwarze Haar und die großen dunklen, sammetglühenden Augen ver- riethen es trotz ihrer tadellosen englischen Aussprache.
Fred Houston hatte sich artig gegen sie verneigt und man brauchte kein Physiognomiker zu sein, um zu sehen, daß die Begegnung ihm Freude machte.
„Es wäre kaum der Mühe werth, sie in Worte zu fassen, Miß Burnet," erwiderte er leichten Tones. „Ich denke, man kann von interessanteren Dingen reden, wenn man das Glück Ihrer Gesellschaft genießt."
Das junge Mädchen lächelte; aber dies Lächeln verschönte ihr Gesicht nicht, denn es verlieh ihm einen hochmüthigen und spöttischen Ausdruck, der sonst nicht darauf zu Tage trat.
„Seit wann haben Sie sich denn darauf verlegt, Com- plimente zu machen? Sie hätten früher damit beginnen sollen, wenn es Ihnen darum zu thun war, sich bei mir in Gunst zu setzen."
Er nahm ihre Worte, wie es nicht ander» sein konnte, für einen Scherz und ging heiter darauf ein.
„Ich würde es sicherlich versucht haben, wenn ich gewußt hätte, daß dies beneidenswerthe Ziel auf solchem Wege zu erreichen sei. Warum aber sollte es zu spät sein, das Ver- säumte jetzt noch nachzuholen?"
„Weil die Stunden meine« Hierseins gezählt sind. Ich werde morgen Mittag nach Hause reisen."
„Wie? Morgen schon? — Und es war doch noch gestern Ihre Absicht, diesen Besuch um drei oder vier Wochen zu verlängern."
„Ich bin eben heute anderen Sinnes geworden. Mein Vater sehnt sich nach mir. Es wird ihm ohne mich zu einsam auf seiner Texas-Farm."
„Das ist eine Sehnsucht, die ich vollkommen begreife. Sie wollen also morgen Mittag mit dem Schiffe fahren?"
„Ja und da ich Sie hier im Garten sah, wollte ich die Gelegenheit nehmen, Ihnen Lebewohl zu sagen."
Houston blickte erstaunt auf.
„Schon jetzt? Sind es denn bis zu dem Augenblick Ihrer Abreise nicht noch wenigstens zwanzig Stunden?'
„Allerdings! Doch ich glaubte, daß Sie —"
»Nun, darf ich nicht erfahren, was Sie glaubten?" fragte er, da sie zögerte, den Satz zu vollenden.
May Burnet wurde ein wenig roth, aber gleich darauf, als schämte sie sich dieser weiblichen Schwäche, warf sie den dunklen Kopf stolz zurück und sagte: „Ich glaubte, daß Sie selbst die Pflanzung schon früher verlassen würden, Mister Houston!"
„Ahl Und was war er, das diese Meinung in Ihnen erzeugte?"
Gefichtszügen, sprang von seinem Stuhle empor, als wäre ihm ein Schlag versetzt worden.
„Wollen Sie mir gefälligst erklären, Mister Houston, wen Sie damit-meinen? Ich will verdammt sein, wenn ich mich von dem ersten besten hergelaufenen Yankee ungestraft beleidigen lasse."
„Ruhe, meine Herren!" mahnte Oberst Winsloe, dem
die Sache doch eine gar zu bedenkliche Wendung zu nehmen schien. „Wir wollen nicht vergessen, daß wir allesammt Gäste unter einem fremden Dache sind und daß wir die Rücksicht gegen den Hausherrn auch in seiner Abwesenheit nicht außer Acht lassen dürfen. Mister Houston wird seine beleidigende Aeußerung zurücknehmen und Sie, mein lieber Oakley, werden sich damit zufrieden geben."
Auch die Anderen schienen, nach ihren Mienen zu ur- theilen, eine solche Lösung für die beste zu halten. In Mister Oakleys kleinem Hirn aber trieben die Geister des reichlich genossenen Sherry und Chambertin bereits ein allzu wildes Spiel. Er war eines reichen Hinterwäldlers Sohn und die ganze ererbte Rohheit kam jetzt in seinem Rausche zum Ausbruch.
„Ich will erschossen sein, wenn er nicht demüthig um Entschuldigung bitten muß, der Yankee," brüllte er. „Kommt mir sonst wahrhaftig nicht darauf an, auf der Stelle ein paar Kugeln mit ihm zu wechseln."
Auch der junge Houston hatte sich jetzt erhoben. Er besaß nicht den herkulischen Körperbau seine» Widersacher»; an Größe aber stand er ihm nur wenig nach.
„Oberst Winsloe hat Recht," sagte er, ohne den tobenden Oakley eines Blickes zu würdigen. „Die Rücksicht auf das Haus, in dem wir uns befinden, gebietet, der widerwärtigen Scene ein Ende zu machen. Ich habe so wenig einen Anlaß, mich zu entschuldigen, als einen Grund, irgend etwas zurück- zunehmen von. dem, was ich gesagt. Aber ich werde die Herren mit Vergnügen von meiner unerwünschten Gegenwart befreien."
Damit ging er, leicht grüßend, hochaufgerichtet und langsamen Schrittes durch den ganzen Speisesaal bi« zu der auf die Veranda hinausführenden Thür, hinter welcher er verschwand.
Oakley hatte zuerst Miene gemacht, sich ihm mit geballten Fäusten in den Weg zu werfen, aber seine Nachbarn hatten ihn daran verhindert und nun wurde er rasch der Mittelpunkt eines aufgeregten, lebhaft debattirenden Kreises.
„Er muß Ihnen Genugthuung geben, Oakley, darüber kann gar kein Zweifel bestehen," erklärte Oberst Winsloe, „und es handelt sich nur darum, daß Sie Ihre Sache nicht gerade auf Capitän Rollins Grund und Boden ausmachen. Wird ihm ohnedies verteufelt unangenehm sein, die Geschichte, wenn er davon erfährt. Der junge Mensch ist der Sohn seine» alten Freunde», des Oberrichters Houston in New-York. Und es ist am Ende kein Vergnügen, wenn er morgen dem Vater melden muß, daß der Junge hier ein paar Unzen Blei zwischen die Rippen gekriegt hat."
„Kann ihm nicht helfen!" schrie Oakley, der sich schon ganz als Sieger fühlte und mit seinen langen Armen ungestüm in der Luft herumfuchtelte. „Kann ihm nicht helfen. Hätte einen Mann wie mich nicht beleidigen dürfen, der Yankee, wenn ihm sein Leben lieb war. Müssen ihm auf der Stelle meine Forderung überbringen, Murky I Und schärfste Beding- ungen. Er soll die Moral kennen lernen, die hier im Süden gilt — der Unverschämte!"
Keiner von den Anwesenden schien daran zu zweifeln, daß die« Duell ganz unvermeidlich geworden sei und Keiner schien überdies etwas besonders Ungewöhnliches und Aufregendes darin zu erblicken. Mister Murky und ein anderer Gentleman traten mit Oakley ein wenig bet Seite, um die Bedingungen festzusetzen. Die Anderen aber nahmen ihre Plätze wieder ein, da es noch eine ganze Anzahl voller Flaschen auf dem Tische gab, und ihr Gespräch hatte sich schon nach Ver- lauf von wenig Minuten wieder den gewohnten Lieblings- gegenständen, den Zucker- und Baumwollenpreisen, sowie dem
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