Ausgabe 
21.7.1896
 
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doch heute rr, indessen schützen mit mdtheit im Schußwaffe und Bogen arte Bogen» ite Schwert, s, gebräuch- die Dsraya, mit sich. Tapferkeit in Grausamkeit am meisten den Freund,

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Uiitrrhaltungsbtatt zum Gkrßenrr Anzeiger (Grurral-Anzeiger).

Dienstag »cn 21. InN

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Die Töchter des Popen.

Roman von Marguerite Poradowska. Deutsch von M. Ptllet.

(Fortsetzung.)

Uebrigen» war Binia viel zu erschöpft, um noch gegen irgend etwa» anzukämpfen; die Anstrengung, die sie gemacht hatte, lag so wenig in ihrem Character, daß sie sich ganz gebrochen davon fühlte. Und sie empfand eine unendliche Erleichterung darin, sich endlich auf eine starke Kraft zu stützen, zu der sie unbedingte» Vertrauen hatte.

Hans, der durch bas Glück ganz verwandelt war, legte u Je tt~ deinen Freundin in den seinigen und rief mit fröhlicher Stimme nach Komar; dann verschwanden sie bald im Hochwald, Beide von unbeschreiblichen Gefühlen bewegt.

In dem Augenblick erscholl eine Stimme au» dem Wirth«, hause:Heda, Janek, Janek I Schwabe ist da und ruft Sie."

Aber der junge Mann machte nur eine verächtliche Ge­berde, ohne zu antworten.

« 7?°r Teufel hole den Werber und Amerika und die Reiset" rief er später.

Jetzt, da Binia ihn liebte, mußte sich ein anderer Aus­weg finden.

XVIII.

Am anderen Morgen früh trat Hans mit strahlendem Gesicht in das Zimmer de» Oberförsters, den er noch ganz aufgeregt über die Scene fand, bei der er am Abend vorher im Pfarrhause Zeuge gewesen war.

Dann ist Binia ja frei," rief Janek,und hat nicht» mehr zu fürchten."

Und in wenigen Worten unterrichtete er seinen Meister von Allem, was geschehen war.

Thaddäus antwortete mit ungläubigem Lächeln:Man kann nie genau vorher wissen, wie ein Mann von des Popen Schlage handeln wird! Alles hängt davon ab, was der Thier» arzt thut- Bleibt er dabei, seine Ehe für ungiltig erklären zu lassen, so ist Thymoftäus viel zu klug, um sich zwei Schwiegersöhne auf einmal entschlüpfen zu lassen und wird itch dann um so fester an Piesek klammern. Wenn Vincenz

sich dagegen erweichen läßt, dann wird er den Seminaristen sofort aufgeben, was durchaus nicht sagen will, daß Du in Gnaden angenommen wirst."

Wieso denn? Wir halten ja Binia in der Hand!«

Höre, lieber Freund, da» kann unmöglich Dein Ernst , » , ,®u beabsichtigst doch nicht etwa, die Kleine tage», ja vielleicht wochenlang unter Deinem Dache zu verbergen? Be­denke, daß, wenn der Pope von der Sache erführe und er hat eine gute Polizei, er da» Recht hätte, Dir die Gen» barmen auf den Hals zu schicken. Da» wäre ganz einfach Entführung einer Minderjährigen. Du siehst darin nur ein romantische» Unternehmen, aber e« ist viel ernsthafter, al» Du glaubst."

Es erschien mir so einfach," murmelte Han»,zum Popen zu gehen und ihm zu sagen: Ich weiß, wo Binia ist; wenn Sie sie mir zur Frau geben wollen, bringe ich sie Ihnen wieder.

Du bist sehr harmlos, armer Junge; jetzt, da Du Dich von Binia geliebt weißt, stehst Du keine Hindernisse mehr für Deine Wünsche. Nun, der schlaue Pope würde Dich schön abfertigen oder Dich anführen wie die Anderen."

Han» war ganz verzweifelt.

Ich habe Binia versprochen, sie nicht mehr in's Pfarr» hau» zurückzuführen. Wenn ich mein Versprechen nicht halten kann, so gehen wir Beide nach Amerika. Ich hätte diese »ble Ausflucht gcrn^ vermieden, aber wenn e» nöthig ist, sind

Thaddäus, der eben einen Aermel seiner Szamarka über» gestreift hatte, hielt einen Augenblick ganz verblüfft inne, mit dem Arm in der Luft.

Ausgezeichnet! Weiter, genire Dich nicht! Also eins regelrechte Entführung! Wie danke ich der Vorsehung, die mich davor bewahrt hat, mich jemals zu verlieben. Ein Weiser hat irgendwo gesagt, daß die Liebe die erste Stufe zu geistiger Umnachtung ist. Er hat tausendmal Recht. Ich erkenne Dich nicht mehr; Du bist toll, rasend I Und Du behauptest, st« zu lieben, Deine Binia? Wenn es der Fall wäre, so wie ich mir das vorstelle, würdest Du, scheint mir, etwa» mehr an ihren guten Ruf denken. Glaubst Du denn, daß ein Mensch von jähriges'Mädchens?" paffenber fflt e,n achtzehn»